„Dividend Catering „ist ein Begriff, der auf Deutsch am besten mit „GV-Fressen“ übersetzt werden kann.
In guten und in schlechten Zeiten werden die Aktionäre mit einem Abendessen belohnt, für das man im Restaurant sonst 100 Franken bezahlt.
Aktionäre der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG kriegen noch heute glänzende Augen von den Essgelagen der Generalversammlungen.
Ein Aktionär erinnert sich: „Dreigänger – meist Rinderfilet, gefolgt von einem unschlagbaren Käse- und Dessertbuffet.“

Das war einmal. An der GV von letzter Woche gab es lange Gesichter. Am besten lassen wir einen Aktionär sprechen.
„Also, massiv weniger kulinarischer Aufwand. Offenbar gab es die Weisung, dass gespart werden soll. Folge: Keine Tischdekoration mehr.“
„Brot mit Butter zum Salat gab es auch nicht mehr. Das Dessert: Kein Buffet , nur Einheitsdessert. Nur das Käsebuffet gab es noch.“
„Und dann kurz vor Mitternacht noch Weisswürstl mit Brezen. Die gaben immer schön Boden für das Trinkgelage der linksufrigen Aktionäre, die noch lange im Schinzenhof-Saal blieben.“
Auch das sei gestrichen worden. Immerhin: „Der Hauptgang mit Fleisch war nett.“
Was viele Aktionäre anscheinend ebenfalls erboste: Die physische Fähre-Freikarten für die Aktionäre sind passé. Grund: Das elektronische Ticketsystem.
Was hingegen die Herzen der Fähre-Investoren seit Jahresbeginn höher schlagen lässt, ist die Kursrallye des Titels an der OTC-X-Börse der Berner Kantonalbank und der Zürcher Lienhardt:
Plus 30 Prozent. Die Hoffnung der Käufer liegt auf der E-Fähre, von welcher der Zürichsee-Fähre-CEO Martin Zemp seit Jahren schwärmt.
An der GV musste Zemp den Aktionären allerdings eine herbe Enttäuschung offenbaren:
„Anfänglich sah es danach aus, dass die Mehrkosten einer elektrisch angetriebenen Fähre gegenüber einer Fähre mit konventionellem Motor mindestens zum grössten Teil durch staatliche Unterstützung sowie durch Sponsoring finanziert werden können.“
Dem sei nun nicht so. „Voraussichtlich“ werde die Unterstützung nicht zur Verfügung stehen.
Die nötige Werfthalle für die E-Fähre werde erst 2028 zur Verfügung stehen. Entsprechend ist die Frist für den Entscheid zur Bestellung einer neuen Fähre Ende 2026.
„Diese Zeit wird genutzt für die Abklärung weiterer Finanzierungsquellen.“
Ob Zemp das überhaupt stemmen kann, ist fraglich. In den nächsten Jahren muss er das Eigenkapital erhöhen.
Das sei nötig für ein optimales Kredit-Rating. Ob der Fähre-Chef einen Kredit kriegt, ist die andere Frage.
Die Kosten für neue Fähre und Werft sind nämlich immens. Sie werden auf bis zu 25 Millionen Franken geschätzt.
Das Eigenkapital beläuft sich auf 7,2 Millionen Franken. Die Jahresgewinne sind knapp 700’000 Franken hoch.
Ohne Gelder vom Bund oder dem Kanton sind die Investitionen kaum wie gewünscht durchführbar. Ende des Traums von der ersten E-Fähre.
Am einfachsten und schnellsten wäre es, auf die Gewinnausschüttung zu verzichten. Die Fähre ging aber den anderen Weg: Die Dividende wurde von 80 auf 100 Franken erhöht. Dafür dann beim grossen Fressen sparen.

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Rinderfilet? Ist das ein Schweizer Ausdruck?
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Kommt von den von Amis besetzten Gebieten (Deutschland)
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Fähren sind Schiffli-Liebhaber Anlagen und man kauft die Aktie sicher nicht wegen dem GV-Essen oder der Rendite.
E-Fähren schicken die Aktie direkt auf den Seegrund. Das kann nichts werden.
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Ich bin mir noch nicht ganz sicher, würde den Titel aktuell aber wohl auch nicht kaufen. Potenzial zur Personaleinsparung sehe ich aber durchaus. Wenn das Schiff künftig autonom fährt und die Fahrzeuge beim Auffahren automatisch erfasst und verrechnet werden, lassen sich die Betriebskosten deutlich senken. Gerade bei den hohen Schweizer Lohnkosten lohnt sich das besonders, weshalb ich denke, dass viele dieser Entwicklungen bei uns relativ früh Einzug halten werden.
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Schiff nur mit Batterien betrieben rechnet sichr wahrscheinlich nicht, man darf dafür nicht von Subventionen abhängig sein.
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Irgend so ein Löli will nun die eine Fähre auf Elektro umbauen. Auch das wird ein Desaster werden, nur kosten.
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Die ganze Schweiz wird an die Wand gefahren wegen diesen Umweltheinis.
Es ist eine ganz besondere Leistung, ein idiotensicheres Geschäft wie eine Fähre zwischen Horgen und Meilen an die Wand zu fahren.
Was auffällt:
– Ein aus 8 (in Worten: acht) bestehender Verwaltungsrat
– Ein aufgeblähtes Kader
– Absurdes Investment in eine experimentelle E-Fähre (viel zu früh)
Da fällt die jährliche Fress- und Sauforgie gar nicht ins Gewicht.
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Billig – das ist Inside Paradeplatz mittlerweile auch.
Site ist überladen von Schund-Werbung, Text kaum mehr ersichtlich, scrollen ein Desaster.
Kein Wunder, wenn man kaum mehr Banken-Stories hat. Wie auch, ohne Bankenplatz…
Zeit für was Neues?
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Es E- Schiffli, nöd Bueche oder nöd mitfahre. Alles lings liegge lah.
Ide Zwüschedziit hani mir en Rasemähe Honda Benzin kauft.
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Wer hat sich beim Rasenmäh‘n die Zehen abgetrennt?
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Was gibt es bei IP zu essen?
Herr Frenkel meine Ratschläge:
1. Wühlen Sie in den Abfalltonnen der Lebensmittelhändler oder 5-Sterne-Hotels. Betrachten Sie die Abfalltonnen als Buffet. Der Inhalt ist reichhaltig und vielleicht haben Sie Glück und finden eine angebissene Pastete.
2. Bei der nächsten Überquerung Horgen-Meilen oder umgekehrt die Fischangel mitnehmen. Vielleicht haben sie das Glück und fangen einen dicken Fisch.
3. Schon mit Frau Villalón geplappert? Diese Fähre braucht zu Sicherstellung der Landesversorgung. Warum nur Geld für die Bauern?
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Den Aktionären bleibt das Fressen bald im Halse stecken.
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Manager Martin Zemp hat mit seinen Elektroträumen den Laden ziemlich
an die Wand gefahren. Das man jetzt die Aktionäre beim Essen darben
lässt, spricht nicht für den Typen.
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Regierungsrat Neukom will doch die Windenergie fördern ? Warum macht er keine Fähre mit Windrad ? Was ist eigentlich mit seinen Bildern passiert ?
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Er hat den Künstler aus eigenem Sack bezahlt, aber gemäss Insidern danach das Bild in quadratische Fetzchen zerschnitten und als Hygieneprodukt beim WC deponiert.
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Eine totale No-Story.
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Darum bin ich in Lindt & Sprüngli investiert, da kriegt man wenigstens noch einen Schoggi-Koffer.
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Die Fähre liegt im Trend. Fressaktien (es gab da einmal VonRoll) sind nicht mehr Mode. Auch Vergünstigungen werden immer rarer. Das ist gut so. – Ich erinnere mich an die Aktien der Transsibirischen oder später an argentinische Versorger-Aktien, die Tränen und Ehescheidungen auslösten. Auch mit Fähren-Aktien wird es nicht zu „Freude-herrscht“ kommen.
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#boomerprobleme
Die Nörgler sind diejenigen, welche noch nie etwas von ETF gehört haben und ihre Aktien „handverlesen“ aufgrund der „Tipps“ ihres Bankberaters, tschuldigung, Bankwerkers in Thalwil oder von der Regionalbank Männedorf.
Dann bist Du auf jede Natural-Dividende und Prozentpunkt beim Wein angewiesen.
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Ist der Frenkel nun Deutsch?