Der beliebteste und 2023 mit Abstand bestgewählte Regierungsrat im Kanton Zürich, Mario Fehr (parteilos, ehemals SP), braucht keine Marketing-Berater.
Das Metier hat das Polit-Urgestein selbst im Griff.
Zwischen zwei Sport-Grossveranstaltungen lanciert er die lang ersehnte Auktion der Jahrgangs-Autonummer ZH 26.
Der Sport und die Schweiz liegen dem AHV-Bezüger am Herzen.
Wiederholt scherzt Fehr mit der Aussage, dass „RR“ nicht für Regierungsrat, sondern für „Rüstige Rentner“ stehe.
Die anderen drei Ü65-Mitglieder der kantonalen Regierung (Ernst Stocker, Carmen Walker Späh und Silvia Steiner) haben zwischenzeitlich ihren Rücktritt auf Ende der Legislatur im Frühling bekannt gegeben.
Bei „Super Mario“ wird mit einem Weitermachen gerechnet – befeuert auch durch das ähnliche Schicksal seines politischen Langzeit-Gefährten, Daniel Jositsch.
Dieser ist seit der kürzlichen Nicht-Nominierung durch die kantonalen SP-Delegierten ebenfalls als Parteiloser unterwegs und kandidiert mit besten Chancen für eine Wiederwahl als Zürcher Ständerat im Herbst 2027.
„Kontrollschild-Auktion aus Anlass des aussergewöhnlichen Sportjahres 2026“, lautet der Titel der Medienmitteilung von Fehrs Sicherheitsdirektion, mit einem direkten Link zur Auktionsplatform.
„ZH 27“ wird möglicherweise „aus Anlass des aussergewöhnlichen Wahljahres 2027 für Parteilose“ lanciert werden. Denn sportliche Grossanlässe sind nächstes Jahr eine Rarität.
2028 findet dann das 100-jährige Jubiläum von „Weltklasse Zürich“ statt.
Der Erlös der Versteigerung fliesst wie gewohnt in die Staatskasse und „kommt so der gesamten Zürcher Bevölkerung zugute“, wird einprägend erinnert.
Die Möglichkeit, Autonummern tiefer als ZH 1000 überhaupt versteigern zu können, geht auf einen freisinnigen Vorstoss von alt-Kantonsrat Thomas Vogel vor über 10 Jahren zurück.
Der am Obergericht tätige Jurist wirkt seit langem als 2. Vize-Präsident des Universitäts-Kinderspitals Zürich (Kispi) auf der Lengg.
Ob die Staatskasse so wie bei der Rekordversteigerung von ZH 24 klingelt, steht noch in den Sternen.
Tausende von Mario Fehr-Followern auf den diversen Social Media-Känalen warten gespannt auf einen Post aus einem der WM-Stadien in Mexiko, Kanada oder den USA.
Zusammen mit Bundespräsident Guy Parmelin (SVP) gäbe es mit der Administration Trump viel vor Ort zu besprechen.


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Der Mario ist ein Sesselkleber.
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Entschuldigung, um was geht es hier genau?
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Wie man für so Tschüttelen überhaupt Geld ausgeben kann, erschliesst sich mir nie.