Eine halbe Stunde vor Mitternacht wurden in der Zolliker Kirche Heilige Dreifaltigkeit vom eingesetzten Mediator die Resultate der umstrittenen und geheimen Wahl verlesen.
Die Komplett-Abwahl der bisherigen katholischen Kirchenpflege von Zollikon und Zumikon war perfekt.
Zum neuen Präsidenten der Katholiken in den beiden Goldküsten-Prestigegemeinden mit den tiefsten politischen Steuerfüssen im Kanton wurde Raphael Widmer (parteilos) gewählt.
Beruflich ist Widmer als Group CFO der Stadler Rail um Patron Peter Spuhler seit seinem Eintritt in die Geschäftsleitung 2016 konstant und mannigfach gefordert.
Der Aktienkurs hat sich seit dem Börsengang 2019 ungefähr halbiert und lag auch schon unter 18 Franken. Dies trotz eines exorbitanten Auftragsbestandes von über 32 Milliarden.
Nun folgt die Bewältigung einer weiteren Krise beziehungsweise eines Turnarounds in Kleinformat, aber mit Sprengkraft.
Seit einem knappen Jahr beschäftigt sich die von Widmer präsidierte Rechnungsprüfungskommission (RPK) mit Aspekten zur Unvoreingenommenheit der Kirchenpflege und der Abwicklung von einzelnen Beschaffungen.
Es geht um mutmassliche Unregelmässigkeiten bei Arbeitsvergaben an einzelne Behördenmitglieder bei der Buchführung und bei Malerarbeiten.
Die entsprechenden Berichte führten Ende April zu einer Aufsichtsbeschwerde durch die RPK an die entsprechende Aufsichtskommission. Ein Verdikt ist noch ausstehend.
Geurteilt haben jetzt aber die gut 220 anwesenden Mitglieder der katholischen Kirche Zollikon und Zumikon im Rahmen der ordentlichen Gesamterneuerungswahlen für die Legislatur 2026-30. Diese erfolgt im Plenum, nicht an der Urne.
Für die Mehrheit war das Vertrauen in die bisherigen Verantwortlichen angeschlagen oder hat sogar den Nullpunkt erreicht.
Insgesamt sieben Anfragen deuteten auf weitere Missstände hin. So wurde bekannt, dass über Jahre im Pfarrhaus ein Airbnb betrieben worden sei.
Über 200 Gäste hätten in der Unterkunft zu einem Preis rund 69 Franken übernachtet.
Auf den entsprechenden Hinweis sei das Inserat entfernt worden. Da die Abklärungen derzeit noch liefen, könne die Kirchenpflege keine abschliessende Beurteilung oder Detailauskunft geben.
Der Aufruf des Pfarrers, Spenden und Legate an kirchliche Stiftungen zu richten und nicht an die Kirchgemeinde selbst, sorgte ebenfalls für Stirnrunzeln.
Dies sei in der Tat „ungewöhnlich“ und wäre an einer kürzlichen Sitzung der Kirchenpflege „thematisiert“ worden.
Auch dass während Gottesdiensten Anfang Mai einzelne Kandidaten eine Plattform für ihre Kandidatur erhielten, wurde angesprochen.
Auf die einseitig erfolgte Information wurde ein Schreiben an alle katholischen Haushalte versandt.
Nun hat das Wahlvolk den Leistungsausweis der bisherigen Behördenmitgliedern mit aller Deutlichkeit quittiert.
Die „Checks & Balances“ funktionieren. Finanziell, juristisch und arbeitsrechtlich ist der Fall aber noch lange nicht abgeschlossen.



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Was ist in Küsnacht und Zumikon nur los?
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Küsnacht geniesst einen guten Ruf. Es gibt Leute aus Zumikon, die bringen ihren Nachwuchs nach Küsnacht in den Unti.
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Welche Services waren vom Pfarrerin der Übernachtung für 69 inkludiert?
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Frühstück im Bett in Adams Kostüm?
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Kaum war die abgewählte Kirchenpflege im Amt, wurden offenbar deren Bezüge verdoppelt. Nach der Schlammschlacht um Diakon Sowinski, erschüttert erneut ein Erdbeben katholisch Zollikon/Zumikon. Was ist da nur los?
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Ein reisserischer Titel und erst noch falsch – unglaublich, was das Herr Gantner zu wissen glaubt … jedenfalls hat die gestrige Kirchgemeindeversammlung mit den getroffenen Entscheiden dem Pfarrer ihr Vertrauen ausgedrückt, die komplette bisherige Kirchenpflege abgewählt (hat sie sich doch wie ein Selbstbedienungsladen benommen) und eine komplett neue Kirchenpflege gewählt.
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Erinnert mich irgendwie an verhangene Zeiten.
Muss mal in einem einschlägigen Quellenwerk nachschlagen.
Bin wieder da.
Tempel zu Jerusalem?
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Zumikon und Zollikon war schon in der 1990er Jahren eine Katastrophe.
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Stimmt. Mit diesem Pfarrer, der ein Verhältnis mit der Katechetin hatte?
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Keine anderen gschichtli? Gähn!
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Ist das nicht die Kirche, wo Stöhlker ein und ausgeht? Also immer zu spät natürlich…
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Ja. Aber er wurde an der Versammlung nicht gesehen.
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Das passt zu Stöhlker wie jedes Uebel.
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Hört auf, alles schlecht zu reden.
Die Swinger-Parties im Pfarrhaus gehören zum Feinsten in der Umgebung.
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Dieser Artikel ist von nationaler Bedeutung, unbedingt lesen.
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Es ist ein Lehrbeispiel, wie das Stimmvolk ihre Governance ausgeübt hat. Im Unterschied zu Aktienkapital bei Banken sind Kirchensteuern kein Gut, um sich die eigenen Taschen zu füllen. Ein Hoch aufs Kirchenvolk!
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Ich als strenger Katholik finde es unter aller Würde so was zu lesen. AirBnB wahrscheinlich inklusiv Jakuzzi wie in alten Römerbädern. Also wenn da wirklich die 69 Stellung praktiziert wurde dann finde ich das unerhört. Ich bin schockiert Pfui
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Wenn selbst bei einer Kirche, intern im Dörflein schon ein halber Fraud-& Sitzwahl Krieg entsteht, ist der CH Match eigentlich schon gelaufen. Föderalismus im Kleindenker-System , man verkracht sich selbst da noch mit sich selbst. Microfights & Wahl PR mit Wahlaufwand u. Frust in jeder Ecke und bei jedem Verein hier landauf landab. Schlimm, was hier die „CH Politik“ vorlebt. Goldbünzlis@Gemeinde Level.
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Mit dem „christlichen Glauben“ ist das hier so eine Sache. Als am 1.1.26, 140 Menschen verbrannten, hat am nächsten Tag kein einziges Kirchenglöcklein gebimmelt.Dafuer gab’s den SRF Live Straem Neujahrsjass mit Sven E. !!! Kein Mensch hat es wirklich hier emotional aus den Socken gehauen. Da muss bei uns schon zuerst die CH Hockey Crew mit Fishy Skandal verkacken, bis dem Schweizer Bürger die Tränen aus tiefstem Herzen kommen. Moral Fakers im Höchstmass – inkl. SRF als geistiges „Vorreiter TV“. Gummimoral nach Lust & Laune und je nach Sport Sauf-Party Opportunity/Umsatzgrösse. Schande !
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Da werden Themen aufs Übelste vermischt. Offensichtlich ohne Kenntnisse der Situation… Die Kirchenpflege ist weg. Der Pfarrer aber bleibt und macht einen super Job! Was verschwiegen wird, ist, dass er im Pfarrhaus wohnt und normal Miete zahlt. Das ist Fakt. Wie jeder andere kann er sein Heim doch vermieten. Das ist doch nicht verwerflich. Und weshalb sollten Spenden nicht an kirchliche Stiftungen gespendet werden können! Ich frage mich eher, was die Beweggründe von Gantner sind für den Artikel…
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Das ist absurd. Ein Pfarrer wohnt im Pfarrhaus und bezahlt dafür Miete. Das weiss jeder. Wenn er diese Miete aus eigener Tasche bezahlt, sollte er auch die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wie er seine Wohnung nutzt.
Die Kritik ist unnötig: Ob eine Spende an eine kirchliche Stiftung oder an die Kirchgemeinde geht, macht letztlich keinen wesentlichen Unterschied und ist nicht entscheidend für eine moralische oder kirchliche Relevanz.