An einem späteren Nachmittag auf dem Bahnhof Bülach: Die S-Bahn der Linie 9 nach Zürich HB und dann weiter nach Uster hat Einfahrt.
Auf dem Perron warten dichtgedrängt die Reisenden, darunter auch viele Schüler. Kaum sind die Türen geöffnet, wird der Zug gestürmt.
Im Nu sind die Wagen überfüllt, und es kommt zu Stehplätzen. Im Niederflur-Wagen des Zuges drängen sich Kinderwagen, Velos, Kickboards und Rollstühle.
Es herrscht das reine Tohuwabohu. Die Türen des Zuges sind verstellt und nur noch schwierig zu erreichen, was bei einem Notfall sicherheitsrelevant ist.
Im eklatanten Gegensatz dazu besteht in der Zugsmitte eine geräumige Oase der Ruhe. Sehr wenige Fahrgäste sind tagsüber hier anzutreffen, darunter auch SBB-Bahnpersonal mit seinen Fahrvergünstigungen.
In der Zugsmitte dienen ein gesamtes Unterdeck und ein halbes Oberdeck ausschliesslich der ersten Klasse.
Hier werden in der überwiegenden Mehrzahl leere Sitzplätze spazieren gefahren, während sich die „Fahrgäste“ der zweiten Klasse auf den Füssen herum treten.
Die erste Klasse in den S-Bahnen wird einzig im Berufsverkehr von Montag bis Freitag genügend frequentiert, so dass sie dann gerechtfertigt ist.
Das sind jeweils pro Tag einige wenige Stunden. Kein Argument, diese zahlreichen Plätze tagsüber ungenutzt zu lassen, während gleichzeitig in der zweiten Klasse zu wenig Plätze vorhanden sind.
Die Kontrolleure der SBB verteilen Bussen nur schon für den stehenden Aufenthalt auf den Plattformen zur ersten Klasse; die Folge der Platznot, weil die zweite Klasse komplett überfüllt ist.
Die erste Klasse gehört in den Fernzügen zum unbestrittenen Angebot für längere Reisen. In den S-Bahnen dauern die Fahrten dagegen nur eine kurze Zeit und sind deshalb dem gesamten Publikum in der zweiten Wagenklasse zumutbar.
Bekanntlich wächst die Schweiz ungebrochen. Besucher aus dem Ausland zeigen sich erstaunt, dass unsere S-Bahnen überhaupt die erste Klasse führen.
Ob sich an den Missständen etwas ändert, ist zwar aktuell in Diskussion, wird sich aber kaum zugunsten der überwiegend in der zweiten Klasse fahrenden Kunden ändern.
Die Entscheidungsträger von SBB und Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) fahren gerne in den Erstklasswagen. Dort möchten sie weiterhin ihre Ruhe haben und den Komfort geniessen.

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Was für ein sinnloser Artikel. Dann muss man sofort Montag bis Freitag zu den Randzeiten in allen ländlichen Regionen ausser an Touri-Hotspots den ÖV einstellen, weil dort sind jeweils die meisten Züge (inkl. 2. Klasse) und Postautos gähnend leer. Zudem auch im Strassenverkehr, wo zu Stosszeiten fast alle alleine unterwegs sind und ihre weiteren 3-4 Sitzplätze spazieren fahren.
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bin ich absolut nicht einverstanden. ich bin bereit einen stolzen Aufpreis zu bezahlen, damit ich nicht im überfüllten Zug fahren muss. sehe nicht ein was hier falsch sein sollte
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Der Neid des Pöbel, welcher sich kein 1. Klasse Billett leisten kann.
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Ich schlage eine Dritte Klasse vor, ohne Sitze. Die ist dann kostenlos für alle Kantischüler, Schwarzfahrer und sonstige Freunde von Geiz ist Geil. Aber mit Maskenpflicht für alle Güterwagenpassagiere. SBB Cargo dankt es auch.
Wetten das löst alle Probleme?
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Wer Firmen wie SBB unterstützt, die Bargeldbezahlung vermeiden wollen, ist Teil des Problems. Kauft euch individuelle Fahrzeuge zum zirkulieren.
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Ich will nicht mit den Solialfällen zusammen sitzen.
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Und ich will nicht mit Orthografieschwachen in der 1. Klasse sitzen.
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Wer es sich leisten kann darf in der 1 Klasse sitzen. Ist doch gerecht so.
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Bitte die 3. Klasse einführen. Die wäre für all die Leute die im Zug essen müssen, laut über ihre gynäkologische Problemen am Telefon berichten oder all diejenigen die Schuhe abziehen und auf dem gegenüberliegenden Sitzplatz ihre Füsse strecken müssen.
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Einverstanden. Für mich gilt: Fällt die 1. Klasse weg, fahre ich nicht mehr S-Bahn.
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Der Artikel ist eine Meinung.
Fundierte Untersuchungen sagen aber etwas anderes aus: kaum Platzgewinn in der Stosszeit (nur 28 Plätze pro Zug) sowie massive Umsatzeinbussen (10 – 26 Mio Einbussen auf 80 Mio Umsatz mit 1. Klasse) bei Abschaffung der 1. Klasse.
https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/other/z%C3%BCrich-rechnet-jetzt-vor-1-klasse-im-zug-einfach-streichen-so-teuer-k%C3%A4me-das/ar-AA2cb2uz?ocid=msedgntp&pc=HCTS&cvid=6aa91478663f4721b939d983a13756c9&ei=7
Somit ein wenig zielführender Artikel mit der beliebten Pleonasmus-Floskel der „überwiegenden Mehrzahl“.
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Im Gegenteil wird die 1ste Klasse bleiben und es wird eine 3te Klasse zum stehen geben.
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Ich finde es sollte ein Abteil mit Stehplätzen geben 10% günstiger als 2 Klasse
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Die Linken meinen immer mehr Autobahnen führen zu mehr Verkehr. Dann führen mehr 2.K-Abteile nur zu mehr Gedränge
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Jürg, wie willst Du dies umsetzen? Der ZVV hört in Killwangen, Pfäffikon SZ, Knonau, etc. auf. S25 z.B. von Zürich nach Linthal müsste ab Pfäffikon deklssiert werden in Richtung Zürich u.U. Ebenso die S11 in Killwangen. Als Ex Bähnler weisst Du das dies nicht geht. Besser alle Bahnen (Forchbahn, SZU,etc.
führen im Kt. Zürich die 1.cl.
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Bei Tram und Bus gibt es ja auch keine erste Klasse, warum gibt es sie also bei den S(tadt)-Bahnen?
Wenn man unbedingt will, kann man ja separate Züge nur mit 1. Klasse-Wagen machen …
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Ich muss im Zug arbeiten und bin auf die 1. Klasse angewiesen. Sobald die 1. Klasse wegfällt und das Arbeiten nicht mehr möglich ist, werden viele wieder mit dem Auto zur Arbeit. Aber eventuell ist das ja das Ziel.
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Fernreise mit teurer 1. Klasse lösen, und die letzte halbe Stunde sich mit Gepäck in die S-Bahn hineinwursteln müssen. Glänzende Idee! Dieser Motzi hat sicher viel Erfahrung mit Zugverkehr. Ich nehme an, mit dem von der Marke Märklin.
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Lieber mal den extrem nervigen und lauten Piepston der Türen ändern, der nur durch ein EU-Behindertengesetz eingeführt wurde….
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Dieser Vorschlag wird nie kommen, ich geniesse weiterhin die 1. Klasse wo ich mich, Gott sei Dank, abgrenzen kann.
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CHF 3.10 wäre der Klassenwechsel von Bülach nach Zürich. Nur so als Info…
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Neid als Tugend und Faulheit als Recht.