Meldungen
Samstag, 24. Oktober 2026
Listowel (IE): 21-Jähriger stirbt nach Angriff vom 24. September, Mordermittlung erwartet
Ein 21-Jähriger stirbt am Samstagabend im Universitätsspital in Cork (IE). Er war am 24. September bei einem Angriff vor einem Pub in Listowel (IE) schwer am Kopf verletzt worden. Der Angriff geschah während des Listowel Racing Festival. Drei Männer wurden damals festgenommen und ohne Anklage freigelassen. Die Gardaí warten die Obduktion ab. Danach wollen sie die Ermittlung laut Irish Times zu einer Mordermittlung hochstufen.
Colceresa (IT): 32-Jährige sticht 70-Jährigen nieder, Festnahme wegen versuchten Mordes
In Molvena, einem Ortsteil von Colceresa (IT), sticht eine 32-jährige Frau am 24. Oktober gegen 22 Uhr zu. Sie trifft einen 70-Jährigen mit einem Küchenmesser in den Bauch. Laut ANSA war sie alkoholisiert. Die Carabinieri nehmen sie wegen versuchten Mordes fest. Der Verletzte liegt auf der Intensivstation in Vicenza (IT).
Barcelona (ES): 130 Festnahmen nach Krawallen, 76 Minderjährige
Die Mossos d'Esquadra nehmen nach Krawallen rund um die Plaça de Catalunya in Barcelona (ES) zunächst 128 Personen fest. Die Protestaktion war nicht genehmigt und über soziale Netzwerke angekündigt. 14 Polizisten werden verletzt, vier davon schwer. Die Feuerwehr löscht 33 Brände an Containern und Abfalleimern. Am Montag erhöhen die Mossos die Zahl der Festgenommenen auf 130. 54 sind volljährig, 76 minderjährig. Laut den Mossos beschädigen die Krawalle und Plünderungen rund 30 Geschäfte. Ein gemeinsames Ermittlungsteam wertet Bilder aus. Kataloniens Innenministerin Núria Parlon schliesst weitere Festnahmen nicht aus. Zu den Protesten rief das Motto «Blocus» in rund 20 TikTok-Gruppen auf, wie in Paris. Aussenminister Albares schliesst «vorerst» Einmischung russischer Agitatoren aus. Laut ABC unter Berufung auf Geheimdienstkreise verstärkt der Kreml die Aufrufe. Hinter der Organisation stehe er nach diesen Quellen bisher nicht.
Plymouth (GB): Mann (36) wegen Mordes an 52-Jährigem angeklagt, Leiche in Mülltonne gefunden
In Plymouth (GB) wird am 21. Oktober gegen 6:40 Uhr die Leiche eines 52-Jährigen teilweise in einer Mülltonne gefunden. Ein 36-jähriger Mann ist laut Polizei von Devon und Cornwall wegen Mordes angeklagt. Er soll am Montag vor Gericht erscheinen. Laut Independent und GB News, einem rechtsgerichteten Sender, stammt er vermutlich aus Syrien. Die Polizei bittet, nicht zu spekulieren.
Italien: Proteste mit Zusammenstössen in Turin (IT) und Rom (IT), 371 Angehaltene, 9 Festnahmen
In Italien gibt es am 24. Oktober Proteste in vielen Städten. Laut ANSA identifizieren die Behörden fast 5000 Personen, 371 werden angehalten, darunter 110 Minderjährige. Neun Personen werden festgenommen. In Turin (IT) löst ein Tränengaseinsatz einen Demonstrationszug auf, in Rom (IT) setzt die Polizei Wasserwerfer ein. Demonstranten dringen ins Kolosseum ein. Ministerpräsidentin Meloni sagt, das Recht zu demonstrieren sei zu garantieren, ebenso die Sicherheit der Bürger. Die Gewalt und die Plünderungen der Vorwoche wiederholen sich laut ANSA nicht.
Genf: Psychiater (58) soll Patientinnen sexuell belästigt haben, Staatsanwaltschaft ermittelt
Laut Recherchen von CH Media steht ein 58-jähriger Genfer Psychiater seit 2025 unter Verdacht. Eine Frau zeigte ihn an. Er soll ihr im Juni 2025 in einer Sitzung ohne Zustimmung Schuhe und Socken ausgezogen und die Füsse massiert haben. Er soll sie sexuell missbraucht haben. Die Genfer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen sexueller Übergriffe und sexueller Handlungen an einer wehrlosen Person. Bei einer Durchsuchung fand die Polizei laut Blick Hunderte Bilder von Frauenfüssen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Mailand (IT): Polizei nimmt 30-Jährigen fest, mutmasslichen Kopf des Movimento 17 Ottobre
Die Polizei in Mailand (IT) nimmt einen 30-Jährigen fest. Das teilt das Innenministerium (IT) auf X mit. Es hält ihn für den mutmasslichen Kopf hinter der Bewegung und dem Instagram-Profil, auf dem Gewalt organisiert wurde. Laut ANSA ist er ein Forscher und Italiener der zweiten Generation marokkanischer Herkunft. Ihm werden Anstiftung zu Straftaten, organisierte Gewalt bei Demonstrationen und laut ANSA auch Terrorismus vorgeworfen. Die Staatsanwältin Francesca Crupi beantragt am Montag die Bestätigung der Festnahme. Laut ANSA ermittelt die Justiz auch gegen seine 32-jährige Ehefrau wegen Anstiftung zu Straftaten. Beide sollen die Kanäle der Bewegung auf Instagram und Telegram betreiben. Laut der Staatsanwaltschaft haben die Nachrichten des «Movimento 17 ottobre» einen Zustand der Einschüchterung der Bevölkerung geschaffen. Daher wirft sie ihm Terrorabsicht als erschwerenden Umstand vor.
Oslo (NO): Frau im Parkhaus Bjørvika niedergestochen, Verdächtiger international gesucht
In einem Parkhaus in Bjørvika in Oslo (NO) wird am 24. Oktober eine Frau in den 30ern niedergestochen. Sie ist laut Polizei schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die Polizei sucht einen Mann in den 30ern, der wegen schwerer Körperverletzung beschuldigt wird. Er wird international gesucht. Zwischen beiden besteht laut Polizei eine familiäre Beziehung.
Clondalkin (IE): Leiche in Recyclinganlage gefunden, Gardaí gehen von Tötungsdelikt aus
In einer Recyclinganlage in Clondalkin, Dublin (IE), wird am 24. Oktober gegen 1 Uhr ein toter Mann gefunden. Die Gardaí behandeln den Fall als verdächtig. Laut einer Quelle der Gardaí könnte der Mann ermordet worden sein. Die Identität ist nicht bekannt. Eine Autopsie soll den weiteren Verlauf bestimmen.
St. Gallen: Bei Auseinandersetzung erheblich verletzt, Kantonspolizei sucht Zeugen
Die Kantonspolizei St. Gallen teilt auf X mit, dass bei einer Auseinandersetzung in St. Gallen jemand erheblich verletzt worden ist. Sie ruft Zeugen auf, sich zu melden. Weitere Angaben zu Tatzeit und Beteiligten stehen im X-Post nicht.
Waterford (IE): Nach tödlichem Brandanschlag drei Festgenommene freigelassen, ein Vierter in Haft
Nach dem Brandanschlag vom 13. Oktober in Waterford (IE) lassen die Gardaí drei Festgenommene ohne Anklage frei. Es sind ein Mann in den 50ern und zwei Frauen in den 30ern. Beim Brand starben ein Elternpaar und zwei Kinder, 12 und 9. Ein Mann in den 20ern bleibt in Haft. Zwei weitere Personen sind angeklagt. Die Gardaí bereiten eine Akte für die Staatsanwaltschaft vor.
Orléans (FR): 13'000 demonstrieren friedlich gegen den Parteitag des Rassemblement National
In Orléans (FR) demonstrieren am Samstag laut den Behörden 13'000 Menschen gegen den Parteitag des Rassemblement National (FR). Die Organisatoren zählen 26'000. Die Präfektur hatte im schlimmsten Szenario 30'000 Teilnehmende erwartet, darunter mehrere Tausend Gewaltbereite. Der Zug verläuft ohne grössere Zwischenfälle. Laut Bürgermeister Serge Grouard zerstreuen sich die Menschen in Ruhe.
Neapel (IT): Mann verletzt Busfahrer in Scampia mit einem Messer am Arm
In Scampia, einem Stadtteil von Neapel (IT), steigt am 24. Oktober ein Mann in einen Bus der Linie 08na. Nach einem Streit über die Haltestelle sticht er laut ANSA mit einem Messer zu und verletzt den Fahrer am Arm. Der Mann wird festgehalten. Der Fahrer kommt in die Notaufnahme.
GEAS: Seit dem Sommer nur vier Rückführungen nach Italien und Griechenland
Seit Inkrafttreten des europäischen Asylsystems GEAS im Sommer gab es laut Welt nur vier Rückführungen. Je zwei gingen nach Italien und nach Griechenland. Die Welt-Redakteurin Ricarda Breyton sagt, man könne nicht erwarten, dass von einem Tag auf den anderen alles anders werde. NIUS, ein rechtsgerichtetes Portal, spricht von einem totalen Flop.
Kalabrien (IT): Anschlag auf mutmasslichen Clan-Chef, seine Lebensgefährtin stirbt
In Kalabrien (IT) wird in der Nacht auf Samstag ein 64-Jähriger verletzt, der als Anführer eines 'Ndrangheta-Clans gilt. Der Anschlag ist mutmasslich mafiös. Seine 60-jährige Lebensgefährtin wird getötet. Laut Ermittlern droht eine erneute Eskalation des langjährigen Konflikts zwischen zwei mächtigen Clans. Das berichten Der Standard und ORF.
Dieser Ticker wird mit Unterstützung von KI aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammengestellt. Zitate und Links führen zu den Originalen.
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