Zürich wählt. In einer Woche soll die wichtigste Stadt des Landes komplett Rot-Grün-dominiert sein, wenn es nach den heutigen Mächtigen geht.
Diese kennen keine Grenzen beim Umbau des öffentlichen Raums.
Vom Bullingerplatz im Kreis 3 über den alten Bahnhof Selnau an der Sihl bis zur Versicherungsmeile Mythentquai bauen die SP-Magistraten der Stadt einen Velo-Highway.

Dafür heben sie Parkplätze à gogo auf, übersäen das ganze Quartier mit vielen Büros und Anwohnern mit Baustellen-Mühsal.
Vor der alten Silberkugel, beim ehemaligen CS-Hochhaus zur Palme, kams zum kafkaesken Auf- und Abbau.
Zuerst erstrahlte dort ein nigelnagel-neuer Velo-Grossparkplatz, wofür vier weisse Autofelder Platz machen mussten.
Keiner stellte seinen Drahtesel dort ab; dafür zeitigte auch dieses Parkfeld rasch das Zeitliche – wegen einer „Palme“-Grosssanierung.
Jetzt folgt die Highway-Walze mit monatelanger Bauzeit – alles komplett unkoordiniert und entsprechend teuer.
In Zürich-Seebach, im Norden der Stadt, rosten an der Tram-Endstation die Velo-Häuschen still vor sich hin.
Kaum einer nutzt sie, es spriesst ungepflegtes Moos aus dem Boden, die Tafeln am Gitter sind verwittert, das Dach verschimmelt.
Planwirtschaft in Turbotempo – am Bedürfnis der Leute vorbei. Auf der Strecke bleibt der gesunde Menschenverstand.
So what, könnte man einwenden.
Umfrage
Alles fürs Velo ist
Die Antwort liegt im Portemonnaie. 40 Millionen kostete der Velo-Tunnel beim Hauptbahnhof, welcher derart quer in der Landschaft liegt, dass er meist leer ist.
Statt ob der Geldverschwendung über die Bücher zu gehen, schaltete die verantwortliche Tiefbauministerin ein paar Gänge nach oben.
Sie verdreifachte die geplanten Ausgaben für mehr Brücken, Tunnels und Highways fürs Zweirad, von geplanten gut 100 auf 350 Millionen.
Dabei war noch fast nichts von den bewilligten Mitteln ausgegeben. Lieber rechtzeitig auf Vorrat Riesenschatulle äufnen, so die Strategie.
Das Volk stimmte dem zu, jetzt gibts kein Halten mehr:
Wie Pilze schiessen Velo-Grossparkfelder aus dem Boden, Auto- verwandeln sich in breit-gelbe Velo-Spuren, über das riesige SBB-Gleisfeld schwingt sich dereinst eine eigene Brücke.
Golden Gate von Zürich, bezahlt von jenen, die verdienen und immer mehr Steuren zahlen.
Es profitieren jene, die das Velo geniessen. Doch die bleiben aus.
Die Highways sind leer, die Velospuren bleiben verwaist, die Abstellplätze zerfallen.
Zürich will Utrecht werden. Die holländische Stadt dient den Zwingli-Oberen als Vorbild für den rigorosen Umbau. Der geht zulasten des Autos.
Quartier-Parkkarten kosten das Dreifache, SUVs haben nichts mehr in der Stadt verloren. Wer Sondermüll entsorgt, braucht ein Cargo-Velo.
Kein Wunder, stapelt sich der Karton von den Häusern, weil niemand mehr mit dem Auto einen Fernseher kaufen geht, sonden sich diesen per Kurier liefern lässt.
Der kreuzt dann nicht mit dem Lasten-Drahtesel auf, sondern mit dem Diesel-Truck – jede Lieferung eine neue Fahrt.
Dabei waren die Gratis-Cargo-Coupons jahrelang ein Hit. Jetzt sind sie Geschichte – auf Order der zuständigen SP-Stadtmutter.

Die dürfte trotzdem glänzend wiedergewählt werden. Zürich ist Fan ihrer Ideologie.
Leise regt sich unter den „alten“ Sozialdemokraten Widerstand. In der Wolle gefärbte SPler monieren, man würde die „Abgehängten“ in die Arme der Rechten treiben.







Links gewählt. Leer gebaut. Unternehmer vertrieben. Wer zahlt dann?
Vor fünf Jahren wollte ich, aus beruflichen Gründen, mit meiner Familie nach Zurich umzuziehen. Die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung verzögerte allerdings den Umzug und irgendwann habe ich aufgegeben. Aus heutiger Sicht habe ich Glück gehabt. Die teuren Mieten in Zürich haben mich davon abgehalten ins grünrote Unglück zu stürzen. Schwein gehabt.
Beobachtung: die Veloparkplätze, die nun anstelle von Parkplätzen stehen, sind derart oft leer, dass die Stadt nun publibikes drauf stellen lässt, dass zumindest etwas drauf steht!!! Vom HB, wo die Taxis nun einfach auf dem Tottoir den Fussgängern den Weg blockieren müssen, weil alte Parkplätze abgesperrt und leer, gar nicht zu sprechen. Kann pro infirmis hier Klage einreichen?
Aufgewärmtes der vergangenen Woche?
Ich habe dich gesucht im zürcher bodensatz von sp und grünen, habe dich aber nicht gefunden mit victor brunner, deinem angeblich richtigen namen….wie tief muss man sinken, nicht seinen richtigen namen hier anzugeben. 🙂
Tja, Du bist halt noch zu dumm zum guuugeln!
Google verarbeitet keinen abschaum
So kommt’s wenn sich das Gehirn der Ideologie unterwirft!
Brandner? .Gehirn? Wo-Wo-Wo?
Zürich bekommt das was sie gewählt hat, diese verträumten ideologisten, bekommen dan ihre Rechnung wen Handwerker nicht mehr kommen weil die anfahrt in die Stadt so teier ist das es sich nicht mehr rechnet, oder es wird auf den zahlenden Kunden der Stadt abgewälzt. Sie würgen ihre Wirtschaft selber ab, den auch für kleine Läden wirde es sich nicht mehr lohnen, die Stadt Zürcher leben in einer selbst geschaffenen Blase. Das Geld kommt Leider immer noch weil der Standort des Flughafens in Zürich ist. Mal schauen wie lange das noch gut geht.
Die Stadtvorderen meinen in ihrer Verblendung, dass alles mit dem Lastenvelo geliefert werden kann. Bis sie dann eine schwere oder sperrige Lieferung haben. Dann jedoch werfen sie ihre hehren Gedanken schnurstracks und klammheimlich über Bord.
Links/Grün. Völlig Bireweich!
Die Bündner haben als letzter Kanton 1925 das Autoverbot aufgehoben. 100 Jahre später sind die Velo-Talibans der Stadt Zürich im Rahmen ihres Religionskriegs dabei, es wieder einzuführen.
Also hatte ich absolut recht, viele Termine in ZH definitiv zu eliminieren. Pech für die Zürcher Geschäfte. Der einzige, den ich bereuen werde, ist Stiftung St. Jakob, Viaduktstrasse 20 (und seine sehr gute Schokolade).
Für die Völlerei gibt es glücklicherweise viele andere, weniger dumme Städte.
Guter Artikel, noch eine weshalb haben überwiegend viele Fahrradfahrer kein Licht?
Weil diese selber trübe Birnen sind.
Tja, der klassische bodensatz aus SP und Grünen, der sich selbst bewirtschaften. Mir als Züzi blutet das herz.
zahlbare Wo, Wo, Wonige – Ve, Ve, Velo Highways, einen rot-grünen Stadtrat und fordern tax the rich!
Es schüttelt einem nur noch durch.
Und das alles noch ohne Herrn Glättli.
Den G kannst Du vergessen. Der wirbelt nur mit den Händen herum.
Was habt ihr von den rot/grünen Ideologen erwartet? Da sind lauter Dummköpfe am Werk die auf Kosten von Steuerzahler ihre Träume verwirklichen.
BMW!
B randner
M uss
W eg
Die Idee von linksgrün ist viel perfider, sie schafft Platz für die zahlreichen Autoposer. Das nennt man Stimmenfang auf der rechten Seite. Aber vielleicht sind das auch nur Fakenews.
Tja. wer solche Leute wählt muss mit Ihnen leben. Am 8. März werden sie die Chance nicht nützen und wieder die Gleichen wählen, die die Stadt zu Grunde ruinieren. Kein Mitleid. Wenn das Volk den 350 Mio für Velos zustimmt sollen sie es verschleudern. Ist so.
Sollte Zürich bei den Wahlen noch mehr nach grün / links rutschen, lasst doch einfach die künftige Berichterstattung über diese Stadt!
Es wäre ein völlig anderes Klientel als die IP Leser!
Ist wie in China früher, dort führen die armen Leute auch alle mit dem Velo.
In strapazierten Ballungszentren wie Zürich muss der Verkehr neu gedacht werden.
Weniger Auto+Autoparkplätze, mehr öffentlicher Verkehr und mehr Velos.
Mehr Kopenhagen in Zürich!
Zürich – eine Bananenrepublik für Velofahrer.
Wenn Ideologie anstatt gesunder Menschenverstand Politik macht, dann ist der Untergang garantiert. Wenn man im grossen Kanton schaut, dann schafft es links/grün, wie hier sekundiert von der „Mitte“, nicht nur Städte, sondern ein ganzes Land herunterzuwirtschaften.
In der Schweiz wurde der Menschenverstand schon lange gegen Menschenverachtung ausgewechselt. Startete schon langsam in den 60ern. Richtig los ging es in den 90ern. Heute weiss man nicht mal mehr was Weibchen und Männchen sind.
Wofür bezahlen wir ‚üsser Zürcher‘ noch eine halbe Milliarde an Finanzausgleich an die Stadt Zürich ohne Mitbestimmung zu haben? Und weshalb ist der Hauptsitz der UBS noch in der Stadt Zürich? Wir sollten über Hebelwirkungen nachdenken.
Nicht nachdenken – endlich handeln.
am Paradeplatz; also die Bank mit den drei Grossbuchstaben und magerem Eigenkapital; also die Bank da, im 2008 schon ein erstes Mal umgekippt war, und dann ein zweites und letztes Mal kippen wird, werden sich die meisten Menschen keine geleasten Autos, Velos, Motorräder und Benzin….etc(!) mehr leisten können. Dann werden sich die Strassen sowieso von alleine leeren
und die meisten Leute bestenfalls noch zu Fuss oder Rollschuhen unterwegs sein. Grüne Sozialstaaten wird es dann auch nicht mehr geben, da alle und alles Pleite, und die Währungen tot sein werden, weil sie nur aus Schulden sind.
Ich wünsche Ihnen trotzdem einen schönen Sonntag.
Geschäfte weg, Velotunnel unbenutzt, überdimensionierte Veloinfrastruktur und Kassen leer. Die Erben von Schwellen Ruedi haben sich verwirklicht. Und der Rest des Kantons, natürlich, ohne die Nachahmer aus Winterthur, dürfen die chronischen Defizite ausgleichen. What a wonderful world.
Alle, die oben abgestimmt haben sind sicher keine Stadt-Zürcher.
ja zürich wird immer attraktiver, für rote velofahrer und grüne wanderer.
sie denken das ist zukunft, und deppen von steuerzahlern finanzieren solche ideen und vollzogenen blödsinn.
apokalypse jetzt, sofort nöd erst morn
ok
Und die Linken werden die Mehrheit erhalten bei den Wahlen. Warum? Weil die Linken wählen gehen! Die Anderen, die müssen arbeiten und haben keine Zeit um zu wählen.
Ich fahre gern Velo — auch in der City — aber züri spinnt. Bleibt nur mehr Kopfschütteln, alternative Kandidaten sind auch dünn. Schade
Die Linken ist die Mehrheit in Zürich, die wohnen auch in Genossenschafts Wohnungen, die brauchen auch kein Auto da die mit der ÖV in die Aglo fahren um zu arbeiten. Leider bezahlen die auch wenig Steuern und das wird zum Problem. Die guten Steuerzahler gehen immer wie mehr in die Aglo, langsam geht der Stadt das Geld aus.
Bevorzugte Wähler mit Mietzuschuss, gratis Kita und ÖV-Abo, etc.
Da blieb leider wieder einmal ein Beitrag auf der Strecke. Schade um die Mühe, an der Diskussion teilzunehmen.
Es gibt schon Handwerksbetriebe, die Aufträge mit Ausführungen im Lieferwagen auf Stadtgebiet klar ablehnen.
Politik ist zuerst ICH, dann meine Buddy’s, dann …., oh da war doch noch was: ah das Volk – who cares. Es ist ja nicht mein Geld also weg damit!
„Toute nation a le gouvernement qu’elle mérite.“ Züri äu, ganz bsunders.
Ich sehe den Sinn des Beitrags nicht.
Ihr habt, was Ihr gewählt habt. Also motzt nicht.
Man müsste halt bei einer Wahl etwas überlegen.
Ich hoffe, dass diese Brandner mal endlich abgewählt wird. Haben wir eigentlich keine andere Sorgen, als diese Velos? Ich würde noch nichts sagen, wenn sich diese Leute auch an die Vorgaben halten würden. Da sind die Velos, Trottis etc. dauernd auf dem Trottoir und die Fussgänger können schauen, wo sie bleiben. Aber es ist einfach, die Kohle zu verpulvern, wenn man es nicht selbst verdienen muss.
Also die Autos kosten den Steuerzahler viel mehr. Lukas, einige Sachen von Dir finde ich toll, aber der Artikel ist jetzt wirklich Müll. Nicht einmal meine Zeit wert, den genau zu lesen.
Am schnellsten von A nach B geht’s eben mit dem Velo.
Mit dem Umbau wird’s endlich sicherer und weniger Slalom um die stehenden und stinkenden Blechkübel.
wahlkampftext. low level.
Tag täglich begehe ich in ZH die Baslerstr beim Letzipark.
Eine verwaiste grosse Strasse, seit mehr als einem Jahr, auch Velo Highway genannt.
Man sieht da kaum ein Velo und Auto schon gar nicht.
Was für eine Depperte Planung ist den das.
Ja, das war wirklich kein planerisches Glanzstück, zumal man nun zur Zufahrt des Parkhauses Letzipark rund 1 km Umweg fahren muss (via mehrere Ampeln).
schade eigentlich, wie das vertrauen der wähler missbraucht wird
Ja, das war wirklich kein planerisches Glanzstück, zumal man nun zur Zufahrt des Parkhauses Letzipark rund 1 km Umweg fahren muss (via mehrere Ampeln).
Die FDP denkt nur bis zu den Wahlen und Pöstchen. Frau Brander weiss ebend, dass mit der linken Wirtschaftspolitik die steuerzahlenden Arbeiter sich keine Autos mehr leisten können und auf das Velo angewiesen sind. Der einfache Beamte fährt dann E-Bike.
Deshalb baut Frau Brander heute Veloabstellplätze für die Zukunft.
Der Velo-Vorzug geht auch auf die Kosten der Fussgänger. Mit Tempo 30 Strassen bekommt das Velo Vortritt. Fussgängerstreifen gibt es dort keine mehr. Auf Einbahnstrassen wird die Gegenrichtung für Velos geöffnet. Beim Klusplatz wird der Trottoirrand als VelohHindernis neben dem Velostreifen abgeschrägt.
Der Vergleich mit Utrecht bringt’s. Die Stadt ist einfach definitiv viel schöner als Zürich. Vielleicht einfach mal vorbeischauen und sich orientieren, was man aus Zürich machen könnte, wenn man nicht so verbohrt wäre…