Pierin Vincenz geriet wegen geheimen Vorab-Beteiligungen ins Elend. Seine ehemalige Raiffeisen jagt den flamboyanten Lebe-Banker ohne Mitleid.
Umgekehrt kürte die Raiffeisen soeben einen Manager zum neuen Bankleiter der Raiffeisen Thalwil, der sich ebenfalls durch Eigen-Geschäfte auszeichnet.
Dominik Flury heisst er, 44 Jahre alt und am Ziel seiner Karrierewünsche angelangt. Nach langen Jahren bei der Baselland-KB kehrte er vor zweieinhalb Jahren zurück zur „geliebten“ Genossenschaftsbank.

Doch Flury tat dies unter einem neuen Eintrag im Handelsregister. Es gibt jetzt zwei Dominik Flury: einen, bei dem viele Beteiligungen aufleuchten, und einen, bei dem es nur eine aktive Tätigkeit gibt:
Jene bei der Raiffeisen Thalwil.
Dass dies Flury so handhabt, ist speziell. Es wirft die Frage auf, ob er seine zahlreichen Aktivitäten unter dem Deckel halten möchte.
Ins Auge stechen mehrere Firmen, die im Schweizer Immobilien-Business reich werden möchten. Sie handeln mit Grundstücken, oder sie stellen solche in die Landschaft.
Flury ist bei all diesen Firmen Dreh- und Angelpunkt. Dass er sich mit seinen Privat-Engagements aufs Immo-Business gestürzt hat, überrascht nicht.
Seinen Aufstieg im Banking bis jetzt zum Leiter der wichtigen Raiffeisenbank Thalwil ist gepflastert mit Jobs rund um Grundstücks- und Häuser-Finanzierungen.
„Bereits im Jahr 2000 beschäftigte ich mich mit Immobilienfinanzierungen“, meinte Flury in einem Interview, als er im April 2024 zum neuen „Leiter Immobilien- und Firmenkundenberatung“ Thalwil worden war.
„Im Immobiliengeschäft fühle ich mich wohl und ich bin sehr motiviert, diese neue Herausforderung anzunehmen.“
Zu seinen Privatfirmen im Immo-Geschäft – die Artbeat GmbH, die Krummenrain Immobilien GmbH und die Lamatastisch AG – kam im Raiffeisen-Gespräch kein Wort über seine Lippen.
Daneben gehörte Flury 2023 zur Gründungstruppe der Apotheke am Dorfplatz im Baselbieter Allschwil. Nach drei Monaten sprang er ab, zurück blieb eine Familienangehörige, vermutlich seine Mutter.
Die Apotheke war „in Liquidation“ gelandet.
„Die Raiffeisen Gruppe verfügt über Regelungen zum Umgang mit Interessenkonflikten“, sagt ein Sprecher der Raiffeisen Schweiz. „Weiter äussern sich weder Raiffeisen Schweiz noch die Raiffeisenbank Thalwil dazu.“
Der Express-Abgang von Flurys Vorgängerin Alona Müller macht die Causa Thalwil noch mysteriöser. Müller war Anfang 2025 neue Bankleiterin der Raiffeisen am linken Zürichseeufer.
Damals hatte Immo- und Firmenchef Flury seine ersten 9 Monate als Mitglied der Geschäftsleitung hinter sich. Der damalige VR-Präsident der Raiffeisen Thalwil wollte offenbar eine Kraft von aussen.
Sonst hätte er schon damals Flury auf den Schild hieven können. Müller, eine Ex-ZKB-Bankerin, inszenierte sich als Harley-Töff-Frau in der lokalen Presse.
Als sie aus den Sommerferien zurückkam, musste sie ihr Büro räumen und das Haus verlassen. Flury übernahm. Was war vorgefallen? Raiffeisen schweigt, so wie die Bank auch zu einer Razzia einer Walliser Tochter-Treuhandfirma nichts sagt.
Oder wie sie vor zwei Jahren, als es bei der Badener Wasserschloss-Raiffeisenbank geknallt hatte, auf Tauchstation gegangen war.
Kopf runter, abwarten, Schwamm drüber – die Taktik hatte die Raiffeisen vor zehn Jahren auch im Fall Vincenz angewendet. Das Resultat ist bekannt.


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Das ist doch die Kultur von Raiffeisen 🤣
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Nein CS-Stil, der schlaue Bündner hat‘s nur abgeschaut.
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Raiffeisen bleibt eine Bauernbank welche nicht Prof ist!!!
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Pierins saat bei der Raiffeisen geht auf!
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Man arbeitet ein paar Prozent % fuer Raiffeisen bei vollem Lohn, und den Rest ..Perfekt so verdient man Geld. Interessenkonflikte kommen dann noch dazu, ie ueberteuerte Immobilien von ihm an dritte verkauft, Finanzierung, genau durch seine locale Raiffeisenbank.Reinigung der lokalen Raiffeisen Raeumlichkeiten, selbe Firma wie bei den privat gehaltenen Immobilien. Alles rein hypothetisch frei nach Vinzenz, ich wollte der Raiffeisen nie schaden.
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Ausgezeichnet notiert, meine Hochachtung!
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wenn man im Job unterfordert ist – und sich gleichzeitig noch mit Insiderwissen bereichert.
solche Typen sind zum Kotxyz.
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Bei der ZKB weint niemand der Alona nach.
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Begründung Herr Anker
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Wie zu CS Zeiten! Den Ausgang kennen wir.
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Lustig, dass genau diejenigen die an der UBS kein gutes Haar lassen ihre Konti immer zu irgendeiner Raiffeisen oder Kantonalbank bringen aber nicht wahrhaben wollen, dass dort noch viel unprofessionellere und dubiosere Machenschaften abgehen als bei den Grossen.
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war schon früher so.
die oberen haben immer parallel geschäfte gemacht
oder nebenbei alles in personalunion.
heute ist es immer noch so, einfach schamloser.
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Im Prinzip ja. Nur das ist jetzt definitiv kein „Oberer“, sondern eine Bänklermaus.
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Zitat: am Ziel seiner Karrierewünsche angelangt… ausgerechnet bei der Bauernbank, da müssen die eigenen Ansprüche und das Niveau sehr tief gesteckt sein..
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Hat der Herr Hypotheken bei der Raiffeisen zur Finanzierung seiner Immobilien? Sonderkonditionen zur Verbesserung der Immoabschlüsse?
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Und der VRP der Bank arbeitet scheinbar bei der FINMA…. er ist zwar nicht auf der Homepage der Raiffeisen Thalwil aufgeführt (?!?), aber im Handelsregister korrekt eingetragen…
wie kann ein FINMA Angestellter noch VRP einer Bank sein ?!?
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Schrecklich, diese Charakterlosigkeit und Skrupellosigkeit von diesem Bankster !!
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Schrecklich, dass Sie eigentlich nichts über den Hintergrund seines Immobilienbesitzes wissen, und ihn verurteilen. Ein absoluter nogo!
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Isst der Täter ein Schweizer oder ein Ausländer ?
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Dass der Flury eine Raiffeisen Filiale leitet und zusätzlich noch in mehreren Immobilien Geschäften verstrickt ist? Sowas ist nicht akzeptabel.
Wenn man den Job bei der Bank nur braucht um an Geld und Kontakte fürs eigene Business zu kommen.
Kann sich ja dann gleich noch ein paar Gratiskredite sprechen.
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Zitat „Sie handeln mit Grundstücken, oder sie stellen solche in die Landschaft.“
Wenn der wirklich Grundstücke in die Landschaft stellen kann, dann gebührt ihm höchster Respekt. Einfach so aus dem Nichts neue Grundstücker erschaffen, das haben in der Schweiz noch wenige geschafft. OK, ist am See, da kann man noch aufschütten.
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Altes Indianersprichwort: Je kleiner die Bank, desto grösser der Sumpf.
Der Zürichsee führt zwar aktuell so wenig Wasser wie noch nie, doch solche Banksümpfe, die Trocken gelegt werden müssten, hat’s entlang des Zürichsees wie Sand am Meer.