Nach Tagen eines aussichtslosen Widerstands streckten Mike Bär und seine Mitstreiter der MBaer Merchant Bank die Waffen.
Aus, vorbei. Das 7 Jahre alte Privatinstitut ist Geschichte, die Finma hat das Steuer übernommen, wickelt die Gesellschaft ab.
Die Schuld liegt bei den Machern. Die hatten jegliches Gespür für das, was es geschlagen hatte, verloren.
„Zuletzt stammten 98 Prozent der entgegengenommenen Vermögenswerte von Hochrisikokunden“, schreibt die Finma in ihrer Liquidationsmitteilung von heute Nachmittag.“
„Die Untersuchungsbeauftragte stellte fest, dass die Bank im Umgang mit diesen Geschäftsbeziehungen mehrfach Empfehlungen ihrer Compliance-Abteilung ohne nachvollziehbare Begründung übersteuerte.“
Die Zuständigen hätten „die Hintergründe der Geschäftsbeziehungen sowie der Transaktionen systematisch nicht hinreichend“ abgeklärt.
Sie seien „ihrer GwG-Meldepflicht teilweise gar nicht oder deutlich zu spät“ nachgekommen.
Bei Rot über die Kreuzung, mit Karacho. Die Finma am Ermitteln? Who cares.

Man reibt sich die Augen. Im Jahre 14 nach Wegelin eine derartige Nonchalance an den Tag legen, als ob es nie ein Ende mit Schrecken des Bankgeheimnisses gegeben hätte:
Wie geht das?
Bei der MBaer waren zwei Leute entscheidend: Mike Bär, der Gründer, und sein ewiger Kollege aus gemeinsamen Julius Bär-Tagen, Paul von Mérey.
Letzterer war der Starke, Ersterer hatte den Namen. Zusammen trieben sie es auf die Spitze.
Russen? Vekselberg? Gelistete? We’re open.
Von Mérey ging 2024 von Bord, die Finma nahm damals die Bank unter die Lupe. Sie hat nach Monaten intensiver Prüfung gemerkt, dass bei den Zuständigen im Kreis 2 in Zürich Hopfen und Malz verloren ist.
Statt längst alle Risky-Russen rauszuschmeissen, kamen nämlich ständig neue Klienten aus dem heiklen Land an Bord der MBaer.
Lasst uns weiter Kasse machen mit jenen, die sonst nirgends mehr willkommen sind, so das Motto in der Chefetage.

Was die MBaer-Chefs damit anrichteten, dafür wählt die Finma heute Worte, wie man sie nur selten aus einem Beamtenstall zu hören kriegt:
„Durch ihr Verhalten und die mangelhafte Organisation hat (die MBaer) sich und den Finanzplatz Schweiz unverhältnismässig hohen Risiken ausgesetzt.“
Die Schweiz mit aufs Spiel gesetzt. Happig.
Jetzt folgt die Rechnung. Vier Manager haben persönliche Finma-Gewährsverfahren am Hals, darunter Mike Bär himself und sein Präsident der ersten Stunde, Marcel Aellen – ein Ex-Finma-Kadermann.
Die Zeche zahlen die Aktionäre, die bis vor wenigen Tagen nichts vom Schlamassel wussten, die 700 Kunden, die mit ihren total 5 Milliarden Franken Cash und Anlagen eine neue Heimat brauchen, und die 60 Mitarbeiter.
Und natürlich Zürich und der Bankenplatz Schweiz. Dort weiss man endgültig, was es geschlagen hat: Don’t play games – nicht mit den USA, nicht mit der Schweiz, nicht mit der Aufsicht.
MBaer ist klein. Aber das Signal, das ihre fulminante Pleite ausstrahlt, leuchtet hell: Einfach wegschauen, um sich mit Profit die eigenen Taschen zu füllen, führt geradeaus ins Jenseits.

Interessant was mit den Kundengeldern passiert?
Endlich
Wurde auch Zeit
Who’s next? Da gibt es noch einige Russisch angehauchte Vermögensverwalter mit ganz dubiosen Kunden.
Vorgestern die Credit Suisse, gestern die Regiobank Männedorf rmb, heute die MBaer Merchant, morgen die Bank Zimmerberg (See Beteiligung) und übermorgen die Zürcher Landbank oder die Bank Sparhafen Zürich.
War schon alles in den Kommentaren zur Regiobank Männedorf rmb zu lesen.
Sie haben das Risiko gekannt. Und sind es trotzdem eingegangen.
So gierig kann man eigentlich gar nicht sein.
Das wird nicht die letzte Bank sein die vom Kabel genommen wird. Die selben Geldgierigen die die CS versenkt haben, sind bei der UBS im Boot. Kann gut gehen. Kann aber auch ziemlich in die Hose gehen.
Jetzt ist sie weg. Und weiter folgen.
Wie kann man so blöd sein
Ist das blöd oder ist das Vorsatz um den Finanzplatz zu destabilisieren ?
Die Bänkster lernen es nie mehr!!
Jetzt ist die Quittung gekommen.
Darum empfehle ich gut Betuchten kein Schweizer Bank mehr.
Bis zum nächsten Crash 💥!
Unglaublich was sich diese Mbaer Bank geleistet hat. Und jetzt das Ende.
Angeblich sind die Kundenvermögen nicht in Gefahr? Hoffe es ist so!!
Sondern?
…ein anderer mit kümmerlichem Pseudoblog, den er für ein „Medium“ mit „Redaktion“ hält. Und auf den Namen Lukas Hässig hört, so arm dran ist, dass er jetzt Kampagne gegen Alpamare fahren muss, nachdem auch Crans-Montana keine 100 Kommentare mehr bringt. Und wie alle Luka-Hässig-Kampagnenli, ist das Ergebnis immer dasselber: Steuergeld zum zudecken.
Danke Hässig dafür. Steuergelddieb.
oder ist dies Teil des US-Wirtschaftskriegs gegen die Schweiz? Wo landen dann die meisten der Kunden? Klar, bei amerikanischen Banken?
Ist die Finma zunehmend die Willensvollstreckerin der Autarken der USA und deren Machtpoltik? Die USA dürfen offenbar beliebig nach Gutdünken überall auf der Welt Leute umbringen? Hat da die Finma ein Problem? Nein, wozu auch? Und was macht die Finma bei der Kontrolle derUS Banken in CH? Was genau? Darf die Finma überhaupt gegen US BAnken aktiv was machen?
Zwei Boomer
Von der Hand in den Mund….es sind nicht die einzigen Bänker(?!?!?) die ihren Grab selber schaufeln.
Am Hungertuch muss MB sicherlich nicht nagen
Da werden schon noch einige Klagen, auch auf Schadensersatz auf „Micheli“ zukommen, hoffentlich muss er tief ins Portemonnaie greifen, dass es auch ihm massivst wehtut und sein Ego hat nun auch endlich einen grossen Dämpfer bekommen, fragt sich nur wie lange.
Die Finma wird den „edlen Herren Banker“ sicher nicht an den Karren, bzw. ans Geld gehen. Die werden mit eine Belehrung in die Freiheit entlassen. Eventuell wird denen noch Geld nachgeworfen, würde mich nicht mehr wundern, sollte so etwas geschehen. Bankplatz Schweiz n‘ existe plus!
Die erste Generation baut auf,
die zweite konsolidiert,
die dritte fährt an die Wand.
Und die vierte studiert Kunstgeschichte…
und wieder ein Sargnagel mehr für die Schweizer Geldindustrie.
Langsam frage ich mich, wer will da dem Finanzplatz Schaden zufügen ?
Mein Problem bzw. meine Frage ist: Wie kann man jetzt die Linken für den ganzen Schlamassel verantwortlich machen?
Diese Frage hat IP und ihre Intellektuellen nicht beantwortet. Sind diese Leute plötzlich überfordert?
Schon vergessen, wer in der Stadt Zürich regiert?
Für mich sind eindeutig alle diese faulen Linken an allem schuld!!!
Ein anderer Geldfatzke aus der Krypotwelt liess ja die geprellten Kunden wissen, man sei Opfer eines Cyberangriffs geworden. Kryptos seien gestohlen worden….. Ja genau.
Die Schlaumeier die bei der CS fuhrwerkten kontaminieren nun die UBS, ich denke da an die Rentner-Derivate.
Was bei Banken und Versicherungen vor sich geht, gleicht eher der Branche Pferdehandel oder Teppichhandel. Das alles ist derart abgerockt, man fragt sich was die Regenbogenfahnen an den Fassaden dieser Geldbuuden ausgelöst haben.
Warum, Herr Hässig, diese dauernde Zensur für Beiträge, die wiedergeben was vorgefallen ist???
Mike bleibt reich. Bankiers ruinieren die Reputation unseres Landes. Es gibt keine und wird nie Verantwortlichkeiten geben. Die Schweiz mit ihren unsäglichen Eliten haben es verdient. Alle Schneemänner und Mitglieder von ‚Kalkstein‘ Listen.
Wieso interveniert die Finma immer erst wie die alte Fasnacht?
Ich möchte mein Geld aufgrund der Guten Reputation der Schweiz dort investieren.
Habe gehört die Credit Suisse gibt gute Konten.
Oder ist es zu spät dafür?
Fremdes Geld machte die Schweiz einst reich, fremdes Geld kann sie aber auch wieder arm machen.