„Schnappen sich die Amerikaner die UBS?“ titelt der SonntagsBlick. Acht Finanzmultis sollen mit den Schweizern zusammenspannen wollen.
Mindestens.
Zuvor hatten US-Medien über US-Riese Morgan Stanley und die US-Grossbank Standard Chartered als potenzielle Partner gesprochen.

Die eine aus New York, die andere in London – dort, wo die UBS ihre zwei Investmentbank-Töchter hat.
Diese wächst und wächst.
Colm Kelleher – der UBS-Präsident war bei Morgan Stanley gross geworden – und CEO Sergio Ermotti – aufgestiegen bei Merrill Lynch, einer anderen US-Bigbank – geben Vollgas im Global-Trading.
So wie ihre Vorgänger. Marcel Ospel selig wollte aus der Schweizer Grossbank eine zweite Goldman Sachs machen.
Am Ende hatte die UBS eine Bilanz von 2’500 Milliarden Franken, davon 50 Milliarden Eigenkapital. 2 Prozent.
Jetzt sind es gut 4 Prozent bei einer Bilanz von 1’700 Milliarden Dollar, rund 70 Milliarden. Karin Keller-Sutter, „ihre“ Finma und die Nationalbank wollen mindestens 90 Milliarden.
Immer noch bescheiden für die Riesen-Bilanz der letzten Schweizer Grossbank, die in der nächsten Superkrise nicht fallen darf.
Der Bürger müsste helfen – wie 2008 bei der UBS und 2023 bei der CS, beide Male via SNB, beide Mal mit dem Risikoeinsatz der helvetischen Bevölkerung.
Jetzt also die Übernahmen respektive Fusionen, die an die Wand gezeichnet werden. Ob sie mehr als Stimmungsmache sind, ist unklar.
Sicher ist: Kein anderes Schweizer Medium hat dem Szenario einer Übernahme der UBS durch die „Amis“ derart viel Bedeutung beigemessen wie der SonntagsBlick.
Dieser gehört dem grossen Verlag Ringier. Und dort hat die UBS ein gewichtiges Wort mitzureden.
Im VR sitzt mit dem Unternehmer Claudio Cisullo ein langjähriger Weggefährte von Sergio Ermotti. Ermotti liess 2013 zu, dass Cisullo den ganzen Einkauf des Finanzmultis übernehmen durfte.
Cash musste Cisullo keinen zahlen, im Gegenteil half ihm die UBS in der Anfangszeit beim Aufbau seiner neuen Unternehmung ChainIQ mit.

Der zweite „UBS“-Mann im Board von Ringier heisst Lukas Gähwiler, der langjährige Schweiz-Chef der Bank und danach Vize-Präsident der UBS. Erst vor kurzem trat Gähwiler bei der UBS zurück.
Dank seiner langen Zugehörigkeit dürfte er weiterhin eng mit mit dem Finanzkonzern verbunden sein. Hinzu kommt Marc Walder, der CEO von Ringier, der Minderheitsaktionär des Verlagshauses ist.
Er soll zur Finanzierung seines Ringier-Aktienanteils Kredite aufgenommen haben, war auf dem Finanzplatz zu vernehmen. Von welcher Bank?
Zwei Sitze im Riniger-VR hält die Berner Mobiliar. Als Teil des grossen Schweizer Finanz-„Familie“ dürften sich Mobiliar und UBS in wichtigen Fragen eins sein.
Bei der Ringier-Pensionskasse schliesslich leuchtet die UBS in den Jahresberichten prominent als Anlagepartnerin auf.
Das Lobbying der UBS hatte im Vorfeld der Ständerats-Abstimmung vom Mittwoch zu reden gegeben. Ermotti befand Politiker, die anderer Meinung waren, als für zu wenig fähig, das Problem zu erkennen.


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So wie die UBS unterwegs ist, ist die Saldierung der Bank oder mindestens die Übernahme nur eine Frage der Zeit.
Beim nächsten grossen Skandal ist die Bank für ein Butterbrot auf dem Markt zu haben.
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Wie lange das wohl mit der UBS noch gut geht?
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Jede Schutzgelderpressung funktioniert gleich. Zuerst erinnert man den Ladenbesitzer daran, wie gefährlich die Gegend ist, dann nennt man den Preis. Schöner Finanzplatz haben Sie hier, es wäre doch schade, wenn die einzige Weltbank nach New York zöge. Der Preis: rund 16 Milliarden Dollar weniger Kapital, das Risiko bleibt beim Steuerzahler. Der Unterschied zum klassischen Racket: Hier ist die Erpressung legal, und die Eintreiber tragen Brioni. Dabei hat das Opfer sie 2008 gerettet und ihr 2023 die Credit Suisse als Geschenk ihres Lebens überreicht.
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Ob den UBSler wirklich bewusst ist wie der Arbeitsmarkt aussieht?
45 und mehr alt, keine externe Weiterbildung, 15 Jahre Job nie gewechselt.
Frohes Erwachen 😃👍.
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Wird aber noch zu massivster Panik führen… im BR und der Stadt/Kanton ZH… mit grandiosesten Mrd.-Steuerausfällen und Job-Verlusten… die Bombe wird bald platzen! Selber Schuld K(Katastrophen)KKS und Ständerat! Druck weckt Gegendruck! Die UBS hat es nun sicherlich verblasen! PS. Die Beratung im Nationalrat kann man definitiv abblasen: interessiert die UBS nicht mehr. Von nun an geht es nur noch um Zelte abbrechen in der Schweiz! Gut gemacht und good move SE und CK!
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Diese Bank ist tief gefallen, und zwar nicht an der Börse, sondern im Stil. Einst stand die UBS für Diskretion und Solidität. Heute arbeitet sie mit den Tricks eines Jahrmarkts: Wegzugsdrohung, Fusionsgerücht, Übernahmegespenst, jede Woche eine neue Attraktion. Hereinspaziert, Nationalrat, fürchten Sie sich, und lassen Sie am Ausgang die Kapitalregeln liegen. Eine Bank, die das nötig hat, sagt mehr über sich aus als jeder Stresstest.
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Es scheint, als ob die UBS die einzige Bank in Schweiz ist, die global arbeitet. Due UBS soll gehen, wenn Ermotti meint, er brauche „Schweiz“ nicht im Namen!
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Es scheint, dass die Politik im Begriff ist, ein weiteres Desaster anzurichten. Haben wir nicht schon genug Affären und Riesenverluste in Bundesbern gesehen? Genügt das immer noch nicht? Will man noch mehr Steuergelder und Arbeitsplätze verlieren? Gibt es nicht jetzt schon genug inkompetente Bundesräte und Politiker in Bundesbern?
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Die UBS wurde vom Staat gerettet, bekam die Credit Suisse für rund 3 Milliarden und staatliche Garantien. Und jetzt wollen Manager für noch mehr Profit die Swissness verscherbeln? Solche Manager sind Totengräber des guten Kapitalismus. Eine absolute Schweinerei! Schweizer Vertrauen ist kein Ramschladen!