Das Dolder-Bad gehört einem der Reichsten des Landes: Urs Schwarzenbach.
Der weiss, wie man andere zahlen lässt. Die grosse Sanierung der beliebten Badi überliess er den Stadtvätern.
Die öffneten die Schatulle weit: 20 Millionen investierten sie in die Dolder-Badi, alles Steuergeld natürlich.
Dafür erhielten sie ein 30-jähriges Baurecht. So lange kann ihnen Schwarzenbach nichts befehlen.
Doch der hat sich trotzdem durchgesetzt. Seine Gastro-Firmen betreiben das Restaurant, zudem gibt es eine Schampus-Ecke.
Umgekehrt fehlt immer noch die Rutsche für die Kleinen. Sie hat es zur Eröffnung vor Monatsfrist nicht geschafft.
Auch verschwunden ist das Sprungbrett im grossen Becken. Das war bei den Jungen im Dolderbad äusserst beliebt.
Die Ingenieure und Planer der Stadt hatten sich verkalkuliert. Der Boden des Bads erhöhte sich um ein paar Zentimer – vermutlich wegen der Wellenanlage, die nächstes Jahr ins Dolder zurückkommt.
Die leicht reduzierte Tiefe des Beckens beim Sprungbrett genügte nicht mehr: Sicherheits-Risiko, Salto wäre mortale.
Die Eltern und Quartier-Bewohner laufen amok. Champagner statt Hüpfen, und das für 20 Millionen aus der Staatskasse?
Das Thema füllt die Zeitungen, die NZZ und der Blick berichten gross. Das Essen sei teuer und schlecht, im Bad habe es viel zu wenig schattige Zonen.
Mit jeder Story wird klarer: Die Stadt hat sich von Schwarzenbach, dem das benachbarte Dolder Grand gehört, elegant über den Tisch ziehen lassen.
Die Sanierung zahlt Zürich, der Boden bleibt im Besitz des Milliardärs – so läuft das. Ausgetrickst, Big Time.
Das Beste sind nämlich die Einnahmen: Weil das Restaurant unter den Fittichen von Schwarzenbachs Dolder-Kochtruppe steht, kassiert er auch die Einnahmen für Burger und Pommes
Die kosten 17 Franken – die Frites kommen noch obendrauf.


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Ich gönne den Bonzen das missratene Bad.
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was kümmert mich die reichen?
zeit, dass napoleon wieder vorbei kommt.
Echt jetzt? Baden in öffentlichen Pissoirs? Ohne Champagner inklusive? Dann lieber einen eigenen Pool, wenn auch nur im Geiste.
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zum glück nicht nur im geiste. uff
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Alle (resp. insbesondere die Medien) regen sich auf. Ich finds gelungen. Wem’s nicht passt kann ja an den Letten liegen.
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Bei diesem 20mio-Projekt ging es darum, dass sich Vettern bereichern.
Mission complete.
Der Rest ist doch scheissegal.
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Wer in eine Chlorpfütze steigt, sollte gleich bei Trump Chlorhühner bestellen.
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Genau den gleichen Artikel hast du schon vor einem Monat geschrieben. Fehlt dir die Inspiration?
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Das kommt dabei heraus, wenn linke Politiker mit sozialpädagogischem Hintergrund betriebswirtschaftliche Verhandlungen führen und dabei auf einen gut gefüllten Steuertopf zählen können. Bravo!
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Diese Neidgesellschaft ist schrecklich. Wir sind doch nicht in Deutschland und sollten froh sein, dass Herr Schwarzenbach so viel ins Dolder und Zürich investiert hat.
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Warum müssen wir denen , die sich bereichern auch immer noch dankbar sein?
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🚧🧮Irgendwie/wer muss doch das Dauer-Defizit des Dolder Hotels quersubventionieren. Wenn man zB den Burger fuer 50.- verkauft und eine Portion pommige Fritzen dazu für 50.-: gibt’s gerade heraus: 100.- = auch keine Sorgen mehr betr. Wechselmuenz / Cash, keine langen Schlangen der öden Normalo Bruderschaften fuers Burger beissen ! Ohne Wellen, Rutschen & dem Juck-Brett👉kommen auch die Families mit den arg vielen lauten Kids nicht mehr erst aufs Dolder Cuepli Tapet. Tapetenwechsel 🤩. Aber die Stadt baut jetzt irgendwo eine kuenstliche Ersatz-Surf Welle als Ersatz. Ticketing System ?
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Die Stadt darf froh sein, dass jemand das wohl defizitäre Restaurant betreibt.
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Im See oder in der Limmat schwimmt es sich sowieso viel schöner. Zudem hat es in der Dolder Badi seit eh und je zuwenig Schatten.