Zuallererst: Der Platzverweis gegen Embolo war illegal. So die allerneueste Interpretation der erstmals an der WM angewandten Regel über die „Mistaken Identity“.
Das gleicht einem neuen Skandal: Die Fifa, die Schiedsrichter und ihre VARs kennen ihre eigenen Regeln nicht.
Und es bedeutet: Wir, das heisst ich, muss mich teilweise bei Sascha Ruefer, dem ich wegen der Skandal-Rufe arg an den Karren gefahren bin, entschuldigen. Das mache ich hiermit offiziell.
Der hatte in seiner Hysterie also doch die richtige Erscheinung: Im Spiel gegen Argentinien hätte zwar die fälschlich ausgesprochene Karte gegen Paredes aufgehoben werden müssen, Embolo jedoch nicht mit Gelbrot bestraft werden dürfen.
Nun muss die WM wiederholt werden.
Scherz beiseite, wir alle haben genug von diesem Zirkus. Der ging allerdings so lange, dass fast nahtlos an ihn die nationalen und internationalen Wettbewerbe schon wieder begonnen haben.
Auf SRF2 gibt es jetzt wieder Thun gegen YB. Immerhin bessere Spiele.
Doch noch nicht genug der Skandale: 20 Prozent der WM, also ein Paket für 4 Milliarden Dollar, soll privaten Investoren überlassen werden.
Pikant: Die Gespräche darüber führte die Kushner-Familie, also Trump-Verwandte und auf der ganzen Welt – siehe Albanien – gefürchtete und rücksichtslose Investoren.
Noch dubioser: Nach einem allfälligen Ausscheiden aus der Fifa könnte Infantino selber als CEO in diese neue Beteiligungsfirma berufen werden.
Die Uefa hat zwar bereits protestiert, allerdings gibt es für den noch einigermassen bei Verstand gebliebenen Verband jetzt nur noch eine Option: Aus der Fifa austreten.
Man muss sich fragen: Macht das Fifa-Präsident Gianni Infantino aus Geldgier, aus Unsicherheit, oder weil er den Fussball kaputt machen will, um uns alle zu ärgern?
Können wir uns damit trösten: Der Fussball war schon immer ein Abbild der Gesellschaft? Die geht gerade den Bach herunter, also wieso der Fussball nicht auch.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
„Illegal“? In welchem Staat denn? Werden jetzt alle Straftäter inhaftiert?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Tschutten war noch nie etwas für Leute mit Hirn. Weder auf dem Platz, noch hinter dem Platz noch auf der Bühne. Nun kommt das, was schon lange absehbar war und diese Geldmaschine (Jeden Tag stehen viele dumme Ticketkäufer und TV-Konsumenten auf) wird privatisiert. Oh jammer oh jammer…
Tschutten kann weg. Dieses theatralische, lächerliche Verhalten auf und um den Platz ist nur noch infantil.