Als Folge der Entgleisung eines internationalen Güterzuges am 10. August 2023 im Gotthard-Basistunnel (GBT) aufgrund eines Radbruchs und schweren Schäden am Bauwerk war der Tunnel für zwei Wochen komplett gesperrt.
Anschliessend wurde zunächst der Güterverkehr und ab 29. September 2023 auch der Personenverkehr durch eine der beiden Tunnelröhren wieder aufgenommen.
Der Normalbetrieb war erst vom September 2024 wieder möglich. Die Züge fuhren ersatzweise über die länger dauernde Bergstrecke.
Die SBB veranschlagen die Schadenssumme inklusive Einnahmeausfällen auf 100 bis 130 Millionen Schweizer Franken.
Bisher präsentierten die SBB ihre Betriebsführung als absolut vorbildlich. Doch genau daran sind erhebliche Zweifel aufgekommen.
Ein Gutachten der Staatsanwaltschaft Tessin kommt nämlich zum Schluss, die SBB hätten das Schlimmste verhindern können.
Wenn die Betriebszentrale in Pollegio TI richtig reagiert hätte.
Die Vorwürfe will die Urner Ständerätin Heidi Zraggen (Mitte) durch die Geschäftsprüfungskommission des Ständerates untersuchen lassen. Zgraggen präsidiert die für die Eisenbahn zuständige Aufsicht des Parlaments.
Pikant: Weder die nationale Unfalluntersucherin Sust noch das Verkehrs-Bundesamt haben Mängel in der Betriebsführung der SBB kritisiert.
Laut dem Tessiner Gutachten hat der Unglücks-Güterzug auf der Zufahrt zum Basistunnel acht Störungsmeldungen ausgelöst; weil nach den Durchfahrten dieses Zuges acht Kabel von Achszählern durchtrennt waren.
Deshalb hätte dieser Güterzug aus Sicherheitsgründen zwingend vor der Einfahrt in den GBT ausgereiht und vor der Weiterfahrt technisch untersucht werden müssen.
Fatalerweise ordneten die Disponenten diese Massnahme jedoch nicht an. Möglicherweise waren die verantwortlichen SBB-Mitarbeiter durch sechs ähnliche und seit mehreren Wochen nicht reparierte Mängel in ihrer Aufmerksamkeit beeinträchtigt.
Die SBB rühmen sich gerne der vorbildlichen Sicherheitsmassnahmen für den Gotthard-Basistunnel.
Den aufgetauchten, beunruhigenden Zweifeln an dieser Darstellung wird nun auf den Grund gegangen.
Heute arbeiten in den Fernsteuerzentren immer weniger Disponenten, die den praktischen Bahnbetrieb noch von der Pike auf gelernt haben.


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Ich behaupte mal, in Illnau hätten am 25.2.26 auch nicht 400kg Sprengstoff auf einmal zur Detonation gebracht werden dürfen. Warum man dann bei so einem „Ereignis“ nicht von sich aus orientiert was schief gelaufen ist, sei es Gotthard oder Illnau, wirft ein ganz problematisches Licht auf die Zustände in unserem Land.
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So einen Unfall gab es am 09.06.2013 auch in Rüdesheim am Rhein.
Dort trug der Infrastrukturbetreiber tatsächlich auch die Hauptschuld da er es versäumt hatte, die Entwässerung des Gleisbettes sicherzustellen.
Trotzdem geht eher ein Kamel durch ein Nadelöhr als dass sich die UIC-Mitglieder einigen alle Güterwagen mit Entgleisungsdetektoren auszustatten.
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UIC-Franken
fiktive Währungseinheit
Der UIC-Franken (Code: XFU) war eine fiktive Währungseinheit des Internationalen Eisenbahnverbandes (UIC).
Er wurde 1976 eingeführt, nachdem der Goldfranken aufgrund der Instabilität des internationalen Währungssystems für diesen Zweck aufgegeben worden war[1], und am 1. Januar 1990 durch die Europäische Währungseinheit (ECU) ersetzt.
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Zwischen dem BAV, der SUST und der SBB bestehen ja auch Abhängigkeiten.
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Ja, früher als wir noch mit Dampf über den Gotthard sind, wars besser
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Ich wusste doch, dass heute noch SBB kommt.
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Ist es möglich, dass heute ein Disponenten ein Studium vorweisen muss, um diesen verantwortungsvollen Job zu machen.
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Heute gibt es genügend Sensoren die vorbeifahrende Züge überwachen können. Sensoren für Heissläufer, Achsenzähler, Sensoren für Radbruch etc. Diese Sdnsoren kosten nicht viel und können mittels Software zusammen geführt werden. Algorithmen und KI werten die Signale aus und schlagen Alarm. Diese Systeme kosten einen kleinen Millionen Betrag.
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Die SBB braucht eine neue Führung.
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Aber vielleicht darf, auf höhere Weisung hin, niemand etwas gegen einen
aus dem EU Gebiet stammenden Zug etwas bemängeln. Vorbehalte wären
bereits ein Drama und Aussortierung eine Diskriminierung.
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Es ist vollkommen unerheblich, ob die Disponenten das Know-how durch eine Ausbildung oder ein Studium erlangen. Hauptsache ist, dass sie die Information richtig deuten und handeln können.
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Ist es möglich, dass der ehemalige SBB-Betriebsdisponent noch ein paar persönliche Rechnungen mit der SBB offen hat, dass er keine Gelegenheit auslässt, seinen ehemaligen Arbeitgeber zu kritisieren? Insbesondere der letzte Satz deutet ziemlich unmissverständlich darauf hin.
Die SBB ist sicher nicht perfekt, und schiesst hin und wieder Böcke, wie den Schüttelzug, wenn ich aber schaue, was im nahen Ausland so los ist auf der Schiene, dann schätze ich mich hierzulande glücklich.