Mr. Dougan verhökert Zürcher Edelhotel Savoy

Mit Paradeplatz-Ikone CS stützen – Scheichs kriegen Dividende trotz Megaverlust – Schrumpfkur ohne Ende.

700 Millionen Verlust schreibt die Credit Suisse heute. Ein Grund, dass alle den Gürtel enger schnallen – sollte man meinen.

Doch weit gefehlt. Die Aktionäre, darunter vor allem Scheichs aus Öl-Arabien, kriegen wie geplant ihre Dividende.

Verdanken können sie dies Brady Dougan. Auf den CEO der Schweizer Grossbank ist Verlass. Egal, wie gross die Krise ist und wie ungewiss der Plan: Dougan liefert.

Wie? Ganz einfach. Man verkaufe das Tafelsilber. Davon hat die CS weiterhin genug. Ihr gehören zahlreiche Luxusbauten an teuerster Lage.

Als nächstes geht das Hotel Savoy Baur en Ville über die Theke. Das sagen Quellen, laut CS ist noch nichts entschieden.

Das Savoy zählt zu den Ikonen der Häuser um den Paradeplatz, dem Herzen der Schweizer Finanzindustrie.

Es landete vor ein paar Jahrzehnten in den Büchern der Credit Suisse. Seither ist es faktisch CS-Territorium.

Manager und Verwaltungsräte gehen im Luxushaus ein und aus, als ob es sich um eine Verlängerung des Hauptsitzes vis-à-vis am Paradeplatz 8 handeln würde.

Sie führen Sitzungen durch, laden wichtige Kunden ins Savoy-Restaurant ein, übernachten in den Suiten, wenn es spät wird.

Savoy, das ist CS.

Nun nicht mehr. So wie zuvor das Handels- und Operationszentrum Üetlihof und die einstigen Sitze der Volksbank und der Bank Hofmann verramscht die CS auch ihre Zürcher Edelherberge.

Das Premium-Warenhaus Grieder am Paradeplatz und ein Topgebäude an der Zürcher Gartenstrasse könnten folgen.

Laut CS seien Immobilien auf den eigenen Büchern ein geschäftlicher Irrsinn. Keine andere Branche müsse Gebäude mit derart viel eigenem Kapital unterlegen wie die Banken.

Der puren Finanzlogik steht gesunder Menschenverstand gegenüber.

Die Prestigebauten an der Bahnhofstrasse, am Paradeplatz und an der Börsenstrasse landen bei der Axa Winterthur und der Nationalbank. Sogar der norwegische Staatsfonds langt zu, ihm gehört der Üetlihof.

Wertvolle Gebäude an bester Lage sind Substanz. Die CS gibt diese Substanz ab, damit sie Geld hat, um ihre Bilanz zu stemmen. Ihre Bilanz braucht sie, um weiter Risiken im Investmentbanking einzugehen.

Das ist die neue CS – jene von Brady Dougan. Wozu sein Kurs geführt hat, zeigen die Zahlen von heute.

Die CS ist ein Abbruchprojekt auf Raten. Die Bank befindet sich auf einem steten Sinkflug, quasi in einem Soft-Landing.

Die Erträge – was die CS mit ihren Produkten und ihren Dienstleistungen über dem Strich eingenommen hat – gehen laufend zurück.

Von April bis Juni betrug das Minus 1 Prozent, im ganzen ersten Halbjahr seit Januar waren es 7 Prozent.

Bei jenen US-Häusern, die für CS-Chef Dougan die grossen Vorbilder sein dürften, zeigt der Trend in die umgekehrte Richtung: nach oben.

Goldman Sachs, die Wallstreet-Ikone, die in allen Lagen Geld verdient, legte im zweiten Quartal nicht nur beim Gewinn zu. Auch ihre Top-line, also die Erträge, nahmen zu. Plus 6 Prozent.

Etwas weniger stark stiegen die Einnahmen bei jener US-Investmentbank, die wie die CS verstärkt aufs Private Banking setzen will. Morgan Stanley erhöhte ihren Total-Ertrag in den zurückliegenden 3 Monaten um 1 Prozent.

Der kontinuierliche Rückgang bei der Credit Suisse manifestiert sich an verschiedenen neuralgischen Punkten in den Büchern.

Im Private Banking, das die Zukunft von New CS sein soll, sanken die Einnahmen im bisherigen Jahresverlauf um 6 Prozent.

Das ist bedenklich, weil die CS ihre Vermögensverwaltung im Vergleich zum Handelsbusiness ausbauen will. Statt zuzulegen verliert die Bank in ihrem wichtigsten Zukunftsgeschäft an Boden.

Der Rückgang ist fast so gross wie im Investment Banking, jenem Bereich, den die CS zugunsten des Private Bankings reduzieren möchte. Dort gingen die Gesamterträge von Januar bis Juni um 8 Prozent zurück.

Weil das Geschäft schmilzt und schmilzt, bleibt der CS nichts anderes übrig, als die Kosten zu senken.

Eigentlich ein Armutszeugnis. Doch die CS verkündet jeweils mit Stolz, wie sie beim Sparen auf Kurs ist.

Man werde das Ziel von minus 4,5 Milliarden per Ende 2015 im Vergleich zu 2011 erreichen, schreibt die Bank.

Die Folgen dieser Shrinking CS kriegen die Mitarbeiter zu spüren. Ihre Jobs gehen verloren.

Hatte die CS vor Jahresfrist noch 46’300 Vollzeitstellen, so waren es per Ende Juni noch 45’100.

Ein Minus von 2,5 Prozent, das klingt nach wenig. Doch auch hier ist die Entwicklung das Problem.

Vor ihrem Gleitflug nach unten hatte die CS rund 50’000 Mitarbeiter ausgewiesen. Sie war damit zwar spürbar kleiner als Erzrivalin UBS, doch sie zählte zu den grossen und stolzen Arbeitgebern des Schweizer Finanzplatzes.

Nun fragt sich, wie viele Leute die CS in 2, 5 oder 10 Jahren noch haben wird.

Zeigt der Trend bei den Einnahmen, sprich im Business, weiter abwärts, dann wird die CS Stück für Stück demontiert.

Es ist dieses Szenario, das den Verantwortlichen zu denken geben müsste. Unter Eisenbahnersohn Brady Dougan aus dem Städtchen Urbana im US-Bundesstaat Illinois ist die CS zum Tanker ohne Antrieb geworden.

Genauer: mit einem nach hinten.

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83 Kommentare

Weder B. Dougan noch sonst jemand aus der Liga CS entscheidet heute im Alleingang.
Ich empfehle allen auf die Website der:
Katarahospitality.com zu gehen, die Regiesterkarte: our Hotels anklicken ud siehe da:
Katari in Europa ausser Hotels in der ganz Europa schobn 4 Hotels ihrer Hotelskette
Katara Hospitality erobert haben:
in der Schweiz gehören den Kataris schon;
1. Bürgenstock Resort Lake, Lucerne2. Hotel Schweizerhof – Bern
3. Royal Savoy – Lausanne
und jetzt eben Savoy Zürich. Passt in die Milliardenschwere Gruppe Katar Staat.
Klar muss es sein:
Katar hat viel Gas, das aus dem Persischen Golf
gefördert wird, Katar selber fördert nicht, weil
die Technologien fehlen. Es wird von Exxon Mobile gefördert und diese Firma gehört der Familie Rockefeller und einer der 11 FED Banken – Rockefeller Bank. Alles klar?
Das Geld regiert die Welt. Ist nichts neues.
Wo CS noch Geld hatte und war bereit 300 Millionen in das Projekt Zürcher Fussball Stadion zu investieren haben die Bürger aus der Region Zürich das Projekt gegroundet, weil ” zu viele Schatten”, nicht “runde Formen”, “multiple use – schlecht” wie viele andere Projekte in der Schweiz.
Und jetzt macht die CS money. Dort – mit dem Stadion Projekt hätte die CS das Geld verdienen können. Ich würde nicht viel fantasieren.
Klar ist nur das: eine Bank muss Geld verdienen können. Wenn man das nicht darf, dann müssen sich Bürger selber überlegen woher solle das Geld herkommen, wenn sie am Monatsende in den Ausgang wollen.
Die Pauschalbesteuerte sollen aber endlich in der Schweiz mehr Steuern zahlen dürfen.
Weder in England noch sonstwo kommen sie so billig davon. Die Russen verlassen die Stadt an der Themse und wer sie ersetzen wird?
Wenn die Katari sich bei uns wohl fühlen, dann aber bitte keine Pauschalsteuern gewehren.

Die Bullen kommen aus Texas…das weisst jeder und was kommt aus Illinois? B. Dougan, er ist aber kein Bulle weder ein Bear weil die aus Siberien stammen und eben nicht aus Illinois….

Märchen von United Commodity bald zu Ende? -

United Commodity hat diese Woche ihren neuen Finanzchef während der 3-monatigen Probezeit verloren. Anscheinend wurde ihm dieser Stuhl viel zu heiss….

Gut zu den zwei illustren Verwaltungsräten (welche gerne Supersportwagen und Yachten ihr eigen nennen)passen würde, wenn diese Penny Stocks sich bald wieder auf Null einpendeln würden. Das wäre für viele Anleger ein déjà vu……

Klar dass Savoy brauchen sie nicht mehr. Denn früher gingen dort auch Kunden ein und aus, zu Beratung?oder zu diskreten Auszahlungen, die CS hat im 1 OG auch Sitzungszimmer mit schönen grünen Teppichen. Da die CS jetzt kein schwarz Geld mehr hat, müssen die Kunden auch nicht mehr so diskret bedient werden, und können ganz normal zum Haupteingange ein und aus am Paradeplatz. Und durch die Unterirdische “Rohrpost” die kann doch auch für ein Gipfeli vom Savoy zu CS genutzt werden. Z.b, falls B.D mal etwas zum Kaffee möchte! Oder das Savoy noch etwas Wechselgeld braucht.

ich frag mich wo Brady sein katharischen und saudischen Freunde einquartieren möchte wenn sie mal für Kaffee und Gipfeli vorbeischauen. Wahrscheinlich war denen das Savoy sowieso nicht gut genug.
Brady hat diese Firma einfach verkauft und die Mitarbeiter wurden gleich mit verschaukelt.
Jetzt müssen die neuen Eigentümer mit Dividende bei Laune gehalten werden, und mangels eigener Leistung erfolgt dies, indem man die Assets der CS verkauft.
Die CS hat keine Zukunft. Die Mitarbeiter sind viel zu viel missbraucht und in die Irre geleitet worden. Daher glauben sie dort nur noch an Geld und seine balsamierende Wirkung.

Schon seit Jahren ueberdeckt und kachiert die CS GL ihren ausserordentlichen maessigen Erfolg dadurch dass sie die Immobilien der CS verkauft. Mit dem Erloes wird die Bilanz verbessert, die Dividende an die Grossaktionaere (Katar und Saudiarabien) bezahlt, die eigenen ueberzogenen Boni und Salaere ermoeglicht und die Fuehrungsebene unter der GL (MDR) ruhiggestellt. Katar und Saudis danken es, indem sie der GL bei ueberschaubaren Leistungen die Stange halten. Die NZZ spricht von fehlerhafter Ruecktrittskultur.
Also nichts neues. die Mitarbeiter werden in dieser Firma nur noch als nuetzliche Idioten betrachtet, bestenfalls. Fuer due meisten in der Schweiz gubt es keine Zukunft in dieser Firma.
Kein Wunder, wenn es um solch hohe Summen geht.
Die CS wird auf auesserst perfide Art ausgenommen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. aber eigentlich ist diese Firma schon kaputt.

@Unsinn
In den USA sitzt nirgendwo das Boese Mastermind, dass sich aufgemacht hat, die Welt zu beherrschen. jedoch hat man jenseits des grossen Teichs ein anderes Verstaendnis vom dem Verhaeltnis zwischen Kapital und Arbeit. HIER ist man eher auf sozialen Ausgleich bedacht, dort sieht man es eher nach dem Motto “the winner takes it all”. Das europaeische Modell ist dem amerikanischem Modell ueberlegen, hat es doch erst die kulturellen Leistungen hervorgebracht von denen wir alle leben. Bis auf die elitaeren ostkuestenunis plus Stanford und Berkekey ist dort nur interlektuelle Wueste.
Der Mittelstand in Amiland ist versklavt, das Land groesstenteils deindustrialisiert, Bildung bleibt auf der Strecke. Die Bevoelkerung verfettet zusehens, das sie langweilegeplagt ihren Kionsumverpflichtungen nachkommen muss.
Wir muessen uns fragen ob wir diese Herrschaft des Grosskapitals auch wollen.

Wenn ich solche Kommentare lese, frage ich mich wo die Kultivierung (und Bildung) bei dieser Person geblieben ist. Der Text scheint ja voll von Vorurteilen, wie man sie aus der Boullevardpresse kennt.
Nicht dass in den USA alles zum Besten ist – und das gleiche meine ich gilt auch fuer Europa – aber ich meine doch, dass beide Systeme und Kulturen (wobei man in Europa ja nicht von ‘einer’ Kultur sprechen kann)ihre Staerken und Schwaechen haben. Je nach dem worauf der Fokus gerichtet ist. Dass dabei jemand eine favorisierte Variante hat, ist jedem zuzustehen. Ich stelle auf jedenfall fest (und das gilt nicht nur fuer Europa/Schweiz/USA), dass ueberall wo man hinkommt und sich tiefer mit den Gegebenheiten auseinander setzt, die Menschen meistens ihr Bestes geben und das Beste zu wollen.

@mick
stimmt, alles hat Vorteile und Nachteile.
bei den Amis ist es allerdings so, dass sie eher unser Besges wollen, naemlich unser Geld.
BEISPIEL
Starbucks, Amazon, Apple
die so gut wie keine Steuern auf die Gewinne zahlen, die sie hier erwirtschaften.
Die Excesse an der Wallstreet und bei den Investmentbanken.
Die ueberhoehten Managementgehaelter die aus den USA kommen.

Ich streite nicht ab, dass es in den Staaten viele Menschen guten Willens gibt, aber das System ist falsch.
Ich stelle hier ganz frech dieThese auf: Wenn ein Mensch am Tag 10Millionen verdient (die er ganz bestimmt nicht “benoetigt”, dann geschieht das nicht aus eigener Leistung sondern durch Ausbeutung anderer Menschen. Und das ist nicht richtig.

Keine Bank hat so ein grosses Reputationsrisiko wir die CS. Unser Reputatiobsrisiko sind die obersten Etagen. Geht Brady und Rohner, so kommen die Kunden. Aber solange diese Leute am Sessel kleben, kommt der Niedergang unweigerlich

@Mitarbeitet
man muss hinzufuegen: ,IST ein so grosses Reputationsrisiko fuer die Schweiz’

Es scheint vielleicht auf den ersten Blick, dass meine Mitteilung, die gerade folgt gar nichts mit dem was in der Schweiz seit einigen Jahren auf dem Finanzplatz abläuft nichts gemeinsames habe, denkt man nach – werden die Folgen klar.
Das US-Recht wird in Europa zwangsumgesetzt.
Mit grosser Heuchelei behaupten die EU Regierungen, der EU Kommission ein Mandat gegeben zu haben, um die transatlantische Partnerschaft mit Washington unter Einhaltung der EU Vorschriften zu verhandeln. In Wirklichkeit hat aber wie im Präzedenzfall von SWIFT, über Daten von Fluggästen und der Bekämpfung des Steuerbetrugs, die Kommission den Auftrag, die EU Gesetze in den Beziehungen mit den Vereinigten Staaten aufzuheben. Daher bedeutet das, dass in diesen Verträgen jene Bereiche identifiziert werden, in denen die EUropäer nicht mehr durch ihre eigenen Staaten geschützt sein werden, nicht geschützt werden können.
Ich stimme dafür, dass die Schweiz auf biegen und brechen souverän bleibt. Wer sich gegen SWIFT nicht wehrt, verliert die Zukunft. Was da unseren CH Banken präsentiert wird ist das die Ouvertüre zu dem, was folgen wird.
Wir sind bereits ein Protektorat der USA geworden. Das US Recht greift bereits die Schweiz an und unsere BDP Bundesrätin sagt zu allem -JA? Das ist nicht mehr die Angelegenheit der Finanzministerin, sondern des ganzen BR. Jetzt geht es sogar den Russen an den Kragen, aber diese wehren sich und ein Glück, dass sie eine nukleare Macht sind. Die Türken wollen nicht mehr mit Obama sprechen, weil das , was im neuen Greater Middle East abläuft ist ein seit den 90-ern aufgestellte Ziel aus Irak 3 Staaten zu gründen. Nun mit viel Krieg steht das Islamische Khalifat mit Kirkuk und Mosul, liefert mit der USA und des El Riad Hilfe sogar Djihadisten an Syrien aus. Im Grunde geht es nur schin wieder um USA Durst nach Öl aus der Region im Iraks-Norden und um den Pipelines-Ausgang zum MIttelmeer an der Syriensküste.
Das Schlimmste ist, dass jetzt aktuell von Israel aus werden mit 300 US FA-16 und FA-18, Laserbestücktenpanzerbrigaden, Artillerie und sogar wenn es anders nicht gelingt mit nuklearbestückten Kleinraketen auf die Gasa gebombt, gefahren, zerdrückt, vernichtet bis den Ausgang zum Meer ohne der Gasa und Abbas gewähleistet ist. Italiener liefern ihre Militär Test-Segelflugzeuge, die man bei Bedarf auch für die Nuklearstaubs einsetzen kann. Falls auch das nicht geht, haben die Italiener die Spezialisten in dieser Technik, höchst qualifiziert, die dann auch speziell nachrüsten können. EU – friedlich?
Deutschland liefert U-Boote nach Israel. Wenn das alles nichts nutzt, dann dürfen die Israeli alle USA Militärlager auftun, die auf dem territorium des Izraels stehen und auch das brauchen. Dem sagt man Mini-Zwang.
Ich würde die Wirtschaftliche Position schnell wechseln – Richtung Osten nach Russland und China, weil aus der Atlantischen NATO Union gibt es nichts schönes. In der baldigen Zukunft mit den schon stehenden Verträgen zwischen dem El Riad, Ägypten, Syrien und USA mit Islamischen Khalifat mit Kirkut und Mosul, wird die Gründung des Greater Middle East fortgesetzt. Seit 13 Jahren führen die USA den Krieg gegen die Iraker fort. Neulich wurde bekannt, dass Syrien habe eine der grössten Gasvorkommen der Welt, geht da um die Ziffer der über 400 Trillionen m3 Gasvorkommen. Klar, dass die Syrier mit Russland das nicht an die USA verschenken wollen. Wieso sind wir in dieser schrecklichen NATO – Einheit des US Staates ” Die Partnerschaft für Frieden” und sind damals schon an das US Recht verkauft worden. FDP lässt grüssen. B.D. ist ein Entsandter der US NSA und somit ein James Bond seiner Barack Obama Majestät. Wieso entlässt ihm die CS nicht? Wo machte die CS den Fehler, dass sie heute so viel an die USA zahlen muss, mit Hilfe des Dougans? Ein kontolliert begangene Fehler, wie fasat überall in den geschäften mit USA?

@ueli:
Genau so ist es!
BDP, SP und Gruenen sind auch Schuld, dass BD 80 Mio. CHF Bonus abkassierte, dass
die CS nun offiziell kriminelle Organisation genannt werden darf etc. etc.

Die CS rühmt sich, dass auch im 2. Quartal der Zufluss von Neugeldern gestiegen ist. Kein Wunder sie zahlen ja auch 1.5% Zins p.a.
Mal sehen wieviel davon noch übrig bleibt im 2015. Es fehlt an einer Langzeitstrategie und das einstige Flagship Credit Suisse ist schon lange am sinken. Wenigstens bleibt der Kapitän noch an Board und wird das Schiff als letzter verlassen. Ein Trumpf hat er ja noch im Aermel. Braucht er noch etwas Münz für seinen Bonus, dann kann er ja die NAB noch integrieren im CS Laden.

@ueli
Besser gesagt, wurde zerstoert von einen geldgierigen Management. Das Wertevakuum bei der CS ist nur allzu sichtbar und schlaegt sich auch in den Zahlen nieder. Was diese superschlauen Raffer bei ihrer Strategie nicht bedacht haben, ist der Fact, dass irgendwer die Arbeit machen muss. Und diese sinnfreie Umgebung mit dem “angenehmen” Arbeitsklima wirkt hoechst motivationsfoerdernd. Das Qualitaetsmerkmal “Swissbanking” wird in absehbarer Zeit keine Rolle mehr spielen. Schon jetzt haben die CS Banker das Problem, dass sie auf dem Arbeitsmarkt wenig Chancen haben und ihre gesellschaftliche Akzeptanz zurueckgeht. Ich habe schon oefters welche erlebt, die sich entschuldigen dass sie fuer diese kriminelle Firma arbeiten.
Eine verlorene Generation.

Die CS Führung stetllt sich mehr und mehr als eigentliches Reputationsrisiko für den Brand Schweiz und den Finanzplatz CH heraus.

Der Staat sollte nicht bloss bei einem “to big to fail” eingreifen sondern sollte auch Handeln wenn ein Management über Jahre hinaus den Ruf der Schweiz nachhaltig schädigt.

Die endlose Dummschwätzerei und Mediengesültz von wegen “gut aufgestellt” “nichts gewusst” “keine Risiken mehr vorhanden” etc. kauft man BD und CO. schon lange nicht mehr ab. Da helfen auch dauernde Wiederholungen nicht.
Step down and enjoy your bonus ist die Devise 2014!

Wenn man sehr viele Kunden rauswirft (zum Teil sehr langjaehrige Kunden), dann muss man sich nicht wundern, wenn man anschliessend weniger Einnahmen hat (lernt man in der 1. Primarklasse). Kunden rauswerfen ist auch sehr problematisch fuer die Reputation. Es fehlt von der CS die Langfristigkeit und die Solidaritaet. So kommen auch keine neuen Kunden, denn niemand hat wirklich Lust eventuell ein paar Jahre spaeter wieder rausgeworfen zu werden. Die CS hat sich in den letzten 10 Jahre zerstoert. Leider und schade fuer die CH.

Der ganze CH Finanzplatz steht in einer grossen Schrumpfkur (politisch von mitte links so gewollt)und die Schmerzen daraus werden jetzt immer mehr sichtbar. Steuern sinken fuer den Staat, Arbeitslosigkeit steigt, Gebuehren fuer die verbleibenden Kunden steigen usw. Dank BDP, SP und Gruenen

Wenn man das so liest wirds wohl mit der ‘most admired bank’ in unserem Leben nichts mehr. VR und GL. haben sich irgendwie verfranst im Dschungel der Unternehmensstrategien.
Vor allem: die Glaubwuerdigkeit fehlt

Nein, Brady D. und all die anderen, die derzeit die CS herunterwirtschaften, sind definitv keine Unternehmer, denn sie tragen kein unternehmerisches Risiko. Sie fuehlen sich nur so. Wenn was schief laeuft wegen schlechter Strategie und falscher Priorisierung der unternehmerischen Strategie, sagen sie einfach “die anderen waren es” und langen unverschaemt noch tiefer in die Firmenkasse.

SIE HABEN SCHLICHT UND EINFACH WENIGER SKRUPEL ALS ANDERE MENSCHEN ETWAS FALSCHES ZU TUN

Anstatt seinen Frust hier im Board abzulassen könnten CS Mitarbeiter ja mal eine lustige Form des Protestes zeigen, z.B. an der Street-Parade ein Lovemobile mieten auf dem Tänzer im Brady- und Pamela-Kostüm tanzen und sich gegenseitig mit Geld überhäufen.

Die CS-Mitarbeiter über IP-Adresse und Provider ausfindig machen und fristlos entlassen, verstossen alle gegen ihren Arbeitsvertrag bezüglich Loyalität.

Das zuständige Management der CS ausfindig machen und wegen Anstiftung zu verbotenen Handlungen vor Gericht anklagen.

@Martin
Illoyal gegenueber der CS verhaelt sich vor allem das Senior Management nach dem Motto ‘nach uns die Sinnflut’. Diese Firma wird kaputtgemacht, dies wird billigend in Kauf genommen.
Ziel ist es moeglichst viel Geld fuer einen kleinen Personenkreis aus der Firma zu ziehen, dafuer wird alles getan, unter anderem die Immobilien verkaufen um die Bilanz zu schoenen und den Cashflow zu erhoehen.

Bei der CS wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern, solange sich das Duo Rohner/Dougan an ihre Sessel klammert. Gut abgesichert mit einigen Grossaktionären wird man diese Herren noch einige Jahre “dulden” müssen. Wehe dem also, der sich denen als Kleinaktionärli ausgeliefert hat.

die Bank regelrecht erleichtert, bis auf die letzten Liegenschaften welche die CS jetzt noch verscherbeln muss (Derivative rein – Cash raus um Boni zu zahlen – Milliarden sind einfach verschwunden: u.a. Winti Verkauf von CHF11 Milliarden,usf.), die Angestellten werden verraten und die Aktionäre verar…t; und das gleiche Management ist immer noch dabei!
UNFASSBAR aber leider wahr.

Dazu, JEDER Schweizer/in zahlt für diese riesigen Machenschaften via PK & da die CS im SMIIndex ist (CS wurde schon in etwa 30 Landern veruteilt, in USA, Japan, Neuseeland, usf.)

Der Verwaltungsrat ist gefangen (sonst hätte er dieses Management schon längst abgesetzt!), die FINMA und der Staatsanwalt scheinen Angst zu haben oder schlafen – obwohl die verlangte “einwandfreie Geschäftsführung schon seit Jahren kaum mehr gewährleistet ist!
Genug ist genug ! welche Pensionskasse klagt jetzt endlich, u.a. wegen ungetreuer Geschaeftsbesorgung, usf. diese CS-Truppe muss vor Gericht gestellt werden!

@Horst Zuber: Das mit den PK wird sich bald erledigen, wenn die CS aus dem SMI fliegt, entweder weil die Marktkapitalisierung zu klein geworden ist oder die Bude Konkurs geht.

Das Gejammere der CS-Angestellten nervt wirklich sehr. Die Leute wissen nicht, wie gut es ihnen geht, verdienen alle überüberdurchschnittlich, nein nicht nur das Top-Management, durch alle Chargen hindurch! Entweder sie sind loyal und bleiben und arbeiten hart für diese Firma oder sie sollen gehen. Sollten alle mal in ein KMU oder in die Industrie und würden aufwachen, dort muss noch gearbeitet werden fürs Geld und zwar richtig hart! Verwöhnte Bubis in diesem Saftladen, abkassieren und dann noch rummotzen. Wenn es um die Leistung ginge müsste man alle Löhne dieser Angestellten um 50-80% kürzen, aber solange sich noch Kunden und Aktionäre freiwillig bestehlen lassen, geht das Spiel munter weiter.

Maxli du hast keine Ahnung wie hart diese Leute arbeiten… War selber bei der CS und hatte über lange, sehr lange Zeit 12 Stunden Tage und mehr…

Meine Freunde die in der Industrie arbeiten haben sicherlich auch lange Tage gehabt, aber bei weitem nicht so harte wie ich. Und beim Lohn waren Sie auch nicht schlechter gestellt… Einfach mal Ball flach halten, nicht so ignorant sein und alle in den gleichen Topf werfen.

@Max
Du hast rein gar nichts verstanden. Es geht den Mitarbeitern nicht ums Salaer, sondern darum, dass sie anstaendig behandelt werden.Leider ist das derzeitige Management zu geldgierig, als dass andere Menschen in ihrem. denken noch eine Rolle spielen. daran happerts.

@max: erklär mir doch, warum Du superhirsch dann nicht zur CS gehst und dort überüberdurchschnittlich verdienst, ohne gross arbeiten zu müssen. scheint, dass da irgendwo ein denkfehler begraben liegt, oder gibst du etwa zu, zu dämlich zu sein für die arbeit in einer bank?

Ich finde insideparadeplatz.ch ja eine gute Plattform. Aber was wirklich nervt ist diese Rumheulerie über die ach so armen Schweizer und die doch so Bösen Engländer und US-Boys. Furchtbar.

Haben wir noch nichts gelernt? War in der guten alten Zeit wirklich alles besser? Als ein paar Schweizer im Hinterstübli ihre Seilschaften pflegten…das ist doch lächerlich. Aber es ist ja fast mal – zur Abwechslung – verwunderlich dass die Bösen nicht die Deutschen sind.

Hört endlich auf mit dieser Peinlichkeit und zeigt Eier. Kämpft und heult nicht!!!

Die Trennlinie laeuft nicht zwischen Schweizern und Englaendern bzw. Amis, sondern zwischen denen, die prinzipiell Anerkennen dass es Werte gibt und solchen die es nicht tun.
Leider ist es so, dass die CS immer mehr zur Sammelstaette der Criminals of Switzerland wird.

Heisst ‘zeigt eure Eier’, dass das Investment Banking mehr Risiken eingehen kann, wie es im Artikel hiess?
Tatsache ist einfach, dass Dougan ein Investmentbanker ist und von den anderen Geschäftsfeldern eher bis gar nichts versteht. Ebenso wenig von Kulturen in anderen Ländern. Oder haben sie ihn schon mal etwas Deutsches sprechen gehört? Und es ist genau diese Hochnässigkeit und dies unverfrorene Arroganz, welche ‘das Fussvolk’ in Rage bringt. Cabiavaletta musste damals wegen 1 mia den Hut nehmen. Und Dougan schreibt in einem Quartal 700 mio ab. Ebenso tragisch ist, dass seitens Rennleitung (Rohner, etc.) Funkstille herrscht. Vielleicht zeigt ja gerade insideparadeplatz Eier, in dem er das Kind beim Namen nennt -> und ich bin froh darum!

@Habicht
Es ist nicht leicht dem Arbeitgeber Widerstand entgegenzusetzen und z.B. In Ausstand zu treten, wenn man gepoolt ist. DIE CS MOECHTE MITARBEITER LOSWERDEN UND DURCH JUENGERE UND BILLIGERE ERSETZEN. Die sind doch froh fuer jeden den sie los werden und durch einen billigeren Inder ersetzen.

Es ist nur recht, dass die CS ihre Immobilien in der Schweiz verkauft, denn eigentlich dürfte sie als ausländisch beherrschte Gesellschaft doch gar keine schweizerischen Immobilien besitzen! (Die Ausnahmeregelungen kennen wir natürlich, trotzdem ist es eigentlich Unrecht).

Aber eben, das ist das eigentliche Problem, die Grossbanken sind hochoffiziell nicht mehr schweizerisch beherrscht und dürfen sich trotzdem alle Rechte eines Schweizers nehmen.
Zudem erhalten sie noch eine “Staatsgarantie”.

Geht’s eigentlich noch, sind wir noch zu retten?

Jammern nützt aber nichts. Wir sollten aber wenigstens ehrlich sein, Transparenz schaffen und das OR entsprechend anpassen, so dass neu eine “okO” gegründet werden kann, nebst AG, GmbH etc.
“ohO” wäre dann das Kürzel für “offizielle kriminelle Organisation”. Für deren Gründung müsste natürlich ein entsprechendes Abkommen/Urteil aus den USA vorliegen, Grundkapital ist nicht notwendig und der VR würde neu “Kriminalrat” heissen, ohne jegliche Verantwortung. Wenn die Kasse leer ist, müssen die Angestellten bis zu drei Jahressaläre zurückzahlen und wenn das auch nicht reicht, übernimmt der Bund den Rest.

Bei den Schreiberlingen hier handelt es sich offensichtlich um vom Neid getriebene, frustrierte Banker in unteren Chargen, deren Leistungsausweis und Fähigkeiten für eine Beförderung nicht genügte. Solche Leute gibt es in jedem Unternehmen. Ich empfehle ihnen immer einen Wechsel in einen weniger kompetitiven Sektor oder zum Staat. Die CS hat hochmotivierte und fähige Topkader, welche jeden Franken wert sind. Auch die Stimmung unter den Mitarbeitern ist hervorragend. Selbst die wenigen kriminellen Mitarbeiter, welche für das nun gelöste US Problem verantwortlich sind, haben weder der Reputation der Bank noch der Stimmung des Personals merklich geschadet. Die CS ist heute in einer beneidenswerten Verfassung gerade wegen der Topleistung des Managements.

Lieber Ehemaliger, meinen sie das ernst oder träumen sie von vergangenen Jahren? Besorgen sie sich einmal die MA-Umfrage vom letzten Jahr. Schauen sie sich besonders die Fragen an wo es um das Vertrauen in die Führung geht!

Ich hoffe du hast dies ironisch gemeint. Andernfalls gehörst du mit deinem Realitätsinn ins CS-Top-Management.

Ist das ein verspäteter Aprilscherz oder meinst Du das wirklich so ?

“Auch die Stimmung unter den Mitarbeitern ist hervorragend”
DIese Aussage entspricht so nicht der Wahrheit oder Realitaet.
Arbeitest Du in derselben Firma?
Faehige Topkader: ist so auch nicht richtig, im Prinzip haben sie keinen guten Plan, und ihre Glaubwuerdigkeit ist mehr als fragwuerdig. Sie fuehren sie CS nicht in eine tragfaehige und nachhaltige Zukunft-> Abloesen wegen zu grossem Egoismus und Selbstbezogenheit

Die CS ist eine Fallstudie wie man es nicht machen sollte. wie man materielle und noch viel schlimmer, ideelle Werte wie den Gesellschaftlichen Zusammenhalt zerstoert. in ein paar Jahren wird man die CS als den Anfang vom Ende der Gier Kultur ansehen.
“Was muss man tun, wenn man moechte das die Leute in der Oeffentlichkeit mit dem Finger auf einen zeigen und ‘pfui’ sagen”?

@Ein Ehemaliger:
Wenn alles so top ist in der CS, wie Du hier schreibst. Wieso bist Du den “Ein Ehemaliger”?
Wohl auch dem Sparwahn von Brady und seinen Top-Leuten zum Opfer gefallen, weil Dein Leistungsausweis zu gut war für die CS.
Als ehemaliger SKA-ler höre ich von meinen Ex-Kollegen aber gar nichts gutes von der jetzigen Führungsetage in der CS.
Es ist eine Schande, wie ein paar kaum fähige Top-Manager aus dem Anglo-Raum eine Firma nach unten richten.

Warst wohl auch einer bei dem der Leistungsausweis nicht gestimmt hat… :-)))!! Mal ganz ehrlich, was nimmst du dass du alles rosarot siehst??

Ich bin auch ein ehemaliger, hatte einen super Leistungsausweis, habe eine steile Karriere gemacht und war auf etlichen Beförderungslisten. Und trotzdem habe ich gewechselt… Aber will mich gar nicht gross auf eine Diskussion mit dir einlassen, denn du siehst definitiv zu viel Fern oder nimmst Stimmungsaufheller, anders ist deine Ignoranz nicht zu erklären. Was bei dieser Bank abgeht ist nicht normal und gefährlich!! Dougan gehört schon lange auf den Schrottplatz. Denn einen Leistungsausweis hat er nicht, punkt!

Hab langsam die Nase Voll.
CS hat gegen das entscheid von Zürcher Obergericht rekurriert, dass heisst das Anrecht von Kopie der Daten die and das DOJ ausgeliefert werden sistiert ist.
Von Interne Quelle habe ich gehört dass sogar regelmässige Zahlung in USD von Schweizerbürger gesendet werden. Z.B. Ein Pensionerte in Thailand ist gemäss CS, US Verdächtig wenn er seine Pension im Ausland sich senden lässt.
Einfach alle möglich Daten senden damit Sie Ruhe haben. Die meiste Kundenberater haben nichts illegales gemacht….
Bankgeheimnisverletzung, Persönlichkeitsschutzverletzung,….
Ja, es ist eine Kriminelle Firma geworden und es wird immer schlimmer!

Bald können alle CS Angestellten ihre Stühle von Zuhause mitnehmen und einer am Anderen der Reihe nach auf der Bahnhofstrasse aufstellen und von der Strasse aus arbeiten, weil sie bald keine Gebäude mehr haben. Den Strom kann man ja von den Säulen anzapfen und die PC’s sollte man gefälligst auch selber kaufen und zur Verfügung stellen. Aber Achtung beim Datenschutz….. lasst Euch ja nicht in den PC gucken und gebraucht gefälligst Euer eigenes Handy um mit den Kunden in Kontakt zu treten.

Nicht zu vergessen der orange Einzahlungsschein, ESR genannt, der die Angestellten der CS bald anstelle der Gehaltsabrechnung zugeschickt bekommen.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/die-credit-suisse-hinkt-der-konkurrenz-weit-hinterher-642655

Die CS faellt bei allen wichtigenIndikatoren weiterhin zurueck

Eigenkapitalquote
Renomee und Wahrnehmung in Oeffentlichkeit
Mitarbeitermotivation
Leistungsfaehigkeit der IT
Erfolg in Singapur
Glaubwuerdigkeit des sog. “Managements”
Rendite
Zukunftsfaehigkeit
Preis-Leistungsverhaeltnis der Dienstleistungen
Faehigkeit gute Neumitarbeiter anzuziehen

Die Brady-Jahre waren verlorene Jahre, den verlorenen Boden wieder wettzumachen wird hart.

Am meisten bedrueckt das miserable Arbeitsklima. Und das liegt vor allem am Management die die Mutarbeiter nur zu gerne merken lassen wie egal sie ihnen sind.

Habe mich heute beim erwachen auf die erlösende Schlagzeile gefreut: ‘Brady Dougan verlässt die Credit Suisse, schliesst sich europäischen Kunden an’. Stattdessen, kam Good News etwas anders daher (NZZ): ‘…gut hielt sich im Berichtsquartal das Investment Banking mit einem Vorsteuergewinn von 752 (754) Mio. Fr. Die strategischen Geschäftsbereiche warteten gar mit einem operativen Erfolg von 1 (1,2) Mrd. Fr. auf.’

Bady Dougan ist offensichtlich der neue J. Edgar Hoover seiner Branche, wird jede erdenkliche Krise überdauern und vielleicht sogar über die Pensionierung an seinem Direktor-Sessel kleben bleiben. Es besteht aber immer noch Hoffnung auf die Schlagzeile von Morgen: ‘Credit Suisse verkauft Hotel Savoy, 300 MDs freigestellt.’

Das Schlussstatement mit den MD ist schon sehr naiv. Als wären die MDs die Bösen und die anderen darunter die Guten und die Opfer! Das System lebt davon, dass es immer Nachwuchs hat und es gibt ganz viele, die vom MD träumen. Die Directors und Vice Presidents sind nicht per se besser. Viele warten einfach(und strampeln), bis sie an der Reihe sind. It’s the culture. Täter und Opfer ist schon lange vermengt, inkl Aktionäre und Kunden.

Wir sind gut Aufgestellt
wir sind auf gutem Weg
wir werden die Dividen erhöhen
wir wollen die Verzinsung des Eigenkapitals auf 20% anheben
wir wollen mehr Bonus
wir wollen eine saubere Bank sein
….
….
Herzlichen Dank an die Mitarbeiter für den tollen Einsatz macht weiter so – ihr macht einen grossartigen Job.

Dougan wird wieder erzaehlen wie toll er ist und wie erfolgreich diese Bank unter seiner fuehrung geworden ist. und wie dringend notwendig es ist die bezuege der GL zu erhoehen.

Ich bin mittlerweile so weit, dass ich mich freuen kann auf die vierteljaehrliche “Bradys Maerchenstunde”

Was soll das ständige Gemotze über die Führungskräfte der CS?

Ohne hervorrausragendes Management wäre die Bilanz noch deutlich schlechter ausgefallen!

Vor einigen Wochen hat mich ein Interessent für einen J+S-Leiterkurs auf Interneteinträge, die ihn verunsichert hatten (Regelung bezüglich Erwerbsausfall, Ferientag, Freitag etc.), aufmerksam gemacht.

Zusammenfassung:
Weil ein Arbeitgeber einem Mitarbeiter zum Besuch eines J+S-Leiterkurses keinen Freitag gewährte, musste dieser einen Ferientag beziehen. Die Erwerbsausfallentschädigung für die 3 Kurstage (Freitag bis Sonntag) behielt der Arbeitgeber aber für sich. Der Arbeitgeber erhielt also Geld aus der Ausgleichkasse ohne eine Gegenleistung (Gewährung eines Freitages für den Mitarbeiter) zu erbringen.

Dies ist zwar verwerflich, gemäss den Forumseinträgen aber leider gesetzeskonform.

Einem Beitrag ist unschwer zu entnehmen, dass es sich beim Arbeitgeber um die CS handeln muss.

Ich bewundere die Verantwortlichen der CS, mit wie viel Mut und Nachhaltigkeit sie zum Wohl der Aktionäre (oder Sicherung der Boni? oder Rettung der Sesselkleber?) sogar Reputationsrisiken in Kauf nehmen.

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“ (Bertolt Brecht)

Link:
http://www.swiss-orienteering.ch/forum.php?farchiv=1&fthema=1368

Jetzt lass mal die Kirche im Dorf. Brady und Co habrn eine dekadente und marode Firmenkultur installiert.

Genau,so ist es. Es braucht extrem Mut, jeden Tag die Sportsboliden in der Firma-Tiefgarage einzufahren, besonders wenn sie gar nicht lenken können.

Das sehen sie falsch. Bei J+S kann CS nicht punkten. Dafür gehen CS-MA heuen im Bündner-Land, wissen sogar wie man eine Heugabel hält, sind nach 10 Min. erschöpft, oder werkeln an der Furka-Strecke! Immerhin. Nächstes Jahr werden sie wahrscheinlich mit Pamela die Strecke an der Gay-Parade sichern!

Zum Glück bin ich nicht Satiriker geworden. Meine Beitäge werden falsch verstanden :-(

Die Geschichte ist beschämend, aber typisch für die CS. Den Oberen werden trotz Milliardenbussen, die sie zu verantworten haben, Millionen in den A…. gestopft, die “normalen” MA werden “legal” ausgenommen. Modernes Raubrittertum. Pfui!

Cost Income ratio 105.5!
Zu viele Häuptlinge, nicht genügend indianer….
Die kosten sind sicher nach oben gegangen wegen die Briefmarken für die eingeschrieben Briefe an ex mitarbeiter wegen der US-case…..

Savoy’s Boss empfahl immer nach grösseren Gelagen “viel saufffen”. Er dachte dabei jedoch mehr an Wasser.

Nach wie vor gilt, dass unter der jetzigen Führung kaum gute Resultate gebracht werden. Der Leidensdruck der Aktionäre ist noch zu klein, um diesbezüglich etwas zu unternehmen. Man darf auf die Zukunft dieses Instituts gespannt sein.

Ich denke viele CS Aktonäre wären durchaus bereit etwas zu unternehmen. Solange die 5 grössten Aktionäre, wie Katar, Norwegen, Singapore etc. etc. mit COCOS und anderen Geldvorteilen bei Laune gehalten werden, wird sich von dort nicht viel bewegen.

Mit Sozialnetzwerken, würde eigentlich ein Hilfsmittel bestehen um die Stimmen der übrigen Aktionäre zu bündeln. Damit liesse sich ein Gegengewicht zu den Grossaktionären bilden, welches in der Lage wäre zumindest deutliche Misstrauensvoten zu schaffen, welche das CS Management nicht mehr als unwichtige Menge übergehen und belächeln kann.

Immer diese gehässigen Kommentare und trotzdem bewegt sich keiner:
Die Angestellten verharren ängstlich in ihren Löchern und die Kunden bleiben dieser Gangster-Bank auch noch treu……
so können die noch jahrelang weitermachen! Leider eine typische Schweizer-Mentalität!

“To succeed in business these days, simply being lean and agile is no longer enough. You and your team need to harness the ability to anticipate the future. In fact, I see this as being the most important missing competency that we’ve seen for decades. So learn how to anticipate today, before your competitors do.”

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Comment: Vielleicht können wir auch etwas davon lernen!

Genau so ist es! Solange sich noch Mitarbeiter finden lassen (und das wird sich immer, es sei denn die PFZ geht weg) und Kunden nicht wechseln (weil andere Banken im Service auch nicht besser sind), gibt es zuwenig Druck. Andere Banken-Management bauen den selben Must, allenfalls mit etwas weniger Zynismus.

Was möchten Sie lieber? Das Eigentum an einem Hotel am Parade oder einen Mietvertrag für Geschäftsräumlichkeiten und einen Leasingvertrag für Büromaschinen?

Das Savoy jetzt auch weg? Vermutlich um die Verluste beim Davoser Ei und anderen Hotel-Pleiten zu alimentieren? Mit solchen Hals-über-Kopf-Transaktionen bekommt sogar das Tafel-Silber eine erheblich schwarze Patina.

Potentielle Investoren und Käufer reissen sich kaum um Liegenschaften und Luxus-Herbergen wenn das Angebotene auf Teufel komm raus auf den Markt ankommt. Es kann schon jetzt darauf spekuliert werden, dass diese CS-Kapitalbeschaffungs-Orgie sich nachteilig auf den Immo-Markt auswirken muss.

@Wahrheit

So ist es!
Bin gespannt wie bei dieser Firma das Ende aussieht. Nachdem ich dieser unserioesen Firma den Ruecken gekehrt habe, sehe ich es um einiges gelassener.

Leider sind Dougan, Mathers und Co. keine Unternehmer, sondern kurzfristig orientierte Transaktions-Banker ohne jegliche Organisations und Motivations-Fähigkeiten. Kognitive und emotionale Intelligenz sind wahrlich Fremdwörter in diesem Laden, in dem es nur um interne Politik und Postengeschacher geht. Eine toxische Kultur.

Schön dass der Brady so berechenbar ist!
Wenigstens für seine Geldgeber!
Ein Schelm wer böses dabei denkt?