Nestlé hats geschafft, einmal mehr. Die Dividende steigt um 5 Rappen. Welt in Ordnung.
Weit gefehlt.
Der Umsatz ist trotz Preisanpassungen um 2,8 Prozent auf unter 90 Milliarden abgesackt, die Betriebsmarge verringerte sich um Besorgnis erregende 240 Basispunkte auf noch 13,7 Prozent.
In anderen Worten: Nestlé sieht sich einer Schrumpfung in einem global wachsenden Nahrungsmittelmarkt gegenüber.
Auch beim freien Cash-flow hält der Stress an, dieser sinkt um happige 14 Prozent auf 9,2 Milliarden.
Darin inkludiert ist eine ausserordentliche Ausschüttung von 2 Milliarden vom Joint-Venture Partner Froneri im Glacé-Geschäft.
Ohne diese einmalige Cash-Bonanza hätte der Food-Multi noch etwas mehr als 7 Milliarden Free Cash-flow erreicht.
Ein Rinnsal bei 90 Milliarden Umsatz.
Der Baby-Food Skandal hinterlässt seine ersten finanziellen Spuren: 185 Millionen, eine Summe aus Produktrückgaben und Bestandesabschreibungen.
Weitere Verbuchungen werden dieses Jahr erwartet. Grössenordnung? Noch unbekannt.
Aufsehen erregen nicht nur die Zahlen, sondern was im Zusammenhang mit der Neuorganisation der internen Strukturen ans Tageslicht kommt:
Eine Leistungskultur soll aufgebaut werden.
Sprich: Unter dem langjährigen Präsidium von Paul Bulcke und seinen verschiedenen CEOs gab es diese nicht.
Wie im Investment-Banking werden jetzt Bonus-Programme für die verbleibenden 260’000 Mitarbeitenden aus dem Boden gestampft.
Das ist primär einmal Good News für CEO Navratil und seine Geschäftsleitung. Boni Ahoi, heisst es für die obersten Steuerleute.
Die Personalkosten werden in den nächsten Jahren förmlich explodieren.
Auf seine Kosten kommt auch Präsident Pablo Isla, mittels Reform seines Verwaltungsrates: Mehr Sitzungen, mehr Commitment der Mitglieder, neue Strukturen.
Und wohl mehr Entschädigung.
All das gleicht einer Bankrott-Erklärung für das bisherige System, dem Isla seit 2018 selbst angehört.
Erstaunlich ist, dass es nicht zu dem einen oder anderen Rücktritt im strategischen Führungsgremium kommt.
Renato Fassbind (Ex-ABB und -CS) und Patrick Aebischer (Ex-ETH Lausanne) sind bereits seit 2015 dabei.
Hingegen wurde kommuniziert, dass der elfköpfige VR ergänzt werden soll. Neben Fatima Francisco, eine US-amerikanische Topshot von Procter & Gamble, wird Thomas Jordan vorgeschlagen.
Nach dem Insider-Skandal um Philipp Hildebrand und seiner damaligen Frau hatte Jordan vor 14 Jahren das Ruder der Schweizerischen Nationalbank (SNB) übernommen.
Bis zu seinem Rücktritt im Herbst 2024 stand der Währungshüter in einer Dauerkrise: Euro-Mindestkurs, Währungskäufe, Explosion der SNB-Bilanz, Corona, Inflation, zuletzt CS-Rettung.
Der makro-ökonomische Superstar konnte für Wirtschaft und Bevölkerung des Alpenlands stets Geld drucken und in Notfällen zur Verfügung stellen.
Nestlé hingegen ist ein globaler Koloss mit nur noch wenig Zeit für einen erfolgreichen Turnaround. Wenigstens kommt etwas Swissness nach Vevey zurück.




Thomas Jordan muss Nestle nicht retten, er wird in Vevey ein ganz
normaler Verwaltungsrat sein. Damit es vorwärts geht sind Pablo Isla und der CEO Navratil zuständig. Der heutige Aktienkurs lässt hoffen.
Die Loreal Beteiligung im Wert von ca. 40 Milliarden müsste zwingend verkauft werden.
Nestle braucht Geld um den Umbau zu finanzieren.
Jordan hat so wenig Ahnung von Food wie damals Tidjane Thiam bei der Credit Suisse von Banking.
Für so eine Position braucht es jemanden mit fundiertem Fachwissen. Und keinen Branchen Fremden.
Es ist beruhigend zu sehen, dass wenigstens einer hier konsequent liefert auch wenn es nur heiße Luft ist.
alles spielt keine rolle alle sind von der Maffia……
Loomit kann’s eben nicht lassen. Er ist hier sozusagen wie der Haushund: Manchmal knurrt er, manchmal wedelt er. Und er braucht Bestätigung. Es ist eine beruhigend behagliche Welt auf IP.
Der Mann hatte doch eine Herzoperation die ihn dazu bewog, sein Spitzenamt vorzeitig abzugeben und in Richtung Ruhestand einzuspuren. Nun sieht das für mich aus wie Langeweile zu Hause weil irgendwann alle Bücher gelesen sind. Aber wenn man einmal vernetzt ist, suchen die Jobs Dich und nicht andersrum. Eben nicht wie bei der schnöden Mehrheit der Ü55. Immerhin greift bei Jordan der Inländervorrang wenn es um die Besetzung geht. Inländervorrang ist die Erfindung der FDP um die MEI in der Verfassung verfaulen zu lassen. Gilt leider nicht für uns kleine Lichtlein.
Macht nix. Der Jordan bringt seinen Farbtintenstrahldrucker mit ins Nestle und los geht’s!
Wäre doch gelacht wenn wir den Markt nicht fluten könnten.
Ein verfrühter Aprilscherz?
Such noch eine Praktikumsstelle da bald ausgesteuert, wer kann helfen?
Peclard sucht noch eine Küchenhilfe ohne Sprachkenntnisse und sonstigen Qualifikationen.
Dies ist eine Beleidigung an alle Küchenhilfen. Der Palfner taugt für gar nichts.
Von der Notenpresse zur Nespresso-Maschine ist ja praktisch das Gleiche. Einfach weiter auf den Knopf drücken und hoffen, dass was Brauchbares rauskommt.
der ist super! Ich lach mich krumm. Jordan, ohne Erfahrung in der realen Welt, stets nur auf Uni-Campos und sozialistischen Einrichtungen wie der SNB tätig, wird nun zum Hoffnungsträger in einem realen Unternehmen, schon wieder was zum Lachen. IP ist voller Real-Satire.
„Der makro-ökonomische Superstar konnte für Wirtschaft und Bevölkerung des Alpenlands stets Geld drucken und in Notfällen zur Verfügung stellen.“
Massig Geld drucken (aus Luft) führt zu was?
Wird die arbeitende Bevölkerung dadurch reicher?
Seit wann arbeitest den du?
Wenn man lange genug Geld druckt, glaubt man irgendwann, jede Krise sei ein Liquiditätsproblem. Nestlé hat aber eher ein Vertrauensproblem – das druckt sich schwieriger.
Klar. Bei der SNB war’s Helikoptergeld, jetzt gibt’s vermutlich Helikopter-KitKat. Mal schauen, wie weit Geldpolitik bei Schokolade trägt.
Also wirklich, was für ein Chabis…die Gewinnmargen der Nestlé sind zwar tiefer aber immer noch gut.
Oh shit, Thomas Jorday in der Privatwirtschaft.
Ich glaube, ich verkaufe meine Nestle Aktien.
Und was qualifiziert Jordan zu dieser Position?
Das erinnert an den Untergang der Swiss Air: die Wirtschaftselite war dabei, aber vom Fluggeschäft hatte niemand eine Ahnung.
Richtige Frage! Jordan war schlussendlich auch nur ein Beamter! Wann waren Beamte jemals wertschöpfend?
Was für ein Unsinn! Ein Verwaltungsrat rettet doch kein Unternehmen. Ein bestandener CEO mit einer GL und 50 Jahren Gesamtbranchenerfahrung und einem VR-Präsidenten mit jahrelangem Geschick als Erfolgreicher Unternehmer oder zumindest CEO sind die wesentlichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Turnaround von Nestle. Und diese Basis ist nun vorhanden
Sie haben immernoch nicht die heutige Situation des Problems erkannt – BlackRock platziert seine Leute …. siehe Politiker!
Prof. Jordan
Das Feigenblatt ist ein Symbol.
Seis zum Weh oder Wohl.
Der starke Franken ist es – der drückt ! – weder das Personal noch die Strategie haben Schwächen – von jetzt an geht es aufwärts.
Niemand hat einen CEO der wie ein Top-Fussballer aussieht wie wir!
Die sind ja total Meschugge bei Nestle. Erhöhen die Dividende obwohl der cash flow dazu nicht ausreicht! Somit wird wohl wie schon in den Vorjahren ein Bankkredit herhalten müssen, um die Aktionäre bei Laune zu halten.
Auch Jordan muss mit der Zeit gehen und anstatt Geld drucken, twinten.
Unverständlich, dass Nestlé in dieser Situation die Dividende erhöht.
Die Schuldenlast ist viel zu hoch und die Dividende wird nicht über den Free Cash Flow gezahlt.
Die Dividende hätte reduziert- oder ganz gestrichen werden müssen.
Einer der seltsamsten Beiträge, die IP je publiziert hat. Wie genau soll ein Ex-SNB Chef angeblich dringend benötigte Milliarden aus der SNB nach Vevey transferieren und damit Nestlé retten?
Das Thema „Leistungskultur“ ist aufgewärmt – Herr N. hat das bereits bei seinem Amtsantritt kommuniziert, z.B. in Interviews. Wahrscheinlich wird der Autor den nächsten grenzwertigen Beitrag bringen, wenn der Personalabbau in der Schweiz umgesetzt wird…
Zur Dividendenerhöhung um 5 Rappen gäbe es auch eine andere Leseart: das Mgmt ist zuversichtlich, dass die eingeleiteten Schritte auf gutem Weg sind.
Für mich sieht das Ganze nach einem Angriff auf die Schweiz aus. Und zwar von der internationalen Finanzmafia. Nach Swissair, CS und anderen geht es langsam Nestle an den Kragen. Nestle hat seit vielen Jahren viel zu viel Geld verbraucht für Dividenden und Aktienrückkäufe aus der Substanz.
Seit 2010 ging das Eigenkapital von 65% zurück auf 36%. Dann wurde via Medien Druck aufgebaut wegen Wasser, Babyfood und anderem.
Auch Swisscom hängt mit 8 Milliarden in Italien, Sika, Giveaudan etc. schwächeln. Und was passiert wenn die UBS kollabiert – Staatsbankrott wegen Staatshaftung der Schweiz
Ich hätte jedenfalls nichts dagegen, wenn es einen Merger mit Unilever oder Mondelez gäbe.
Nestlé ist angeschlagen und das Eigenkapital schmilzt wie Schnee an der Sonne.
Jordan ist immerhin der Richtige und weiss wie man über ein Wochenende solch einen Merger durchzieht.
@ The Big Short: Kann gut sein das das gemacht wird, wurde vielleicht in den letzten Jahren von gewissen Leuten so eingefädelt.
@ The Big Short: Das könnte sogar so geplant gewesen sein seit ein paar Jahren.
Nestle hat sein Eigenkapital von 65% im Jahr 2010 auf noch 36% zurückgeschraubt. Das ist ungesund. Viele Fehler wurden gemacht, auch mit Wasser, Babyfood etc. Was steckt dahinter ?
Nach Swissair, CS und anderen kann man nur hoffen, dass nicht auch Nestle in diese Richtung geht.
Das grösste Risiko für uns ist die UBS. Die Bilanzsumme der UBS ist mehr als das Doppelte des Jahres BIP der Schweiz. Sollte die UBS fallen, was schon einmal passierte, hängt die Schweiz und landet im Staasbankrott.
Hoffentlich ist das nicht alles so eingefädelt um die Schweiz zu stürzen.
Warum soll es keinen Merger mit Unilever oder Mondelez geben?
Nestlé ist angeschossen und das Eigenkapital schmilzt wie Schnee an der Sonne.
Jordan ist der Richtige und weiss wie man über ein Wochenende einen Merger vollzieht.
Gantner gehört auch nur zu den Schwätzern, wie alle anderen Autoren auch.
Magdalena Blocher: Ausländische CEOs kennen das System Schweiz nicht.
Ein Konzern wie Nestlé, der ca. 98% seines Umsatzes in der bösen Welt erwirtschaftet, ist auf Leute angewiesen, die das System Welt kennen und nicht das System Alpen.
Habe ich meine Nestle Aktien längst verkauft.
Sehe meine damaligen Befürchtungen bestätigt. Nestle wurde von mässig integren 🙂 Figuren geführt, bzw. im Nebenamt, während man seinen sexuellen Gelüsten nachging (der Franzose). Erinnert an Tigrillo.
Um Gegensteuer zu geben, einen integren Mann in den VR wählen, der von der Materie jedoch keine Ahnung hat.
Nun verschuldet man sich nochmals, weil man die Dividende nicht ganz aus erarbeitetem Geld finanzieren kann, um die letzten treuen, bis in den Untergang?, Aktionäre bei Laune halten kann.
Bin ich froh, nicht mehr auf der Titanic zu sein.
Schon interessant was hier so alles an angestautem Frust zu Markte getragen wird. Von den Kommentatoren war vor relativ kurzer Zeit nichts zu sehen und zu hören. Draufhauen, miesmachen, dümmlich kommentieren ist im Trend. Die über viele Jahre ganz oben agierende Fehlbestzung bei Nestle wurde – viel zu spät – entmachtet und endlich aus dem Weg geräumt. Das auch der bisher schläfrige agierende Verwaltungsrat umbesetzt werden muß liegt auf der Hand. Viel zu tun, aber Engagement lohnt sich noch immer. Mich stößt die unter Pseudonym schreibende Gilde ist typisch. Verachtenswert!
Ein Nötzli mehr .
Oder ein Jordan fliegt über das Nestlé
Mit minimalstem Humor ist der Tumor und die MetEkstasen von Nestlé unbeschadet zu übelleben sofern man weder an Gutgläubigkeit noc Starrsinn leidet und sich von dieser Schrottfabrik verabschiedet
Pardonneez-moi aber Nestlé produziert nur
Schrott
Oder kann hier jemand ernsthaft erklären was Nestlé Gesundes produziert ?
Vielleicht kann man Kaffee und Tee noch knapp bejahen sofern man nicht so genau deren Qualität untersucht
Bin kein Nestlé Gegner
Bin ein Anti-Junk-Food Junkie
Ich kaufe frische Lebensmittel keine Tote
Nestlé ist total übelflüssig !!!
CHF-Mindestkurs: Schlag ins Wasser. Negativzinsen: Enteignung. CS-„Rettung“: verschlafen. Jordan, der typische CH-Schönwetterkapitän.
Um Nestlé zu retten, braucht es neben Jordan noch einen Cerberus mit Ideen, Kompetenz und Begeisterungsfähigkeit. Das Ganzen wird extrem ins Höschen flutschen!
Wann fordert Nestle eigentlich die x Million vom Lieferanten dieses Giftes in der Babynahrung? Das hat Nestel ja nicht selber gemischt.
Wer fragt da nach?
Cool. Somit darf sein Sohn auch noch bei Néstle eine Studie verfassen….Das Netzwerk, einmal mehr. Zu höherem Berufen…!
Der Author ist nicht nur parteilos sondern auch hirnlos. Herr Jordan hat für die Schweiz einen hervorragenden Leistungsausweis. Wenn er nur ansatzweise diese strategischen Fähigkeiten für Nestle nutzen kann, wäre das für Nestle prima. Warum er sich erneut einer „Krisen-Herausforderung“ aussetzt muss er sich selbst beantworten. Ein derartiger oberflächlicher Alarmisus seitens des Author gehört in die Rubrik neidgetriebener Schwachsinn.
Immer das gleiche Muster – auf den Erfolg folgt zuviel Liquidität, diese wird unter Beifall der Anleger für Aktienrückkäufe genutzt, bis es dann kurze Zeit später abwärts geht und man zu wenig Liquidität beklagt und aufgekauft wird. Passt perfekt, nur weiter Aktienrückkäufe beklatschen, es sind ja im Moment noch andere Unternehmen dabei, dies zu tun.
Weder Francisco noch Jordan sollten zusätzlich in den VR
gewählt werden. Für was den auch? Das waren nur wieder unnötige Ķosten in nicht uneŕheblicher höhe. Und nur damit nochmals zwei Reinreden?
Von welchen VR Mitglieder wurden die überhaupt vorgeschlagen? Hr. Jordan und
Nestle Retten! Einen besseren Witz ist Ihnen wohl nicht eìngefallen Hr.Gantner. Turnaround geht anders! Hr. Isla und Hr. Navratil kriegen das alleine hin wenn man sie dann mal machen lassen würde
und sie mit Unterstützen würde. Es gibt sicher viele Baustellen die abgearbeitet werden müssen, aber es wäre
alles machbar.
Na ja, verglichen mit der Würth-Gruppe mit 20 Mia. Umsatz, sind das immer noch stolze Zahlen. Würth hat alleine im Vertrieb 44000 Mitarbeiter! Man könnte die Firma ketzerisch als Sozialwerk bezeichnen.
Ich finde dieses Nestle Bashing bei IP muss aufhören, Nestle ist trotz all den Schwierigkeiten kürzlich eine solide Unternehmung mit nun fähigen Führungskräften. Das massgebliche ist der starke Franken. Würde Nestle in USD bilanzieren und die Dividende wie die meisten anderen Multis in USD angeben/bezahlen, wäre das Bild ein vollkommen anderes.