Die Firmen entlassen in der Schweiz querbeet Mitarbeiter. Wer einmal daussen ist, hats schwer.
Die Erwerbslosenquote ist auf über 5 Prozent hochgeschnellt.
Besonders betroffen sind die Leute im Banking. Allein im letzten Jahr sank der Personalbestand aller Geldhäuser im Alpenland um 3’000.
Auf unter 109’000 Beschäftigte.
Das wirkt nach einem überschaubaren Abbau. Effektiv ist der Sinkflug dramatisch.

2011 wies die Nationalbank (SNB) in ihrer Statistik noch 132’540 Angestellte im Bankgewerbe aus. Damals hatte die Schweiz gerade die Subprime-Krise und den ersten US-Steuerangriff hinter sich.
Von diesen knapp 133’000 gibt es 24’000 Jobs per Ende 2025 nicht mehr. Weg, ausradiert.
Ein Minus um fast 20 Prozent.
Jeder fünfte Arbeitsplatz ist verschwunden, und das in nur 14 Jahren. Enorm. Und es dürfte so weitergehen – vielleicht sogar beschleunigt.
Die UBS befindet sich bekanntlich im Dauerabbau; die letzte Grossbank der Schweiz hatte Ende März und Ende Juni jeweils Hunderten im Inland eröffnet, dass sie nicht mehr gebraucht würden.
Bereis per Ende des laufenden Jahres dürfte die Beschäftigtenzahl im Swiss Banking somit auf unter 105’000 sinken.
Und bis Ende des Jahrzehnts könnten es deutlich weniger als 100’000 Menschen sein, die bei Banken in der Schweiz angestellt sind.
Der Grund ist neben KI vor allem die Kundschaft – die internationale.
Die bleibt zunehmend aus. Auch das geht aus den Zahlen der SNB hevor.
Zwar sind die verwalteten Vermögen ausländischer Privatkunden – sie bilden das sogenannte Offshore-Business – von 700 auf gut 737 Milliarden Franken gestiegen.
Was nach Erfolg aussieht, ist genau das Gegenteil. Hinter dem Plus von 5 Prozent stecken zwei Sonderfaktoren: Die Börsen legten 2025 zu – der SMI um 15, der SPI um 18 Prozent.

Das Offshore-Wachstum blieb im Vergleich deutlich zurück.
Zudem brachten mehrere Super-Milliardäre, darunter solche aus Norwegen, einen Teil ihres Schatzes in die Schweiz, wo sie neuerdings hausen – am liebsten im Tessin.
„Rechnet man beides heraus, so hat der Bankenplatz gegen 50 Milliarden Assets von Ausland-Privatkunden verloren“, schätzt ein Vermögensverwalter.
Hongkong hat die Alpenrepublik als weltweit führendes Refugium für globale Privatkunden-Vermögen abgelöst, Sinpagur wird wohl dereinst ebenfalls an Zürich und Genf vorbeiziehen.
Letztes Jahr haben 5 Banken das Licht in der Schweiz gelöscht; es handelt sich lediglich um die letzten einer langen Reihe in der jüngeren Vergangenheit.
2016 zählte das Land insgesamt 261 Bankhäuser, 2025 waren es noch 225.
The Shrinking Swiss Banking, während in Fernost die Korken knallen. „Am Ende wird es noch etwa 80’000 Banker in der Schweiz geben“, ist der Gesprächspartner überzeugt.

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Entlassen Banker sollten sich für nichts zu schade sein.
Die JUSO sucht noch ein paar Berufspolitiker.
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Wer jetzt die Stelle verliert, hat Glück. Der Arbeitsmarkt ist kaputt von den ganzen Entlassenen & Banker die noch einen Exit suchen. Auf jede Stelle kommen duzende Bewerbungen.
Mit 45 aufwärts ist man auf dem Arbeitsmarkt Geschichte.
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Sie haben recht – es gibt Banken wo sich die Leute duzen.
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Man könnte es mit Arbeiten versuchen
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Die Villa Germania sucht noch Servicepersonal, Küchenhilfen und Putzkräfte.
Einfach ungeniert melden.
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unglaublich: und die zahl der metzger, buchdrucker, hutmacher, seiler, bäcker, steinmetze, pflästerer etc. ist auch drastisch zurückgegangen. und auf mirakulöse art sind neue berufe entstanden!
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Es ist etwas wie mit den Droschkenfahrern, den Balbieren und den Wagnern.
Die UBS ist schuld an allem.
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80000? Das ist sehr optimistisch – wohl eher 40000.
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Auf Swiss Job Tracker von der ETHZ kann man sehen, welche Jobs ausgeschrieben werden (Ghost-Jobs inklusive) und siehe da: In der Medizin und Pflege gibt es Jahr für Jahr mehr Job-Inserate.
Das liegt daran, dass wir immer mehr Ältere haben. Aus Schulen werden Altersheime.
Der Grossteile der Krankenkassengebühren werden für diese Altersgruppe ausgegeben.
Sie sind nunmal die Wählermehrheit. Rentnerdiktatur.
Selbst wenn du nichts verdienst, wirst du für die AHV betrieben (obwohl ja das Geld gar nicht da ist), weil die Rentnerdiktatur das so bestimmt.
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Alles Hausgemacht. Jetzt dürfen diese arroganten Herrschaften den Finger vielleicht? auch mal rausnehmen!? Hochmut kommt vor dem Fall!
Mein Mitleid hält sich in Grenzen…
Darum empfehle ich keine CH Bank mehr.
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Die Partners Group macht es vor: Die gesamte IT nach Asien ausgelagert. Hauptsache billig billig. Scheibchenweise werden die Swiss Offices mit Indern ausgetauscht. Man kann es jeden morgen an der Haltestelle Baar Neufeld beobachten. Unterdessen verteilen die alten Bosse wichtige Pöstchen an ihre engsten Angehörigen. Man lebt wie zu Habsburger Zeiten von den saftigen Moneys der Schweizer Pensionsfonds. Am Abend trifft man sich auf dem Balcon zu Sekt und Crevetten.
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Das ist ja alles sehr traurig.
Wie sagte der Seele-Fant so schön: Ich weiss nicht, was soll es bedeuten?!
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Das grafische Gewerbe hatte einst die höchsten Löhne in der Schweiz.Berufe wie Metteur, Stereotypeur, Tiefdruckätzer, Lithograph gibt es schon lange nicht mehr. Eine Druckerlehre zu machen ist auch nicht mehr opportun, weil viele Zeitungen bald bloss noch online abrufbar werden.
Der Banker (wegen Vorbelastung oftmals auch Bankster oder Gierbanker) genannt, erlebt nun auch eine drastische Neubeurteilung. Die Demokratisierung durch Produkte wie ETF’s machen viele Anlagefunds, Tracker-Zertifikate und weitere Vehikel (zum Vorteil der Bank) überflüssig.
Der Kunde ist König, dear Bonus-Banker!
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Die Frage ist, wie schult man behutsam einen Gierbanker um?
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In der Industrie sind mehr Arbeitsplätze verloren gegangen. Aber die Industriearbeiter konnten arbeiten und haben schnell einen anderen job gefungen.
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Mein Mitleid hält sich in Grenzen: Banken und ihre Angestellten innovieren nicht, verwalten nur was SW und KI eh besser kann, besonders fleissig im Arbeiten sind die Angestellten auch nicht, dafür aber besonders habgierig und physische Niederlassungen brauchen wir schon gar nicht. 10-20’000 clevere Leute reichen für die Branche, der Rest macht die Technologie.