15’000 Franken, 20’000 Franken, 400’000 Euro. Die Sammelaktionen, Preise und Fördergelder für das Online-Magazin Tsüri werden immer höher.
Den Euro-Preisregen gab es Ende letzten Jahres von einem deutschen Förderkreis. Mit dem Geld soll Tsüri die Demokratie stärken.
Zu den Stadtzürcher Erneuerungswahlen im März publizierte das Medium erstmals eine Wahlzeitung.
„Total-Schlamassel“, schrieb der Blick. Denn nichts wollte klappen: Falsche Inhalte, keine Zustellung, schwache Texte.
Bei Tsüri wollte man derweil nichts von einem Ausfall wissen. „Mit dem Sondermagazin leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Mobilisierung für die Zürcher Wahlen“, teilte das Magazin gegenüber dem Ringier-Blatt mit.
Grosse Leidtragende war die FDP. Die Partei hatte viel Geld in Inserate gesteckt, 22’000 Franken. Doch die Wahlzeitung wurde nicht korrekt in den Wahlkreisen verteilt.
Die „Wahlhilfen“ landeten irgendwo, Haushalte erhielten Porträts von Kandidaten, die sie gar nicht wählen konnten.
Bei einer korrekten Verteilung hätten die Bürgerlichen vielleicht ein paar Hundert Stimmen mehr erzielen und die Mehrheit im Gemeinderat gewinnen können.
Gemäss FDP-Wahlkampfleiter Patrick Brunner dauern die Gespräche über eine Kompensation noch an: „Wir bleiben dran.“
Die Sache ist also noch nicht ausgestanden.
Der bisherige Erfolg von Tsüri ist bemerkenswert. Am meisten Geld erhält das Medium von der Stadt Zürich.
Werbung für das Opernhaus, für Corine Mauchs „Stadtentwicklung“, das EWZ and so on.
Ihren Werbekunden erzählt das Medium eine wunderbare Saga: 55’000 Follower auf Instagram, 27’000 User auf Facebook, 31’500 Abonnenten beim Newsletter.
Und: 87 Prozent aller User würden aus der Stadt Zürich stammen.
Alle scheinen diese Geschichte zu glauben. Stimmt sie auch?
Gemäss der Analyse von Modash, einer Plattform für Influencer-Marketing, sieht das Ergebnis anders aus:
52 Prozent der Follower von Tsüri sollen „fake“ sein. Nur ein Drittel „Real people“, fast die Hälfte „suspicious mass“.
Ein Anzeichen für viele „Fake“-Follower sie die geringe „Engagement rate“ der Tsüri-Inhalte. Nur 0,3 Prozent der Follower interagierten mit Likes oder Kommentaren.
Grund der geringen Interaktion könnte die Sprachbarriere sein. Über 32 Prozent der Follower stammen gemäss Analyse aus Brasilien.



Alle lieben KI Chatbots.
Lieber nicht. Bin schon weg.
Ab an die Goldküste! Oder nach New Zurich.
Vielleicht lernen die Brasilianer Deutsch. Außerdem gibt es viele Brasilianer mit Deutscher Muttersprache.
Eine beeindruckende Leistung: zwei Sätze, die sich gegenseitig aushebeln – und das ganz ohne erkennbaren Mehrwert.
Die gibts in ganz Mittel- und Südamerika. Aus historischen Gründen…
Die Idee, Brasilianer würden massenhaft Deutsch lernen oder gar deutsch aufwachsen, ist nett aber ungefähr so realistisch wie ein Reiseführer, der aus Wunschdenken besteht. In Wahrheit spricht dort fast jeder Portugiesisch, und die paar deutschen Dialekte sind eher Folklore als Alltagssprache. Kurz: Die Behauptung klingt groß, hält aber nicht mal einem kleinen Faktencheck stand.
Die Vorstellung, halb Brasilien würde Deutsch lernen oder gar mit deutscher Muttersprache aufwachsen, hält sich hartnäckig vermutlich aus derselben Quelle wie die Mär, dass jeder, der einmal „Schmidt“ heißt, automatisch Goethe im Blut hat. In Wirklichkeit sprechen die allermeisten Brasilianer schlicht Portugiesisch, und Deutsch taucht höchstens in kleinen, traditionsbewussten Gemeinden auf, die eher Dialekte pflegen als Hochdeutsch.
Thx Beni. Mal was anständig recherchiert.
Dumm wer dem linken Möchtegern-Medium irgendwas bezahlt, inkl. Zürcher Steuerzahler.
Die Linken turnen auf der Spitze der Maslowpyramide rum, übermütig, ungesichert und vor dem sicheren Fall. Leider betrifft Letzterer dann uns alle 🙁
32 % aus Brasilien?
Schon was von VPN gehört oder gelesen?
Und wieso sollte ein Zürcher mit VPN via brasilianischen Server Tsüri lesen??
Wenn 32% brasilianischen VPN nutzen, dass sind die Gesamt-VPN-Nutzer von Tsüri-Leser ungefähr bei 240%🤣 und nicht einmal 20% nutzen standardmässig VPN. Das ist sehr lustig!
Mit den Linken und netten Gutmenschen macht man prinzipiell keine Geschäfte.
Success-Story?
Klar doch. Wenn ein Drittel der „Community“ aus Brasilien stammt, ist Tsüri wohl das erste Zürcher Medium, das seine Reichweite per Tropen-Import optimiert.
Demokratie stärken? Offenbar auch dort, wo niemand weiss, dass Zürich kein Strand hat.
Egal, für das extrem linke Medium fliesst das Geld aus der Stadtkasse fleissig weiter 🤔
Stadt finanzierte links Propaganda
Die Brasilianer lieben Tsüri halt, Mann..!
Brasilien: das tönt nach Toni Saller ….
Einmal mehr. Widerliches aus linken Braukreisen.
Gemäss Schema:
1.Jemand bringt was wackeliges auf die Schiene.
2.Nutzung von Echoräumen, zwecks Aufrechterhaltung eines Finanzierungskreislaufes auf Kosten der SteuerzahlerInnen.
3.Permanente und orchestrierte gegenseituge Lobhudelei.
4.Bei Misserfolg: zurück zu 1.
Kommunismus oh jeh – wie seit eh und jeh.
83% der Follower von IP stammen aus Oberiberg. Aber Kühe dürfen auch nicht wählen.
Die Linken nutzen Tsüri eben auch wenn sie an der Copacabana rumliegen. Man will ja wissen was zuhause läuft.
Zürich und Tsüri schwimmen halt im Geld.
Warum nicht etwas Influencer-Monney nach good old Brazil?
Das geht als unbedeutendes Umverteilgeld und Sozialhilfe in die Bücher ein.
Ah, Tschöiss hat ihre conexões aktiviert.
Sehr guter Artikel. Fakten! Eigentlich katastrophal und peinlich für die Linken und Tsüri , aber wie heute üblich, Fake ist Trend, wenn aufgedeckt, ist es Pech und es wird weitergemacht als ob nichts wäre, und der Fake trotzdem Realität wäre. Abwärtsspirale, nicht nur der Fake schadet, zusätzlich die Fakten, die etwas positiv bewirken könnten, werden unterdrückt, Double damage
Die Abwärtsspirale wird mit Steuergeldern abgebremst!
Herr Frenkle hat früher bei René Zeyer Betreiber von http://www.zackbum.ch eine Mefienseite (nicht links….)sondern m7tig (was ist das 20Millisekunden:-) auch in der Weltwiche viel und nzz (20stunden.ch;-)) aber dann rausgeworfen weil nicht nutig tja…
Frenkle NOT for President of the USA und Zürich 😀😃
Er heisst Frenkel, und m7tig kenn ich noch nicht, die Weltwiche vielleicht schon, aber danke für den tollen Kommentar. Vielleicht brauchen Sie ein Handy mit einem GROSSEN Display und Auto-Korrektur gibts gratis dazu. Ich übe mich heute Nm. in stoischer Ruhe …
„Bei einer korrekten Verteilung hätten die Bürgerlichen vielleicht ein paar Hundert Stimmen mehr erzielen und die Mehrheit im Gemeinderat gewinnen können.“
Naja, dafür wären Tausende mehr notwendig gewesen…
Etwas mehr Brazil-Karneval würde dem hüftsteigen, zwinglianischen Züri gut tun.
Die „Investition“ der Stadt in Tsri rechnet sich. Fast täglich liefert Jacoby und sein Team Bütteljournalismus vom feinsten für Zürich. Peinlich die „Wahlzeitung“ hat Tsri nicht in Zürich drucken lassen sondern in Deutschland, von Zürich profitieren in Deutschland investieren, ein zutiefst kapitalistisches Vorgehen. Natürlich wurde der Flopp Wahlzeitung in Tsri nicht thematisiert. Chef Jacoby, sitzt in der Eidgenössische Medienkommission (Emek) und beim Zürcher Journalistenpreis, hält es da wie die anderen Mainstreammedien, negatives wird unter den Teppich gekehrt.
Tsüri ist so elendlich linkslastig. Das die FDP da inserieren wollte sagt viel über den Zustand/Gesinnung der FDP aus. Nur die Beiträge über Food interessieren mich. Ansonsten alles zu politisch/links.
Die Brasilianer lesen Tsüri nur wegen dem Caliente Fest. Da bin ich mir ganz sicher. Soll sehr populär sein dort drüben. Sollte Tsüri bisher noch nicht darüber berichtet haben, dann sofort damit anfangen. Eine bessere Ausrede findet ihr nicht.
So ganz nebenbei: Es ist doch interessant das bei all diesen linken Alternativmedien immer die öffentlich linke Hand Geld einschiesst.
Wer schiesst denn bei diesen rechten Alternativmedien Geld ein?
falls beschissen wird, ist das ganz normal. Das macht der Tagesanzeiger deutlich cleverer: Zum Artikel wegen den Lohnanpassungen für die Lehrer schrieb ein user Folgendes, was die Zensur der Linken in Tamedia nicht gefiel: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider müssen wir Ihnen jedoch mitteilen, dass Ihr Kommentar nicht veröffentlicht werden kann, da er gegen unsere Kommentarregeln verstösst. Kommentartext:
“warum spricht man von Lohnanpassung und nicht präzise von Lohnerhöhungen? Das zeigt, wo der Verfasser steht. Eben.”
Leicht kritische Bemerkungen verletzen die SP-Denkweise im TA
Bei aller Kritik muss man fair bleiben: Tsüri ist keine linke Plattform, auch wenn das ständige Getue um den Wohnungsmarkt es anders aussehen lässt. Sie haben mehrere Artikel über den Avdili geschrieben und Wahlwerbung für die FDP gemacht. Wenn die FDP es als linke Website wahrgenommen hätte, hätten sie kaum Zehntausende Franken für Wahlwerbung bei ihnen verpulvert.
Die Prawda musste sich auch nicht um Leserzahlen kümmern. Das Geld fliesst aus der Staatskasse. Wie sich das linksextreme Blatt für Kommunisten und Isalmisten bei den Stadtratswahlen ins Zeug legte, zeigte, dass auch die Türkei wohl mitfinanziert.
Was sagt denn Tsüri dazu? Und was die Stadt und dieser Deutsche Fund? Habe keine Lust, Steuergelder an ein Fake-Magazin zu verschwenden!
Danke für diesen Artikel. Hab Tsüri bis jetzt nicht beachtet. Aber so wie sich alle hier darüber aufregen muss das ja doch etwas interresantes sein. Muss es unbedingt genauer anschauen.
Das haben sich die Follower aus Rio bestimmt auch gedacht.
Liest da jemand jenes Online-Magazin?
Angesichts dessen, dass dort jenes Browser-AddOn zum Lesbarmachen von gegenderten Websites Schwerstarbeit leistet… …ist etwas, was keinerlei Beachtung verdient.
„“Tsüri schafft etwas, was bei anderen Verlagshäusern nostalgische Gefühle auslöst: „Wir sind zum Teil über Monate ausverkauft.““
Schreibt der deutsche Fund. Das ist schon fast wieder lustig. Eins muss man Züri lassen: wären andere in Brasilien auch so geschäftstüchtig, wäre die „Medienkrise“ schon längst behoben. 🙂
Was sicher Fake ist, das ist die Wahlzeitung von Tsüri. Ist am 18. März (10 Tage nach den Wahlen!) immer noch nicht auffindbar im Kreis 9. Wer die Offerte für ein Inserat akzeptiert hat, hat zwar eine Rechnung erhalten. Aber nie ein Belegexemplar. Fragen per Mail oder Telefon werden ganz ignoriert oder nichtssagend beantwortet.
Wer den Newsletter von Tsüri.ch abonniert hat, weiss, dass hier unter dem Deckmantel des „neutralen“ Journalismus Meinungsmache von der übelsten Sorte betrieben wird. Hetze, tendenziöse Berichterstattung, Verleumdung. Alles aus der Perspektive der sogenannten linken und aus deren Sicht sozialen Seite der Gesellschaft gegen die rechten Spekulanten und Kapitalisten. So wird Polarisierung weiter zugespitzt und ein Denken in Stereotypen gefördert.