Im Ukraine-Krieg stehen wir im fünften Kriegsjahr. Für einen industriellen Hochintensitäts-Krieg ist das eine aussergewöhnliche Dauer.
Solche Konflikte neigen zum Ausbrennen, weil die enormen Anforderungen an Personal, Material und Logistik mit der Zeit nicht mehr aufrechtzuerhalten sind.
Ein Beispiel ist der Bosnienkrieg (1992-1995). Die Parteien zerfielen rasch in überwiegend lokale Milizen.
Ihre operationellen Möglichkeiten beschränkten sich weitgehend auf lokale oder allenfalls regionale Einsätze. Ein Kampf mit verbundenen Waffen lag ausserhalb ihrer Möglichkeiten.
In der Ukraine ist dies nicht zu beobachten. Die eingesetzten Energiemengen vor allem der russischen Armee nahmen im Verlauf des Krieges stetig zu.
Sie erreichen ein Niveau, das mit keinem Konflikt seit dem Vietnamkrieg vergleichbar ist.
So feuern die Parteien innerhalb von ein bis zwei Tagen etwa so viele 155/152mm-Granaten ab wie die amerikanische Armee während dem 2. Golfkrieg (2003) insgesamt.
Und selbst im geschwächten Zustand von Anfang 2026 ist die Landarmee (Heer) der Ukraine grösser – und vermutlich auch erheblich schlagkräftiger – als jene von Frankreich, Spanien, Deutschland und Grossbritannien zusammen genommen.
In gemeinsamen Übungen zeigt sich regelmässig, dass NATO-Verbände ukrainischen Verbänden taktisch deutlich unterlegen sind (Übung Siil 2025 / Euronews oder Hedgehog 2025 / WSJ 2026).
Die Überlegenheit besteht dabei in Themen wie Drohnentaktik, Digitalisierung, Adaptionsfähigkeit und Entscheidungs-Geschwindigkeit (OODA-Loop).
Dies ist bemerkenswert für einen Staat, der seine zivile Infrastruktur nur noch eingeschränkt aufrechterhalten kann.
Warum ist dies so?
Die Ukraine wird weiter durch eine Koalition unterstützt, die ihr eine enorme strategische Tiefe gibt. Sie ist heute eingebunden in die logistischen Prozesse der NATO-Staaten und erhält Mittel zur Finanzierung der Kampftruppen und der Zivilgesellschaft.
Auf sich alleine gestellt wäre es der Ukraine nicht möglich, eine Landarmee der benötigten Grösse aufzustellen, zu unterhalten oder auszurüsten. Vereinfacht ausgedrückt: Die Ukraine stellt das Personal, der Westen Kapital, Technologie und Munition.
Dadurch kann die Ukraine trotz einer deutlich geringeren Bevölkerung und einer stark reduzierten eigenen Produktion an Waffen und Munition weiterhin mit einem strukturell weit überlegenen Gegner mithalten.
Auf der Seite von Russland muss man feststellen, dass der „Westen“ die russischen Produktionskapazitäten quantitativ und qualitativ unterschätzt hat. Dies bestätigt eine historische Konstante:
Verfügbarkeit günstiger und verlässlicher Energie in Kombination mit einer starken Fertigungstechnik ist ein zentraler militärstrategischer Vorteil.
China spielt eine Doppelrolle und versorgt beide Seiten beispielsweise mit Drohnenkomponenten. Ohne regelmässige Lieferungen aus China würden grosse Teile der westlichen Rüstungsproduktion stillstehen.
Die Abhängigkeit besteht nicht nur bei seltenen Erden, sondern auch bei Sprengmitteln, militärischen Magneten und weiteren kritischen Komponenten.
Was ist nun für das 5. Kriegsjahr zu erwarten?
Auf der innenpolitischen Ebene ist die Ukraine kaum zu Kompromissen fähig. Und Russland hat wenig Anreiz, von seinen Vorstellungen abzuweichen.
Die USA handeln erratisch und stehen in ihrem Krieg gegen den Iran vor enormen Herausforderungen, die europäischen NATO-Staaten verweigern sich noch jedem politischen Dialog mit Russland.
Mit dem Krieg der US-Israel-Allianz ergibt sich geopolitisch eine neue Ausgangslage. Durch die Schliessung der Strasse von Hormus entstehen enorme Verwerfungen an den Energiemärkten.
Aber auch vor allem der Düngermarkt und bei weiteren zentralen Basisindustrien wie Aluminium bestehen Engpässe.
Interessanterweise sind dies Sektoren, wo Russland sehr stark ist und vielfach sogar über Kapazitätsreserven verfügt. Die Attraktivität Russlands als Handelspartner hat somit erheblich zugenommen.
Dies gilt insbesondere für Staaten wie Indien, die dringend sowohl auf Energie- als auch Düngerimporte angewiesen sind. Aber auch Brasilien (Harnstoffe) oder Indonesien (Schwefel) sind für ihre Landwirtschaft abhängig von diesen Lieferungen.
Diese Länder haben keine andere Wahl, als sich weiter an Russland anzunähern. Dies gilt auch für die asiatischen Bündnispartner der USA, vor allem Südkorea und Japan, die dringend auf Energieimporte angewiesen sind.
Aber auch in westeuropäischen Kernstaaten der EU gibt es Forderungen – zum Beispiel dem belgischen Ministerpräsidenten Bart de Wever – nach einer „sofortigen Normalisierung“ der Beziehungen zu Russland.
Die bereits vorher bestehenden inneren Konflikte innerhalb der europäischen Staaten werden so verschärft. Gleichzeitig geraten diese Ökonomien durch die Verwerfungen weiter unter Druck, was die Mobilisierung von finanziellen Mitteln für die Ukraine noch mehr erschwert.
Das 90 Milliarden Euro-Unterstützungsprogramm der EU ist weiterhin blockiert. Die Ukraine ist somit auf bilaterale Hilfen aus einzelnen EU-Staaten angewiesen (Deutschland, Skandinavien), die überwiegend selber mit sehr grossen wirtschaftlichen Problemen kämpfen.
Die supranationalen Institute (Weltbank und IMF) wurden in den letzten Jahren dazu genutzt, um die Ukraine finanziell über Wasser zu halten – allein in den ersten 12 März-Tagen hat der IMF über 1,1 Milliarden Dollar ausbezahlt (IMF 2026).
Es ist absehbar, dass verschiedene Entwicklungs- und Schwellenländer in den nächsten Monaten dringend auf Gelder angewiesen sein werden. Diese stehen in Konkurrenz zu den Bedürfnissen der Ukraine.
Auch diese Geldquelle droht somit zu versiegen.
Der Bedarf der Ukraine an Unterstützung steigt gleichzeitig an, da die inländische Ökonomie und die Exporteinnahmen weitgehend zusammengebrochen sind.
Die geringeren, verfügbaren Ressourcen haben in der Ukraine in den letzten Monaten zu erheblichen innenpolitischen Umwälzungen geführt.
So verloren eine Reihe einflussreicher Politiker und Berater ihre Posten. Diese Instabilität in der Führung ist ein typisches Anzeichen, dass ein politisches System unter erhöhtem Druck steht.
Für Abnützungskriege sind lange Phasen relativer Stabilität, gefolgt von einem raschen Zusammenbruch, typisch. Die Ukraine hat zwei grundlegende Herausforderungen:
Der Mangel an motivierten und kampffähigen Soldaten und die erodierende ausländische Unterstützung (Geld und Material). Beide Faktoren könnten für sich genommen bereits einen Zusammenbruch auslösen.
Unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen erscheint 2026 nur ein Friedensschluss entlang der russischen Forderungen möglich.
Die Alternative ist ein militärischer und politischer Zusammenbruch der Ukraine, entweder in 2026 oder spätestens in 2027.
Katalysator könnte insbesondere der Iran-Konflikt sein. Dieser könnte einen der grösseren europäischen Staaten dazu zwingen, die Beziehungen zu Russland unilateral zu normalisieren und die Hilfen an die Ukraine einzustellen oder deutlich zu reduzieren.
An einem Zusammenbruch der Ukraine kann niemand ein Interesse haben, auch nicht Russland. Ein „Failed State“ dieser Grösse wäre ein ständiger Unruheherd für ganz Europa und würde auch Russland negativ beeinflussen.
Vor allem die europäischen Verbündeten der Ukraine stehen in der Pflicht, endlich entschlossen auf einen raschen und dauerhaften Friedensschluss hin zu arbeiten. Mit den Ereignissen um den Iran besteht es eine Möglichkeit, einen solchen Schritt innenpolitisch zu erklären.
Europa steht vor einer strategischen Entscheidung: Fortgesetzte Konfrontation mit steigenden ökonomischen Kosten und ohne realistische Aussicht auf Erfolg, oder eine Neuordnung der europäischen Sicherheitsarchitektur unter Einbezug Russlands.
Die wirtschaftliche Lage vieler europäischen Staaten ist angespannt. Besonders energieintensive Industrien (Chemie, Schwerindustrie, Datencenter) verlieren international an Wettbewerbsfähigkeit. Mit den Verwerfungen des Iran-Kriegs wird sich die Konjunktur weiter eintrüben.
Eine sicherheitspolitische Entspannung in Europa und eine Verständigung mit Russland würde unmittelbare positive wirtschaftliche Effekte entfalten.
Insbesondere im Energiesektor, aber indirekt auch in allen europäischen Ökonomien. Es ist somit Zeit zu handeln. Mit kühlem Kopf und frei von Emotionen.
Ukraine ist doch ein failed Staat und war dies auch schon vor dem Krieg.
Der Schreiberling muss aufpassen, nicht dass die „Oberste Europäerin“ ihn auf die Liste der unerwünschten Personen setzt. Baud hat sich nicht so stark für Russland gemacht, er hat nur Urkainer zitiert, das hat schon gereicht.
Baud hat dafür aber auch Geld gekriegt vom Kreml. Wenn ich sehe wie oft und wie agressiv hier bei IP Pro Putinismus zelebriert wird (und pro-Ukraine Meinungen komplett fehlen), dann frage ich mich auch was da im Hintergrund für Geldströme fliessen.
Zitat: „Die Ukraine stellt das Personal, der Westen Kapital, Technologie und Munition.“ Verschiessen die vom Westen entwickelten und gelieferten Drohnen jetzt täglich mehr 155/152mm-Granaten als die amerikanische Armee während des 2. Golfkrieges (2003) insgesamt?
Hört endlich mit dieser Dr… Ukraine auf. Alles nur Propaganda. Geht allen am Allerwertesten vorbei. Europa ist nur noch irre!
Nein, solange der sogenannte Krieg dauert, genao so lange können die
Bürger ausgeraubt werden. Die Frage bleibt: Wohin fliessen, flossen
all diese Milliarden?
Darauf wartet Putin – auf den Kanossagang und Kniefall Europas – Trump hilft ihm dabei.
„Ukraine als Failed State wäre Unruheherd für alle“ macht Hoffnung, dass sich vielleicht doch einmal jemand mit ein bisschen Weitblick auf IP verirrt hat.
Nach dutzenden Zeilen mehrheitlich zusammenhangslosem Geschreibsel erklärt der anonyme Autor „nur ein Friedensschluss entlang der russischen Forderungen erscheint möglich.“ Er impliziert, wenn die Ukraine überlebt, wäre sie ein failed State, man solle endlich Kyiv Russland anschliessen.
Was Europa mit den 20m zusätzlichen ukr Flüchtlingen machen soll bleibt (wie immer bei den ProPutinisten) ein Geheimnis.
Der Staatszweck der Ukraine ist der Kampf gegen Russland und alles russische, deshalb wurde und wird sie auch vom Westen unterstützt.
Zusammen mit der NATO/EU Anbindung der Ukraine, was die Anwesenheit von NATO-Infrastruktur in Charkow und Sumi bedeuten würde, plus der russophoben Tendenz in der EU, ist dies eine tödliche Gefahr für Russland. Der Kreml wird dies beseitigen müssen und das ginge nur entweder mit einer Neutralisierung der Ukraine, oder dem Ende der Existenz eines Staates Ukraine.
Andere Varianten gibt es für Russland nicht.
Kindergartenbombende Russen (Siehe Syrien und Ukraine) sind halt einfach unsympathisch. Vielleicht sollten die Ruzzen überhaupt aufhören, immer auf Seiten von Diktatoren überall auf der Welt Frauen zu vergewaltigen und Kinder zu verstümmeln? Vielleicht wären Sie dann liebenswerter?
Interesssant wie sie den Ukrainern ihre Existenz absprechen. Was wehrten sich die Schweizer gegen die Habsburger – alles dasselbe.
Niemand ist „phob“ wen jemand tatsächlich angreift und massenmorded. Ihre Verharmlosung eines aktiv stattfindenden Angriffskrieges in Europa ist absurd.
Es ist kein Krieg, sondern eine örtlich und zeitlich begrenzte Spezialoperation. Wir haben das mit Frau Martullo besprochen, und es waren alle einverstanden.
WWIII
Da wird wieder einmal die Mär von den angeblich unerschöpflichen und unverzichtbaren russischen Ressourcen verbreitet.
Es ist andersrum: Die Ukraine produziert trotz Krieg mehr Munition, Drohnen, jetzt auch Raketen usw. als die ganze NATO exkl. USA und zerstört die russ. Streitkräfte schneller als diese ersetzt werden können. Die Katastrophe für die Europäer wäre, wenn die ukr. Rüstungsindustrie und Streitkräfte in die Hände der Russen fielen. Darum finanzieren sie im eigenen Interesse die Ukraine weiter.
FDP….Fast Drei Prozent…..oder Schnur-Stracks-ins-Verderben-Zimmermann….
Strecken Sie ihre Propaganda um den Factor (- 10.7), dann kommt er 19.47 \% an die realen Fakten !
Chlause hat wieder einen langen Witz gebröselt!
Dein Beitrag ist definitiv weniger Wert.
Die Unruhestifter heissen Russland (Mafiagaunerstaat von Kommunismuszombies) und China.
Wer hat die Ukraine angegriffen?
Wer bombardiert gezielt Zivilisten zwecks Demoralisierung und begeht jeden Tag neue Kriegsverbrechen?
Dieser Artikel – krank…
Während Barbarossa haben die Amerikaner den grössten Fehler ihrer Geschichte begangen: sie haben den Russen gegen Deutschland geholfen. Sie hätten temporär den Deutschen gegen Russland helfen müssen. Was folglich dieser Dreckskommunismus über die Welt gebracht hat, stellt alles in den Schatten!
Zitat: Wer bombardiert gezielt Zivilisten zwecks Demoralisierung und begeht jeden Tag neue Kriegsverbrechen?
Antwort: USA und Israel !!!
Zitat: Was folglich dieser Dreckskommunismus über die Welt gebracht hat.
Antwort: Sie sollten sich mal informieren wer Nazi-Deutschland und Hitler aufgebau hat, und wozu ! Darüber hinaus woher der Kommunismus herkam, wer ihn finanziert hat, nach RUS und Osteuropa gebracht hat, und wozu! Ich empfehle die Bücher von Anthony Sutton. How the Wallstreet financed 1.Hitler 2.the bolshewik revolution.
Naja, auf die Resultate des Kapitalismus kann auch keiner Stolz sein.
Wer hat seit 1945 etwa 30Millionen Kriegstote zu verantworten ?
PS.: Es ist nicht Russland bzw. die Sowjetunion !!!
1. Interessiert sich niemand für solche Schülerausätze.
2. Der Stil ist von Claus(e)witz gleich wie die einschlàfernden Artikel von Stahel.
3. Ob Stahel, der sanktionierte Schweizer oder Stöhlker ist völlig egal, weil alle drei russische Propaganda verzapfen.
4. Diese als Artikel getarnte Gedanken sind Werbespots für die Russen.
5. Alle 3 genannten erachte ich als russische Trolle.
6. Russische Trolle kommentieren gleich im Dutzend.
7. Von Intelligenz kann man deshalb aber nicht ausgehen.
8. Alles dient nur der Desinformation und Verneblung der Tatsachen.
9. Der Krieg ist für Putin verloren.
Wie recht sie haben, auch Claus(e)witz weiss um die Qualität seiner Schüleraufsätze darum steht er nicht mit richtigen Namen hin!
Russland kann den Krieg militärisch nicht gewinnen, und steht vor dem Zusammenbruch. Deshalb ist Russland gezwungen Frieden zu schliessen. Den Vorgeschlagenen Frieden von Russland ist jedoch eine Kapitulation der Ukraine. Die Ukraine wird nicht kapitulieren. Es würde nämlich ihr Ende bedeuten. Der ganze Artikel ist eine Märchengeschichte und des Lesens nicht würdig. Die Wahrheit ist, dass Russland nur noch eine 50% Chance hat, den nächsten Winter zu überstehen. Ich würde nicht darauf wetten. Für die Ukraine ist Iran ein Wendepunkt. Warum? Weil der Iran gerade militärisch vernichtet wird.
@John Rambo
Wow, was für eine Ankündigung der Ereignisse. Sie sind ja besser als Uschi von der Leyen.
Können Sie sich vorstellen wie viele Waschmaschinen es in RUS gab und noch gibt? Weil die RUS enteignen ja alle Bürger ihrer WM um die Chips raus zu holen um in ihre Hyperschallraketen zu bauen, weil sonst würden die ja nicht funktionieren.
Auch ist laut Meldung aus 2022 ist den RUS längst der Treibstoff, die Munition und was sonst noch ausgegangen.
Die 50% CHance den Winter zu überstehen wurde schon 22,23,24,25 gemeldet.
Wer hat jetzt recht ? Sie, oder die Anderen ?
Der russische Troll Aleks. In diesem Winter war die Chance so 80%. Ich habe nie geschrieben 50%. Übrigens was ist aus den Hyperschallraketen geworden? Die galten doch als unbesiegbar. Wenn ich schreibe, dass sie Chance 50% ist, dann ist das optimistisch und sie werden es wahrscheinlich überstehen. Sicher bin ich aber nicht. Beim darauffolgnenden Winter ist die Chance auch 50%. Weil Sie und Putin den Glauben nicht verlieren, bleibt das Risiko bestehen. Die Anderen sind die Russen? Plötzlich kommt der Zusammenbruch doch noch, und alle sind überrascht. Ich weiss nicht wann, aber er wird kommen.
@Rambo, jeder der sich nur ganz wenig informiert, erkennt sofort, dass die MSM Berichterstattung vom kollabierenden Russland westliche Propaganda ist.
Russischer Troll Lumen
Ich schaue nicht die westlichen Medien und mir ist auch nicht bekannt, dass die wissen oder richtig analysieren können. Es gibt Leute, welche direkten Zugang haben und dort gelebt haben und der Sprache mächtig sind. Die haben in ihrer Ausbildung richtig gelernt zu denken. Was man von Lumen nicht behaupten kann. Der informiert sich beim Kreml. Putin hat sich vor 2022 nicht informiert und tut es sicher nicht mehr. Benutzt nicht mal das Internet. Das Internet geht auch nicht mehr in Moskau. Russland schützt seine Bürger vor dem westlichen Einfluss. Das Ende ist nah.
Für die russischen Trolle Aleks und Lumen. Ich habe nicht nach deren Meinung gefragt. Interessiert mich auch nicht. Wenn man so beschränkt ist, verliert man jeden Bezug zur Realität. Indem sie hier kommentieren, glauben sie Russland zu helfen. Ist ein Irrtum. Der Entscheid Putins diesen Krieg anzufangen ist das Dümmste was er machen konnte. Und jeden Tag macht er weiter ohne Einsicht. Die Russen merken das nicht mal.
Alle Kritiker sollten einmal einen Geschichtsatlas kaufen und sich bei den Kapiteln Osteuropa und vor allem Russland Kenntnisse aneignen, bevor sie in die Tasten greifen.
Sie werden u.a. bemerken, dass das Jahr 1871 mit der Gründung des Deutschen Kaiserreiches für Europa eine tragische Wende zur Folge hatte.
Kyiv ist älter als Russland. Und deren Wahrzeichen war ein Dreizack.
@Rolf
Besten Dank für Ihren Bericht Herr Clausewitz.
Ich finde es zutiefst erschreckend zu sehen, wie überall auf dieser Welt im 21. Jahrhundert weiterhin Mächtige versuchen Probleme durch Kriege zu lösen. Dies hat nach meiner Erkenntnis noch nie funktioniert.
Ausser, dass sich sehr reiche Leute weiter bereichern und dies auf Kosten der Bevölkerung.
Diese Bevölkerung wird durch die Medien höchstgradig manipuliert, dass sogar Herr Goebbels vor Neid erblassen würde.
Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit SWP-Aktuell 2026/A 15, 19.03.2026:“..ist Korruption in der Ukraine nach wie vor Symptom eines Governance-Modells, das den Anforderungen von Rechtsstaatlichkeit noch nicht genügt.“
Die Frag wohl ob, die Regierungschefs der EU nicht sehen können und wollen, dass das ukrainische Regierungssystem auf Korruption aufgebaut könnte sein, weil die Rechtsstaatlichkeit fehlt. Je mehr Kohle ins Land verfliesst, desto grösser wird der Korruptionssumpf. Das Resultat: „Der Mangel an motivierten und kampffähigen Soldaten“
Gunther Kropp, Basel
Und genau gegen diese Korruption sind die Ukrainer 2014 auf die Strasse gegangen – ein grosser teil der Korrupten sind nach Russland geflohnen und haben von dort aus die Wiedereroberung ihrer Kolonie geplant. 2022 haben sie das in die Tat umgesetzt.
Es ist absurd das hier irgendwie erwartet das man „nicht korrupt“ wird per zauberhand. Dafür muss man schon was tun. Und das taten die Ukrainer. Und die Gegner dieser Taten haben wehren sich.
Russland ist noch viel mehr korrupt als die Ukrainer im Index.
Und warum nutzen Sie das, um die russische Invasion zu rechtfertigen?
„Strategie“, 1923
„Jeder Krieg stellt einen Einzelfall dar, der ein Verständnis seiner eigenen Logik und seines ganz eigenen Charakters erfordert.“
Damit sind die meisten Politiker und Militärs überfordert.
Vergleicht man die Zerstörung die in Teheran und Beirut gemacht wird, mit der von Kiev, dann muss man sich sagen Putin war nie aus auf die totale Zerstörung der Ukraine wie Trump gegen Iran.
Etwas sehr Apfel und Birne verglichen.
Im Gegenteil: Er konnte sogar das Titelblatt der Vogue posieren.
Schon komisch…
Schauen Sie sich die Orte entlang der Frontlinie in der Ukraine an, also Mariupol, Bucha und Irpin in den ersten Jahren des russischen Einmarsches in die Ukraine, und vergleichen Sie die damaligen Verhältnisse.
Der einzige „failed state“ in unserer Nachbarschaft scheint mir Russland, wenn man Monaco und Lichtenstein aussen vor lässt und Ungarn und die Türkei ignoriert.
Sie werden einfach irgendwie weiter machen. Zu gross ist die Angst vor Gesichtsverlust.
Da kann man noch so gute Argumente bringen.
Es soll einfach niemand sagen, man hätte es nicht gewusst.
Für AHV Rente kein Geld vorhanden.Wo sind die nächsten
30 Milliarden für die Ukraine.
Habe von Bern noch nichts gehört
oder gelesen !! Von der EU
schon wieder 100 Milliarden
beschlossen für diese Jahr !!
Wer hat diesen unnützen Krieg begonnen? Ich habe keine Ahnung, aber es muss ein absoluter Vollidiot sein.
Putin und seine Clique
Vielen Dank für diese Berichte. Ich lese diese als Ex-Militär mit Genuss und Interesse.
Fachlich gibt es in der Schweiz sonst nichts auf diesem Niveau, nicht mal in den Militärzeitschriften.
Bitte beachten Sie ergänzend diese „russische Propaganda“ aus dem Jahr 2021.
Wenn Sie bis Minute 06:33 durchhalten hören Sie eine interessante Aussage mit den Buzzwords „Nord Stream“ und „grüner Wasserstoff“.
Viel Spaß!
https://www.youtube.com/watch?v=TbLiQMrsXpQ&t=442s
Man kann es immer nur wieder betonen : OHNE Nato und Kriegsfinanzierung seitens des Westens, wäre dieser inszenierte Krieg schon lange vorbei, und dieser Bettel-Schauspieler irgendwo im Knast !
Wir sollten uns auch von dem Begriff „Neutralität“ verabschieden, denn wer sich auf eine Seite schlägt (Sanktionen) ist nunmal nicht Neutral.
In der Ukraine sind schon lange NATO-Kräfte aktiv, was die NATO schon heute zur faktischen Kriegspartei macht.
Ich fände es besser, man opfert Europa nicht, für geostrategische Spielchen und erst recht nicht für die Ukraine.
Wie würde Ihrer Meinung nach die russische Invasion in der Ukraine für die Ukraine und die Ukrainer enden, wenn der Westen der Ukraine nicht helfen würde, selbst in dem begrenzten Umfang, in dem er es bisher getan hat?
Die beiden Kriege sind eng verbunden. Nur die USA scheint überhaupt nichts gelernt zu haben aus dem Ukraine-Krieg.
Kaum wurden die US/israel-Flieger ein bisschen aggressiver, kommen die Verluste (vorgestern Abschuss F35, gestern eine F15 und F16, heute bereits wieder eine AQ).
Ich gehe davon aus, dass der Iran S-400 hat. Die schiessen die Allianz-Fliegern ab wie die Tontauben.
Trump muss hier sofort den Exit vollziehen. Aus beiden Kriegen.
Der Bundesrat steht in der Pflicht, endlich wieder die immerwährende Neutralität der Schweiz wieder umzusetzen.
Dazu gehört insbesondere:
– Aufhebung sämtlicher Sanktionen (allenfalls kann man die der UN beibehalten)
– Sofortige Einstellung jeglicher direkter oder indirekter Unterstützung einer Kriegspartei (insbesondere all der Zahlungen an die Ukraine). Wer was kaufen oder verkaufen will, kann das machen (gegen Cash)
– Anbietung der guten Dienste für Konfliktparteien, bei Wunsch
– Verzicht auf alle Waffensysteme mit politischer Komponente (siehe F-35). Beschaffung muss einzig aufgrund Kosten- und Leistungskriterien erfolgen
– Maximale Distanz zu Militärbündnissen (vor allem Nato)
Sie vermischen verschiedene Konzepte. Sanktionen sind wirtschaftliche Maßnahmen und haben nichts mit „Neutralität“ zu tun, die im Falle der Schweiz militärisch gemeint ist. Was die militärischen Aspekte betrifft: Was würden Sie sich wünschen, wenn Russland, Iran oder Nordkorea eine Rakete auf Zürich abfeuern würden? Würden Sie es vorziehen, wenn sie auf dem Weg abgeschossen würde, oder dass alle Länder, über die sie fliegt, sie Zürich treffen lassen, weil es „nicht unser Konflikt“ sei?