Ein Tag vor dem 735. Geburtstag der Eidgenossenschaft lud Pro Schweiz zur Lancierung des Abstimmungskampfes für ein Ja zur Neutralitätsinitiative nach Matten bei Interlaken in die Tell-Arena ein.
Dort wird in den Sommerwochen zwischen Ende Juli and Anfang September Schillers Werk „Wilhelm Tell“ aufgeführt. Dies nach einem zweijährigen Intermezzo mit einer anderen sagenumwobenen Figur: Robin Hood.
Weder mit Pfeil und Bogen noch mit Armbrust stand das 107. Mitglied des Bundesrates mit seiner Festrede „Tell. Freiheit. Neutralität. Unser Weg seit 1291“ im Mittelpunkt.
Christoph Blocher, flankiert von zwei Ehrendamen in Trachten.
Der 85-Jährige erteilte die üblichen Seitenhiebe an die in ihrer Zahl zunehmenden Akademiker in der nationalen Politik.
Eigeninteresse würde dem Einsatz für das Gemeinwohl weichen, frei nach dem Trend in der Europäischen Union (EU).
„Bei immer höheren Entschädigungen sind alle für alles und niemand für etwas verantwortlich“, so Blocher.
Mit ihren 250 Jahren an Unabhängigkeit seien die Vereinigten Staaten von Amerika ein „junger Bursche neben uns“.
Beide Demokratien stützen sich bekanntlich jeweils auf ein Gründungsschriftstück.
Der zwischenzeitlich auf seine Echtheit geprüfte und in Schwyz ausgestellte Bundesbrief von 1291 liegt im Format 32×20 Zentimeter vor und umfasst 17 Zeilen in lateinischer Sprache.
Dies im Gegensatz zu den fast 1’900 Seiten des Deal-Pakets zwischen der Schweiz und der EU. Von der offiziellen Politik „Bilaterale III“ genannt, von den Gegnern als „Knechtschaftsvertrag“ gebrandmarkt.
Wie damals sei auch heute die Zeit arglistig, so der im Dezember 2003 durch die Vereinigte Bundesversammlung gewählte und vier Jahre später abgewählte Zürcher aus Herrliberg.
„Eigentlich ist dies der Normalfall, was richtiges Handeln für den Erhalt der Selbstbestimmung und der Freiheit erfordert“. Somit sei 1291 gar nicht so weit weg von heute.
Damals die Habsburger. Später die Nationalsozialisten. Nun die EU.
Die Schweiz musste schon mehrmals die sie umgebene Länderkette unterbrechen und „Nein“ sagen. Nur so könne man das eigene Schicksal weiter bestimmen.
Er dankte allen, die sich für den bisherigen Weg der Freiheit eingesetzt haben. Und auch Gott. Das gab grossen Applaus.
„Der Starke ist am mächtigsten allein“, so ein Zitat aus Schillers Wilhelm Tell.
„Ja. Ich habe die Neutralitätsinitiative alleine geschrieben“, outet sich Blocher. Er hätte dies für die Schweiz getan, damit das Land seine Freiheit verteidigen könne.
Denn man müsse immer mit „bösen“ Nachbarn rechnen. Für diese müsste der Eintrittspreis zu hoch sein, und es dürfe sich nicht lohnen, die Schweiz anzugreifen.
Dissuasion ist der militärische Begriff dazu. „Die Abschreckung des Feindes“, so der Oberst a.D. der Luftschutztruppen mit über 1’500 Diensttagen.
Die Politik und die zunehmend einflussreiche Verwaltung müssten an einen präziseren Verfassungstext gebunden werden, denn der Begriff der Neutralität würde schleichend ausgedehnt und verwässert in Richtung „flexibel“, „pragmatisch“ und „aktiv“.
Beim Thema Bewaffnung kam in einer Anektode sein damaliger Berner Parteikollege, der „halbe Bundesrat“ Samuel Schmid, besonders schlecht weg.
Der Verteidigungsminister hätte dem Kollegium vorgeschlagen, die Armeeangehörigen zwar mit einer Waffe, aber ohne Munition auszurüsten.
„Mir fehlt der Arm, wenn die Waffe fehlt“, so ein Wilhelm Tell in der 1. Szene des 3. Aufzugs.
Nach seinen Ausführungen am Rednerpult mit Schweizer Fahne setzte sich Blocher auf den Armsessel von Freiherr Werner von Attinghausen und wiederholt dessen letzte Sätze in der 2. Szene des 4. Aufzugs:
Standing ovation.
Jetzt entscheiden die Stimmberechtigten als „Chefinnen und Chefs der Schweiz“ im kommenden September über die Festigung einer glaubwürdigeren Neutralität.
Gemäss einer ersten, vor wenigen Tagen publizierten Umfrage stimmen 38 Prozent der Befragten zu, 40 Prozent lehnen ab, und 22 Prozent sind unentschlossen.
Überraschend überdurchschnittliche Zustimmungen gibt es derzeit in der Romandie und dem Tessin.
Der Autor ist Mitglied des Initiativkomitees „Zur Wahrung der schweizerischen Neutralität“.



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Tell würde sich im Grabe umdrehen würde er sehen in welche Richtung seine Schweiz unterwegs ist.
Unsere Vorfahren haben damals am 1. August 1291 auf dem Rüti geschworen zusammen jeder Gefahr zu trotzen.
Was ist aus diesem Schwur geworden?
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Und wieso bisch du dänn in Thailand
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Und zeige uns bitte das Grab von Tell. 🤪
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Initiative wird abgelehnt.
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Das ist zu hoffen; ausser der rechtskonservativen SVP und Weltwoche sympathisieren wenige mit Putin, dem die Initiative in die Hände spielen würde.
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Immerwährende BEWAFFNETE Neutralität.
Mit dieser unfähigen Armasuisse? Höchste Kompetenz scheint das Einkaufen von Apfelmus in Italien und „Büchsenverpflegung“ für 15 Mio Fr. in Estland.
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Lustig finde ich, dass Blocher immer neutral sein will, ausser wenn die Schweiz angegriffen wird. Dann will plötzlich Verträge eingehen.
Wie kommt er auf die absurde Idee, dass irgendein Staat der Schweiz helfen würde, wenn die Schweiz im Gegenzug niemandem hilft?
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Auch in diesen Thema wird die unheilige Allianz Mitte/Links – Konzerne (Economiesuisse) – Medien aus allen Rohren und mit viel finanziellen Mitteln täglich dagegen schiessen. Und das berieselte und beduselte Stimmvolk wird leider wiedereinmal folgen. Aber ein grosser Dank gilt Christoph Blocher, welcher sich wahrscheinlich ein letztes Mal zum Wohle der Eidgenossenschaft einsetzt.
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‚Beduselt‘ ist wer glaubt, dass eine von Blocher vorgeschlagene Neutralitätspolitik in der Praxis umsetzbar wäre. Wir brauchen die Neutralität als wichtiges INSTRUMENT unserer Aussenpolitik und nicht als ZIEL. Blocher‘s Putininitiative würde die Schweiz komplett ins Abseits stellen und uns nur zusätzliche Probleme bringen.
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Viel geschwätz und nichts dahinten.Eine Schweiz, die eine WEF = Schwab – Fink – BlackRock, – WHO = Bill Gates, Domizil in der Schweiz gewährt, könnte bald problematsch werden. Das WHO, Fifa, WEF , BIZ …. = USRAEL.
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„…Damals die Habsburger. Später die Nationalsozialisten. Nun die EU…“
Da hat er leider 2 Sachen vergessen.
1.
Weil die CH Nazi-DE den Krieg NICHT erklärt hat, im Gegensatz zu AUS, F und GB am 3.9.1939, wäre sie von Nazi-DE vermutlich auch nicht angegriffen worden.
2.
Nach dem 2. Weltkrieg, der von AUS, F und GB am 3.9.1939 angezettelt wurde, gab es 50 Jahre kalten Krieg gegen die Sozis. Exakt! Es waren keine Kommunisten, sondern Sozialisten.
Die EU-Sekte ist tatsächlich ein Problem. Für ganz Europa. Oder sieht irgendwer in Europa Demokratie?
Mein Ja zur Initiative ist sicher.
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Was für ein unsäglicher Kommentar, faktenfremd und wirr.
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Blocher ist die Reinkarnation von Willi Tell.
Seine Hartnäckigkeit ist bewundernswert. Er hat das Herz am rechten Fleck. Auch wenn die Chancen dank der verräterischen Mafia in Bundesbern nicht sehr gross ist.
Zuerst Bern halbieren, den Föderalismus stärken, dann braucht es solche Initiativen nicht mehr, weil der gesunde Menschenverstand wieder eine Chance hat.
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Blocher ist die Reinkarnation einer idealisierten, literarischen Figur?
So habe ich noch nie gesehen?
Aber wer ist dann der Reichsvogt Hermann Gessler? Der Schweizer Geldadel? Wohl kaum, denn er und seine Familie gehören ja selbst dazu.
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Blocher spricht immer von den Eigeninteressen Anderer. Gerade er der immer nur seine Eigeninteressen verfolgte .
Ein solcher Mann taugt nicht um das erfolgreiche Shweizermodell zukunftstauglich zu halten
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Die europäische Kommission, also die Regierung der EU, wird nicht vom Volk gewählt, sie wird von nationalen Regierungen vorgeschlagen, also nie direkt von Bürgern. Wie die EU mit den Steuerngeldern unverantwortlich umgeht, ist weitläufig bekannt. Die 60000 bis 80000 Angestellten, haben einen durchschnittlichen Bruttolohn von ca. 8000 Euro, plus steuerbefreit 16 % Auslandzulagen und zahlen auf das Erstauto und andere Anschaffungen keine Mehrwertsteuer, reine Steuern auf den 8000 Euro, zwischen 14 % und 18 %. Ein korrupter Selbstbedienungsladen, Schweizer wacht endlich auf.
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wir sind schon lange nicht mehr ein goldesel.
geld verdienen nur diejenigen, die schon viel geld haben.
die anderen korrigieren nur die statistiken.
wir, das volk, lügen uns nur an und sind unglaublich eifersüchtig auf andere.
irgendwie eine volkskrankheit, hier.
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Geht denn unsere CH-Regierung sorgfältiger oder verantwortungsbewusster mit unseren Steuergeldern um?
Ich glaube diesbezüglich besteht kein Unterschied!
Die können ja nicht mal Essen für die Armee einkaufen, von Waffen gar nicht zu reden.
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Weshalb sollen die Schweizer aufwachen? Ist ja nicht unsere Kommission. Unsere, der Bundesrat, wird übrigens auch nicht vom Volk gewählt.
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Wer für diese EU Verträge stimmt ist vermutlich einfach ein dummer Sozi oder noch dümmerer Grüner.
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Der wohlstandsverblödete Füdlibürger Dummschweizer wird auch das noch versenken! Kein Wunder, hauen auch hier alle ab, die können, wie in D.
Heil dir Wirtschaft, mit ihren sogenannten Fachkräften…😂
Die CH? Das war einmal…
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zur 10 Mio. Schweiz ist klar geworden, dass die noch 4 Millionen indigenen Schweizer die Kontrolle im Land verloren haben. So wird auch die Neutralitäts-Initiative trotz meinem JA bachab gehen.
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Was heisst hier indigen? Seit 1291 hier?
Oder seit 1861 eingebürgert wie der UrUrgrossvater von Christoph Blocher?
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450 mio EU Bürger, 9 mio CH Bürger: nimmt man alle staatlichen Betriebe, die direkt oder indirekt von Steuergeldern profitieren, also die Staats- und Infrastrukturökonomie, dann hat die EU auf 100 Angestellen, 33 die staatsnah arbeiten, die CH 23; also auf 67 in der Privatindustrie der EU kommen 33, und in der Schweiz auf 77, 23 die staatsnah arbeiten. EU Schnitt Verschuldung liegt bei knapp 90 %, die Schweiz, bei 24 %. Ein zukünftiger Schuldenabbau, kann nur durch höhere Steuern erfolgen, weginflationieren nicht möglich, da das höhere Schuldzinsen mit sich ziehen würde.
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Kein Staat (ausser Disneyland) hat jemals und wird jemals „Schulden abbauen“. Wozu auch? Meine Schulden sind Dein Vermögen. Wer Schulden tilgt, tilgt Assets. So simpel, dass es die Wenigsten verstehen. Anders als Private und Unternehmen muss der Staat den Franken nicht zuerst der Heidi wegnehmen, um ihn Fritzli zu geben. Und trotz drohender Schnappatmung: Nein, finanztechnisch gesehen bräuchte er überhaupt keine Steuern zu erheben. Steuern sind seit fiatmoney ein sozialpolitisches Instrument, kein finanzpolitisches.
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Dr. Blocher wird es nie zugeben. Genausowenig wie seine fangirls und fanboys:
Der Nichtbeitritt zum EWR im 1992 war ein Fehler!
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Welche Drogen nimmst denn Du?
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liegt evtl. an der Corona-Impfung.
Das wird und wurde genau so wenig aufgearbeitet wie die EWR-Abstimmung im 1992
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@Norwegen
Ich habe damals gegen den Beitritt gestimmt. Und ja, es war ein Fehler, wenn auch kein existezieller, wie die Gegenwart beweist.
Entscheidend bei der Assoziierung mit Europa ist, dass die Schweiz ihre Währung behält. Die eigene Währung ist der Kern politischer und wirtschaftlicher Freiheit. Der Rest regelt sich ohnehin in der politischen Wirklichkeit. Der orange Einzeller zeigt überdeutlich, wie schnell sich Allianzen verschieben, Kooperationen bilden und Zerwürfnisse aufbrechen, die bislang als undenkbar galten.
Handlungsfreiheit ist King.
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Ein EU-Beitritt ist unterdessen nur noch inklusive Währungsunion zu haben.
Der Kolonialvertrag kettet die Schweiz dermassen starr an die EU, dass ein Zustand entstünde, der weniger politischen Spielraum liesse, als ein Vollbeitritt.
Deshalb wäre der Vollbeitritt inklusive Euro die unabwendbare Folge.
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Interessant, was die Artikel- und Kommentarschreiber früh am 2. August – wahrscheinlich unterstützt vom senilen Harndrang – zustandebringen.
Die Initiative wird wahrscheinlich ähnlich wie die „Nachhaltigkeitsinitiative“ scheitern – nicht wegen der Linken und Konzernen. Sondern weil sich die Erde inklusive Schweiz sich seit 1291 weitergedreht hat, ob das nun der SVP passt oder nicht. Mit diesem Pathos können vielleicht noch ein paar Senioren abgeholt werden, die immer noch auf das Land, in dem das SVP-Süüneli nie untergeht, hoffen.
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Und gerade deshalb besteht die Gefahr, dass Blocher mit seinem Vorhaben damit durchkommt.
Die Besitzstandsdenker-Generation der Boomer und rüstigen Rentner ist in der Schweiz hoch.
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Was ist eine „hohe“ Generation?
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völliger blödsinn, der 1. august 1291.
1848 wurde die heutige schweiz ganz knapp bestätigt.
vorher hatte massgeblich napoleon die schweiz geeint.
er hat die leibeigenschaft und die obrigkeit abgeschafft.
wir waren vorher nur einen haufen von streitsüchtigen.
all die schlachten, die man uns lehrt, haben gar nie
stattgefunden und unsere helden auch nicht.
bitter, aber war.
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Sie waren bestimmt damals schon dabei und konnten so mit eigenen Augen und Ohren alles miterleben, bravo für so viel Geschicht-Verständnis!
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Als Schweizer braucht mal offenbar diese verklärte Geschichtsschreibung, damit es sich selbstgefällig auf seine Schulter klopfen kann.
@walter
Wenn ich die Wahl habe zwischen dem anerkannten Historiker André Holenstein und Blocher habe, dann wähle ich immer den Historiker, denn der hat keine politischen Ziele, für die er auch gerne mal die Fakten ‚umdeutet‘.
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Ja, dieser Napoleon war ein ganz altruistisches Kerlchen:
„er hat die leibeigenschaft und die obrigkeit abgeschafft“
Das ist das typische Gassenwissen; Geschichtsunterricht de la Schneeflocke.
Wer nicht weiss, was gross geschrieben wird, wer keine Satzzeichen kennt, „wahr“ ohne h schreibt oder so casus-gugus wie „wir waren einen haufen“,
der demonstriert ja förmlich, wie gut er in der Schule aufgepasst hat und sollte nicht als Volkslehrer auftreten.
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Mir ist kein Historiker bekannt, der keine politischen Intentionen hätte?
Märchenstunde?
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Vor 25 Jahren wäre die Initiative angenommen worden. Aber mit den hunderttausenden Neueingebürgerten (jede Woche werden 160 Deutsche Schweizer) werden wir verlieren. Wer halb Kalkutta holt, wird zu Kalkutta…
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Das dürfte den Alten, Boomern, Ewiggestrigen, Bauern und Arbeitshöselern maximal gefallen haben
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DANKE Herr Blocher !!!
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Blochers Glaubwürdigkeitsproblem
Christoph Blocher war jahrzehntelang der lauteste Gegner von «linken» und «woken» Medien. Umso erstaunlicher ist, dass er über seine Beteiligung an der Mediengruppe hinter Nau.ch ausgerechnet an einem Portal mitverdient, dessen Inhalte viele seiner eigenen Anhänger als das Gegenteil seiner politischen Botschaften empfinden.
Bleiben nur zwei Erklärungen: Entweder bemerkt Blocher den Widerspruch nicht mehr – oder seine grossen Prinzipien enden dort, wo die Rendite beginnt.
Beides kratzt an seiner Glaubwürdigkeit. Denn wer andere unablässig belehrt, sollte zuer
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Die Initiative schadet real. Die Schweizer Armee ist ohnehin nicht verteidigungsfähig – personell, materiell und beim Mindset (Ueli Maurer zweifelte selbst an der Loyalität eingebürgerter Soldaten).Ein starrer Verfassungsartikel fesselt unsere Aussenpolitik. Neutralität überlebte historisch nur durch Pragmatismus:1951 (Hotz-Linder): Wirtschaftskompromisse mit dem Westen sicherten das Überleben im Kalten Krieg. Vor 1939: Die geheimen Absprachen von Guisan und Barbey waren pure militärische Notwehr. Mit der Initiative wäre solcher lebenswichtiger Handlungsspielraum verboten.
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Statt nur die Landeshymne durchzustrophen, bitte bei nächster Gelegenheit zum Grossen Gebet der Eigenossen von 1423 aufrufen, lieber Herr Blocher.
P.S. Ironie des Schicksals
Die heutige Schweiz verdankt ihre Existenz u.a. der damaligen „EU“ von 1815, dem Wiener Kongress.
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Nota bene: Es waren alles Fürstliche Diktatoren, die 1815 im Wiener Kongress Europa bis zum Beginn des 1. Weltkriegs Europa weitgehend beherrschten. Diese tragen auch grosse Mitschuld am Ausbruch des bis heute Europa schwer belastenden 1. Weltkriegs.
Sie hatten den geografisch wichtigen Raum der Eidgenossenschaft erkannt wegen den Alpen Übergängen von der Nordsee zum Mittelmeer. Somit wollten sie einen ungefährlichen und neutraler Kleinstaat in diesem Raum.
Die Römer, die Habsburger und Napoleon versuchten deshalb das Gebiet der heutigen Schweiz in den Griff zu bekommen.
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Die Lotter-Staaten der 4 Willigen (UK, France, Deutschland, Italien) werden noch vor der Billateral3-Abstimmung d. Schweiz das Zeitliche sehen.
Der wirtschaftliche Niedergang Europas ist unausweichlich, er weist auf den horrenden Schulden-Kollaps hin.
Vermutlich darf Herr Blocher diesen Niedergang noch miterleben. Es lohnt sich neutral zu bleiben!
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Die Initiative wird krachend scheitern, so tiefe Zustimmungswerte zu diesem Zeitpunkt kommt fast an Juso-Niveau heran. Blocher hat den Faden zur Bevölkerung verloren und dürfte sich mal Ruhe gönnen. Man sollte gehen wenn’s am schönsten ist. Diesen Zeitpunkt hat er verpasst.
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TA Vincenzo Capodici 01.11.2012, 17:00: „Das Lonza-Werk in Visp,.., kämpft mit hohen Energiekosten..Folge eines Entscheids aus dem Jahr 2001, als Christoph Blocher und M.E. die Geschicke von Lonza lenkten…Bis vor einem Jahrzehnt war die Lonza in Visp in Sachen Strom autonom und produzierte ihren eigenen Bedarf selbst..Lonza den Strom zu einem deutlich höheren Preis einkaufen,..“
Beachtenswerte Aussage: „Eigeninteresse würde dem Einsatz für das Gemeinwohl weichen..“ Theoretisch möglich, dass Christoph Blocher seine Interessen gemeint haben könnte, oder ein Verschwätzer
Gunther Kropp, Basel
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Solidarität ist – neben der Neutralität – ebenfalls in der Bundesverfassung verankert. Da könnten sich die rund 50’000 bis 60’000 Ukrainerinnen und Ukrainer doch solidarisch zeigen und vermehrt einer Erwerbstätigkeit nachgehen. So hätte die Sozialhilfe beim nächsten Mal genügend Kapazitäten, um 50’000 Marokkaner aufzunehmen.
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Das Hauptproblem der Gegenwart: alte Männer.
Wer selber keine mehr hat, schert sich nicht um die Zukunft.
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Die moderne Schweiz existiert seit 1848 und hat nicht viel mit der Eidgenossenschaft von 1291 zu tun.
1848 wurde der Staatenbund gewaltsam in einen Bundesstaat umgewandelt, die von Wenigen geschriebene Verfassung wurde mehr oder weniger aufgezwungen.
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Und, war es ein Fehler?
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„die von Wenigen geschriebene Verfassung“
Wer genau hat sie denn geschrieben? Zähl mal auf.
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Wieso müssen sich alte Männer über eine Zukunft auslassen, die sie selber längst nicht mehr haben?
Der Stöff ist auch so ein geltungssüchtiger Egomane, der nicht loslassen kann.
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Absolute Neutralität wie sie den Fundamentalisten vorschwebt ist ein idealtypisches theoretisches Konstrukt.
Die Schweizer Neutralität war seit jeher pragmatisch ausgerichtet. Heisst mit Kooperationen und Haltung. Selbst in den dunkelsten Jahren.
Die absolute Form wie Sie Herr Blocher’s SVP nun in die Verfassung schreiben möchte würde sämtliche auslandbezogenen Kooperationen infrage stellen und uns zu Stillhaltern degradieren ohne Haltung zeigen zu können. Haltung ist eben auch mit Handlung verbunden.
Die SVP tut so als ob sie die Neutralität retten müsste und verkauft dies dem Volk auch so
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War Blochers Lebenswerk, das Nein der Schweiz zum EWR, wirklich so gut? Liechtenstein hatte Ja zum EWR gesagt, sie haben seither vollen Zugang zum EU Handelsraum, haben trotzdem eine Zuwanderungs Begrenzung, sie bevorzugen ihre Landwirtschaft und haben weiterhin den Franken. Sie sind aber in all den Jahren nicht Mitglied der EU geworden, wie Blocher das für die Schweiz immer befürchtet hatte.
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Echt jetzt? Das steuerfreie Fürstentum als Vorlage für die Schweiz?
Norwegen wird auch gerne genannt. Beides ist nicht vergleichbar.
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„Blocher: Seit 1291 fighten wir um Freiheit – jetzt wieder“
Die sprachliche Kolonialisierung!
Wenn Blocher dies gesagt hat, dann tut er mir leid.
Was verstehen man unter Deutschschweizer Identität? Sprachlich ist man schon längst von „fremden Unheil“ verschluckt bzw. assimiliert.
Zitat:
Assimilation bezeichnet in der Soziologie die Angleichung einer gesellschaftlichen Gruppe an eine andere unter Aufgabe eigener Kulturgüter.
Vorschlag: Restauration der eigenen Sprache.
Good bye!
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Super
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1.August in St. Moritz – Nationalfeiertag mit Festreden von Selenski-Politikerin aus der Ukraine & Komparse BR Rösti bei Schildkrötensuppe und Birchermüesli?
https://www.blick.ch/politik/luxusrausch-im-engadin-dieses-1-august-essen-toppte-alles-id21102437.html
Wie dekadent will das Schweizer Volk noch werden? …während neue Fachkräfte aus Marokko, unsere potentiellen Neubürger, …unsere bunte Zukunft, in Ceuta weder Wasser noch etwas zu Essen finden.
https://www.youtube.com/watch?v=82rHDXd3L8A
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Klar und deutlich.
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Der Über-Unternehmer spricht aus seinem Herzen und Verstand. Die Funktionärler und Politikerlis nur von ihrer „Jobdescription“ und Parteibüchli.
Weg von der EU-Titanic, der Sog des Untergangs wird teuer!
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Blocher hat das romantische Bild der Schweiz als Bastion der Freiheit und der Kampf gegen Oppressoren, reelle oder vermeintliche, zum ausschliesslich eigenen Vorteil bis ins Mark ausgenützt. In diesem Sinne ein echter Schweizer Schlaumeier wie es seit 1291 immer wieder gegeben hat…😉
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Bekanntlich ist Blocher bzw. seine Ahnen aus Süddeutschland in die Schweiz eingewandert.
Mit der alten Eidgenossenschaft ist da nichts gemein.
Auf der andern Seite waren sie.
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Blocher interessiert nur eines: seine eigene Macht. Wie Cäsar, der sagte lieber Erster in einem Dorf als Zweiter in einer Stadt.
Wer denken kann weiss, die Neutralität ist unmöglich geworden. Früher waren wir direkt umgeben von mehreren Staaten, die bekriegten sich oft. Wer sich als neutral erklärte lief nicht Gefahr, zu den Verlierern zu zählen. Heute gibt es weltweit noch zwei Lager: die Demokratien und die Diktaturen. Da sollte man eigentlich wissen, in welches Lager wir gehören. Die Blocher Initiative ist eine Putin-Initiative, der mischt übrigens schon kräftig mit.
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Im Laufe ihrer Geschichte und innerhalb der Wirtschaftslandschaft hat sich die Schweiz an das Konzept einer „Neutralität mit variabler Geometrie“ gewöhnt – ob zu Recht oder zu Unrecht, sei dahingestellt. Auch wenn diese Formulierung semantisch umstritten sein mag, hat sie doch den Interessen des Landes gedient, da „ihre imaginären Freunde“ aus demselben Grund – einer Abwägung der Interessen – darauf eingegangen sind. Ohne eine solche Differenzierung würde Diplomatie zu einem Nullsummenspiel verkümmern – genau dem Gegenteil dessen, was angestrebt wird.
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Dr. Blocher hätte es m.E. besser unterlassen, darauf hinzuweisen, dass er die Neutralitätsinitiative selbst geschrieben habe. Diese Aussage wird sich als kontraproduktiv erweisen!
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Die Neutrale Schweiz, in der Reiche Russen tun und lassen können, was sie wollen, in der Milliardäre wie die Blochers, Spuhlers und Freys Geschäfte mit Diktatoren in China, Russland und den USA machen. Ist DAS die Schweiz, die wir wollen? Ist es ein Land, das stumm bleibt, wenn ein anderes Europäisches Land gebrandschatzt wird? Wenn Frauen vergewaltigt werden und Kinder im Kindergarten bombardiert? Dieser Neutralitätsverständnis finde ich zum Kotzen.
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Blocher hat uns 1992 mit einem Zufallsresultat (50.3%NEIN) den EWR vermiest.
Seine Propaganda zielte darauf ab, den EWR als Beitritt zur EU zu verkaufen.
Und heute verkauft er der uninformierten Bevölkerung die Schweizer Neutralität und suggeriert, die Gegner wollten die Neutralität abschaffen, was ebenfalls ein herbeikonstruierter Unsinn ist.