Die Stadt Zürich hat ein Problem mit Dingen, die schon länger da sind. Besonders sichtbar wird das am Seebecken.
Der Imbiss Riviera steht seit 1982 am See, gleich gegenüber das Bistro&Grill. Beide Verpflegungs-Stände sollen wegen heutiger Bau- und Planungsvorschriften Ende September schliessen.
Etwas weiter dem Utoquai entlang wird Anfang 2028 die Pumpstation von Gastro-Unternehmer Michel Péclard neu ausgeschrieben.
Drei Zürcher Institutionen, drei Verfahren, viel Papier.
Dabei ist das kulinarische Konzept am Bellevue über die Jahrzehnte erstaunlich stabil geblieben: Currywurst, Bratwurst, Pommes, Bier.
Kein „Urban Food Concept“, keine fermentierte Rande auf handgetöpfertem Geschirr.
Mehr als vierzig Jahre lang genügte dieses Konzept. Dann entdeckte die moderne Stadt, was moderne Städte irgendwann entdecken:
Dass etwas, das stets funktioniert, möglicherweise den heutigen Vorschriften nicht entspricht.
Dabei besteht der Charme einer Stadt gerade darin, dass nicht alles Ergebnis eines Auswahlverfahrens ist.
Manches ist einfach entstanden und durfte bleiben. Heute muss sich das Bestehende gegenüber dem Neuen rechtfertigen.
Obwohl dieses noch gar nicht bewiesen hat, dass es bestehen kann. Vierzig Jahre Betrieb sind Vergangenheit, ein sauber formulierter Businessplan ist Zukunft.
Das ist eine hübsche Umkehrung des Unternehmertums.
Ein Wirt beweist sich normalerweise, indem er Gäste findet, Mitarbeiter bezahlt und schlechte Sommer übersteht.
Bei einer Ausschreibung tritt er gegen jemanden an, der überzeugend beschreiben kann, wie er all das künftig tun würde.
Keine hundert Meter von der Riviera entfernt liegt der Sternen-Grill. Auch Bellevue, auch Wurst, auch eine Zürcher Institution.
Nur hat der Sternen einen entscheidenden Vorteil: Seine Liegenschaft gehört PSP Swiss Property und nicht der Stadt.
Vielleicht hätte man auch dort den Grill ausgemacht, nicht aus Bosheit selbstverständlich, sondern nach sorgfältiger Evaluation.
Das hätte vermutlich zu Massen-Protesten geführt. Die Schlange vor dem Sternen-Grill ist so garantiert wie der Stau auf der A1.
Der Wert einer Stadt liegt eben nicht nur darin, was man aus ihr noch machen könnte, sondern auch darin, was man in Ruhe lässt.

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Es wäre schon alleine für die Gesundheit besser all diese Fressbuden, die überall immer mehr aus den Boden schiessen , Würden verschwinden. Auch die Umwelt würde es danken, läge nicht überall so viel Abfall rum. Morgens früh sind in der City Strassen voller Abfall was man nicht mehr mag, wirft man einfach zu Boden, stellt es dem nächsten aufs Fenstersims oder kotzt die nächste Hauswand voll.
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Ach komm jetzt der Abfall der rumliegt ist am Schluss eine Arbeit für jemanden der sonst nicht viel mehr kann. Zahlen musst du den sowieso entweder in der Sozialhilfe oder halt so. Dieses Gutmenschenverbietertum ist so was von zum kotzen. Gehört es den nicht auch zu meiner persönlichen Freiheit zu Entscheiden wie ungesund ich leben will? Muss jeder 96 werden? Die AHV und die PK überbelasten gar nicht zu reden von den Krankenkassen? Wir sollten diesen Leuten, wie auch Rauchern dankbar sein! Sie zahlen viel und beziehen wenig!
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Sozis haben immer grundsätzlich etwas gegen erfolgreich.
Es zeigt ihren Neid und Egoismus.
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Beide Stände werden hauptsächlich von TouristenInnen frequentiert. Die Preise sind unverschämt und die Qualität der “Speisen” unterirdisch. Echt imageschädigend.
Uns Einheimischen fehlt nichts, wenn es diese Stände nicht mehr gibt. Es hat sicher interessante Vorschläge, was dort gemacht werden kann.
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Genau, du bist wahrscheinlich auch ein Nichtraucher der fürs Raucherverbot im
Restaurant warst aber selbst höchstens 1x pro Jahr im Restaurant bist. Es gibt Schweizer die freuen sich daran andere in Ihrer Freiheit zu belästigen obwohl Sie selbst nicht oder kaum betroffen sind. Solche Leute wie du brauchts nicht
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Wundert euch das? Die Stadtzürcher Behörden und Politiker sind doch nur ein Haufen Blindgänger.
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Alle Politiker sind Blindgänger, die heutigen Schwurbler, nie etwas geleistet aber viel Erzählt
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Geht es noch etwas abschätziger und herablassend. Die Mehrheit der städtischen und staatlichen Angestellten sind gut qualifizierte, fleissige, freundliche Menschen.
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@Lukas: Das wäre doch die ideale Inside Paradeplatz Bar/Restaurant.
Ich würde das service Personal stellen ;).
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„Heute muss sich das Bestehende gegenüber dem Neuen rechtfertigen“……
Bei Zürichs Stadtregierung könnte dieser Spruch wie folgt abgeändert werden:
Heute muss die Intelligenz schweigen, damit die Dummheit hör- und sichtbar wird!
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Läuft der Sternen Grill immer
schlechter?!! Die Konkurrenz
ausschalten muss.!!
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Hauptsache konservativ und rückwärts gewandt – wie langweilig. Die Würste sind eh nur CO2 Schleudern – für mehr Inklusion und Klimaschutz ist ein neues kulinarisches Konzept überfällig