Mike Bär hat seine MBaer Merchant Bank verloren. Die Finma entzog dem Geldhaus des Erben aus der berühmten Zürcher Dynastie die Lizenz, die MBaer wird geordnet liquidiert.
Jetzt schlägt Bär um sich. Mit Hilfe seiner Anwältin, die auch Jolanda Spiess-Hegglin und Patrizia Laeri verteidigt, erstattete er bei der Zürcher Staatsanwaltschaft Strafanzeige.
Gegen den hier Schreibenden, dessen Medium Inside Paradeplatz und eine „unbekannte Täterschaft“.
„Verletzung des Bankgeheimnisses“ respektive „Verletzung amtlich geheimer Verhandlungen“ lautet der angegebene Straftatbestand.
Bär liess die Anzeige am 15. April von seiner Anwältin einreichen. Am 13. Juli verfügte die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat eine „Nichtanhandnahmeverfügung“.
Gegen diese kann Bär beim Zürcher Obergericht Beschwerde einreichen.
Laut der Staatsanwaltschaft haben Bär und seine Anwältin zu wenig Konkretes in ihrer Anzeige vorgebracht. Die Informationen, um die es verschiedentlich ging, könnten „zwar durchaus aus Bankinterna stammen“, so der zuständige Staatsanwalt.
„Genauso gut könnten solche Informationen allerdings von Mitarbeitenden der FINMA selbst stammen, was durch die Bundesanwaltschaft zu untersuchen“ sei.
Der Chef der nationalen Strafverfolgerin hatte öffentlich ausgeführt, seine Behörde würde den Fall MBaer unter die Lupe nehmen. Dabei geht es im Kern um die Umgehung von Sanktionen gegen wichtige Kunden, insbesondere aus Russland.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft äussert sich in ihrer Verfügung gegen Mike Bär ausführlich zur Chance, mittels Zwangsmassnahmen mehr herauszufinden.
Eine „Hausdurchsuchung“ beim Journalisten sei wenig erfolgversprechend, da dieser die beschlagnahmten Dokumente siegeln lassen würde.
Eine via Gericht erzwungene Offenlegung sei unwahrscheinlich, da der Entscheid des Zwangsmassnahmen-Gerichts „gleichlautend wie im Falle IP/LH vs. Beat Stocker ausfallen dürfte und einer Beweisführung entgegenstünde“.
Deshalb sei, so die Staatsanwaltschaft, „auf eine solche Anwendung von Zwangsmassnahmen an dieser Stelle zu verzichten“.
Dies vor allem auch deshalb, „da die vorliegend eingereichte Strafanzeige viele Mutmassungen beinhaltet, ein doch sehr grosser Personenkreis als mögliche Täter bezeichnet und entsprechend fast einer verpönten ‚Fishing Expedition‘ gleichkommt“.
Noch mehr hinterfragt die Ermittlungsbehörde die Aussicht auf Erfolg wegen Bankgeheimnis-Verletzung aufgrund der vielen Möglichkeiten, wie die Informationen geflossen sein könnten.
„Da eine Vielzahl an möglichen Quellen für die inkriminierte Information vorhanden sind, ist fraglich, ob die beanzeigten Straftatbestände in diesem Artikel überhaupt erfüllt wären.“
Die Story war am 24. Februar dieses Jahres erschienen, als sich die MBaer gegen den Lizenzentzug der Finma zur Wehr setzte und einen Last-minute-Käufer suchte.
Am Folgetag erschien ein zweiter IP-Bericht, den Mike Bär bei den Strafbehörden anzeigte: „MBaer Merchant Bank brennt lichterloh“ vom 25. Februar.
Auch bei diesem Bericht sieht die Ermittlungsbehörde kaum grosse „Erfolgsaussicht“ angesichts „des doch eher mageren Tatverdachts und erneut der Vielzahl an möglichen“ Informanten.
Bär ist nicht nur wegen diesen beiden sowie weiteren IP-Artikeln auf die Barrikaden gestiegen, sondern auch wegen solchen in der NZZ am Sonntag im März und April sowie von Bloomberg im März.
Bei einer grossen Story der NZZ am Sonntag läge „eher keine Bankkundengeheimnisverletzung“ vor, urteilt die Zürcher Staatsanwaltschaft.
Zudem brächten Konfiszierungen kaum viel, da die von den Journalisten und Medien „wohl zu Recht angerufene Siegelung“ durch das zuständige Gericht vermutlich „nicht aufgehoben“ würde.
An dieser Stelle vermerkt die Staatsanwaltschaft, dass die betroffenen Journalisten der NZZ am Sonntag und von Bloomberg „seltsamerweise in der Strafanzeige im Gegensatz zu LH nicht als beschuldigte Personen genannt“ würden.
Das Fazit der Ermittler fällt in deren Verfügung vernichtend aus. „Aus der weitschweifig und gegen eine Vielzahl möglicher beschuldigter Personen formulierten Strafanzeige fliesst konkret wenig handfestes“, konstatieren sie.
Und fahren fort: „Mangels jeglicher erfolgversprechender Ermittlungsansätze (fehlen) die Voraussetzungen für die Eröffnung einer Untersuchung.“
Schliesslich: Es könne „an dieser Stelle nicht ansatzweise mit einer verurteilenden Erkenntnis gerechnet werden“. Zuletzt folgt wie immer das Geld. „Die Verfahrenskosten werden auf die Staatskasse genommen.“




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Wünsche den ex MBaer viel Mut beim Grenzübertritt.
Die Auslieferung in die USA lässt grüsse.
Hoffe die MBaer haben nicht nur den schwarzen Gurt in „speziellen Bankgeschäften“ sondern auch in Karate. Die Seife nicht fallen lassen!
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Wie immer, top Luki!!
Macht weiter so
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Kann mich nur anschliessen, IP Top!!
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weitere Fallen. Banken meinen mit ihrer nutzlose Macht uns unter Druck zu setzen. Bänker, ohne uns ist bei euch Ladenschluss und zwar:Dauerhaft!
Zurück – für uns da sein und nicht für BlackRock – Amis ..
Kauft Gold und Silber!!
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MBaer Merchant Bank: wenn die “Merchants” alle auf -itsch, -ov, und -berg enden und ehemalige Kunden der Gazprom Bank sind. Noch ein paar iranische Revolutionsgarden, PEPs und Halbseidene dazu und fertig ist das Private-Banking-Süppchen. Die Musik spielte, bis FINMA und Amis den Stecker gezogen haben.
Der Mike schon wieder. Hat für seinen Niedergang die richtige Anwältin gefunden.
Geld ist noch vorhanden, Glaubwürdigkeit aber schon weg.
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Palfner erzählt der Gemeinde wieder, was eh alle wissen. Hauptsache, er hat sich uns wieder aufgedrängt.
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Congrats IP – kritische Berichterstattung ist zentral für einen sauberen Finanzplatz. Weiter so!
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Haha als ob da nicht weitaus mehr in Hinterkammern läuft über den niemand berichtet..
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Wie tief muss Mike Baer gefallen sein, dass er zu solchen jämmerlichen Mittel gteift.
Traurig
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Ja, solche Fakten und News gehören in dieses Medium. Danke. Dran bleiben und mehr davon bitte. Weniger Zürich, Gastro, Fussball und andere Befindlichkeiten der Schreibenden, bitte. Mehr IP.
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Gut gemacht, Lukas. Mike Baer würde besser die Karten auf den Tisch legen, er hat gemäss Finma ja einige „stolze“ Dinge begangen. Dass nun das Bankgeheimnis dazu dienen soll, solche wenig appetittlichen Dinge unter den Tisch zu kehren, war nie die Absicht hinter dem Bankgeheimnis. Mach sauberen Tisch, Mike – und versuch Dich nicht in offensichtlichen Einschüchterungsversuchen gegen recherchierende Journalisten!
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Anwaltsstrategie unklar: Was ist der strategische Zweck der Einreichung einer (von vornherein wenig aussichtsreichen) Strafanzeige? Für eine Dolchstosslegende reicht es nicht. Scheint mir ein anwaltlicher Kunstfehler zu sein, man hätte als Anwalt MB abraten und Einreichung verweigen müssen.
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Wer ist diese Anwältin ? Hat ja eine illustere Runde von Klienten zusammen…
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Rena Zulauf
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Zulauf passt 🤣
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Leider passt das Ganze in die Bärendynastie und es verwundert schon, dass die Staatsanwaltschaft die Kosten für diesen Mist einmal mehr auf die Staatskasse nimmt bzw. dem Steuerzahler belastet.
Das wurde übrigens in mehreren Fällen in der Causa Elmer ebenfalls praktiziert z.B. als der Bär meine Sozialversicherungsabgaben 2003 nicht bei der Sozialversicherung einbezahlte. Hingegen wurden meine Anzeigen gegen den Bären und Involvierte, die Kosten regelmässig mir auferlegt.
Es scheint, das MBaer immer noch eine bevorzugte Behandlung geniesst. Mehr in meinem Buch „Der Bär und das Schweigen“.
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Lieber Herr Elmer
Ihr Beispiel aus 2003 und der aktuelle Fall MBaer bestätigen sich gegenseitig. Der Finanzplatz Schweiz ist schwer angeschlagen – und die Justiz ist inkonsistent, überlastet und teilweise zu nachsichtig gegenüber einflussreichen Akteuren. Der Fall MBaer zeigt ein System, das sich nach aussen als „sauber“ inszeniert, aber intern von Dynastien, Anwälten und Behörden geprägt ist, die sich gegenseitig blockieren.
Das Vertrauen erodiert – und das ist der wahre Schaden.
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Ich befürchte, die Scampi in der Kronenhalle sind in nächster Zeit ausserhalb der Rechweite von Mike Brummbär.
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Eine gute Gelegenheit die Rudolf Elmer Geschichte zu erzählen um den Bär zu ärgern. 😍
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Ja, das hat was, doch es geht im Kern um die Glaubwürdigkeit des Rechtsstaates, d.h. den Volksauftrag unsere Gesetze zu achten, zu leben, nicht zu missbrauchen und in diesem Fall und auch in meinem Fall unnötige Strafverfahren aus politischen Gründen einzufordern.
Wer offensichtlich unnötige Strafverfahren einleitet bzw. führt, soll dafür zahlen.
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Hier wird jeder Kommentar genau von den Anwälten beobachtet. Ein nogo, etwas Kritisches über Mike Bär zu sagen. Ein Banker, den kaum jemand kennt aber seine Familie hat Macht und hat noch einen anderen Vorteil, den man nie erwähnen darf….
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unglaublich, diese anwälte.
liegen völlig falsch und machen mit.
wie nennt man personen, die für geld
alles machen?
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@Strafrechtler:Stimmt, nach Stocker-Entscheid war hier die Chance auf Verurteilung kaum 5%.Ironie:Strafrecht wird auf der Website NICHT als Kernkompetenz der Anwältin bezeichnet, macht sie wohl so nebenbei. Jeder einigermassen versierte Strafrechtler hätte aber schon nach der ersten Klientensitzung klar abgeraten (und auch nicht gemacht – Leerlauf für Behörde, Klient; ist zudem Berufspflicht („keine unnötigen Verfahren“)). Man muss die Klienten halt auch anleiten und führen und ihnen abraten, prozessieren kann jeder.
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Der naive ‚Gutmensch‘ MB sollte eher eine Strafanzeige gegen seine EX-Raubtier-Russia-Privatbanker anstreben. Genau die haben ihm aus Charakterlosigkeit und persönlicher Bereicherung kurz vor deren Pensionierung die Suppe eingebrockt…
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Keine gute Idee die bakannte „Medienanwältin“ beizuziehen! Geringer Ertrag, hohe Kosten!
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Dieser Mike Bär ist eine Schande für die ganze Bör-Dynastie. Das waren mal rechtschaffene, währschafte und kompetente Privatbankers, die viel Gutes taten, für Kunden, Mitarbeitende und die Schweiz. Ich erinnere mich an Weihnachten 2008. Ein grosser Teil der Familie Bär stand am 23.12. in Altstetten und an Bahnhofstrasse und zahlte als Belohnung ein Weihnachtsgeld aus und schaute allen Mitarbeitenden persönlich in die Augen. Was für ein Abstieg lieber Mike. Du hast soviel Gutes zerstört!!!!
We named this before it had a name.
On 11 February — before MBaer surfaced here and before Washington moved — GeoStrat Agency LLC forecast that OFAC and Treasury will run into the banks behind Iran Russia sanctions evasion.
MBaer fell first: designated under Section 311, Bessent citing over $100 million of Russian and Iranian dirty money. This was the opening shot of the silent, borderless war Bessent and Rubio wage on the enablers.
Bravo to no-fear investigative editor, Lukas Hässig, Bulls Eye; the U.S. Treasury proved him right.
We keep our own receipts.
After 25 years sealed in Washington DC, since Monday DECLASSIFIED: the original audio of Pascal Najadi’s 2001 phone call to Merrill Lynch New York to save Swissair — the rescue drawn up one day before the grounding — and every confidential Merrill Lynch document sent to Bern that October and November.
Bern denied publicly he was ever part of it.
Yet the now DECLASSIFIED files, sourced in full, say otherwise.
The recording is on our YouTube channel, with other declassifications of importance.
We do Signal over Noise – Four decades of it.
Yael R. Eastman
Head of Research
GeoStrat Agency LLC
Washington, DC
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„Die Verfahrenskosten werden auf die Staatskasse genommen“. Dies ist eine absolute Frechheit gegenüber des Steuerzahlers. Ein komplett aussichtloses Verfahren eines Multimillionärs muss von der Allgemeinheit finanziert werden. Das geht gar nicht.