Die Schweiz in ihrer Geschichtsvergessenheit will nicht mehr wissen, dass sie nahezu 500 Jahre eine römische Kolonie war.
Vom 1. Jahrhundert vor Christus bis etwa 400 nach Christus herrschten die Römer über die alpinen Stämme der Germanen, Kelten und Alemannen.
Der Name „August“ ist vom römischen Kaiser Augustus Caesar abgeleitet. Ihm hat der römische Senat 8 v. Chr. gemäss dem damals neuen römischen Jahreskalender die Ehre zugesprochen, den achten Monat des Jahres nach ihm zu benennen.
Das galt auch für die heutige Schweiz, ganz wie die anderen Monatsnamen auch, die römisch-lateinischen Ursprungs sind.
Doch die alte Schweizer politische Elite hatte nie Lust, sich auf diese unrühmliche Vergangenheit als römische Kolonie zu besinnen.
Deshalb wird am kommenden 1. August in wenigen Tagen die falsche Heldentat gefeiert. Die aus Nordeuropa kommende Sage vom Wildschützen Wilhelm Tell ist die Erfindung von Schweizer Historikern, die kaum jemand las.
Es war der Schwabe („vulgus Schwob“) Friedrich Schiller, der auf Anraten von Johann Wolfgang von Goethe, dem deutschen Nationalschriftsteller, die Legende vom Tell aufnahm und zu einem weltberühmten Schauspiel verarbeitete.
Das war 1804, als die Zeit der Freiheitskämpfe gegen Napoléon I. begann.
Es ist daher kein Zufall das Christoph Blocher, Urenkel eines schwäbischen Einwanderers in die Schweiz, sich bei seiner Rede am 31. Juli im Tellspielareal bei Interlaken auf diesen Sohn Schwabens besinnt, wenn er die Schweiz zur Beibehaltung der vollen Neutralität aufrufen wird.
Die Franzosen hatten Vercingétorix, der die Gallier viele Jahre siegreich gegen die Römer anführte. Den meisten Schweizern ist er nur aus „Asterix und Obelix“ bekannt.
Die germanischen Stämme der Deutschen kämpften lange erfolgreich gegen die römische Soldateska, um sie unter Arminius in der Varusschlacht 8 n. Chr. sogar vernichtend zu schlagen.
Ein Achtel des römischen Gesamtheeres ging in den dunklen deutschen Wäldern unter.
Die Helvetier besiegten die Römer einmal in der Schlacht von Agen, zogen es aber wenige Jahrzehnte später vor, das Schweizer Mittelland fluchtartig zu verlassen, um die französische Atlantikküste zu erreichen.
Die Römer stoppten die Flüchtigen 58 v. Chr. und besiegten sie in der Schlacht von Bibracte, worauf die Proto-Schweizer wieder ins Mittelland zurückkehrten.
Wer wollte sich schon auf solche Ahnen berufen? Die Schweizer Politiker und Historiker nicht.
Sie erfanden seit dem 15. Jahrhundert die Geschichte vom Tell, die dann mit Hilfe Schillers um die Welt ging, Vorbild vieler hoch gebildeter Aufständischer von Fidel Castro bis Lumumba als Gegner der Belgier im Kongo.
Was ich an dieser Stelle beschreibe, ist einigen wenigen Schweizern wohl bewusst. Ich berufe mich auf den Berner Althistoriker Stefan Rebenich, der bis zu seiner Emeritierung an der Uni Bern lehrte.
Kürzlich fanden sich seine Schüler an derselben Stelle, um die fast 500 Jahre Schweizer Kolonialgeschichte unter den Römern näher zu beleuchten.
Erstaunlicherweise fand sich keine Schweizer Redaktion bisher bereit, über diese für die Schweizer Geschichte wichtige Tagung zu berichten.
Lediglich die beste deutsche Tageszeitung, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, widmete in ihrer Ausgabe vom 22. Juli dieser Tagung und der verborgenen Wahrheit über die echte Schweizer Geschichte eine ganze Seite.
Die hoch disziplinierten Schweizer Medien wollten mit einer vom offiziellen Duktus abweichenden Berichterstattung den staatlichen Gottesdienst zum 1. August 2026 nicht stören.
Eine Erinnerung an die Unterwerfung durch die römische Diktatur ist für viele Schweizer so schmerzlich wie die Erinnerung der Spanier daran, dass sie einmal 700 Jahre zum grossen Reich der Moslems gehörten, das von Bagdad bis nach Granada reichte.
Der einzige Römer in moderner Zeit, der sich in der Schweiz auch gerne als solcher bezeichnen liess, war der freisinnige alt-Bundesrat Pascal Couchepin.
Der ehemalige Stadtpräsident von Martigny im Unterwallis trat stets „römisch“ auf, wobei ihm seine klassische Bildung ebenso wie seine Nase half, die der auf alten, römischen Skulpturen gleicht.
Wo Wilhelm Tell nicht half, griffen die Deutschschweizer, aber auch die Welschen, am Zürich- und am Neuenburger See auf die Reste von Stümpfen der Pfahlbauer-Siedlungen zurück.
Damit konnte mit Belegen aus der Steinzeit, allen grossdeutschen und germanischen Ansprüchen widersprechend, ein Beweis für die frühe Selbständigkeit der Schweiz geliefert werden.
Christoph Blochers Bundesfeier am 31. Juli in Interlaken, wo jedermann seit Wochen eingeladen wird, ist ein klarer Affront gegen die offizielle Bundesfeier von Bundespräsident Guy Parmelin, die am 1. August, einen Tag später, auf der Rütliwiese stattfindet.
Blocher spricht über Politik. Auf der Rütliwiese dominiert der Auftritt der Schweizerischen Trachtenvereinigung.
Dies gibt sicher ein buntes Bild, das den TV-Zuschauern gefallen wird. Was Bundespräsident Parmelin dann wirklich sagen wird, ist bis heute das Geheimnis weniger.
Blocher bietet seinen Gästen von Pro Schweiz Vollverpflegung den ganzen Tag über, Parmelin nur die Selbstverpflegung oder den Besuch des Rütli-Restaurants.
So bewegt sich die Schweiz in die Gegenwart. Römer? Zum Vergessen. Pfahlbauern?Altertümlich.
Wilhelm Tell? Nein, nicht schon wieder.
Über die moderne Schweiz, die Schweiz der Zukunft, wird wohl eher auf Gemeinde-Ebene gesprochen. Salve, Ihr Römer alias Schweizer und Schweizerinnen!
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Für Deutsche („Geiz ist geil“) ist eine solche Vollverpflegung eine sehr wichtige Sache.
Stöhlker, wie stellt Blocher sicher, dass jemand nicht zwei Menus frisst? In Adeutschland würde man so etwas wie einen amtlichen Verzehrschein erwarten?
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Ich gehe auf jeden Fall zu Blocher und haue mir den Ranzen voll bis er platzt.
Muss man dies bei den Steuern irgendweo eintragen?
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Bitte setze dich dann nicht neen mich; so wegen der Sauerei.
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Unzusammenhängend, wirre Thesen. Bitte das Schreiben einstellen.
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hat überhand genommen.
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…übrigens war der August damals noch der 6. Monat des Jahres, das mit dem März startete…
Darum folgt auf den August der Septem-ber, der Okto-ber, der Novem-ber, der Decem-ber.
Was ja auch mehr Sinn ergab, das Jahr mit dem ersten Frühlingsmonat, statt mitten im Winter beginnen zu lassen.
Musste mal gesagt werden.
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Ja, warum ist der „Sept ember“ nicht der 7.Monat, „Okt ober“ nicht der 8. Monat, „Nov ember“ nicht der 9.Monat, „Dez ember“ der 10.Monst wie es deren Namen ja sagen würden,!!? Wer hatte da Interesse das so zu verdrehen?
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Spiegelbild
Das war Kaiser Gaius Julius, im Jahre 45 vC.
Nach ihm wurde ja der Kalender benannt, bis zur Reform durch Papst Gregor 13., im 16. Jhdt.
Der Grund für die Monatsschieberei war irgendwas militärisches.
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Einmal mehr arbeitet sich Klausi an Blocher ab.
Stöhlckj ist doch ursprünglich ein bulgarischer Name.
Nun gut, über Pfahlbauer, Römer, Schwaben und andere versucht Klausi uns zu sagen, eigentlich gäbe es die Schweiz ja gar nicht, denn wir feiern eine Bundesfeier am falschen Tag.
Wahrscheinlich irrt Klausi. Wilhelm Tell hat am ersten August ano 1291 auf dem Ruetli persönlich den Gessler erlegt.
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Unsinn der Mord geschah in der Hohlen Gasse, einem Wegstück zwischen Zürich und Gotthard und nicht auf dem Rütli. Zudem war es im Jahr 1307. Giacomo Rossini schrieb die Oper dazu und zwar 1829 nach dem Buch von Friedrich Schiller.
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Sind die Alemannen in Rekordzeit rausgeflogen und die Römer durften nicht mal mitmachen weil nicht qualifiziert.
Die Helvetier waren sogar im Viertelfinale.
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Christoph klotzt mit seinen Millarden, um das gierige Volk zu fesseln (und verführen), und Parmesan mit seiner klammen Bundeskasse zaudert und verteilt Brotkümmel!!
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Die Geschichte von Willhelm Tell ja mag erfunden sein. Die Wehrhaftigkeit gegen fremde Vögte,(inkl. Hitler) ist es nicht. Nebst den Römern, welche die Schweiz kolonialisierten war ein Grossteil der Helvetier keltisch, was sogar via DNA Analyse festgestellt werden kann. Immer betont KJS die Abstammung von Blocher und auch Trump von deutschen „Schwoben“. Ist das nach 3 Generationen noch wichtig? Lächerlich. Genau so lächerlich, wie das ständige „Heruntermachen“ der Schweizer. Ja, wir Schweizer sind stolz auf unseer Land und unsere Geschichte, Tell hin oder her.
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Liebe Yvonne das Buch Bojour Lesen.
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Blocher ist nicht nur ein jahrhundert Politiker. Er ist DER jahrhundert Politiker.
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Parmelin? Der spricht nicht mal richtig die Landessprache Deutsch oder Albanisch.
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Wir feiern den 1. August 1291, die Zeit der Römer und Pfahlbauer war weit vorher. Wo ist genau der Zusammenhang, Herr Stöhlker?
Es ist historisch belegt, dass die Schweiz oder wie diese Region früher hiess immer kritisch gegenüber grossen Mächten war und sich immer eine gewisse Unabhängigkeit ausgehandelt oder erstritten hat.
Gleichzeitig war es auch wichtig, mit den grossen Mächten wo sinnvoll zu kooperieren.
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Der Mann der Generation Abendrot hat Durchfall!
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Solange Sie, Herr Stöhlker, von so vielen Kommentarschreibern immer wieder angeäfft werden: Schreiben Sie weiter, das tut allen, uns und den Anäffern, gut!
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Schon der erste Satz („Die Schweiz in ihrer Geschichtsvergessenheit will nicht mehr wissen, dass sie nahezu 500 Jahre eine römische Kolonie war“) zeigt, wie wenig der teutonische Verfasser über die Schweiz gelernt hat. Zu Zeiten der Römer gab es die Schweiz gar nicht. Deren Gründung kam erst ein Jahrtausend später. Einbürgerung rückgängig machen!
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Goethe hat nicht nur Schiller geraten den Wilhelm Tell zu schreiben, er hat auch gesagt, dass getretener Quark breit nicht stark wird. Nehmen Sie sich das zu Herzen, wenn Sie das nächste Mal eine solch wirre, zusammenhangslose Geschichte schreiben. Im Übrigen wünsche ich guten Appetit bei Christoph Blocher, mögen Ihnen die Aelplermagronen schmecken. Vielleicht können Sie ja auch noch ein Autogramm von König Christoph dem Ersten ergattern.
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Warum leben Sie eigentlich noch in der Schweiz, wenn Sie alles so daneben finden? In Deutschland gibt es sicher auch irgendwo eine Gratiswurst.
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Stöhlker wird es nicht mehr erleben, dass die Schweiz ein Bundesland von Deutschland wird.
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Gibt es da nicht noch was zu lesen über Blocher damals in Zürich tätig oder der Kauf/ Übernahme der Ems Chemie..?
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Die Ems gäbe es seit 50 Jahren nicht mehr ohne Blocher.
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Diese Geschichte will keiner, oder doch Wahrheit in der Schweizerpolitik lieber nicht.
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Bravo Stöhlker – der einzige Kolumnist auf diesem Portal, der den Durchblick hat. Solche Feiern sind Ausdruck von Rückständigkeit und dem insgeheimen Hang zum Kollektivismus. Die lächerlichen Edelweisshemden und Trachten sind nicht nur ein Zeichen von Rückständigkeit, sondern auch von einem Kollektivismus, der längst überholt ist. Und die dominierende Farbe Rot – das Rot der Sozialisten – ist nicht nur eine Farbe, sondern ein Symbol für eine Ideologie, die mit Freiheit nichts zu tun hat. Diese Symbole gehören nicht in eine moderne Gesellschaft.
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Der Neuman ist ein stehengebliebener Altman mit feuchten, anarchistischen Träumen einer Grünen.
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Ohne der Golddeckung des Schweizer Franken kann von der Souveränität der Schweiz keine Rede sein. Mit der Existenz der Verfassungswidrigen und teils privaten Firma SNB kann es keine Souvärenität geben.
Die Golddeckung wurde 1999 aufgegeben, der Zug mit der Souveränität ist abgefahren.
Gold, Bibel, Sturmgewehr. Dies sind die Fundamente der Schweiz. Gewesen. Tempi passati.
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Liebes IP die Beiträge von KS werden langsam unerträglich. Er wird doch nur noch gelesen um zu sehen was für einen Unsinn und Neidparaden gegen SVP und Herrn Blocher dieser deutsche Möchtegern-Walliser wieder raushaut. Schrecklich, ich kann sehr gerne darauf verzichten. Sein Datum ist schon lange abgelaufen.
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ist doch schön, zuzusehen, wie milliardäre
das volk schmieren können, mit wenig.
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„Blocher bietet seinen Gästen von Pro Schweiz Vollverpflegung den ganzen Tag über,…“
Ja, klar; Brot und Spiele, Stumpen mit Bier und Wurst; so hält man das „Voulch“ bei Laune.
E chli stinkä muess es.
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Staaten gibts erst seit wenigen Jahrhunderten, Herr Geschichtslehrer. In der heutigen Schweiz gab es die (Alte) Eidgenossenschaft, die Zugewandten Orte, Gemeinen Herrschaften, Vogteien etc. Deutschland entstand erst 1871 mit dem Deutschen Kaiserreich. Italien 1861 mit dem Risorgimento, als Königreich. Aber ja, die Eidgenossen, nicht die Schweizer, haben die Habsburger vertrieben und auch die Burgunder geschlagen. Viele andere haben das nicht geschafft: Die Habsburger etwa gingen erst im 1. WK unter.
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Ich freue mich auf jeden Fall an der Bundesfeier von Pro Schweiz im Tell-Areal in Matten bei Interlaken teilzunehmen. Beginn 14:00 Uhr.
Stehen wir ein für eine souveräne und neutrale Schweiz – Heil Dir Helvetia!