Die Stadt Zürich baut für 2,6 Millionen Franken einen neuen Ein- und Ausstieg beim Höngger Wehr.
Eigentlich hätte die Anlage diesen Sommer bereitstehen sollen.
Doch Lieferprobleme, schwierige Bauarbeiten in der Trinkwasserschutzzone und weitere Verzögerungen verschieben die Eröffnung auf den Spätsommer.
Bis dahin bleibt für tausende Böötler nur eines: der provisorische Holzsteg unter der Europabrücke.
Die letzte Chance, vor dem Wehr sicher an Land zu kommen.
Genau dort machten Gummiboot-Fahrer vor Kurzem eine überraschende Entdeckung.
Am einzigen, provisorischen Ausstieg wartete statt freiem Platz ein unerwartetes Hindernis: Zwei Weidlinge hatten sich dort festgemacht.

Augenzeugen berichten von hektischen Manövern und brenzligen Situationen. Der Frust unter den Böötlern war entsprechend gross.
In den vergangenen Wochen kam es beim Böötlen auf Schweizer Flüssen zu mehreren tragischen Unfällen.
Gerade deshalb steht auch das Höngger Wehr seit Jahren im Fokus.
Die Stadt investiert Millionen in einen neuen Ausstieg, um die Sicherheit zu verbessern, doch ausgerechnet der einzige provisorische Rettungsanker ist zeitweise mit Booten belegt.
Auf Anfrage bestätigt das Tiefbauamt den Vorfall. Die beiden Weidlinge gehören dem Wasserfahrverein Limmat Club Zürich.
Dieser verfüge über eine kantonale Konzession, die das Anlegen an dieser Stelle erlaubt.
Gleichzeitig räumt das Tiefbauamt ein, dass die Boote dort nicht dauerhaft liegen sollen. Man stehe mit dem Verein in engem Austausch.
Ziel sei, das Anlegen während der verbleibenden Bauzeit „auf das notwendige Minimum zu beschränken“.
Nach Darstellung der Stadt befanden sich die Weidlinge auf dem Foto zudem nicht in der vorgesehenen Position.
Würden sie parallel zum Ufer festgemacht, sei der Ausstieg ober- und unterhalb der Boote weiterhin möglich.
Die Stadt verspricht Besserung und will das Anlegen der Weidlinge auf das notwendige Minimum beschränken.
Die Gummiboot-Piraten dürften hoffen, dass der „Last Exit“ künftig wieder seinem Namen gerecht wird, bevor aus einer harmlosen Böötli-Fahrt doch noch ein Ernstfall wird.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wer ausfliessendem Gewässer Boot fährt muss damit rechnen, dass es seine Letzte Fahrt ist.
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Es muss immer erst etwas schlimmes passieren bevor zuständige Stellen aktiv werden.
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Wer einigermassen das Denken beherrscht, wird bevor er sich auf eine Flussböötlifahrt über die Gefahren informieren.
Heute macht man einfach mal und wenn es dann in die Hose geht sind die staatlichen Stellen schuld.
Es wird keine Verantwortung für das eigene Tun und Handeln mehr übernommen.
Und es ist Sommer. Wie geht’s dem Krokodil im Bodensee?
Womit sich Zürcher Banker so befassen, faszinierend!
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Ohh das Sommerloch wird immer tiefer. Die Banker schon unterwegs in den Süden wo es noch wärmer ist 🙈
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viele, viele boote, die nie benutzt werden.
hauptsache mat einen.
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Es Böötlen eh fast ausschliesslich Expats da
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Boote. Ich kenne das Problem.
Ich wollte mal eine Jacht bauen lassen, aber der Zürichsee war dafür zu klein. Der Bodensee übrigens auch.
Das Mittelmeer hat für eine Jacht, die für einen Dandy van Dünkel standesgemäss ist, gerade so ausgereicht.