Dieser Tage zeigt Zürich sein schönstes Gesicht. Sonne, Temperaturen über 30 Grad, die Leute strömen in die Stadt.
Zu Fuss, mit dem Velo, mit dem Roller, mit dem Trottinett, mit öV und dem Auto. Alle gleichzeitig.
Und überall: Baustellen. 165 laufende Baustellen zählt das Tiefbauamt in diesem Jahr – Rekord. Halbspuren, Absperrungen, Umwege, Umleitungen.
Wer auf dem Velostreifen unterwegs ist, endet plötzlich vor einer Bau-Abschrankung. Wer im Auto sitzt, weicht auf die Nebenstrasse aus.
Wer zu Fuss geht, teilt das verbliebene Trottoir mit E-Trottinetts – und manchmal auch mit der Fahrbahn, weil der Velostreifen fehlt und die Strasse bleibt.
Das Ergebnis: Stau, Enge, Aggression – bei allen Verkehrsteilnehmern gleichzeitig.
Zürich hätte eigentlich einen Plan: die Velostrategie 2030, die Strategie Stadtraum und Mobilität 2040.
Schöne Papiere. Die Realität auf der Strasse widerlegt sie täglich.
Was die Stadt als Trennung verkauft, ist meistens ein gelb gestrichelter Streifen oder Farbflächen. Keine physische Barriere, sondern ein breiterer Streifen.
In Rot oder Grün, direkt neben parkierten Autos und mitten durch Schulzonen.
Der Velofahrer fährt zwischen Autoverkehr, Ausfahrten und Parkplätzen hindurch; er wird zu neuen Gefahr.
Dann wiederum endet der Velostreifen vor der Kreuzung. Wer zweispurig abbiegen will – oder muss – steht ohne Führung da.
Die Infrastruktur hört auf, wo es gefährlich wird.
Das Netz ist ein Flickenteppich. Von den geplanten 130 Kilometern Velovorzugsrouten sind aktuell 5 Kilometer umgesetzt.
Die Stadt inszeniert derweil Spektakel. Der Velotunnel unter dem HB: 39 Millionen Franken. Die Franca-Magnani-Velobrücke vom Polizeizentrum zur Geroldstrasse: 80 Millionen veranschlagt, Fertigstellung 2034.
Sofern das Stimmvolk Ja sagt.
Für Velofahrer, die heute das Gleisfeld überqueren wollen, sind es zwei Velominuten bis zur Langstrassen-Unterführung oder Hardbrücke.
Die neue Brücke löst ein Problem, das kaum kratzt. Das Alltagsnetz hingegen endet im Nichts.
Was nötig wäre, ist einfach: ganze Strassen einem Verkehrsträger zuweisen.
Nicht Streifen. Strassen.
Eine Achse gehört dem Velo und dem Fussverkehr, physisch abgetrennt, von Anfang bis Ende, durch jede Kreuzung.
Die nächste dem öV, Auto und Gewerbeverkehr, letztere bis zur Quartiersgrenze, wo dezentrale, einfache unterirdische Sammelgaragen übernehmen.
Das ist das Modell, das in Oslo, Amsterdam, Barcelona und Kopenhagen bereits realisiert wird.
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Die Stadt hat kein Konzept die Strassen breiter zu machen. Es findet kein Abkauf und kein Abriss der Gebäude statt die der Verbreitung der Strassen im Weg stehen.
U-Bahn will die Stadt nicht, die Strassen sind eng seit dem Mittelalter und die Verkehrsdichte wächst.
Dazu kommt der See der die Stadt trennt und die Bahngleise die der Stadt auch nicht helfen. Weil all das noch nicht genug ist kommen ideologisch verblendete Politiker obendrauf.
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Auf den (Zürcher)Strassen herrschen Wild-West-Methoden, wer schneller „zieht“ lebt länger – fast wie in der Politik. Aber dort lebt länger, wer langsam und unauffällig abkassiert ….
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Die Kornhausstrasse verfügte über das, was eigentlich der Traum einer Veloinfrastruktur wäre. Ein komplett von der Auto-Fahrbahn abgetrennter Veloweg.
Die Strasse wird nun umgebaut. Der getrennte Veloweg rückgebaut. Zukünftig gibt es nur noch eine gelbe Linie auf der Strasse – die Autos dürfen dann nur noch mit 30km/h schleichen.
Veloförderung a la linkes Züri…
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Ideologie hat oberste Priorität. Da müssen auch positive Altlasten weichen.
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Komme aus der Agglo und arbeite im Stadtkuchen . So viel Dislikes ich auch kriegen werde, mit dem Velo ist man am schnellsten. Insofern man lebend ankommt.
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Tja, ihr Velofahrer seid ja auch Kamikazefahrer!!
Da ihr das Gefühl habt, die Luft nicht zu verdrecken, ja sogar zu filtern, im positiven Sinne eurerseits, zählen für euch keine Verkehrszeichen!!
Wenn man zu Rotgrün gehört, sind Rotlichter hinfällig!
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Ich meide die Stadt. Sei es mit dem Auto, dem Velo oder mit dem ÖV.
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Dann bist ein Marathonläufer, nehm ich mal an, oder??
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Triathlon.
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Chuck Norris kommt mit dem Velo problemlos überall hin.
Alle anderen machen selbstverständlich Platz.
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Kein Wunder! mit all den hellen Sternen die im Stadtrat sitzen.😖 Um die Zürcher Verkehrsprobleme zu lösen bräuchte es ambitionierten Konzepten, Schnellverbindungen, Trennung langsam und schnelles Verkehr, genügend Parkplätze an strategischen wichtigen Orten, etc. Dies würde Massiven Investionen und Remodellierungsmassnahmen bedeuten, was weder unseren kleinkarierten Politikern und gar die Bevölkerung bereit wären zu tragen.
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Richtig, es braucht Verkehrsentflechtung – Es müssen nicht immer alle Verkehrsmittel auf jeder Strasse sein 🙏🏻
Und v.a. keine Velo-Fussgänger Mixed Zones mehr.
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Stufe zwei der rot-grünen Verkehrspolitik.
Stufe eins war / ist die Verbannung des Motorisierten Individualverkehrs und läuft noch, ist aber auf gutem weg.
Als nächstes muss der nicht benzinbetriebene Individualverkehr dran glauben. Den roten Socken im Rathaus ist ja schliesslich alles „individuelle“ ein Greuel. Und die Velorowdies spielen der Verhinderungspolitik in die Hände.
Als Stufe drei kommt dann der OeV mit Schienen- und Busverkehr dran, so von wegen Gleis- und Reifenabrieb.
Am Schluss bleibt nur noch der individuelle Fussverkehr, aber bitte nur in Birkenstöcken mit Tsüri-Siegel.
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ÖV in Zürich wird auch immer schlechter:
Abgesehen von temorären Einschränkungen (die dann aber auch jahrelang dauern) wie den aktuellen massiven Umleitungen, zuvor ausgedünnte Fahrpläne wegen Fahrermangel, ist es in jedem zweiten Fahrzeug eine unzumutbare Sauna bei diesen Temperaturen.
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Sauna, Haha? Falls du‘s noch nicht gemerkt hat, das IPCC hat doch den Klimawandel abgesagt!
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Als Autofahrer führe ich auch meinen Kampf.
Heute wieder eine Fahrradfahrerin überquert die Strasse auf dem Fussgängerstreifen auf dem Fahrrad.
Seit wann sind Fahrradfahrer Fussgänger Herr Heussi?
Habe etwas ich nicht mitbekommen oder bin ich nicht auf dem Laufenden?
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Einem Grübbel bleibt doch auch gar nichts anderes übrig als sich abhängig von Fossil-Karre und -Rollstühlen fort zu bewegen.
Es stand doch jedem frei, sich sportlich zu betätigen, oder?