Einmal mehr zeigen die Märkte, wie irrational sie gerade in den entscheidenden Momenten reagieren.
Dabei ist das Umfeld alles andere als beruhigend. Die US-Notenbank signalisiert „higher for longer“, während sich die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten weiter zuspitzen.
Zwei Faktoren, die eigentlich die Rolle von Gold als sicheren Hafen stärken sollten.
Und doch passiert das Gegenteil.

Der Goldpreis fällt, Anleger verkaufen – und die vorherrschende Marktmeinung kippt ins Negative. Doch wer verkauft hier eigentlich. Und vor allem warum?
Die Antwort ist weniger strategisch als viele glauben: Es geht nicht um Überzeugung, sondern um Zwang.
In Stressphasen, wenn Märkte in den „Risk-off“-Modus schalten, müssen institutionelle Investoren Liquidität beschaffen.
Margin Calls, Verluste in Risikoanlagen und der Abbau von Leverage zwingen dazu, selbst defensive Positionen zu liquidieren.
Gold ist liquide – und wird deshalb verkauft.
Dieses Muster ist alles andere als neu. Während der Finanzkrise 2008 fiel der Goldpreis in der ersten Phase des Lehman-Kollapses deutlich.
Viele interpretierten das als strukturelle Schwäche. Ein fataler Irrtum: In den Folgejahren startete Gold eine massive Rally.
Wer damals im Panikmodus verkauft hat, hat eine der grössten Chancen verpasst.
Heute sehen wir sehr ähnliche Dynamiken.
Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied, der die aktuelle Situation noch brisanter macht: die wachsende Kluft zwischen Papier- und physischem Gold.
An den Terminmärkten wird ein Vielfaches an Gold gehandelt, als physisch verfügbar ist. Solange das Vertrauen in dieses System besteht, funktioniert es.
Doch in Stressphasen zeigen sich die Schwachstellen. Während „Papiergold“ unter Verkaufsdruck gerät, steigt die Nachfrage nach physischem Gold häufig an.
Genau das war auch 2008 zu beobachten: fallende Preise auf dem Papier – und gleichzeitig steigende Aufgelder sowie reale Nachfrage im physischen Markt.
Wer Sicherheit sucht, verlässt sich nicht auf Derivate.
If you can’t touch it, you don’t own it – dieser Grundsatz gewinnt gerade dann an Bedeutung, wenn das Vertrauen in Finanzmärkte zu bröckeln beginnt.
Parallel dazu verschärft sich das makroökonomische Umfeld. Steigende Energiepreise könnten die Inflation erneut anheizen und den Spielraum der Notenbanken einschränken.
Gleichzeitig ist es kaum vorstellbar, dass Zentralbanken im Falle einer Eskalation nicht erneut mit massiver Liquidität reagieren würden.
Die Konsequenz ist absehbar: mehr Geld im System – und langfristig weniger Kaufkraft.
Hier liegt die eigentliche Rolle von Gold. Nicht als kurzfristiges Trading-Instrument, sondern als Absicherung gegen systemische Risiken und monetäre Erosion.
Und dennoch entscheiden sich viele Anleger ausgerechnet jetzt für den Ausstieg.
Gold in einer solchen Phase zu verkaufen bedeutet, ein kurzfristiges Liquiditätsereignis mit einem strukturellen Trend zu verwechseln.
Es bedeutet, dem Marktrauschen zu folgen, statt die zugrunde liegenden Entwicklungen zu erkennen. Es ist ein Fehler, der sich wiederholt.
Wer einen Schritt zurücktritt, erkennt ein anderes Bild: ein fragiles Finanzsystem, zunehmende geopolitische Risiken und Notenbanken, die im Zweifel erneut expansiv eingreifen werden.
Mit anderen Worten: genau das Umfeld, in dem Gold historisch seine Stärke ausspielt. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, warum der Goldpreis fällt.
Sondern: Wer verkauft hier aus Zwang – und wer kauft mit klarem Blick?
Wenn die Vergangenheit eines zeigt, dann das: Die grössten Fehler werden selten in Zeiten der Euphorie gemacht – sondern im Moment der Panik.
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom. Alte thailändische Weisheit.
Exactly. Das Geld liegt im antizyklischen Investment
Nur wer mit dem Strom schwimmt, schafft es zum Ozean.
Alte Bankerweisheit.
Altes chinesisches Sprichwort: „Schwimme mit dem Strom, dann kommst du an einen Ort wo es Geld hat.“
Meine Regel:
1. Gut auswählen. Sich bei der Auswahl Zeit lassen.
2. Liegen lassen. Den Markt ignorieren. Keine Anpassungen vornehmen.
Ich empfehle übrigens *Gurit* als strong buy. In 5 Jahren ein vielfaches Wert.
Ich glaube, Sie sind ein Broker. Wenn nicht, unterlegen Sie Ihre unentgeltliche „Kaufempfehlung“ doch mal mit Fakten.
Ich hab Gurit im Depot. Darum sollten sie auch kaufen.
@Junior Loser-Pattaya = heisse Luft und gelangweilt vom eigenen Ego.
Nein, vor zwei Jahren Rheinmetall gekauft. Das hat sich in pures Gold verwandelt…
Ich empfehle Burckhardt, Kering und Stellantis, mein Nachbar empfiehlt Alibaba und BKW. Sonst noch was?
Da gibt es viel Besseres, wie Gurit.
Taktisches Denken und Handeln veranlasst viele Goldanleger, jetzt zu verkaufen. Stop loss von 10% und dies noch mit Gewinnsicherung ist doch ein kluges, börsenmässiges Vorgehen, das insbesondere bei einfach zu handelnden ETF-Goldanlagen zur Veräusserung motiviert.
ROT, egal ob Gold, Aktien oder sonst was an den Märkten bedeutet immer Panik, weil auch heute zu viele am Markt sind die es sich a.) eigentlich gar nicht leisten können oder b.) to high leveraged sind.
Den Notenbanker hat ihnen ihr eigenes Tun immer mehr die Hände gebunden. Egal, welche Stellschraube sie noch versuchen zu drehen der Schaden folgt fast im Gleichschritt vor allem für den kleinen Mann.
Oeffnen die Amis gehts runter mit Papier -Schrott. Offnen die Chinesen geht aufwärts mit physischem Gold und Silber, denn die sind nicht so blöd wie die Amis, das gegenteil ist der Fall, die kaufen alles was auf dem Markt kommt…
Doch, lasst die Leute verkaufen. Der Goldpreis ist zu sehr aufgeblasen und für jene, die Vermögen sicher anlegen wollen, einfach viel zu hoch. Niemand gibt 120`000 für ein Kilo Gold aus.
Komplette Fehleinschätzung: nicht der Goldpreis ist hoch, sondern die Fiatwährungen haben gegebüber Gold Kaufkraft verloren und werden noch ins Bodenlose abschmieren…
10 Daumen runter und 1 Daumen hoch, da ist klar, wie die Leserschaft hier positioniert ist.
@Visionär: Und wenn Geld wertlos sein wird, mit was soll man dann Gold kaufen? Nicht nur Gold, sondern sogar die Immobilienpreise und die Mieten beginnen zu sinken, auch in der Schweiz. Jetzt in Gold einzusteigen ist nicht die beste Idee. Die Hoffnung, dass der Goldpreis steigen wird, weil die Banken Deckung für das von ihnen ausgegebene Papiergold beschaffen müssen, ist eine Illusion. Keine Bank wird einen Finger rühren, um Deckung für ihr Papiergold zu beschaffen. Nötigenfalls wird Trump per Dekret alle Verpflichtungen aus Papiergold in Luft auflösen, zum Schutz der Banken.
@Peter:
Wie haben es blos die Neanderthaler geschafft ohne Geld zu überleben?
Die Fake-Papierlibörsen werden ganz einfach wegbrechen. Man sieht’s ja jetzt schon: Der Edelmetall-Papierlipreis errodiert, der Preis für das physische Metall jedoch nicht. Die Preise klaffen auseinander, und nach und nach wird sich herausschälen dass der gesamte Papierlizirkus nichts als leere Luft war; ein Versprechen auf etwas das gar nicht vorhanden ist…
Wer sich nur mit Papierpreisen beschäftigt, befasst sich mit einem Luftschloss und ignoriert den gesamten physischen Markt.
Die Chinesen, Russen und der Globale Süden existiert nicht.
Danke für deine grenzenlose Weisheit.
Ich habe jetzt in den SP500 und SMI investiert um mein Geld zu schützen 🤣
„Der jüngste Preis-Rückgang verleitet viele Anleger dazu, genau das Falsche zu tun: zu verkaufen.“
Papperlapapp Vitye, unmöglich zu wissen, ob das das Falsche ist. Wenn der Goldpreis 30 % weiter sinkt und dann für ein paar Jahre da unten bleibt, hören wir dann wieder mal was von Ihnen im Hinblick auf die obige Aussage? Eben.
Ich spüre eine tiefe Unzufriedenheit, mit dir selbst.
Blödsinn! Verkauft!
Ich will günstig zukaufen.
Amen.
„…zwingen dazu, selbst defensive Positionen zu liquidieren.“¨
Gold mag vieles sein aber aktuell ganz sicher keine defensive Position, wer das schreibt, hat von den Finanzmärkten schlicht keine Ahnung. Und im Übrigen, wenn jetzt verkaufen komplett falsch ist, kann ja der Schreiber sein Haus und Lebensversicherung verpfänden und gehebelt long gehen. Wird er kaum machen, da wahrscheinlich schon genügend long und schief.
Dass du dich so echauffierst? Kann es sein, dass du gar nie eine Position hast? Eben…Also behalte deine Belehrungen für dich, bist nicht dem Verfasser seine Schwiegermutter. Du warst sicher nicht an der 100% Rally beteiligt, das steht schon mal fest. Typisch, aber überall nach dem Haar suchen.
Ehrlich Leute, keiner hat was Substanzielles zum Artikel zu sagen. Findet ihr nicht, dass eure Kommentare Zeitverschwendung sind? Ihr belegt nie, was eure Behauptungen zu Fakten machen würden. Alle stochern im Nebel. Glück auf, Leute!
Sehr gut kommentiert, Frustration werden viele an der Tastatur los.
Im Alltag ganz klein, vor dem Bildschirm sind sie Löwen.
Die Krankheit unserer Zeit, kann uns ja egal sein, nicht wahr.
Meine Kommentare dienen vor allem der wundersamen Klickvermehrung (Hässig’s regelmässige Essen in der Kronenstube sind ja nicht billig) und meiner Zufriedenheit. Ob die Vertrottelten Leser damit zufrieden sind ist mir eigentlich wurscht.
Du lieferst den perfekten PoC, dass das für dich 1600%* stimmt.
(*) Orange Dumb et al.
@Calamaris Calamares nicht Wurst oder wenn schon Züri Gschnätzlets a la Crown Hall.
beginnen!
Fiatwährungen, USA, EU, Japan etc. werden irgendwann zwnagsläufig abschmieren. Ist nur noch eine Zeitfrage. Die Comex-Lager für Silber sind bald leer, dann ist Schluss mit Manipulation, und die Edelmetallpreise werden zum Mond abrauschen!! Wer die Reise verpasst ist selber schuld. Die grosse Masse wird dann erst auf dem Mond oben aufspringen, wie immer.
Also, der grösste Fehler, den ein Aleger tun kann, ist auf irgendwen hier auf IP zu hören.
Es sind die dümmsten Affen, die ihr Hirn als erste ausgelöffelt kriegen (altes thailändisches Sprichwort)
Das gilt nicht nur für Anleger!
Den hätte ich noch:
Nur mit einem ausgelöffelten Hirn lässt sich IP noch ertragen.
Altes Paradeplatz-Sprichwort
Hat nicht IP lange vor Dingen gewarnt als Mainstreampresse noch am Schlafen war (viele, nicht alle). Zum Beispiel bei: CS Niedergang, hätte man sich retten können, und viele, viele andere.
Früher habe ich mich ab dem Nebelspalter amüsiert. Heute sind die IP-Kommentare und etwas die Hälfte der IP-Story’s eine Ausflug ins Brüder Grimm „Märchen und Sagen-Land“.
Humor ist wenn man trotzdem lacht
Wusstet ihr schon, weshalb die Tessiner Hexe im Ofen keinen Platz fand? Der war voll mit Raubgold, welches Hänsel einschmelzen und mit einem Schweizer Zertifikat versehen wollte.
…würde stärker und stärker!
Sie verkaufen Gold und Silber, glauben dann sie hätten grosse Gewinne, bis sie feststellen müssen, dass sie für die ständig frisch aufgebuchten Dollars nichts mehr erhalten.
1971 kostete 1Unze Gold 35.- Dollars und heute?
Wirklich dumm ist, wer Gold oder Silber jetzt verkauft.
Die US-Schulden werden immer weniger finanzierbar sein, insbesondere weil jetzt Inflation und Zinsen eher nach oben zeigen.
Die USA sitzt in einer Todesspirale, wie EU, Japan und Co.
weil die Comex-Lager sich leeren.
Wenn die leer sind, ist Ende mit „Terminmarkt“-Manipulation, dann zählt nur noch physische Ware und Minenaktien der Produzenten, oder Bald-Produzenten.
Fürs Trading habe ich zu Interactive Brokers gewechselt: Keine Depotgebühren, keine Stempelsteuer, 50 mal geringere Kommissionen und 500 mal geringere Währungsgebühren als bei Swissquote. Mit 1000Fr. Gutschrift für Neukunden: ibkr.com/referral/silvia841
Klingt zu schön um wahr zu sein!
… und wie lange gehts bis dieser Anbieter Zahlungsunfähig wird, weil er zu wenig Einnahmen hatte?
Interactive Brokers gibt es seit den 80er Jahren. Schweizer wissen einfach nicht, wie sie von den hiesigen Banken und Brokern abgezoggt werden…
An sich wäre die Bude brauchbar.
Nur passt es mir nicht das sie mich zum securities lending ohne Gegenleistung zwingen.
China hat die spezielle militärische Operation des USraels im Iran beendet.
Der Export der Ammoniumnitrate aus China ist nun verboten, die Produktion der Munition im Westen läuft bis die bereits importierten Lagerbestände leergesaugt wurden. Die zweite Quelle der Ammoniumnitrate befindet sich hinter der Meeresenge von Hormuz, die dritte Quelle exportiert seit Jahren nicht weil sie alles selbst in der Ukraine verschiesst.
Das Gold fällt weil dem Krieg die Puste ausgegangen ist.
Wenn es zu einer weltweiten Krise aufgrund Dünger und somit Ernährungsknappheit kommt, steigt der Goldpreis, nicht umgekehrt, auch eine weltweite Rezession begünstigt Gold, weiter Eskalation der dementen Orange aufgrund Midterms Schlappe, ebenfalls.
Kann gut sein, dass Länder die vorher Gold kauften, jetzt verkaufen, weil sie Waffen und Munition beschaffen wollen/müssen.
Der Verfasser erklärt die aktuelle Situation des Goldmarktes gut und plausibel …. während Kommentarschreiber tote Fische, Wasser, Waffen und Munition im Kopf haben.
Hoffentlich haben diese Leute nicht wirklich solche Dinge im Kopf 😉
In der Beurteilung fehlt mir die Berücksichtigung „wo wir preislich beim Gold herkamen bzw. bei der Finanzkrise 2008 standen“ – Könnte es auch sein, dass der Markt „überreizt“ ist?
Der Schlauste Kommentar hier ist, der vom Verfasser.
… die dümmsten Kartoffeln haben die dicksten Bauern.
Ich habe alles Papiergold mit schönen Gewinnen stufenweise verkauft. Die ETF Flows sind plötzlich per Saldo negativ. Ein wichtiger Preistreiber! Damit kriegt die Nachfragestruktur Risse. Ende Januar hatten wir es mit einem gehebelten Mini-Crash zu tun. Das ist etwas ganz anderes! Ob die Goldstory mit dem jetzigen Einbruch vorbei ist, kann man noch nicht wissen. Das kommt ganz auf die Zentralbanken an.
Und ich habe Papiergeld verkauft. In der Migros, ein Zwanzigernötli gegen eine Rechnung von 19.30 Franken. Damit mit kein Buchverlust entstand hat die Verläufein mir noch 60 Rappen gegeben. Gut was?
Warum sie jetzt verkaufen ist ja ziemlich klar.
Der Zenit beim Gold ist erreicht, wie vorher beim Bitcoin.
Jetzt gehen wir in die bereits abgestürzten Sachen rein.
Der Bitcoin hat im letzten Monat 6% zugelegt (währenddem die Aktien um 10% abgestürzt sind).
Wir nähern uns wieder rasant dem Target-Kurs von über 1 Million!
@Chritian Bischof
Ob der Zenit beim Gold erreicht ist, wissen Sie nicht. Es ist nur eine Annahme. Ob es jetzt sinnvoll ist, bei stark gefallen Aktien zu kaufen, ist auch riskant.
Die Aktienmärkte können durchaus noch weiter fallen. Es hängt auch davon ab wie lange der Krieg noch dauert und wann die Oelpreise sinken.
Aber niemand kann das prognostizieren.
Wenn nicht einmal mehr Gold seinen Wert nicht mehr halten kann, stellt sich ernsthaft die Frage was ist dann auf dieser Welt überhaupt noch was Wert? Wir leben in einer künstlichen Blase von Lug, Betrug und Illusion
„Preis“ ist nicht „Wert“.
Die einzig wertvolle Währung ist die Kartoffel. Alles andere hat lediglich einen „Preis“, wie Gold, Bitcoin oder Aktien. Im Vergleich zu Cryptos hat Gold jedoch zwei Vorteile: eine über tausende Jahre erfolgreiche Marketingkampagne und die Unabhängigkeit von zivilisatorischer Infrastruktur. Gold braucht nicht mal Menschen, um Gold zu sein.
Man kann Gold auch essen (z.B. Goldsplitter auf dem Eis, Nuggets in der Bolognaise). Es läuft dann unter „wertvolle Ballaststoffe“.
Ich halte mein physisches Gold als strategische Anlage. Die Preisschwankungen gehen mir am Hintern vorbei.
Regelmässiges rebalancing of Investments ist ein weiterer Verkaufsgrund, z.b. wenn ein Anleger jedes Quartal so umschichtet, dass er mit 10% in Gold investiert ist, dann wird jetzt Gold verkauft, weil Gold stark gestiegen ist.
Und wo bitte soll er jetzt investieren?
Beim rebalancing of Investment wird immer die gleiche Prozentual Aufteilung auf verschiedenen Asset Klassen angestrebt, also wird dort nachgekauft, wo man weniger als den vorgegebenen Prozentualen Anteil hat. z.b.
50% Aktien
30% Anleihen
10% Gold
10% Cash
Das mit dem Goldpreis ist alles Esotherik, wie mir der Vorsitzende der geheimen Sockenfresser-Loge kürzlich glaubhaft versicherte.
@Esotherik
Ihr Kommentar amüsiert mich. Ist der US Dollar auch Esotherik? Vor dem Vietnamkrieg musste man
4.50 Schweizer Franken für einen US Dollar
hinblättern. Und heute!
78 Rappen für einen US Dollar. Euro bei Einführung 1.62 Schweizer Franken. Jetzt 91 Rappen für einen Euro.
Esotherische schleichende Entwertung.
Physisches Gold ist für viele eine Notreserve, mit der man nicht traded sondern am besten sein Lebenlang im Tresor hat.
Ich habe es im Sandkasten bei der Schule vergraben. Aber nicht weitersagen!
Wie lautet deine Privatadresse?
Ich habe gehört das die abbaubaren Goldvorkommen noch etwa 20 Jahren halten. Vieleicht findet dann man neue, aber diese dürften wesentlich teuer abzubauen als heute sein. Daher wird physikalisch gesehen das Angebot in Zukunft schrumpfen. Es ist die Frage wie die Nachfrage sein wird für den Preis. Ist der Preis zu tief, gibt es kaum mehr Produktion.
So ein Quatsch. Wo hast du das gehört, auf dem Toitoi WC vom Openair?
Ausser ein schlauer Kopf findet eine Methode, um aus Meerwasser das gelöste Gold zu gewinnen. Das war schon ein Traum der Nazis, aber es war und ist zu aufwendig und zu teuer. Sofern kein Goldmeteorit runterkommt (nicht auszuschliessen, aber extrem unwahrscheinlich) und keine neuen Methoden gefunden werden, Gold mittels „Atom-Fusion“ in Fusionsreaktoren zu erzeugen (= alchemistischer Traum) wird Gold wahrscheinlich in den nächste Jahren noch steigen.
Der Krieg triggert die nächste Finanzkrise. In den USA hat die Implosion des Privatkredit-Marktes begonnen. Vier Fonds sind bereits illiquide, und haben den Abzug von Kapital eingefroren, darunter Blackrock und Morgan Stanley.
Bear Stearns 2007 anyone?
Gold und Silber sind noch immer in historischen Sphären. Der wirkliche selloff wird vor allem den Aktienmarkt dezimieren, weil da am schnellsten und am meisten Cash zu holen ist.
Wie immer bei steilen Haussen wurde zuviel auf Kredit gekauft. Gold ist völlig überspekuliert und jetzt kommt die Normalierung.
Nerven behalten ist alles. Und alle, die vorschnell reagieren: Tja, Gier hat einen Preis.
Gold ist trotz der aktuellen Volatilität auf einem stabilen Pfad nach oben: Kursziele e.g. J.P. Morgan prognostiziert einen Anstieg auf 6.300 USD bis Ende 2026. UBS sieht ebenfalls ein Potenzial von weiteren 20 % über den aktuellen Niveaus.
Die De-Dollarisierung (insbesondere durch BRICS+; -I :/) führt dazu, dass Zentralbanken weiterhin aggressiv Gold zukaufen, was den Boden für den Preis nach unten absichert.
Kombination aussenpolitischen Krisen (Iran), inneramerikanischen Spannungen (Midterms Bürgerkrieg), Vertrauensverlust in den Dollar pushen Gold.
Könnte es sein – dass Ermotti die 36 Mia für die Aufstockung des UBS Kapitals jetzt am sinkenden Gold-Markt zusammen kauft?
Ich habe ein Kilo physisches Gold, das ich vor Jahrzehnten bei CHF16000/kg gekauft hatte. Dies ist für mich die ultimative Kriegs- oder Krisen-Reserve. Ich nehme an, Gold wird langfristig auf 10 Jahre weiter steigen und in 5 Jahren über CH 150000 sein. Warum? Weil Gold den echten Wert anzeigt des Geldes, ganz im Gegensatz zu den Währungen, die man vor Jahren vom Gold entkoppelt hat. Und wenn ich mal tot sein sollte und das Gold immer noch besitze, soll es als Grabbeilage bei mir ruhen, so wie bei den alten Königen und Fürsten 🙂
Bei vielen alten Königen in Ägypten wurde das Gold aus dem Grab geraubt – bei einem einzigen -Tout-ench-Amun- geschah das nicht, es ist heute im Museum.
Wie gross ist Deine Chance? Museum oder Diebstahl?
Aber wie kommt man dann jetzt darauf zu verkaufen? Das würde ich nie tun.
Die andere Sicht: Der Rückgang der Goldpreise ist darauf zurückzuführen, dass die Zinslogik die Logik sicherer Anlagen außer Kraft gesetzt hat. Die gestiegenen Ölpreise haben die Inflationssorgen verschärft und zu Markterwartungen geführt, dass das Fed Zinssenkungen verschieben wird. In Verbindung mit dem jüngsten Boom am US-amerikanischen Markt für private Kredite und der sich verknappenden Liquidität hat dies zu einem stärkeren US$-Index geführt. Da der Dollar sowohl als sicherer Hafen als auch als Rendite attraktiv ist, lenkte er naturgemäß Kapital ab, das sonst in Gold geflossen wäre.
Now the fun begins
Und wenn dann das Kilo Gold wirklich auf 100‘000 steigt, ist unser heutiges Geldsystem am Ende.
Das Kilo ist über 100’000.-! Wovon sprichst du?
Alles Geschwafel. Gold ist alles andere als liquide. Weder physisch noch synthetisch.
Die Käufer am Golf und in Indien haben schlicht aktuell andere Sorgen und kein Geld, Gold zu kaufen.
Und gleichzeitig wird weiter produziert.
Steigt der Dollar sinkt der Gold-Preis pro Unze. Der Preis in Franken pro Unze steigt dadurch etwas. Allerdings ist der Golpreis in jeder Währung zu hoch und keiner kauft deshalb Gold. Erst wenn der Preis wieder bei ca. 40’000 Franken pro Kilo liegt ist ein Neueinstieg sinnvoll. Staaten wie China und Russland haben immense Goldbestände, als „Sicherhrit“. Die Versuchung für Trump, speziell diese beiden Staaten durch Drücken des Goldpreises in die Knie zu zwingen, ist gross.
Niemand braucht USD wenn er stattdessen Öl, seltene Erden und gute Produkte in CNY kaufen kann.
Bald muss man um Öl aus dem Golf zu kaufen so oder so CNY kaufen, um den Zoll für die sichere passage zu bezahlen.
Investment in die US Börse? Beachtet man den Wechselkurs, macht man wenn es gut läuft kein Verlust.
Aber alles hochgradig politisiert und manipuliert.
Abhängig von Leuten ohne Plan, ohne Weitblick und mit massiven Hass gegenüber allen, die nicht genau machen was sie wollen.