„Bonbonnière Deluxe nach Wunsch gefüllt“, wirbt die Confiserie Sprüngli in ihrem Ableger im Bahnhof Basel.
117 Stück in der Schachtel mit 755 Gramm gibts für 279.00 Franken.
Das macht dann 36 Franken 95 für 100 Gramm.
Gleich daneben das identische Produkt. Nur steht dort ein leicht anderer Preis:
199.00 kostet jetzt die Schachtel, auch sie mit 755 Gramm feiner Schokolade gefüllt, verteilt auf 77 Stück, also 40 Pralinés weniger.
Pro 100 Gramm sind das dann noch 26 Franken und 36 Rappen. Gut 10 Franken weniger.
Total sticht der Unterschied noch stärker ins Auge:
279 Franken statt 199 – ein Aufpreis von 40 Prozent. Und zwar für das exakt gleiche Produkt, einfach anders abgefüllt: Die bekannteste Schoggi-Boutique der Schweiz verwirrt.
„Auf den Produktschildern ist uns bei der Angabe der Grammatur ein manueller Fehler unterlaufen“, erklärt eine Sprüngli-Sprecherin.
„Dadurch wurde auch automatisch ein inkorrekter Preis pro 100 Gramm ausgewiesen.“
„Tatsächlich verfügen die beiden Produkte über keinen fixen 100-Gramm-Preis, da die Bonbonnieren individuell nach Wunsch befüllt werden und somit unterschiedliche Gewichte aufweisen können.“
„Es handelt sich daher um einen Fixpreis pro Einheit. Dieser ist auf den Schildern korrekt angegeben und zudem auch im Kassensystem richtig hinterlegt.“
Man würde die falschen Schilder „umgehend ersetzen und die Grammangabe entfernen“, verspricht die Frau.
Es handelt sich um den zweiten Flopp der Vorzeige-Kette. Kürzlich brach Sprüngli einen Versuch mit 1 Franken Konsumations-Zuschlag im Hauptbahnhof Zürich ab – nach Kürzest-Dauer.
Die Misstritte passen zu einer Schoggi-Nation in Aufruhr.
Wegen hochschiessender Preise verzichten Herr und Frau Schweizer immer häufiger auf den Genuss von Pralinés und Schoggi-Tafeln. Lindt&Co. mussten reagieren: Sie versprechen jetzt günstigere Freuden.

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Eine Schoggi-Nation in Aufruhr?
Das ist mir noch nicht aufgefallen.
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Die Frage ist doch folgende: Wenn der Kaffeelöffel auf dem Tisch der alten Frau im Sprüngli verkehrt liegt, renne ich dann weg oder nehme ich das Geld?
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Selber Schuld wer Sprüngli kauft..ist wie mit BWM, Porsche und Mercedes-wer Selbstvertrauen und wahre GRÖSSE hat, braucht den Luxusschrott nicht…
Sprüngli ist eh was für mathematisch Unbedarfte. Man bezahlt für den Namen, nicht für die Schokolade.
Zudem: Sprüngli tut mit seiner Preispolitik aktiv etwas für die Gesundheit der Zürcher Erblinksgrünen Cüpli Säufer.
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Danke für den Text, Herr Hässig. Legen Sie sich wieder hin.
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Migros Budget Schoggi ist fast eben so gut und kostet ein Bruchteil.
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Eine bestimmte Sorte von Lidl hat in Test bessere Bewertungen als „edle“ Marken, die teilweise das Mehrfache kosten, bekommen. Wirklich gutes Produkt zu einem fairen Preis. Leider esse ich nur sehr wenig Schokolade, weniger als eine Tafel im Monat, sonst könnte ich mehr sparen. Tipp: Die Variante mit dem höchsten Kakaoanteil finde ich ungenuessbar, die mit dem zweithöchsten Anteil mag ich hingegen.
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apropos LINDT Preise: Lindor Kugeln: im fernen Hong Kong werden diese im weitverbreiteten Retail („759″,“360“, „Pricemart“, „DS“ Ladenketten) zur Haelfte des Preises (200g weniger als Fr. 5!, also Fr. Fr.5/100g)
der Schweizer Konsument wird ….
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Sprüngli kann seine Schoggi für jeden Preis verkaufen – ABER dr Basler ‚Bebbi‘ kauft nicht im Bahnhof SBB ein, sondern bei den würdigen Anbietern gegenüber oder in der Stadt, namentlich „Bachmann“, Beschle, Gilgen und viele weitere… ganz in der Nähe
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Der ’schöne Schein‘ hat sein Preis, so die Devise. Aber es gibt immer Alternative zum Prunk.
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Ich habe Blinddegustationen im
Freundeskreis gemacht. Die Bio-Schoggi von Frey (Fr. 4.- für 100 Gramm) schmeckte allen besser – und zwar gleich, ob hell oder dunkel. Die feinen Couvertüren, die bei Sprüngli von Felchlin in Schwyz kommen, haben hier geschmacklich echte Konkurrenz bekommen. Aufpassen, Sprüngli! Herr und Frau Schweizer schauen heutzutage wieder gut aufs Portemonnaie und haben einen geschärften Blick für Preis-Leistung entwickelt.
Irgendwann kommt das Ende der Fahnenstange. Bei Sprüngli ist es erreicht.
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Tanner und Co. glaubten zu können, über den wahnwitzigen Verkaufspreis ihre Verluste mit Benko wieder reinholen zu können….
Lind Produkte gibts oftmals auch im Lidl, 25% unter dem Preis beim Fabrik Shop in Kilchberg!
Lind Aktienkurs spricht, was Sache ist!
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Lindt & Co. mussten reagieren.
Ein etwas „verwirrlicher“ Beitrag. Bei Lindt & Co. handelt es sich um die Schokoladenfabrik in Kilchberg, früherer Anker-Aktionär Rudolf Sprüngli.
Im vorliegenden Beitrag wird jedoch von der Confiserie Sprüngli berichtet, früher geleitet durch Cousin Richard Sprüngli.
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Vor Tagen in Kilchberg gesehen:
Typ mit einer kleinen Digitalwaage, der Lindor Kugeln abwägte….
Schon fast witzig.
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Lindt kann mich mal. Nach der ganzen Gierflation können die Ihre Schocki für immer behalten.
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Ich bin eigentlich ein Sprüngli Fan, ABER seit spätestens dem Umbau des Restaurants am Paradeplatz steht ganz klar Gewinnoptimierung im Vordergrund. Hauptsächlich die ausländischen Touristen sind das Ziel der Begierde. Die traditionelle Schweizer Kundschaft scheint nicht mehr so wichtig. Sehr sehr schade und hoffentlich kurzsichtig was die junge Generation, welche jetzt das Sagen hat veranstaltet.
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Ui neiiiii! Ein Fehler auf dem Preisschild, was für ein Flop. Eine Nation in der Krise, was machen wir da nur… gähn!
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Merci Herr Hässig für eine weitere hochklassige Enthüllungsstory.
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Ich warte auf die Unia (Union der nicht integrierten Ausländer), die nun zum Mindestlohn noch einen Preisdeckel für Lindt-Schoggi verlangen könnte.
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Schokolade ist eben kein Konsumprodukt mehr. Sprüngli-Schokolade sollte eigentlich nicht mehr in Confiserien angeboten werden, sondern bei Häusern wie Christie’s oder Sotheby’s.
Samstag bei Coop: Aktionen für kleine assortierte Cailler Napolitaines mit 45% Rabatt. 1 kg für etwas über 15 Franken.
Bei einem Blindtext würde keine einzige Person in diesem Forum die Wucherschokolade dieses Berichts herausschmecken.