Für einmal gehen Experten (Behördenvertreter, Kommentatoren) und gewöhnliche Leute miteinander einig:
E-Roller sind gefährlich, die Unfallzahlen steigen, und neben Nutzern der Gefährte sind auch Unbeteiligte nicht länger sicher.
„32-mal mehr Unfälle mit minderjährigen Verletzten“ (Tages-Anzeiger) und Trotti-Gang im Quartier: „Sie rasten in meinen dreijährigen Sohn“ (ein Vater in 20 Minuten).
Sogar Elke Heidenreich, 83-jährige Kritikerin und Schriftstellerin, zeigt Nähe zu Popkultur plus Zeitgeschehen, wenn sie in einem Text über den Rhein schreibt (für die NZZ), der niedrige Wasserstand gebe Flussgeheimnisse preis.
Darunter „jede Menge dieser Elektroroller, der neuzeitlichen Pest auf den Strassen“.
Spätestens jetzt scheint vielen klar, was wenige kommen sahen: Der Elektroroller ist vergleichbar mit einem „tückischen Krankheitserreger“, der „Pest des 21. Jahrhunderts“ eben.
Diese Formulierungen stammen vom deutschen Journalisten und Satiriker Hans Zippert, er brachte sie erstmals im Januar 2020 (in seiner Kolumne in der Welt).
In einer noch früheren Fundstelle im Tages-Anzeiger (2019) wurde ein „in Stilfragen bewanderter Zürcher Autor“ wie folgt wiedergegeben:
„Elektrotrottinetts sind eine praktische Sache. Das ist die gute Nachricht. Die weniger gute: Praktisch ist das Gegenteil von sexy. Man sollte, falls man älter ist als acht Jahre, nicht mehr Trottinett fahren.“
Der „in Stilfragen bewanderte Zürcher Autor“ war, nebenbei, Ihr Kolumnist.
Mit anderen Worten: Elektroroller wurden von einem Fall für die Stilpolizei zu einem für die richtige Polizei. Höchste Zeit für Zürichs Stadtrat, die Elektro-Scooter-Regeln zu verschärfen.
Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart will das Angebot ab 2027 auf bloss noch 3’000 Fahrzeuge (heute 7’000; zwei Drittel davon E-Trottinetts, der Rest E-Bikes plus -Mopeds) reduzieren, und lediglich drei Firmen sollen eine Bewilligung erhalten (gegenwärtig teilen sich acht Unternehmen den Markt).
Weiter dürfen die Leih-/Sharing-Fahrzeuge künftig nicht mehr irgendwo in der Innenstadt abgestellt werden, sondern ausschliesslich an bestimmten, dafür eingerichteten Stationen.
Die Behörde will so den sogenannten Free-Floating-Ansatz, wahrscheinlich der eigentliche Grund des Erfolgs, aufheben.
Das Massnahmenpaket der Grünen-Politikerin kam an, und „das Parlament legt noch eine Schippe drauf“ (NZZ), neu solle etwa ein städtischer „Entfernungsdienst“ vorschriftswidrig abgestellte Fahrzeuge sofort entfernen auf Kosten der Verleiher, verlangt die Alternative Linke zusätzlich.
Damit wir uns richtig verstehen: Das Bild, das man als (reifer) Mann auf einem E-Trottinett abgibt, ist ein unwürdiges. Dennoch (oder deshalb) nutze ich sie.
Weil es einem als (reifem) Mann zunehmend egal sein kann und sollte, was die Stilpolizei für richtig und, erst recht, falsch befindet. Weil die Kosten – Grundgebühr plus zirka einen weiteren Franken je Fahrminute, im Schnitt vier Stutz für einen kurzen ride – in Ordnung sind.
Und zur Hauptsache, weil auf einem solchen Ding mit 20 Stundenkilometern lautlos durch die Stadt zu fahren, „leider geil“ ist, um es mit der Ham urger Hip-Hop-Formation Deichkind aus zudrücken.
Ein Blick auf die Opfer der „Pest des 21. Jahrhunderts“. Gesamtzahl Personenschäden (Leicht- bis Schwerverletzte) durch E-Trottinett-Unfälle in der Schweiz im Jahr 2025: 790 (inkl. eines Toten, Quelle: Astra).
Velounfälle (Fahrräder und E-Bikes): über 1’300 Schwerverletzte allein (davon 44 Tote).
An der Pest im 14. Jahrhundert, übrigens, starb ein Drittel der europäischen Bevölkerung, 20 bis 50 Millionen Menschen.
In einer Umfrage des Forschungsinstituts GfS gaben vergangenes Jahr 53 Prozent der Teilnehmer an, sich über falsch abgestellte Trottinetts am meisten zu ärgern.
Die Mietroller werden von der Mehrheit also als mühsame Trottoir-Hindernisse wahr genommen, nicht aber als supergefährlich.
Roten und grünen Politikern im Zürcher Stadt- und Gemeinderat, denke ich, sind E-Trottinetts im besten Fall egal, im weniger guten, aber wohl zutreffenderen Fall zuwider.
Weil sie von ausländischen, Gewinne suchenden Wachstumsfirmen angeboten werden. Weil sie dem öffentlichen Verkehr (wenige) Passagiere ausspannen. Und am meisten, weil sie Fahrspass und -freude bereiten.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Survival of the fittest;).
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Gleich wie Velofahrer, die auf Trottoires und Fussgängerstreifen kreuz und quer ohne Regeln oder Ampeln durch die Stadt flitzen. Die sollen jetzt reduziert und diszipliniert werden, währenddem die Velofahrer unkontrolliert sich weiter ausbreiten.
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Ich habe mein e-trotti wieder verkauft. Es ist wirklich gefährlich, vor allem wegen der kleinen Räder. Bei Löchern in der Strasse oder Randsteinen besteht die Gefahr, dass man hängen bleibt und sich überschlägt. Ich hatte einen Sturz, zum Glück nichts passiert aber es reichte mir.
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Ich schmeisse die Trottinetts in die Limmat oder in den See wenn sie mir im Weg stehen.
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Braucht es nicht. Unterwegs sind mehrheitlich adipöse Zeitgenossen denen Laufen besser bekäme als da E Trotti, dass Körperfett weiter bewegt
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Oder Mvh der in Kürze der Generation Abendrot zugehörig ist.
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Der Artikel wird SVP Boomerjammerwutbürgern nicht gefallen 😉
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Als ich letzthin aus der Beiz schneller nach Hause wollte, da nahm ich mir so ein Trotti.
Zwei Ecken weiter flog ich damit auf die Schnauze, weil ich das Trotti abriss, da mich ein Besoffener auf dem E-Trotti beinahe rammte.
Der Sanitäter sagte später, das sei dann ich gewesen, im Schaufenster.
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Die E-Trottinettes sind die Mücken des Strassenverkehres.
Die Grünen Spassbremsen werden das Ganze so überregulierten, dass man es auch genau so gut verbieten könnte.
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Ok die E Trottis alle verbieten. Oder mit einer grossen Nummer versehen damit man den Fahrer ausfindig machen kann.
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Man müsste über eine App die Trottis ausser Betrieb setzten können. Da kann man die Flegel stoppen wenn sie sich daneben benehmen. Voraussetzung ist eine grosse Nummer am Trotti
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Oft werden solche Trottis auf dem Veloweg gestellt oder auf Trottoir. Jedes Mal schmeiße ich sie am Boden wenn ich jogge oder Velofahre.
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MvH einmal mehr mit dümmlichen Züri Bashing. Die rot/grüne Stadtregierung hat 7’000 solche Vehikel zugelassen. Leider gibt es zu viele Nutzer wie MvH die mit den Vehikel nicht umgehen können. Hohl im Kopf sind wie MvH meinen Freiheit sei die Roller überall stehen lassen zu können und andere räumen weg. Immer wieder spannend wie Alterspubertierende Fahten drehen
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Die Anti-Kommentare erinnern an die trotzigen Kommentare gegen EV-Autos. Am Schluss werden beide die Strassen dominieren
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Paris hat eine Weile lang diese Trottis geduldet und schlussendlich und zu Recht auf dem ganzen Stadtgebiet verboten.
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Wieviel Subventionen kosten diese E-Rller den Zürcher Steuerpflichtigen?
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Sorry E-Roller
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E-Trottis, E-Velos und der Husseling gehören verboten.
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Das verdeckte Problem ist doch, dass die Publibike überhaupt nicht genutzt werden. Folglich muss die Konkurrenz ausgeschaltet werden.
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Diese Drecksgefährte stehen irgendwo im Quartier herum, auf Gehsteigen und überall, einfach öffentlichen Raum in Anspruch nehmen wo man sonst immer auf die Automobilisten einprügelt. Ein ein weiterer E-Schwachsinn der grünen Hirnis entspringt die sonst immer von Stehzeug labern wenn es um korrekt parkierte Autos geht.
Glühlampen hat man verboten, für so einen Judihui-Schei…dr….. aber darf man Strom verbraten. Die spinnen einfach alle, diese grünwokefdp Politiker.