Die Dokumente werfen unangenehme Fragen auf. Besonders zur IT-Sicherheit, zur Vergabe und zur Verantwortung.
Es brauchte ein förmliches Informationsgesuch, eine Aufsichtsbeschwerde, eine Fristsetzung und schliesslich eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof.
Nun hat das Amt für Informatik endlich geliefert. Nicht alles, aber immerhin genug, um hinter die Kulissen eines der peinlichsten Datenskandale Liechtensteins zu blicken.
Ende Juli wurden rund 31’000 Datensätze aus dem Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen (VwbP) entwendet.
Soeben ist amtlich bestätigt, wer die Software entwickelte: die Aviita Establishment aus Balzers. Bestens vernetzt in der kleinen Welt des Ländle.
Die Regierung vergab im November 2020 den Auftrag für die erste Projektphase zum Festpreis von 150’000 Franken an Aviita.
Im Juli 2021 folgte ein weiterer Entwicklungsauftrag über 224’400 Franken. Für die zweite Projektphase wurden insgesamt 330’000 Franken bewilligt, einschliesslich Reserven und weiterer Leistungen.
Zusammen sind das Entwicklungsaufträge an Aviita über 374’400 Franken, ohne Mehrwertsteuer.
Beide Vergaben erfolgten im Verhandlungsverfahren oberhalb der Schwellenwerte, ohne vorgängige öffentliche Bekanntmachung.
Weshalb wurde ausgerechnet bei einer derart sensiblen Datenbank auf einen offenen Wettbewerb verzichtet?
Dazu schweigen die Unterlagen. Wer hätte aufpassen müssen? Hier wird es besonders interessant.
Der ursprüngliche Vertrag schreibt ausdrücklich vor, dass die Landesverwaltung für die Überwachung der Systeme verantwortlich ist. Einschliesslich Applikation, Datenbank und Authentifizierungssystem Keycloak.
Auch die Sicherheitsupdates des Windows-Servers, die Bereitstellung eines gesicherten Fernzugangs mit Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Administration von Keycloak liegen in ihrer Verantwortung.
Aviita wiederum war für die Softwareentwicklung und deren Wartung zuständig. Die verwendeten Softwarekomponenten sollten regelmässig auf bekannte Sicherheitslücken geprüft werden.
Vier Sicherheitsupdates jährlich waren im Wartungspreis enthalten. Das kostet jährlich 32’400 Franken, zusätzliche Leistungen nicht eingerechnet.
Die entscheidende Frage lautet: Wer hat seine vertraglichen Sicherheitsaufgaben tatsächlich erfüllt – und wer nicht?
Besonders brisant ist das ursprüngliche Angebot von Aviita. Darin steht ausdrücklich, dass die Sicherheit durch einen Penetrationstest nach dem Open Source Security Testing Methodology Manual (OSSTMM) bestätigt werden müsse.
Ein solcher Test war sogar im Projektplan vorgesehen. Nur: Ein Prüfbericht wurde nicht herausgegeben.
Ebenso fehlen Abnahmeprotokolle, dokumentierte Sicherheitskontrollen und Nachweise über die tatsächlich durchgeführten Updates.
Bei einer Datenbank mit hochsensiblen Informationen ist das keine Nebensächlichkeit.
Aviita wollte laut Verfügung sogar die eigenen Vertragskonditionen weitgehend geheim halten.
Das Amt für Informatik widersprach immerhin und anerkannte ausdrücklich das öffentliche Informationsinteresse sowie die journalistische Kontrollfunktion.
Bei den Rechnungen hört die Transparenz allerdings auf. Sie werden vollständig zurückgehalten, angeblich zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen.
Dabei könnten sensible Einzelpositionen geschwärzt und die Gesamtsummen offengelegt werden. Weshalb das nicht geschieht, bleibt unbefriedigend begründet.
Auch die fast dreimonatige Bearbeitungsdauer erklärt das Amt mit einer gesetzlichen Frist. Dass die Verfügung erst nach Einreichung einer Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof erging, ist zumindest bemerkenswert.
Die Verträge zeigen, wer welche Sicherheitsaufgaben hatte. Sie zeigen nicht, ob diese Aufgaben erfüllt wurden.
Wer kontrollierte die Zugriffsrechte? Wer wertete die Überwachungsmeldungen aus? Wurden die vorgeschriebenen Penetrationstests durchgeführt?
Welche Mängel wurden festgestellt? Und weshalb konnte der Datenabfluss offenbar über längere Zeit unbemerkt bleiben?
Die veröffentlichten Dokumente liefern noch keinen Schuldigen. Aber sie machen eines klar: Die Verantwortung lässt sich nicht einfach auf einen unbekannten Hacker abschieben.
Jetzt müssen die Zuständigen offenlegen, ob ihre eigenen Sicherheitsvorgaben eingehalten wurden.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Von den 31’000 haben 100% Dreck am Stecken.
Sonst hätte sie ihr Geld nicht im Ländle versorgt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Du als aller Erster!
Warum sonst bist nach Thailand um dich da zu verstecken?
Oder vielleicht weil du nur auf Ladyboys stehst ?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
auch am Wochenende nicht…
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Google Uebersetzung ist amerikanisch differenziert.
Vaduz wird in Baden Wuerttemberg angesiedelt.
So nebenbei wird in der selben Uebersetzungs App der FCB in Basel zu Bayern Muenchen
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Soviel zur AI-Revolution.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
wer ūbersetzt mit Google? Ist etwa so wie die wetterapp von Apple.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Typisch Liechtenstein:
Traumhafte Gebühren und Honorare, Treuhand – Millionäre a gogo,
Florierende Schatten-Wirtschaft.
Lausige Infrastrukturen, was zum Himmel schreit: Fürstendumm?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Man sollte vielleicht bei aller Unzufriedenheit nicht ganz vergessen, das Fürst Franz Josef vor dem 2. Weltkrieg seinen ständigen Wohnsitz nach Vaduz verlegte, was der Bevölkerung Halt und Schutz gab und das politische System stabilisierte.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wie die E-Mail-Adresse von dem heute aussehen würde?
Franz.Josef.Maria.Aloys.Alfred.Karl.Johannes.Heinrich.Michael.Georg.Ignatius.Benediktus.Gerhardus.Majella.von-und-zu-Liechtenstein@Laendle.li?
SCNR.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
LIE = die globale „Waschmaschine“ f Schwarzgeld
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Weshalb wurde ausgerechnet bei einer derart sensiblen Datenbank auf einen offenen Wettbewerb verzichtet?
Dazu schweigen die Unterlagen. Wer hätte aufpassen müssen? Hier wird es besonders interessant.
Wen interessiert dies René Zeyer? Toller Skandal, den IP hier täglich in irgendeiner Form aufgedeckt, wenn die Themen ausgehen ….Schöns Weekend
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
und kommentiert und umkommentiert
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Lukas (alias Loomit) braucht die Klicks. Daher diese Teaser-Posts. Ist das so schwer zu verstehen?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bald ist Liechtenstein Konkurs dann kann es die Schweiz günstig annektieren.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
…damit wir noch weitere nackte Kaiser im CH-Ländle beherbergen dürfen? Ich glaube wir haben schon genügend Vertreter dieser selbsternannten Möchtegernkaste…
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Liechtenstein war mal Schweiz, wegen Hungersnot verkauften sie angebl.sogar etwas Boden an die Schweiz zurück…
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Warum richtet ihr nicht das Daumensystem gleich beim Artikel ein, wäre doch effizienter?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Immerhin, da hat sich das hartnäckige Dranbleiben und Beschweren für Herrn Zeyer ja (fast!) gelohnt. Ganz anders bei der menschenverachtenden röm.-kath. Kantonalkirche Schwyz. Dort werden kritische Anfragen ganz einfach mit einem einzigen Satz abgeschmettert: „Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.“ Und dann dem Beschwerdeführer auch noch 800 Franken als „Verfahrenskosten“ aufgebürdet. Und wer verfügt im kruden Rumpelkanton Schwyz so was rechtwidriges? Ein unfähig-abhältiger Drittklass-Jurist namens Arthur Schilter!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Der Sinn des „Datenklaus“:
Das „steuerliche“ Stiftungswesen „trocken“ legen.
Das ahmungslose Vaduz mit der grössten „Pleite“.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
https://hucfoundation.org/
Wer steckt da drin..?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Man hätte auch einfach jemand fragen können, der sich damit auskennt. Wenn man die Web-Adresse des Verzeichnisses im Web-Archive eingibt und sich die Version vom letzten Jahr anschaut, sieht man im HTML-Code, daß es von Aviita stammt.
Die Liechtensteiner presse sagte das auch schon vor Monaten. Das wurde zwar nie bestätigt, aber Fakten im Web Archive taugen als unabhängiger Beweis sowieso besser als eine Aussage der Verantwortlichen.
Als Journalist sollte man sowas wissen …
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Alles viel zu technisch gedacht. Das Einfallstor Nr 1 ist immer noch der Mensch. Beispiel Binance.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Unser (globales) Finanzsystem ist eine Ausgeburt der alten Zeit, das nun gottseidank endlich in seinen letzten Atemzügen steckt…
Für manche Menschen ist diese orchestrierte Korruption etwas derart Normales, dass sie nicht begreifen wollen, dass sie selber auch lediglich Opfer dieses Knechtschaftsinstrumentes sind und sich nur schwer vorstellen können, dass es auch eine Welt geben kann/wird, die ohne dieses ganze Ausbeutungs-Gedöns funktionieren wird.
Wer am Alten festhält wird mit dem Alten auch untergehen…
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wer die Strukturen des Ländles kennt sollte sich an dieser Stelle fragen wem die Aviita (wirklich) gehört und mit wem Subkontrakte bestanden, welche Parteifreunde und Verwandten von Regierungsmitgliedern von den Aufträgen profitiert haben und was Monauni, Haas & Co. wirklich wussten (und wissen).
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
https://hucfoundation.org/
Wer steckt da drin..?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bei uns kann so etwas gar nicht passieren…. wer glaubt‘s?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
https://matrixchange.blogspot.com/2019/06/kriminelle-in-liechtenstein.html?m=1
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Netzfund von 2019..
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Viele interessante Nachrichten über Liechtenstein finden sich hier: http://www.untreuhaender.li
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
In Liechtenstein werden Rechtsstaatlichkeit, Rechtsschutz und Datenschutz nicht gewährleistet. Kartenerkunden
Man denke nur an die endlosen Skandale, die Zombie Trusts und den massiven Datendiebstahl.
Und daran, dass die Regierung sich geweigert hat, den Namen der verantwortlichen Liechtensteiner Softwarefirma zu nennen, womit die Regierung die Interessen einer einzigen Liechtensteiner Firma über die Interessen der ausländischen wirtschaftlich berechtigten Personen von über 31.000 Stiftungen und Trusts gestellt hat. Für einen Finanzplatz ist ein solches Verhalten sogar der Regierung bedenkli
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Naja, zwei Fragen sind offen: a) Wie wurde der „Datenklau“ bemerkt? b) Werden die Daten durch unberechtigte in irgendeiner Form verwendet (Veröffentlichung, Erpressung, Unterwanderung etc.)?
Für mich riecht das ganze stark nach überforderter Verwaltung im Umgang mit Gerüchten. Denn ich glaube, der „Datenklau“ ist nur ein Gerücht, welches den Konkurrenten der Aviita einen Vorteil verschaffen kann/soll.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Für 374 400 Franken bekommt man vielleicht ein Webshop ins Netz gestellt unter Bedingung dass ein vorgefertigtes Baukastensystem verwendet wird.
Der Rechnung fehle eine Null am Ende.
Der Kunde wollte es billig haben und der Kunde hat es billig bekommen.
Es sind nicht die Daten des Betreibers die geklaut worden, oder ?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Google KI meint: „Forderungen nach Konsequenzen: Brancheninsider und politische Stimmen forderten nach dem Datenabfluss lückenlose Transparenz, schärfere IT-Sicherheitsstandards und eine lückenlose staatliche Überwachung von Treuhandaktivitäten, um den internationalen Ruf des Finanzplatzes Vaduz zu schützen.“
Könnte wohl heissen, die Treuhänder in Liechtenstein werden sich in Zukunft, damit abfinden zu müssen, das zu machen was die fürstliche Regierung vorschreibt und sich fügen müssen.
Gunther Kropp, Basel
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Nicht die Skandale zerstören das Vertrauen in Liechtenstein. Sondern der Eindruck, dass ihre Aufklärung an den Grenzen von Macht und Einfluss endet. Genau dieser Eindruck verfestigt sich in Liechtenstein.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Vergabe erfolgte im Verhandlungsverfahren oberhalb der Schwellenwerte, ohne vorgängige öffentliche Ausschreibung.
Dieses Ländle ist einfach ein unendlicher Sumpf. Recht und Gesetz gelten nicht einmal für die Regierung. Was gilt ist Nepotismus und Vetternwirtschaft.
Man kann nur warnen, Liechtenstein zu vertrauen.