Ein wunderschöner Tag. Viel Sonnenschein, frühsommerliche 26 Grad.
Einer dieser Zürcher Nachmittage, an denen die Bahnhofstrasse glänzt wie frisch poliert und die Menschen so tun, als hätten sie nie gearbeitet.
Ein Leser kommt gerade zurück von seinem Einkaufsbummel zwischen Gucci, Grieder und Globus.
Er gönnt sich einen Halt im Au Premier im Zürcher Hauptbahnhof, das zur Brasserie-Gruppe von Candrian Catering gehört.
Parkettboden schön. Einrichtung geschniegelt. Service ebenso. Publikum sowieso. Bahnhofstrasse pur.
Man bestellt einen Kaffee, ein Getränk, sitzt am Fenster und schaut auf das Treiben draussen. Ein bisschen Zürich-Gefühl.
Dann kommt die Rechnung – 20 Franken, ok. Aber dann: Hier Ihr persönlicher CO2-Fussabdruck.
404 Gramm!
Bezahlt mit Apple Pay. 20 Stutz verputzt. und obendrauf das Klima verschmutzt.
What the F…

Seit wann bekommt man beim Cappuccino moralische Begleitmusik serviert?
Der Mann fragt sich: Soll das jetzt mein Konsumverhalten ändern? Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, weil ich einen Capuccino getrunken habe? Statt einem Matcha?
Oder geht es einfach um Greenwashing im Designer-Anzug?
Andere servieren ein Merci-Schöggeli zum Abschluss. Bei Candrian gibts den Klima-Ablassbrief.
Besonders absurd: Niemand weiss, was diese Zahl bedeutet.
Sind 404 Gramm viel? Wenig? Mittel? Entspricht das einem Steak? Einer Zugfahrt nach Winterthur? Zwei E-Mails mit Anhang?
Der Gast bleibt ratlos zurück, aber immerhin ist er jetzt klimatisch vermessen.
Seit wann zeigt Candrian beim Bezahlen den CO2-Fussabdruck an, was soll diese Anzeige bewirken, bringt sie den Gästen überhaupt einen Mehrwert, so die Fragen an Candrian.
Kann der Zürcher Gastro-Primus belegen, dass nachhaltiger konsumiert wird, kommt der Ablass in allen Betrieben zum Zug, erscheint die Anzeige nur bei Apple Pay?
Silence. Total.
Was bleibt, ist ein schaler Nachgeschmack. Nicht vom Kaffee – sondern vom erhobenen Zeigefinger auf der Kreditkartenabrechnung.
Zürich schafft es inzwischen, selbst den Feierabend-Apéro in eine moralische Selbstprüfung zu verwandeln.
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Fussabruck🤣. Die Gutmenschen Welt ist inzwischen völlig verblödet.
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Fragen Sie doch erstmal eine KI, ob 404 g viel sind im Vergleich zu Steak etc, bevor Sie gleich einen Artikel rausblasen, der zuerst die Rechercheprofessionalität des Schreibers offenbart.
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Jede KI hat hart programmierte „Leitplanken“.
Keine dieser schlichten aber grossen und schnellen Datenbanken ohne jegliche Intelligenz liefert bei den aktuell beliebten Narrativen Wahrheit.
Sie liefern ideologischen Sondermüll.
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Ich denke, nicht nur das Au Premier hat „System overflow error“.
In der Schweiz laufen zu viele defekte PCs über die Gassen …
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Mal kurz die E-Nummern vom Ersatz Fleisch gezählt.
Nein danke. Ich bleibe beim Fleisch. .
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Am 50%-Aufkleber 🙂
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Zürich halt
Das schlechte Gewissen gehört dort mitunter zum Lifestyle
Nicht das man einen kleineren Fussabdruck hätte, nach tagelanger Plackerei mit dem Lastenvelo an den Zürcher Hängen gönnt man sich gerne mal einen Langstreckenflug um neue Kulturen kennenzulernen, aber man fühlt sich so halt besser als der Rest der Schweiz
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404 gr. für einen Fußabdruck?
Ich mit meinem C64 habe noch nie so viel CO2 in die Welt gepustet, wie die Spacken im Tal. Auf meiner Brunseralm wird nur reines Oxygen geatmet! Echt ekelhaft, die Mömmschen!
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Der Unterschiede zwischen einem 🇨🇭 Kuhhirten und einem 🇩🇪 Piefke ist, dass sie beide auf verschiedenen Wegen ihr Umfeld erfolgreich zu Grunde richten!
Herzlichen Glückwunsch! Habt ihr echt toll gemacht.
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Candrian? Noch nie gehört.
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Grosser Gruppe. Service miserabel, kein Wort Deutsch, dafür selbst für Gastro nochmals günstiger. Der Gast bestellt mittels QR Code muss er sich nicht mit diesen nutzlosen Versagern hinter der Bar rumschlagen. Top Konzept.
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Den Menschen beim Kaffee das Leben vermiesen. Typisch Zürich. Fussabdruck. Macht dies Starbuck in den USA auch?
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ich würde noch mehr Fussabdrücke ins Land hineinlassen und Betonieren bis der Arzt kommt, das hilft garantiert dem Klima. Auch dem Wunsch, sich nach einem Kaffe vor lauter schlechtem Gewissen von einer Brücke zu stürzen.
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Es hilft vorallem dem Klima das sich die Schweizer Selbstkasteien während die Chinesen und Inder sich schlapp lachen
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Bin ich der einzige, der sich wundert, dass ein Capuccino (und ein Getränk ?) 20.- kosten soll ?
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Der Cappucino war das Getränk.
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Nein, solche Preise kenne ich sonst nur aus dem Florian in Venedig und das war vor 15 Jahren oder so. Was kostet dort heute der Kaffee?
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Nein 🙂 Die Angaben zum Fussabdruck hätte ich vor lauter Schreck über den Preis sicherlich übersehen…
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Das Getränk war ein Kanister „Schweröl on the Beach“.
Daher auch der hohe CO2-Wert.
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Es drohen deutsche Verhältnisse in der Schweiz!
Wer stoppt diesen Wahnsinn?
Am 14.6. bitte richtig abstimmen!
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Das ändert ja die Gedanken dieser die dafür verantwortlich sind absolut
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Was hat denn das damit zu tun?
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Es ist die klassische Dekadenz-Symptomatik: Wenn der materielle Wohlstand den Zenit überschritten hat, beginnt die geistige und strukturelle Verarmung. Die Schweiz verfällt im Grunde an ihren eigenen, über Jahrzehnte gezüchteten Komfort-Genen. 🚽
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Das System erstickt an seiner eigenen political correctness und der Unfähigkeit, die Dinge noch ungeschminkt beim Namen zu nennen. Es ist das schleichende, fast unbemerkt vor sich hinplätschernde Verrecken im perfekt klimatisierten, sündhaft teuren Glashaus. Da bleibt dem unabhängigen Beobachter am Ende tatsächlich nur noch der zynische Blick von der Seitenlinie.
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die gastronomen sind sowieso am fertig machen.
kommende generationen können sich solche preise gar nicht mehr leisten.
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Das müssen wohl Millionen Co2 sein welche die Candrian Gruppe jährlich produziert. Konsequenterweise müsste dieser Laden sich selbst schliessen wenn Ihnen der Co2 Ausstoss ein solches Anliegen ist. Typisch linke Ökoideologie, demotivieren, demobilisieren etc.
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Einfach immer die Bedienung fragen wie der CO-Fussabdruck einzuordnen ist, bei einem weiteren Besuch einen Kaffee mit 200 CO-Fussabdruck bestellen. Mit dummen Fragen auf die dummen Candrians reagieren!
Wenn Candrian belehren wollen sollen sie auf den Karten hinter jedem Produkt noch den CO-Fussabdruck aufführen!
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Wagt dort noch jemand, eine nichtvegane Bratwurst oder gar ein echtes Steak zu ordern? Erleidet das Kellner:in einen Nervenzusammenbruch? Müsste man gar mit Festnahme und U-Haft rechnen?
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Warten Sie ab, bald wird Ihnen ein CO2 Budget zugeteilt.
Ist Zürich. Das nennt man political correctness.
Gibt es noch andere Stadte in der Schweiz? Oder ist wirklich alles Zürich?
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Wenn du den Cappuccino mit Hafermilch bestellst, sinkt der CO₂-Abdruck um rund 60–70 % 🙂 🙂 🙂
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Wenn Du einen Espresso mit Gülle- und PFAS-verseuchtem Züriseewasser trinkst, und in Dir speicherst tust Du etwas Guten für die Natur.
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Pflanzen brauchen CO2 zur Photosynthese
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Zürcher kommen nahe an Pflanzen heran.
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Sind immerhin fühlende Lebewesen, Aargauer kommen nicht mal an Steine ran
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Erfasse den Verbrauch meines BMW 120d auf http://www.spritmonitor.de und sehe dort dann in der Auswertung: 112g CO2. Bedeutet also: kann 361 km fahren mit einem Fz. mit sparsamen Dieselmotor bis der Wert von 404g CO2 lt. Kaffeebon erreicht wird. Ich bin überglücklich und muss noch heute eine Extrarunde drehen…
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Rechnen ist Glücksache.
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Halt, stopp… Die 112g sind pro km. Somit kannst du 3,61 km fahren
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Mein chinesisches Elektroauto verursacht über seine Lebensdauer alles inklusive 85 Gramm CO2 pro Kilometer. Und Candrians Kaffee…
Kicher kicher.
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Wer sich zwischen Gucci, Grieder und Globus bewegt und ein iPhone sein Eigen nennt kann auch locker 20 Franken für einen Kaffee bezahlen.
Für Zürcher: 404 Gramm CO2 ist schwerer als 1.5 dl Kaffee.
Für intelligentere Leute: Die molare Masse von CO2 beträgt 44.01 g/mol. Zur Umrechnung wird die Masse m durch die molare Masse M geteilt. So erhält man 9.1797 mol für 404 g. Ein mol enthält dabei 6.022 x 10^23 Teilchen. Das macht 5.528 x 10^24 CO2-Teilchen.
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Ich bekomme bei meinem Röster Linthof Kaffe aus Näfels über 1kg für 20stutz!
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Ich bin heute mit dem Velo zur Arbeit gefahren und strava meint: „Kohlendioxid gespart 3,45 kg CO2“
d.h. ich darf heute 8 Kaffees trinken, juhui…
diese CO2 Zahlen sind alle Schrott – aber wenn, dann hätte Candrian die Mittel dazu, diese zu reduzieren und nicht der Gast, der ja gar nicht wählen kann
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Super dann ist Candrian nun für mich Geschichte. So einen Mist unterstütze ich doch nicht.
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Ganz einfach, solche Orte konsequent Boykottieren.
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Triviale Massnahme, nichts mehr an Orten konsumieren, an denen einem gleichzeitig ein schlechtes Gewissen gemacht wird. Das gilt generell, a7ch die EKZ versucht auf diese Weise ihren (angeblichen) Ökostrom teurer zu verkaufen.