Mike Bär startete Ende 2018 mit seiner MBaer Merchant. Die Zürcher Unternehmer-Bank, so das Versprechen.
7 Jahre später steht die MBaer vor einem Scherbenhaufen. Die Finma würde in Bälde eingreifen, sagt eine Quelle.
Von Lizenzentzug ist die Rede.
Dazu befragt, meinte ein MBaer-Sprecher gestern, man könne „keine laufenden Verfahren kommentieren“ und würde sich „auch nicht zu Spekulationen“ äussern.
Vor wenigen Tagen kam es unbemerkt von der Öffentlichkeit zum Wechsel zuoberst in der Zürcher Handelsbank.
Der langjährige Präsident Marcel Aellen verschwand, es übernahm der bisherige Vize Philippe Monti, der auch im VR der soeben verkauften Schroeder & Co. sitzt.
Als neue Vizepräsidentin rückte eine Frau nach: Michèle Hess.
Die Personalien sind mit Blick auf die mögliche Finma-Intervention spannend. Aellen war lange ein hoher Kadermann bei der Finanzmarktaufsicht, als diese noch Bankenkommission hiess.

Mit seinen alten Beziehungen nach Bern konnte er der MBaer helfen. Jetzt springt er von Bord. Die Finma hat wegen heiklen Kundenbeziehungen ein Enforcement gegen die MBaer am Laufen.
Die neue Vize-Präsidentin ist ebenfalls eng mit der Bankenaufsicht verbandelt. Sie arbeitete beim Watchdog in der „Bewillligungsabteilung“.
Die Links zum Regulator entpuppen sich als wertvoll. Die MBaer habe von der Finma einen letzten Aufschub erhalten, sagt die Auskunftsperson.
Die Eigentümer, darunter Gründer Mike Baer, würden versuchen, ihre Merchant Bank zu verkaufen.
Die Zeit laufe ihnen aber davon, so der Insider. Die UBS prüfe Massnahmen. Es geht offenbar um das US-Korrespondentenkonto, das die Grossbank für die Dollar-Transaktionen der MBaer unterhält.

Es braucht niemand nochmals eine Bank. In Zeiten des Bankensterbens war die Gründung der MBaer Merchant schon fragwürdig.
Wenn die Bank weg ist, merkt es nicht mal einer.
@Loomit: Man kann auch einfach mal nichts schreiben wenn man nichts zu sagen hat.
MBaer schimpft sich „Merchant Bank“, die haben sich auf die kommerziellen Konten spezialisiert. Als CRS eingeführt wurde, sind sämtliche kommerziellen Accounts, die früher noch in PB Desks betreut wurden, rausgeflogen. Der Compliance Aufwant für kommerzielle oder Handelsfirmen war zu gross.
Jeder in-outflow, stellt eine potentielle MwsT-, Sozialversicherungs- Transfer Pricing, Corporate Tax etc. Verletzung dar.
MBaer hat durchaus eine Daseinsberechtigung. Aber es scheint die habens vergeigt
Die ganzen entlassenen machen nochmals deftig Druck auf die Entlassenen der UBS. Bei diesem Arbeitsmarkt kann man sich die Bank Stellensuche inzwischen gleich sparen.
1. Sofort Ansprüche runter
2. Berufliche Umorientieren
Bei K-Kiosk suchen sie händeringend nach Verkäufer*innen. Die Badi Schlieren sucht einen Bademeister. Der Mc Donalds Burge-Verkäufer.
Stimmt schon. Nur Kiosk, Badi und Mc Donalds suchen Leute die was können. Da hapert’s.
Hat der kleine Bär noch mehr Dreck am Stecken als der Grosse?
Eine Bank zu führen braucht Charakter, Loyalität und ein wenig Bescheidenheit. Alles Dinge, die keinen Banker beschreiben.
Das beschreibt auch Dich nicht.
Brinkmann: auch was zum Thema beizusteuern oder einfach nur Grunzlaute? Gell, zu mehr reicht es halt nicht.
Vorgestern die Credit Suisse, gestern die Regiobank Männedorf rmb, heute die MBaer Merchant, morgen die Bank Zimmerberg (See Beteiligung) und übermorgen der Sparhafen Zürich.
War gestern schon alles in den Kommentaren zur rbm zu lesen.
Zimmerberg und Sparhafen sind gut geführte Banken. Das kennt der Verfasser anscheinend nicht.Statt zu schreiben, würde er lieber die Bilanzen. Da hat es auch stille Reserven.
Das Überleben der Banken- Weltweit wegen den hohen kosten unmöglich. Die Problemen sind gewaltig, diesbezüglich können kleine Regional – Banken nicht am heutigen Marktumfeld mithalten. Nach meiner perönliche Einschätzung befinden sich alle Banken ohne Ausnahme in Schieflage.
Regulation & Compliance ist der Hebel der Grossen zum Abwürgen aller Kleinen.
Nicht nur bei den Banken!
Er floh vom Wolf und stieß auf den Bären. Sprichwort
Nur umgekehrt.
Chuck Norris wird sich nicht um den Fall kümmern. Das sind für ihn zu kleine Fische.
Abwicklen
Die FINMA hat der Bank viel zu viel Zeit gelassen
Genau; mit Kunden aus Ländern, wo‘s die Spatzen von den Dächern pfeifen woher das Geld kommt.
Der Gründer sitzt noch immer in der Geschäftsleitung. Zusammen mit den Partnern beherrscht er nach wie vor die Bank.
Mike Bär ist Erbe und war nie ein guter Banker. Warum sollte er erfolgreich werden?
Wer bei den Bären funktioniert überhaupt noch?
Ich nehme an, dass sie beim Handel mit russischem Öl erwischt werden, das von kreativen Kunden und Bankern so geschickt versteckt wurde
Grenzwertige Banker,
Letztes Jahr wurde bekannt, dass ein M-Banker mit der Sugus-Häuser-Bachmann verhandelt ist!
Alles Typen, welche auf politische, ethische und ökonomische Grundsätze pfeifen!
Der Witikoner Olson gehört in dieselbe Kategorie! Freches Gesindel.
Als FDP Grossrat, dipl. Betriebsökonom und Immobilienverwalter finde ich diesen Artikel unschweizerisch.
Die MBaer sagt klar: „man könne keine laufenden Verfahren kommentieren und würde sich auch nicht zu Spekulationen äussern“.
Das gilt es zu respektieren. Spekulation wie von Hässig vorgebracht könnten sogar zu einem ungerechtfertigten Bankrun führen.
Man sollte immerhin festhalten, dass die UBS vertrauen hat in die MBaer, und dort US-Korrespondentenkonto angelegt hat. Vermutlich wissen sie es ein bisschen besser als Hässig.
Ausserdem ist die Familientradition der Bär Familie hervorzuheben.
Sie sind ein Bot im Dienste der S… aber kein FDP Grossrat.
Sie sind ein Bot im Dienste der …. aber kein FDP-Politiker
Was hat denn der erfolglose Schwätzer Pal vM für ein Desaster hinterlassen? Weiss da jemand mehr?
Hätte eher Schweizer Immobilienmanager werden sollen, Betrug im Bankgeschäft ist deutlich komplexer.
Baer schein bearish –