Wenn grosse Teile des Schweizer Volkes Angst haben vor einem für Schweizer Verhältnisse übergrossen UBS-Konzern, leuchtet mir das ein.
Wenn der Ständerat, die „chambre de reflexion“, ebenfalls getrieben von der Sorge für die Zukunft des Landes, sich nun dem letzten grossen Bankkonzern breitbeinig in den Weg stellt, habe ich Angst.
Angst um die Zukunft des Landes.
Nur ein „Gang nach Canossa“ kann jetzt für die UBS und die Schweizer Wirtschaft das Schlimmste verhindern.
Die UBS ist nicht schuld am stufenweisen Zusammenbruch von zuletzt vier Schweizer Grossbanken.
Sie ist auch nicht schuld daran, dass die heute nicht mehr existierende CS Group, von Gier und Unfähigkeit getrieben, von ihrem Verwaltungsrat sowie grossen Teilen der Generaldirektion in den Untergang gestürzt wurde.
Die UBS ist schicksalhaft die letzte Schweizer Grossbank, der Endpunkt einer 150jährigen Geschichte.
Sie jetzt zu einer grossen Schweizer Bank zurückzustufen, die global nicht mehr wettbewerbsfähig ist, heisst, den Untergang des Finanzplatzes Schweiz zu beschleunigen.
Hongkong, immerhin eine chinesische Grossstadt, und das benachbarte Singapur haben den Finanzplatz Schweiz seit zwei Jahren überflügelt.
Sie legen, vorwiegend mit chinesischem Geld, ein solches Tempo vor, dass wir bescheidenen, überalterten und ängstlichen Schweizer dem nicht zu folgen vermögen.
Nur ein Bittgang nach Bern von Konzern-CEO Sergio Ermotti kann im Spätherbst einen zu erwartenden weiteren Fehlentscheid, dann des Nationalrats, verhindern.
Ermotti hat ein für Schweizer Verhältnisse „einzigartiges Lobbying“ betrieben, steht hier zurecht.
Dieses einzigartige Lobbying und die damit verbundenen Public und Government Relations sind, wie sich herausgestellt hat, auch eine einzigartige Fehlleistung.
Ermotti ist es gelungen, alle grossen Institutionen der Schweiz, den Bundesrat, die Nationalbank, die Finma, die Parteien, die Politiker und viele Professoren, tief zu beleidigen.
Er hat sich ihnen und der Öffentlichkeit wie ein neuer Caesar präsentieren lassen, der seinen Finger in alle Wunden drückt. Unbarmherzig.
Kein Wunder, dass alle Politiker, fast alle, gegen ihn im Ständerat aufgestanden sind, mehr als erwartet, und ihn mit 29 symbolischen Messerstichen ermordet haben.
Doch der Geist des von ihm ermordeten Julius Caesars erschien Brutus in der Nacht vor der Schlacht von Philippi im heutigen Mazedonien, schreibt William Shakespeare in seinem gleichnamigen Drama. Brutus starb nach der Schlacht.
„Wir sehen uns in Philippi wieder!“ Jeder Absolvent eines klassischen Gymnasiums kennt diesen Satz, der dem Griechen Plutarch zugeschrieben wird.
Ich kann mir gut vorstellen, die Diskussionen in den Verwaltungsräten grosser Unternehmen kennend, dass dort jetzt mancher auf den Tisch klopfen und ausrufen wird: „Wohin verlagern wir die Bank? Wohin den Hauptsitz?“
Die Schweiz überschätzt sich, wenn sie sich für einmalig und etwas ganz Besonderes hält. Sie war für 150 Jahre ein wunderbarer Standort für tüchtige Unternehmen. Jetzt beobachten wir, wie der einstige Glanz Stück für Stück abblättert.
Seien wir ehrlich: An die Stelle hunderter Schweizer Unternehmer, die das Land und seine Menschen einst reich machten, sind ausländische Konzerne und Unternehmen getreten, oft die besten Steuerzahler der heutigen Schweiz.
Die Rechnung für die Knebelung der UBS werden nicht die Grössen in Bern zahlen, sondern das Schweizer Volk, die mittelgrossen und kleinen Unternehmen, und die wachsende Zahl der Menschen im Ruhestand.
Setzt sich der „Bad will“ gegen die Grossbank in der Schweizer Politik weiter durch, werden Zinserhöhungen für alle zur bitteren Regel werden. Geht die UBS Schweiz damit voraus, werden alle anderen Banken gerne folgen.
Das grosse Geschäft wandert heute schon in Zürich und Genf an die grossen amerikanischen und anderen ausländischen Banken ab. Jetzt die, halbwegs noch schweizerische, letzte Grossbank in Ketten zu legen, ist der halbe Selbstmord.
Die Schweiz wurde gross, weil, der Legende nach, Wilhelm Tell ein wagemutiger Freischütz war.
Ihm folgten Hundertschaften tüchtiger Unternehmer, die als Händler über die Grenzen hinweg tätig waren, die in Genf die ersten Schweizer Autos bauten, die, auch in Genf, am Anfang der IT-Branche standen. Sie alle zu nennen, ist hier nicht nötig.
Um erfolgreich zu bleiben in der heutigen Welt, braucht es Mut, Sachverstand und Kredit.
Jahrzehnte haben wir in der Schweiz Topmanager danach ausgewählt, ob sie Spitzensportler waren. Weil niemand fragte, ob dies auch eine Legitimation in der Wirtschaft sei, führten viele von ihnen die ihnen anvertrauten Unternehmen in den Bankrott.
Was der Ständerat in seinem UBS-Entscheid jetzt geboten hat, ist das Gegenteil. Eine Mehrheit verzagter Politiker, Männer wie Frauen, will sich lieber mit dem Spatz in der Hand als mit der Taube auf dem Dach zufriedengeben.
Das könnte eine weitere grosse Fehlrechnung sein nach dem Untergang der alten Grossbanken, dem der Swissair und vieler Konzerne, die als Notverkauf ins Ausland wanderten.
Für unsere von vielen heiss verehrte Schweizer Margret Thatcher, die Bundesrätin Karin Keller-Suter, wird dies ein Pyrrhus-Sieg werden.
Wie Viola Amherd uns den falschen Weg zum F-35 mit einer Lüge („Festpreis“) wies, wird die Schweiz, schaltet der Nationalrat in seinem Glanz nicht um, dem Finanzplatz Schweiz den Todesstoss („zu viel Risiko“) geben.
Die UBS hat mit der Übernahme der CS für unser Land viel geleistet. Dass Ermotti die folgende Integration klug und mit Vorteilen für seine Firma vollzogen hat, darf ihm nicht angelastet werden.
Dass er falsch kommunizierte, ist sein ganz persönlicher Fehler.
Ich habe dies geschrieben als unabhängiger Schweizer, der nie ein Angestellter oder sonst Abhängiger des UBS-Konzerns war.
Ich schreibe dies aus Sorge um das Land, wo die Menschen bis hinauf in den Bundesrat von Angst und nicht von Zuversicht geleitet sind. Fehler machen alle, aber manche sind mehr zu reparieren.
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Abspaltung des Auslandsgeschäfts ist nötig. Gratis-Vollkasko ohne Prämien zu zahlen hilft nicht.
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@Martin2
Brillant, Martin2!
Du hast das komplexeste finanzpolitische Dilemma der Schweizer Geschichte im Vorbeigehen gelöst.
Einfach die Schere ansetzen, das böse Auslandsgeschäft wegschneiden, und schon ist das helvetische Bankenparadies gerettet!
Warum die gesamte Bundesverwaltung, die Nationalbank und der Ständerat im September 2026 seit Monaten über die Lex UBS brüten, statt einfach deinen Einzeiler umzusetzen, bleibt wohl das grösste Rätsel von Bern.
Deine Metapher von der „Gratis-Vollkasko“ plakativ – ignoriert aber leider die nackte bilanzielle Realität einer 1,6-Billionen Bank.
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Das ist die Reaktion auf die Banken Rettung während der Subprime-Krise im Jahr 2008.
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@Steuerzahler
Wer heute im Jahr 2026 argumentiert, die Politik reagiere jetzt erst auf die Subprime-Krise [2008], hat die letzten drei Jahre komplett im Tiefschlaf verbracht.
Finanzministerin Karin Keller-Sutter und die Regulierer kämpfen heute nicht mehr gegen die Geister von 2008, sondern gegen das brandgefährliche 1,6-Billionen-Dollar-Klumpenrisiko, das die neue Megabank UBS für den heutigen Steuerzahler darstellt. Die Bedrohung hat sich seither schlicht verdoppelt.
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Der Sergio kann dich gleich mitnehmen dann könnt ihr zusammen auswandern, du alter FDP Filz.
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Volltreffer
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Ist heute im Altersheim wieder der Seniorentee gewesen?
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Erstaunlich, dass Stöhlker bei seiner Verteidigung der UBS ausgerechnet deren eigene Geschichte weitgehend ausblendet: Auch die UBS musste 2008 mit staatlicher Unterstützung stabilisiert werden. Wer deshalb heute vor zu hohen Kapitalanforderungen warnt, sollte zumindest die entscheidende Gegenfrage beantworten: Wer trägt im nächsten Krisenfall das Risiko, wenn nicht die Bank selbst, sondern letztlich wieder der Staat und damit die Steuerzahler?
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Gewinne privat, Risiken staatlich
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@Pauli Betschart
Die bahnbrechende Gegenfrage: Ihr Frage, wer im nächsten Krisenfall das Risiko trägt, ist an intellektueller Naivität kaum zu überbieten. Sie tun so, als gäbe es darauf ein grosses, ungelöstes Geheimnis.
Die Antwort kennt jedes Kind im Bundeshaus: Natürlich der Steuerzahler!
Genau das ist das Wesen einer 1,6-Billionen-Dollar-Bank. Wenn die UBS implodiert, gibt es keine „Bank selbst“ mehr, die das tragen könnte.
Dann wackelt die gesamte Schweizer Volkswirtschaft. Lösung?
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@pauli Betschart: im ganzen Kontext muss man im Krisenfall analysieren, warum es zu einer Notfall gekommen ist, was sind die Auslöser: lohnt es sich unterstützend zu agieren oder ist das Geschäftsmodell überholt. Bern baut so die internationale Finanzschweiz ab. Alle werden es merken die eine Hypothek haben.
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KKS hat mit einem Satz alles gesagt: Soll der Aktionär oder der Steuerzahler das Geschäftsrisiko von UBS tragen?
Alles klar KJS
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@Seppetoni
Glaubst du ernsthaft, mit diesem einen Satz sei jetzt alles gelöst? Süss.
Die Frage, ob der Aktionär oder der Steuerzahler das Risiko einer 1,6-Billionen-Dollar-Bank tragen soll, ist keine bahnbrechende Neuigkeit – das ist die offizielle Definition von Too Big to Fail, über die wir seit dem Kollaps der Credit Suisse im März 2023 ununterbrochen debattieren!
Dass KKS diese Frage stellt, ist kein Geniestreich, sondern pure politische Schadensbegrenzung, weil sie genau weiss, dass das aktuelle Gesetz die Antwort im Ernstfall immer noch mit „der Steuerzahler“ beantwortet.
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Ist Stöhlker überhaupt in der Schweiz steuerpflichtig?
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Die Schweiz ist zu klein, zu unbedeutend für diesen global Player, wie dies die UBS ist.
Und kann sich auch aus der Schweiz heraus nicht wirklich verteidigen, wenn die USA „drohen“, oder sogar die Schlinge um den Hals ziehen. Das Bankgeheimnis lässt grüssen……
Schuster bleib bei Deinen Leisten und deshalb die UBS Schweiz ist die richtige „Massgrösse“. Leider, aber wahr…….
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Die UBS wird der Schweiz noch das Genick brechen
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Die RaiBa hat inzwischen auch das Potential dazu.
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@Loomit Pattaya
Zu befürchten, dass die UBS der Schweiz das Genick bricht, ist so ziemlich das am schlechtesten gehütete Geheimnis seit dem Zusammenbruch der Credit Suisse im März 2023.
Als dieses neue Finanzmonster mit einer Bilanzsumme von 1,6 Billionen Dollar – dem Doppelten des Schweizer BIP – geschaffen wurde, hat die gesamte Ökonomenwelt kollektiv Schnappatmung bekommen.
Schön, dass du nach dreieinhalb Jahren Tiefschlaf jetzt auch aufgewacht bist und dich zu uns in die Realität gesellst. Guten Morgen!
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Nicht zu reparierende Fehler der Schweizer ist, sich den Unterwerfungsvertrag zur Elends-Union durch die Pöstchen Jäger und Profiteure in Bern unterjubeln zu lassen.
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@Der grösste
Ein geopolitischer Meilenstein der Aluhut-Kategorie!
Da liefert sich der Bundesrat im September 2026 unter der Federführung von Chefunterhändler Alexandre Fasel ein extrem zähes, millimeterweises Feilschen um die Bilateralen III mit Brüssel, und du hast das Ganze schon als „Unterwerfungsvertrag zur Elends-Union“ entlarvt. Chapeau für diese messerscharfe Analyse direkt aus der verschwörungstheoretischen Mottenkiste!
Verhandelt Bern hartnäckig über Schutzklauseln bei der Zuwanderung und den Lohnschutz. Egal.
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Grundsätzlich richtig für alle Branchen ausser die Bankbranche! Solange die Grossbanken durch exorbitante Boni die Risiken herunterspielen, solange ist vorallem die internationale UBS zu gefährlich gross.
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@
Ernsthaft, die Bankenbranche funktioniere nach völlig anderen Naturgesetzen als der Rest der Wirtschaft?
Das Prinzip von Anreiz und Risiko gilt bei der UBS genauso wie in der Automobilindustrie, der Pharmabranche oder bei Tech-Giganten.
Der einzige Unterschied: Wenn ein Autohersteller sich verzockt, geht er pleite.
Wenn Sergio Ermotti und seine Crew im US-Geschäft ins Trudeln geraten, zittert das ganze Land, weil die Bank inzwischen eine Bilanzsumme von 1,6 Billionen Dollar angehäuft hat. Es sind nicht die Boni, die die Bank zu gross machen, sondern die schiere Trägheit eines Staates.
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Klaus, wie gross war die TwintUeberweisung von Herr Motti für diese paar lausigen Zeilen?
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Bestimmt weniger, als sich Somm zahlen lässt.
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Ist das noch steigerungsfähig? “ dass dort jetzt mancher auf den Tisch klopfen und ausrufen wird: „Wohin verlagern wir die Bank? Wohin den Hauptsitz?“ – Der VR entscheidet gar nichts, er stellt einen Antrag an die Aktionäre.
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Garantien in der Höhe des Schweizer BIP sind absurd, aber leider nötig, sobald die nächste Krise kommt. Auslöser werden die KI Investitionen auf Pump sein. Dann haben die Banken wieder ihre Bücher voll usw.
Sub-prime etc. Irgendwann reicht kopfschütteln nicht mehr. Ich habe nicht ein Leben lang auf die Pension gespart ind ein paar Bankster schaffen es, dass das Geld nix mehr wert ist. Bin selber Senior Manager auf einer weltweit tätigen Bank und schüttle täglich den Kopf…..
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Die Union Bank of Sh** bläht es ums Jahr 2040.
Deswegen kann die Union Bank of Sh** auch nicht in die USA. Wegen dem Risikon für den Steuerzahler ist sie dort unerwünscht.
Dann stellt sich noch die Frage, ob die 90 % Eigenkapital genügend gross sind, weil es ein Kinderspiel ist, innerhalb eines Jahres das Mehrfache davon zu verzocken.
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Issue Managemet. TBTF Monitoring. CIO: Go up come down. usw. all day long. Der Autor KJS liegt jetzt mal etwa so falsch, wie wenn Zollikon ein Vorort von Luzern wäre und Meggen kurz nach Pratteln kommt … der FCB also mit der Meggen-Ultras-Chaos-Kurve ;-))
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Bitte, Herr Hässig, auf diesen, nicht überraschend, unsäglichen Beitrag aus Teutonien.
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Klaus J. Stöhlker geht aber wöchentlich immer zu spät in die Kirche Zollikon, um aufzufallen. Also wenn das kein waschechter Schweizer ist…
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@Replik
Wer die Kritik an der UBS und dem helvetischen Klumpenrisiko mit einem billigen Verweis auf „Teutonien“ abzubügeln versucht, betreibt intellektuelle Arbeitsverweigerung.
Die nackten Zahlen der Megabank scheren sich weder um Pässe noch um Dialekte. Eine tickende Zeitbombe bis 20240 wird nicht dadurch schweizerischer, dass man den Überbringer der Nachricht als Ausländer(seit 30 Jahren Schweizer, eingebürgert) diffamiert.
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Die UBS ist seit etlicher Zeit zu einem Fremdkörper in der Schweiz mutiert. Antipathieträger Number One. Von wegen eine Bank wie die Schweiz, eher eine Bank wie die Schweizer Eliten.
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Stölki , hör endliche auf zu kommentieren, du hast keine Ahnung und schreibst wie eine Wetterfahne. Was hören wir wohl von dir, wenn den nächste Knall erfolgt🤔?
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Der Wendehals Stöhlker kann nicht anders, als Unsinn publizieren
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Jeder Bankster in diesem Land ist einer zu viel.
Sollen sie gehen, vielleicht kaufen sie sich ja einen eigenen Planeten.
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Ach, Herr Stöhlker, stellen Sie doch einfach der UBS die benötigten rund 16 Milliarden zur Verfügung, und gut is‘!
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Sorgen machen muss man sich um jene, die mit 4% Eigenkapital und Hebel eine Bilanzsumme im Ausmass des doppelten CH BIP erzeugen. Und meinen, das risikolos.
Und ebenso muss man sich um jene Sorgen machen, die das noch potenzieren wollen.
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Natürlich ist das risikolos, weil jedes Geschäft mit einem Gegengeschäft abgesichert ist. Meistens zahlen dann die Rentner-Kunden, die sich sinnlose Währungsstrukis andrehen lassen.
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Herr Stöhlker. Werden sie bezahlt dafür, dies zu schreiben? Ist ja immerhin ihr Beruf, die „Öffentlichkeitsbildung“
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mal ein reflektierter Text zum Thema. Aber wenn die Volksseele vor Wut kocht und vor Angst zittert.. dann steht Sachverstand im Abseits. Immerhin jubelt jetzt der Mainstream. Vorübergehend.
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@Endlich..
Wer sachliche Kritik an der UBS als blosses „Kochen der Volksseele“ abtut, betreibt politische Realitätsverweigerung auf Staatskosten.
Der Ständerat hat sich einmal mehr als die verlängerte Werkbank des Paradeplatzes erwiesen. Indem die kleine Kammer die dringend notwendigen, harten Eigenkapitalvorschriften verwässert oder auf die lange Bank schiebt, verwechselt sie das Lobbyisten-Flüstern in den Wandelhallen mit echtem ökonomischem Sachverstand.
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Für diesen Schrott zahlt Ermotti sicher nichts. Ich glaube eher, dass ihm die Lobhudelei von Stöhlker eher peinlich ist.
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Wollte nicht der Blocher auch die UBS zerschlagen und Knebeln? Darf denn der Klausi nun anderer Meinung sein? Seltsam hier.
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Herr K.J.S.
1. Hongkong funktioniert aber weiterhin unter „Common Law“, kaum Kapitalverkehrskontrollen (also freier als der EURO-Raum)
2. Lesen doch bitte das Buch „Princes of the Yen“ von Prof Richard Werner zur eigenen Weiterbildung zu Banken und Finanzwesen.
Die UBS hat uns schon zweimal aufgezeigt, dass sie es nicht kann:
A) Bis 1998 gab es noch SBG in Basel und SBV in Zürich – welche war damals besser aufgestellt? Nicht die SBG/UBS, die hatte nur den Namen zur Fusion beigesteuert.
B) Am 16. Oktober 2008 sprachen der Bund und SNB der UBS bis zu 60 Milliarden US-Dollar zu…
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Genau!
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Lieber Herr Stöhlker,
Ihre Zeilen in Ehren. Sie verweisen auf die 150-jährige Tradition der UBS und ihre Bedeutung für KMU und die Schweiz.
Aber wenn die Schweiz tatsächlich die Schweiz ist, dann sollte sie auch in der Lage sein, eine Bank zu schaffen, die in erster Linie dem Wohl der Gemeinschaft und des Landes verpflichtet ist.
150 Jahre Tradition sind respektabel – aber kein Freipass für die Zukunft. Entscheidend ist, was eine Bank heute für die Schweiz leistet und welches Risiko sie für das Land darstellt.
Herzlich…
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@Abschaffung 2. Säule
Wer die UBS mit Verweis auf „150 Jahre Tradition“ verteidigt, betreibt keine Ökonomie, sondern Denkmalschutz.
Klaus Stöhlker und die alte Garde der PR-Strategen verwechseln das historische Fundament der Eidgenossenschaft mit der Bilanz einer globalen Investmentbank. Tradition zahlt keine Steuerzahler-Bailouts, und die KMU-Romantik dient der UBS heute primär als PR-Schutzschild, während das riskante Auslandsgeschäft die eigentliche Musik macht.
Die Schweiz hat ihren Wohlstand durch Innovationskraft aufgebaut, nicht durch das Verwalten von Altlasten (CS).
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@Monsignore
Auch Stöhlkers Verweis auf Tradition ersetzt keine Fakten. Alfred Escher gründete 1856 die Schweizerische Kreditanstalt, die unter anderem den Eisenbahnbau und das Gotthardprojekt finanzierte.
Die Schweizer Wirtschaftsgeschichte ist zugleich ambivalent: Schweizer Unternehmen unterhielten nachweislich Geschäftsbeziehungen mit NS-Deutschland und anderen autoritären Regimen.
Tradition und Innovation sind daher keine ausreichenden Argumente für die heutige UBS. Entscheidend sind Geschäftsmodell, Risiken und volkswirtschaftliche Wirkung.
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Das heutige „aufgeblasene“ Bankengewerbe ist leider nicht mehr was es vor Jahren einmal war. Die Schweiz und deren Steuerzahler sind nicht bereit für im Ausland eingegangene Risiken geradezustehen und auch der Ständerat hat die Interessen ihrer Bürger zu respektieren und zu wahren –
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Ähm diese UBS wurde 2008 schon mal gerettet kein 2. mal!
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Herr Stöhlker, meinen Sie das ernst oder wollen Sie nur provozieren?
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Handelsblatt 09.03.2026 – 14:37: „UBS: Die Vergütung für die gesamte Geschäftsleitung stieg auf 145,3..Millionen Franken. Der Bonus-Pool für den gesamten Bankkonzern kletterte um zehn Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar…“
Wenn man den die servile Stöhlker-UBS-Hymne liest, läuft es einem eiskalt den Rücken runter, oder will der begnadete PR-Vollprofi provozieren und indirekt Frage stellen: hat es einen Sinn eine globale Grossbank zu stützen, deren Hauptaufgabe sein könnte: Boni zu produzieren und das globale Wirtschaftssystem wohl ein Monopoly-Game ist.
Gunther Kropp, Basel
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Lieber Herr Stölker
Ist dies auf Ihrem Mist gewachsen oder sind Sie ein bezahlter UBS-Schreiberling?
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Der alte Schwabensack muss seinen Senf auch noch dazu geben.
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Ziel der UBS darf nicht sein, möglichst hohen Aktionärswert und horrende Boni zu generieren. Die Bank sollte vielmehr durch Kapitalstärke, Solidität und professionelle, marktkonforme Dienstleistungen der faktischen Staatsgarantie gerecht werden.
Ermotti nützt es wenig, wenn er im Nachhinein feststellen muss, dass er sich besser durch Klausi hätte beraten lassen sollen, um seine Ziele zu erreichen (Ironie off).
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Läck isch de dure!! Ist das Altersweisheit? Von Bankenwesen keine Ahnung, aber grosse Klappe. Er unterschätzt die Schweizer. Sie verstehen auch komplexe Themen. Das hat sich nun gezeigt. Die Demokratie lebt!
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Zur Erinnerung: KKS hat diesem Koloss Geburtshilfe geleistet, per Notrecht, in grösster Eile! Offenbar wurde ihr mulmig, nun soll er kastriert werden. Die Geister, die die Zauberlehrlingin rief, sie wird sie nicht mehr los … besser sie hätte die CS gar nicht verschenkt sondern dem Schicksal überlassen
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… von Gier und Unfähigkeit getrieben wie die verblichene CS, wobei jetzt der Mötteli die Spitze der Gier repräsentiert.
Hat Spindoctor Stöhlker wieder ein Mandätli übernommen?
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Selten so etwas Absurdes gelesen. Ein Parlament widersteht beispiellosem Lobbying und einer Wegzugsdrohung, und das sollen «Angsthasen» sein? Nach dieser Logik wäre Einknicken Mut. Inhaltlich: 90 statt 100 Prozent CET1 ist ein Entgegenkommen, keine Knebelung. Die CS hatte AT1, geholfen hat es nicht. Die 20 Mrd. Frischkapital treffen vor allem Eigenkapitalrendite und Boni. Aktionärsinteresse, kein Landesinteresse.