Breel Embolos Aussetzer war der entscheidende Moment in einem WM-Viertelfinal, in dem die Schweiz das grosse Argentinien an den Rand des Ausscheidens trieb.
Embolo war schon verwarnt, seine Schwalbe führte zum Platzverweis. „Skandal“, schrie SRF-Kommentator Sascha Ruefer – was er später zurücknahm.
Der Entscheid war korrekt. Zu Zehnt hielt die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft über 45 Minuten lang das 1:1 – Keeper Kobel hielt im Notfall mirakulös.
Am Ende fanden die Argentinier die Lücken, das 3:1 war ein brutaler Schluss für eine Schweizer Mannschaft, die in diesem historischen Match begeisterte.
Die Spieler, Coach Yakin, die Betreuer: Sie bildeten eine verschworene Truppe, die zusammen ans Wunder von Kansas City glaubte.
Je länger das Spiel dauerte, sank das grosse Argentinien zu einer normalen Mannschaft, welche für die Schweizer bezwingbar schien.
Gegen Kolumbien musste man sich im Verlauf der Partie mehr Sorgen machen. Jetzt, als es um den Einzug ins Halbfinal des World Cups ging, war eine viel überzeugendere Schweiz am Werk.
Jeder kämpfte für den anderen, der Aufbau von hinten erfolgte überlegt, Xhaka gefiel erstmals richtig in der Rolle des Regisseurs, auf die er stets pocht.
Und vorne war der Wirbler Ndoye eine ständige Gefahr.
Sein Ausgleichstor brachte den amtierenden Weltmeister ins Wanken und katapultierte die Schweiz auf einen Schlag ins Lager der ganz grossen Fussball-Nationen.
In den Minuten nach dem Treffer strahlten die Helvetier etwas Untypisches für unser Land aus. Unglaubliches Selbstbewusstsein, eine gehörige Portion Härte, was gegen die Argentinier genau das richtige Mittel war, schnelles Kombinationsspiel, Lauffreude.
Elf Typen, die das Spiel ihres Lebens spielten. Sie kontrollierten das Geschehen, war vifer: Man konnte sich bildhaft vorstellen, dass sie es wären, die im Fall eines Elfmeter-Schiessens den Sieg davontragen würden.
Das war nach 70 Minuten. Dann liess sich bereits verwarnte Embolo fallen. Zuerst sah der Schiedsrichter die Schuld beim Gegner, gab Gelb gegen den Argentinier.
Dann meldte sich der Video-Schiedsrichter – und Embolo flog vom Platz.
Wie jetzt noch mehr als 20 Minuten bis ans Ende der regulären Spielzeit und dann weitere 30 Minuten bis zum Shootout ohne Gegentor überstehen?
Die Schweizer formierten sich zum Igel im eigenen Strafraum, die Argentinier kamen selten zum aussichtsreichen Abschluss. Wenn doch, hielt Kobel.
Ein fantastischer Torhüter.
Das 2:1 fiel, als die Rettung ins Penaltyschiessen schon in greifbare Nähe gerückt war. Ein unhaltbarer Knaller ins Lattendreieck machte die Hoffnung zunichte.
Xhakas Fehlpass mit argentinischem Kontertor kurz vor dem Schlusspfiff brach den Eidgenossen dann endgültig das Genick.
Der Doppelschlag in der zweiten Hälfte der Verlängerung ändert nichts an einer Leistung, die man gar nicht hoch genug einschätzen kann.
Diese Nationalmannschaft, bunt gemischt aus Jungen und Älteren, Immigranten und Ur-Schweizern, geht als Sinnbild eines Teams in die Geschichte der Alpenrepublik ein, das über sich hinauswuchs.
Es zeigt uns, den Einwohnern dieses kleinen Landes, was möglich ist, wenn man will, sich stählt, dazu lernt, zusammenhält, alles gibt – für sich selbst und für die anderen.
Das Schweizer Sommermärchen 2026 erlebte in den frühen Morgenstunden ein abruptes Ende. So ist Fussball; ein Sport, wunderschön und brutal hart.
Individuelle Aussetzer bringen Träume zum Platzen.
Was bleibt, ist eine Nati, bei der schon die nächste Generation die entscheidenden Akzente setzt. Das war nicht die letzte Chance einer abtretenden Generation, sondern ein nächster Schritt zu noch schöneren Erfolgen.


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Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung schlafen zu gehen und den Match nicht zu schauen.
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Da der Loomit ja angeblich in der Villa Germania haust, frage ich mich um welche Zeit der gute Mann schlafen geht. In Pattaya war es bei Spielbeginn 8 Uhr morgens.
Entweder ist die Nacht in der Windmühle ausgeufert, oder der gute Mann wohnt halt doch in Schwamendingen.
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Pattaya? Vor ein paar Jahren war Pattaya ein Ort für Sextouristen und Pädos. Ist das immer noch so oder wohnen jetzt dort mehrheitlich gestrauchelte Schweizer und unzufriedene?
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Nicht seine erste Show-Einlage. Muss noch perfektioniert werden.
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🎵🎶 Oh Embolo, Oh Embolo, Oh Embolo, Oh Embolo, Oh Embolo, Oh Embolo, Oh Embolo 🎶🎵
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Sorry, aber es ist einfach nur doof, wenn man sich zu so einer Schwalbe hinreissen lässt, wenn man schon gelb gesehen hat.
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War keine Schwalbe, sondern ein natürlicher, knochenschonender Instinkt. Der portugiesische Schiedsrichter war viel zu streng in dieser Situation.
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Das sind gute Vorzeichen für die Engländer. It’s coming home Baby.
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Gratuliere Schweiz!
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Was für ein widerliches Gesülze
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Der Doppeladler ist abgestürzt, immerhin unter die ersten 8 hat er es geschafft.
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Ach Boomer, geh „lunchen“. Das kannst du.
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Habe stark den Eindruck, gewisse gleiche Kommentare auf NAU.CH gelesen zu haben!
…sind da Influencer am Werk??
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Nicht der Doppeladler, sondern die Schwalbe.
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Endlich sind sie draussen! Jetzt kann wieder Normalität einkehren.
Auch IP kann dieses jämmerliche Fussballgesülze wieder einstellen.
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Herr Hässig
Bite fokussieren Sie auf Ihre Kernkompetenzen: Fressbuden-Kritiken, überteuerte Scampi essen in der Kronenhalle (in Tripadvisor belegt die Kronenhalle Platz 66 in Zürich), Blumenkistchen-Kritiken auf Parkplätzen, etc.
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Boomer haben zu allem eine Meinung
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Mit Embolo hat die WM „angefangen“… mit Embolo „hört sie auf“… als ehemaliger YB Stürmer: es fängt bereits in den Jugendabteilungen an: Trainer sollten Stürmer nicht ausbilden, die perfekten Schwalben zu trainieren… ist leider Tatsache: ist unfair und bringt nichts, wenn es in die Hosen geht… wie gesehen….
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Er hat sich mit seinem Auftritt keinen Gefallen getan und sich damit selbst ins Abseits gestellt. Nach der ersten Gelben Karte wäre eine Auswechslung die richtige Entscheidung gewesen. Für die Zukunft sollte er auf einen weiteren Einsatz verzichten.
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Dafür gleich Rot zu geben ist sicher eine Sauerei und unverständlich. Embolo ist aber bekannt, dass er öfters zu Schwalben neigt und schnell hinfällt im Strafraum. Rechtfertigt trotzdem höchstens eine Gelbe
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War ja Gelb. Leider die zweite im Spiel. Zweimal Gelb gibt Rot.
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Meine Videoanalyse als gewesene Fussballerin: Goalkeeper Kobel sah beim ersten Goal nicht gut aus. Er stand falsch und zeigte kaum eine Reaktion.
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Unqualifiziertes Geschreibsel.
Und dann verwechsekt er noch Muheim mit Elvedi!
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Jetzt können wir mit gutem Gewissen unsere Brüder mit dem weissen Kreuz auf rotem Grund unterstützen: Kane und seine Jungs. Auf geht’s, England!
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Fussball hat genau nichts mit Erfolg oder Misserfolg eines Landes zu tun. Parallelen zu ziehen, das überlassen Sie doch Blick, Tamedia und Watson, die plötzlich zu Nationalisten werden, wenn es um Fussball geht. Der Grund liegt auf der Hand. Apropos: Norwegen hat viel weniger Einwohner als die Schweiz und ist auch unter die besten acht gekommen. Und: Uruguay ist noch viel kleiner – und wurde 2x Weltmeister.
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Im Nachhinein könnte man fast meinen, Donald habe uns einen Gefallen tun wollen, als er dem grossen Blender zunächst die Einreise verweigern wollte. Hätten wir doch bloss auf den Präsidenten gehört.
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Ha Ha Ja
So geht heute „Made in Switzerland“ – ohne echte Schweiz drin.
Des kommt nicht gut.
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Sagt uns ein Boomer
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Na ja, die Argentinier sind mit Strassenfussball aufgewachsen, die kennen alle Mätzchen. Da hätte Yakin, der hochgeschriebene Coach, proaktiv handeln müssen. Breombolo’s Nerven lagen brach, die rote Karte war absehbar. Warum wurde er nicht ausgewechselt?
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Gratulation an die Nationalmannschaft und das Trainerteam. Nächster Termin für die Regenbogengruppe Nationalhymne singen auf dem Rütli, gern mit Tempo 45.
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Lesen bildet – manchmal sogar im Fussball. Es lohnt sich eben doch, das Regelbuch etwas genauer zu studieren. Hätte Breel Embolo das vor der WM getan, hätte er sich im Viertelfinal gegen Argentinien in der 70. Minute vielleicht jene Schwalbe erspart, die den Schiedsrichter ebenso wenig überzeugte wie Millionen Zuschauer.