Auf die Story von NZZ-Chefredaktor Eric Gujer gabs über 720 Online-Kommentare. Und einige Abo-Kündigungen.
Den jugendlichen Brandopfern von Crans-Montana war es laut Gujer „wichtiger, die züngelnden Flammen mit dem Handy zu filmen, als sich in Sicherheit zu bringen“.
Für den obersten Publizisten der Neuen Zürcher Zeitung ein „Sinnbild für eine enthemmte Spassgesellschaft und die Krise der Eigenverantwortung“.
Es sind solche Leitartikel aus der Feder des ersten Schreibers des helvetischen Eliteblatts, das 2030 sein 250-jähriges Bestehen feiert, die auf der Redaktion Fieberschübe provozieren.
„Keiner bremst Gujer“, sagt ein Gesprächspartner. „Die Kontrollen versagen.“ Im Walliser Skiort starben 41 junge Menschen, über 100 erlitten teils schwerste Verletzugen. Selber schuld, schien Gujer implizit zu sagen.
Gujer führt die NZZ seit Frühling 2015. Zuvor war der Versuch des VR-Präsidenten und rechtsbürgerlichen Zürcher Kreise gescheitert, Markus Somm auf dem Stuhl des Chefredaktors zu installieren.
Heute, 11 Jahre später, gilt Gujer als Alleinherrscher, der mit Angst führt. „An Ressortleiter-Sitzungen staucht er Opfer vor allen anderen zusammen“, sagt der Insider.
Bald geht die Ära Gujer zu Ende. Und so fragt sich die Redaktion, wer auf den starken Kapitän folgt.
Am liebsten hätte der 63-jährige noch länger die Macht behalten, vermutet eine andere Quelle. „Doch mit diesem Plan ist Gujer gescheitert.“
Also sehe dessen neue Offensive vor, seinen wichtigsten Unterstellten in die Pole-Position für seine eigene Nachfolge zu schieben: Benedict Neff.
An Neff entzünden sich die Geister auf der Redaktion. Wegen dessen Umgangstons, der Kündigungen und Entlassungen – vornehmlich von Frauen – und des publizistischen Kurses.
„Was Neff bringt, ist nicht mehr bürgerlich, sondern nationalkonservativ“, findet eine Person, die wie alle Auskunftspersonen nicht namentlich genannt werden möchte – aus Angst vor Nachteilen.
Neff, 20 Jahre jünger als Gujer, verkörpert die nächste Generation. Doch im Geist sei er ebenso ein rechter Hardliner wie sein Vorgesetzter.
2017 hatte der Schwyzer von der Basler Zeitung zur NZZ gewechselt, die ihn als Korrespondent nach Berlin schickte.
Nach drei Jahren in der deutschen Hauptstadt hatte Neff genug. Er wechselte zu Springer, wo er Mathias Döpfner, dem CEO des grossen Verlags, als dessen Stabschef den Laden schmiss.
Lang dauerte der Einsatz nicht. Schon 2021, im Folgejahr, kehrte Neff zur NZZ zurück. Von Gujer hatte er den Job des Feuilleton-Leiters in der Zürcher Zentrale erhalten – ein Sprungbrett für höhere Weihen.
Diese materialisierten sich im Frühling vor einem Jahr. Neff übernahm von Peter Rasonyi die Leitung des Auslandsteils.
Rasonyi galt als Urgestein der NZZ-Redaktion, mit langer Erfahrung als Wirtschaftsredaktor und Korrespondentenjobs in Berlin und London.
10 Jahre hatte Rasonyi ab 2015 das Ausland geleitet, unter ihm machten engagierte Frauen mit geübter Feder und tiefem Wissen Karriere.
Wenn Gujer im wichtigen NZZ-Ressort die Agenda bestimmen wollte, stellte sich Rasonyi vor seine Leute und bot dem Chef die Stirn.
„Er recherchierte das ganze Wochenende, um an der nächsten Sitzung nicht klein beigeben zu müssen.“
Es war ein Abnützungskampf gegen den grossen Gujer, der mit der Verbannung des Unterstellten aus der Hauptredaktion endete.
Rasonyi wurde wegbefördert, zum Nischenprodukt „NZZ Pro“ als Co-Chef. Das Ruder im Ausland übernahm Benedict Neff, Gujers „Liebling“.
Dieser würde „lieber Marathon laufen, als Gujer Paroli zu bieten“, sagt der Gesprächspartner. „Umgekehrt wird er in seinen eigenen Teamsitzungen giftig, wenn ihm jemand inhaltlich Paroli bietet.“
Vor allem Frauen bekamen das zu spüren. Mehrere haben die NZZ in den letzten Monaten und Jahren verlassen – teils freiwillig, teils erzwungen.
Es seien „einige Klagen vor Arbeitsgericht“ hängig, sagt ein Insider mit Verweis auf Informationen aus Zürcher Anwaltskreisen. Die Kündigungen hätten das Potential, missbräuchlich zu sein.
Der wahre Grund für die Trennung sei nämlich nicht wie von der NZZ behauptet eine ungenügende Leistung. „Bei den Gekündigten handelt es sich durchs Band um fähige Journalisten“, so die Quelle.
Eine langjährige Redakteurin hatte im Wirtschaftsressort den Job verloren – auch sie sei, so heisst es, Opfer einer verschworenen Führungstruppe rund um Gujer geworden, die vor allem eines verbinde:
Unbedingte Loyalität zum Chefredaktor.
Ein anderer Abgang bei der NZZ hat in der Zürcher Medienszene für Aufregung gesorgt; jener von Hansueli Schöchli.
Schöchli war lange beim „Bund“, bevor er 2009 zur NZZ wechselte, wo er zu den bekanntesten Namen im Wirtschaftsteil zählt.
In diesen Wochen hört der Bankenkenner auf – nach 17 Jahren. Er habe genug von Gujer, ist aus der NZZ, die in Wirtschaftskreisen weiterhin grossen Einfluss geniesst, zu vernehmen.
Auf Fragen zu den Gründen von Schöchlis Abgang und jenen weiterer Redaktoren wollte eine Sprecherin der NZZ nicht eingehen. Zur Nachfolge Gujers meinte sie:
„Die Wahl der Chefredaktion liegt in der Verantwortung des Verwaltungsrats und erfolgt in einem geregelten Verfahren.“
„Schöchli“, sagt eine Quelle, „wollte nicht länger nach Gujers UBS-Pfeife tanzen.“ Der würde seine Leute auf UBS-Support trimmen.
Es gehe darum, der Bank publizistisch Sukkurs zu leisten in deren Fight um möglichst wenig Zusatzkapital.
Zum Eklat sei es gekommen, als Schöchli die für den Finanzplatz zentrale Frage nicht nach dem Gusto der Bahnhofstrasse beleuchtet habe.
So meinte der Journalist letzten Herbst, „die geplante Regelverschärfung beim Kapital“ würde laut Professoren „die Gesamtkosten der Bank nur in bescheidenem Ausmass erhöhen“.
Schöchlis Fazit: „Die UBS selber sieht das ganz anders. Die Kontroverse wird weiter schwelen.“
Für Eric Gujer sei diese Kritik bereits zu viel des Guten gewesen, ist von mehreren Seiten zu vernehmen.
Ebenso wenig Gefallen fand Gujer an Schöchlis Fragezeichen hinter den Ansichten eines Star-Historikers: Oliver Zimmer.
Der gehört zu den Stammgästen in der NZZ unter Gujers Führung. Der Gelehrte hält nichts vom EU-Rahmendeal.
Im Oktober kritisierte Zimmer im NZZ-Interview die „soziale Zweiteilung“ im Land im Zuge der starken Immigration; man müsse „nicht Sozialist sein, um das zu erkennen“.
Schon am Folgetag legte Schöchli Zimmers Thesen auf den Prüfstand. „AHV, Wirtschaft, Wohnungsknappheit: Die Einwanderung ist nicht an allem schuld“, befand der Wirtschaftskenner.
Dann schrieb Schöchli: „Die Einwanderung aus der EU ist in erster Linie eine Zuwanderung in den Arbeitsmarkt. Und diese spiegelt die wirtschaftliche Attraktivität der Schweiz.“
Eine Affront des Unterstellten gegen Gujer? Dass der Chefredaktor an EU-Kritiker Zimmer den Narren gefressen hatte, war allen bekannt.
Doch Schöchlis Konter entsprach der klassischen NZZ-Haltung: Frei seine eigene Meinung kundtun zu wichtigen Themen, mit Fakten belegt, immer aus liberaler Warte betrachtet.
Genau diese Grundeinstellung sei unter Gujer abhanden gekommen, befindet ein Gesprächspartner, der sich selbst als klassisch Mitte-Links stehend verortet, die NZZ aber wegen ihrer liberalen Ausrichtung stets geschätzt habe.
„Luchsinger, Spillmann, Felix Müller von der Sonntags-NZZ, sie waren liberale Schwergewichte“, führt der Beobachter aus. „Die wüssten mit Gujers und Neffs heutigen rechten Ideen nichts anzufangen.“
Wenn er könnte, dann würde er der NZZ zurufen: „Ihr müsst wieder liberal werden“.
Die zahlreichen Abgänge, nicht selten gefolgt von Klagen, und das als autoritär beschriebene interne Klima machen die Nachfolgefrage zum wegweisenden Entscheid.
Der Verwaltungsrat der NZZ verhalte sich angesichts der Bedeutung der Weichenstellung eigenartig passiv, findet ein Beobachter.
„Gujer will seine Nachfolge selber regeln, und der VR merkt es nicht“, folgert dieser daraus. Wer folge, falls es nach Gujer gehe, sei jedoch klar: Neff.
Dieser findet trotz seines Kaderjobs Zeit für Kolumnen als freier Autor im „Bote der Urschweiz“, wo er „zur Schwyzer Seele“ meint: „Mir gefällt die Mentalität: Freiheitsdrang und Widerspruchsgeist“.
Wird Gujer mit seinem Manöver zum Ziel kommen? Kürzlich sei Patrik Müller an der Falkenstrasse gesehen worden, geht um.
Müller ist langjähriger publizistischer Leiter von CH Media, einem grossen Verlagshaus mit Zeitungen von der Ostschweiz übers Mitteland bis ins Baselbiet. Die NZZ-Gruppe hält 35 Prozent am Unternehmen.
Die vor Wochenfrist per SMS verschickte Frage, ob er im Rennen um Gujers Nachfolge sei, liess Müller bis heute unbeantwortet.
Die NZZ ist eine hervorragende Zeitung. Die Aufgabe von Gujer ist es nicht sich Freunde zu machen sondern die Zeitung zum Erfolg zu führen und genau das macht er.
Am liebsten würde ich noch ein Zweit- und Drittabonnement absegnen.
NZZ – weiter so❤️
Der NZZ ist ein Schundblatt.
NZZ ist sicher beim Niveau vom Phuket/Pattaya Umfeld, das für manche offensichtlich das Non plus Ultra darstellt, die Super-Zeitung. Deswegen ist der Kommentar von Junior Loomit Pattaya (alleinig diese lächerliche Bezeichnung deutet tatsächlich auf das dortige Niveau hin, soll offensichtlich keck und lustig sein) whrs tatsächlich ernst gemeint. Im übrigen kann man auch noch ein Zweit und Drittabo abschliessen, es wird niemand davon abgehalten, NZZ ist keine Limited Edition
Und alle denen die NZZ nicht passt können ja den Blick oder 20min lesen. – alles freiwillig
Journalisten wissen nicht was echte Arbeit ist (am PC lustig Schreiben ist es sicher nicht) und darum brauchen sie manchmal mehr druck.
Seit wann kannst du den lesen?
Die NZZ haz doch schon im Dezember den Vogel abgeschossen. Man verteidgte Leute die sich in den Kanton Graubünden abmeldeten und sich dort, zu einem tiefen Steuersatz – die PK auszahlen lassen – der Wohnsitz in Zürich war jedoch immer noch der Hauptwohnsitz. Die NZZ verteidigte diese Steuerflüchtlinge wehement. Naja der Aktienkurs sagt immer die Wahrheit, die NZZ Aktie notiert gerade noch bei CHF 4600. Seit dem Top vor 4 Jahren fast -50% und der Fussballclub der NZZ, der Grasshoppers Club dümpelt am Tabellenende der Liga.
Wenn er gegangen ist wird er bald vergessen sein.
Das wird ihn dann allerdings überraschen.
Gujer oder Gruyère?
Who cares?
Alles 🧀
Als interessierter NZZ Leser nervt mich Eric Guyer ebenfalls. Eine Art Besserwüsserli und Alleswüsserli. Rückblickend darf man auch erwähnen, dass sich Herr Guyer, wie viele andere auch, sich in Trump massiv getäuscht haben!!
Es gilt nicht was man schreibt, sondern wie nahe man an der Wahrheit ist!
Bei dieser Wahl geht es vor allem darum, dass die Grosskonzerne einen EU-Turbo installieren könen.
@ Nahe an der Wahrheit…. – Bis zu zu nahe an der Wahrheit, schreibst du nicht mehr.
Gottseidank gibt es Gujer und (seinen hoffentlich Nachfolger) Neff. Ein weiteres linkes Blatt braucht die CH wirklich als allerletztes. Ich zahle das Abo jedes Mal mit einem Lächeln und hoffe, dass der publizistische Kurs nicht nach links abdriftet. Gegen Wokeismus, gegen den linksgrünen und idiotischen Zeitgeist – was will man mehr?
Übrigens: Unter Gujer ist die NZZ finanziell und abo-technisch sehr solide unterwegs! Dass es dabei intern ab und zu rumpelt, wird der VR in Kauf nehmen.
Übrigens 2: In der CH heisst es Redaktorin, nicht Redakteurin, Luki. Das solltest auch du langsam kapieren.
Was soll das woke Gegendere, B. Esserwisser? Vielleicht solltest vorallem du auf deinen idiotischen Zeitgeist schauen?
@Gottfried
Wo habe ich gegendert?
Wenn bei Redaktorin auch männliche Redaktoren mitgemeint sind, bin ich zufrieden, B. Esserwisser.
Na ja solide, ich finde die Preise mittlerweile an der Grenze. Lange zahle ich da nicht mehr mit. Zumal man für ein PRO schon wieder abdrücken muss. Würde ich mir nie erlauben, in der der Bezahlversion weitere Bezahlhürden einzubauen. Das wird ihr das Genick sanft verbiegen, der NZZ.
Die NZZ ist durch, wie die FDP. Die sehen ihr Heil in der EU und in woker Schreibe. Selbst wenn Roger Köppel übernehmen würde, es hilft nichts mehr.
Roger Köppel und NZZ ist wie Ananas auf der Pizza. Der ewige Provokateur und Putin-Freund hat bei einem liberalen Blatt nichts zu suchen.
Der Liberalismus ist genauso tot wie die freie Meinungsäußerung.
Klar. Denn autoritärer Rechtskonservatismus beflügelt ja die Meinungsfreiheit.
Ich habe die NZZ nach dem Rücktritt von Willy Bretscher Anno 1967 gekündigt.
Und sie sind noch am leben? Sie müssten geschätzte 120 Jahre alt sein.
Neff ist brillant. Wirtschaftsliberal und nationalkonservativ. Nirgends gibts so viele Neider wie auf den Redaktionen. Die Sonntags-NZZ hat Narrenfreiheit, das Resultat ist nicht NZZ-like, sondern Beliebigkeit. Patrik Müller? Also sorry, das wäre der Totalabsturz für die NZZ.
Warum sollte man bezahlte politische Publireportagen mit fehlenden oder verdrehten Fakten lesen wollen ?
Das 250-Jahr-Jubi besteht doch nur noch als sozialistisches Lokalblatt mit FDP-Propaganda.
Es ist höchste Zeit das die Generation Boomer ausstirbt.
Voll
Eric Gujer verlässt bald die NZZ? Das ist eine prächtige Nachricht!
Bitte auch gleich VRP Isabelle Welton ersetzen, die auf ihrem ganzen Karriereweg überall innert Kürze gescheitert ist! Und auch das Berliner (AfD-)Büro schliessen. MF Serrao ist zum Glück schon weg!
Zuletzt bitte auch gleich folgende Wutbürger-Journalisten pensionieren: Claudia SchwarTz (Gujers Gattin), Benedikt Neff, Isabelle Jacobi, Christina Neuhaus (!), Zeno Geisseler, Katharina Fotana (!), Michel (von) Ledebur (!!), Isabel Heusser, Morten Freidel. DANKE!
Horch, wie tönts von draussen rein. Und dann noch alle Reichen erschiessen, da gehts noch mal so gut, für die Sozialisten von braun bis rot und grün.
Pensionieren ist jetzt nicht gerade erschiessen, und auch nicht rechtsstaatlich und ohne Nachsicht drankriegen, oder, Bonobo? Was das Ausrufezeichen in der Klammer soll, kann man sich allerdings schon fragen.
Während der Coronamassnahmen hat mich vor allem die NZZ enttäuscht. Das verzeihe ich ihr nie, dass sie sich für diesen Seich komplett hat einspannen lassen. Und dabei auf jegliche Distanz und kritisches Denken verzichtete. Seit da ist sie für mich auf einer Stufe mit Blick, Watson und Nau. Und das bestätigt sie jeden Tag aufs neue, wie das pietätslose Gondelvideo wieder bewies.
Danke, kann nur zustimmen. Als ich damals diesen verlogenen Artikel ueber die angeblich schaedliche Pferdemedizin gelesen habe, war es fuer mich klar, dass die NZZ am Ende ist.
NZZ Abo gekuendigt.
Sie beschaeftigen nur noch Aktivisten statt Journalisten, die erfundenen Dreck aus den linken US Presse abschreiben.
Was, im Ernst, Du hast damals das Pferde Wurmkur-Präparat eingenommen um Dich gegen Covid zu schützen.
Und Du lebst noch?
https://unternehmen.nzz.ch/person/felix-graf/
Felix Graf ist seit Juni 2018 CEO der NZZ … 2007 wurde er zum Young Global Leader des World Economic Forum (WEF) ernannt
Thanks
Yep, und alle wissen sie aber, dass wir sie rechtsstaatlich, und dann ohne jede Nachsicht, dereinst drankriegen werden. Jeden Einzelnen und jede Einzelne, die den versuchten Coup damals unterstützten. Denn vergessen ist nichts, und vergeben auch nicht, und alle dümmlichen Sprüchlein halten die Erinnerung nur umso fester.
Geh Gletscher schützen, @ @RIP.
Die NZZ war einst ein Vorzeigeblatt. Heute zu 80 % nicht mehr lesbar.
Nationalkonservativ ist doch super!
Wieso?
NZZ? Nihilistische Zensur Zentrale?
Ist so nötig wie ein Liter Diesel beim Skifahren. Kann weg.
Das „selber schuld“ wurd Gujer unterschoben um überhauot eine Basis zur Hetzjagd zu haben. Höchst unfair, wenn wirkliche Argumente fehlen. Einerseits ist is unverständlich, dass News Scouts am Inferno fasziniert sind, das ihr Leben bedroht, andererseits stehen Eltern, die ihre minderjährigen Kinder über Nacht der Obhut eines vorbestraften Barbetreibers überlassen in der Verantwortung. Nicht der, welcher den Schmutz im Nest aufzeigt ist als Nestbeschmutzer zu denunzieren, sondern die Verursacher. Und da scheint mit diesem Kesseltreiben Inside Paradeplatz lustvoll zur Verschmutzung beizutragen.
Herr Gujer hat bei Crans genau hingeschaut und ungefiltert berichtet. Ich kann mir als Leser selber eine Meinung darüber machen. Die linksgrüne Redaktorenmeute heult im Chor auf wenn nicht in ihrem neu erlernten woken Filter-Stil berichtet wird. DAS scheint mir hier das Hauptproblem zu sein.
Wow Jüürg, da hat Gujer wahnsinnig investigativ „hingeschaut“ und ungefiltert berichtet. Also er hat keine Meinung gebracht??wäre mal gespannt wie viele wie reagieren wenn sie in die gleiche katastrophale Situation kommen, bei der nicht abzusehen war, dass ein kleiner Deckenbrand innerhalb von weniger als eine Minute ein Inferno wird. Aktuelle Aufnahmen und Verhaltensweisen zu interpretieren, wenn man das Endergebnis kennt, spricht für Arroganz und Ignoranz, nachher schlau reden kann jeder, vor allem sind es Jugendliche, es wäre Aufgabe des Personals gewesen schnell zu reagieren.
Gratulation !
Leider gelingt das immer weniger Lesern.
Das Problem ist aber nicht ein Artikel selbst, sondern wie er geschrieben ist. Heute sind sie reisserisch, bevormundend, gesinnungsgesteuert und oft sind die Fakten nicht referenzierbar und eine Quellenangaben fehlt.
Es braucht sehr viel Investition an Zeit um selbst an „ungefilterte“ Fakten zu kommen.
Um sich eine eigene Meinung zu bilden, braucht man NUR Fakten, aber keine Vorurteile oder Meinungsvorgaben
Die NZZ ist vorbei, sie lebt noch vom Namen und Historie. Die Verquickung mit FDP Akteuren und deren desaströsen Aktivitäten sind mittlerweile mehr als offensichtlich. Es werden skandalöse Vorkommnisse ignoriert und verharmlost und wenn notwendig gibt es einige Gujer Handlanger Journalisten die völlig rückgratlos schreiben wie ihnen befohlen, und zwar so dass es offensichtlich und fast schon peinlich ist, vor allem wenn versucht wird trotz klarer Fakten im „akademischen“ Ton Angelegenheiten zu banalisieren, und dabei niveauvoll zu klingen. Kritische Journalisten werden dagegen rausluxiert
Interessant zu verfolgen bei der NZZ-Bundeshausredaktorin Andrea Fopp. Früher beim Basler Szenemagazin Bajour und davor bei der eingestellten TagesWoche in Basel.
In der Jugendzeit gar bei den JUSO im Churer Gemeindeparlament. Jetzt eine gereifte Journalistengrösse auf dem Bundesplatz.
Eine doch interessante Biographie.
The NZZ is a NATO mouthpiece. If Guyer and his minions do not obey, they will be disappeared.
Die NZZ-Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart war ohnehin im Vorpensionsalter.
Frage (so nebenbei): Hat Chef Eric Gujer dazumal auch Jonas Projer an die Falkenstrasse gelotst, der von 2021 bis 2023 Chefredaktor der NZZ am Sonntag war?
Frauen weg von der NZZ? Bin froh, dass die Granden Christina Neuhaus, Birgit Schmid und Katharina Fontana weiterhin beste Arbeit leisten.
Auf Charlotte Camembert kann ich verzichten.
Auch Eric Gruyère ist keine echte Bereicherung des Käseplättchens.
Sagt ja niemand, dass nicht auch Frauen autoritär-rechtslibertär könnten.
Es ist tastächlich so, das die Themenwahl oft unerträglich ist. Nicht selten dachte ich mir, in einer Frauenzeitschrift zu surfen. Heulthemen, Opferrhethorik aus Frauensicht. Alles gut, aber bitte: Es gibt genügend solche Blätter, die gegen die böse Männerwelt polemisieren. Und wie Beth Sager schreibt: Es hat dennoch grossartige Inhalte, die auch von Frauen stammen. Ganz ehrlich: Frauen lieben nun mal mehr die sozialen Themen. Ich habe genug davon.
Die NZZ wird immer mehr zur SVP und AFD Postille – mit libärtär sozialdarwinistischem Gout und in Deutschland mit Nähe zu starken Figuren…..
Die NZZ wird immer mehr zur SVP‑ und AfD‑Postille – libärtär, sozialdarwinistisch und in Deutschland offenbar besonders beliebt bei jenen, die sich gern an „starke Figuren“ anlehnen. Du scheinst ja genau die Zielgruppe zu sein.
Bin überzeugter AFD Wähler!
Das aktuelle Impressum der NZZ stammt vom 1.August 2025:
https://www.nzz.ch/information/impressum-ld.148422
Eine beeindruckend lange Liste von Medienschaffenden als Impulsgeber für uns Leser.
Allesamt Blick-Leser in einfacher Sprache hier?!
Bravo Lukas, you nailed it.
It is a shame to have watched the decline in journalistic quality and intellectual presence at NZZ, a newspaper I grew up with and trusted for decades until I finally had to cancel my subscription because too many of its stories became unbearable for my intellect to accept.
A great paper must challenge the reader, like IP, not lower itself into editorial drift, fear, conformity, or ideological comfort. That is why your article matters.
It says plainly what many serious readers have long sensed but too few were willing to articulate. Great article.
For those who want the wider geostrategic context of what is now unfolding across Europe, I would also refer readers to our latest free access GeoStrat Agency report, “EU Nations Next in Epic Fury’s Blast Radius”: https://pnajadi1967.substack.com/p/eu-nations-next-in-epic-furys-blast
With every good wish,
Pascal Najadi
Washington DC
Wenn‘s um Pascals Intellekt geht, reicht eigentlich die Erkenntnis, dass er es immerhin zum Assistenten für Stöhlkers Dampfplaudereien gebracht hat. Was insgesamt zuwenig dafür war, den Beitrag des Menschen an den Treibhausgas-Emissionen zu verstehen.
Man könnte ja mit Loomit, Panama Papers und Marcel Palfner eine Fahrgemeinschaft mit den üblichen synaptischen Leichtgewichten bilden gemeinsam im Konvoi zum Arbeitsamt. Vielleicht gibt’s dann sogar Mengenrabatt.
Ich finde Gujer hatte Recht mit deiner Meinung und Einschätzung.
„Sinnbild für eine enthemmte Spassgesellschaft und die Krise der Eigenverantwortung“.
Ich ebenfalls. Die Entmündigung des Bürgers durch den Staat ist schlussendlich für alle ein Problem, wenn es am Schluss kein Geld mehr zu verteilen gibt, was so klar wie das Amen in der Kirche ist. Sollten die Sozen auch mal bedenken.
Ja, peterli. Wenn dein Rechtsfuror auf Dämmplatten trifft, kommt es eben so heraus wie dein Kommentar.
Während der Plandemie komplett versagt und im Mainstream Staatspropaganda einer der grössten Lautsprecher und Anpasserblättchen.
Ja, so ist es eben, Chance verpasst herauszuragen, im Gegenteil,voranmarschiert bei der Verurteilung und perfiden Hetze.
Wird eben nicht vergessen, darum ist die alte Tante am Sterben, weil nie mehr glaubwürdig.
Was ist die Plandemie?
In erster Linie hast du hier versagt………
@Gerold Ott
Bloss Verschwörungsideologen brauchen den Ausdruck Plandemie.
Verschwörungsideologe oder auch Verschwörungstheoretiker sind nach heutigem Wissensstand das grösste Kompliment, dass jemand der selber denkt, bekommen kann. Vielen Dank.
Hansueli Schöchli ist für mich der beste Wirtschaftsjournalist der Schweiz. Er ist nicht nur ein brillanter Analytiker, sondern kann auch komplexe Sachverhalte unvergleichlich elegant und verständlich erklären. Er schreibt in einer eigenen Liga. Seine Kündigung ist ein Alarmzeichen. Es steht nicht gut um die NZZ, wenn der wahrscheinlich intelligenteste Kopf das Schiff verlässt.
Ohne H. Schöchli bleiben nur noch A. Löchli.
Wohl selber keine Ahnung. Schöchli hat wichtige regulatorische Sachverhalte nicht erwähnt und so seine linke Sicht der Dinge ausgewaltzt. Die Artikel waren „getarnt“ als wissenschaftlich, waren aber im Grunde Konmentare eines unverbesserlichen Linken.
Ja, Schöchli ist brillant, keine Frage. Ich kann das beurteilen. Er war beim «Bund», ich bei der BZ. Aber er ist eben eine «unguided missile». Irgendwann läuft das Fass über.
Auch in der NZZ verfestigt sich die Unsitte des Meinungsjournalismus zulasten von guter Recherche und Analyse. Meinung kann jeder, Recherche nicht.
Ich habe nach über 30 Jahren mein Abo gekündigt, weil die unausgewogenen Berichte mir langsam zu dumm wurden: Royals, Lifestyle und politische Intoleranz haben langsam aber sicher die – ehemals – beste Zeitung der Schweiz unterwandert.
Boomerprobleme in einer Boomerzeitung
Hoffentlich macht der Nachfolger von Gujer die NZZ wieder zu einer Wirtschaftszeitung. Heute dominieren Meinungen zu Deutschland und Lifestyle.
Schöchli hat permanent seinen Linksfuror in sämtliche Artikel eingebaut, indem er häufig zentrale Elemente der Regularien nicht erwähnte (gerade bei Steuerthemen). Da kann man gleich die WOZ lesen. Schon OK, dass er gegangen ist.
Schöchli ein Linker? bitte sehr. Das einzige, was man ihm vorwerfen kann: Als echter Zürcher, der seit Jahrzehnten in Bern wohnt, ist er ein eingefleischter FCB-Fan. Geht gar nicht.
Ein Linker? Er hat den Leser links abgeholt und bis zum Ende des Artikels alles ins „liberale“ gedreht, nicht gemerkt?
Panik Müller von der CH Media als NZZ Chef. Um Gottes Willen. Diesen hölzernen Moderator, der keine zwei Worte sagen kann ohne sie vom Blatt abzulesen. Und natürlich ein Euroturbo ist, wie alle von den CH-Medien. Hoffen wir Gujer kann sich durchsetzen gegen diese Schweizabschaffer. Vor allem darum geht es letztlich bei dieser Wahl.
Für die Wirtschaft wäre Patrik Müller ideal. Der lässt sich biegen von den Chefs. Rein in die EU, was denn sonst ?
Die NZZ hat sich intern und inhaltlich verschoben, priorisiert heute System- und Eliteninteressen, was viele klassische Leser als Bruch mit Schweizer Unabhängigkeit empfinden. Die internen Spannungen, die Fluktuation von Journalisten und die Wahrnehmung von einseitiger Berichterstattung verstärken diesen Eindruck. Für Bürger, die kritische, souveränitätsorientierte Perspektiven erwarten, wirkt das enttäuschend.
Wenn man sich die „alten Aktienkurse“ der NZZ anschaut, sieht man wohin die Reise geht. Nach dem unkritischen Totalversagen in der Plandemie habe ich mein Abo gekündigt und werde es auch nie mehr erneuern.
Wir haben heute nur linken Gesinnungsjournalismus, da verträgt es eine bürgerliche Gegenstimme bestens. Wenn Neff übernimmt, abonniere ich die NZZ.
Rechten Gesinnungsjournalius liest man in der Wewo oder bei Nius.
Patrik Müller ist nicht kompetent genug für den Job als Chefredaktor bei der NZZ. Er drückt sich im jetzigen Job oft vor heiklen Entscheidungen und lässt sein Personal wursteln. Er hat nicht den Mut, Ordnung zu machen. Es fehlt Müller an Führungsqualitäten. Schon sein Sonntalk bei CH-Media zeigt, dass er kein Format hat- weder als Moderator noch als charismatische Person.
Gut umschrieben. Ja ein lavierender Opportunist dazu. Aargauer Journalismus eben.
Achja, Ragebaiten mit flashy Artikeln zu Crans Montana ist ja nur lh vorbehalten.
Eric Gujer koennte (Konditional) gut zur Jerusalem Post passen…
(konstantes, fast taegliches Deutschland bashing und fast taegliche Rechtfertigung fuer was das Heilige Land rund um sich macht)
Erstaunt es, dass dee Antisemitismus hier nicht weit ist?
Auserwählt?
Da liegt Lukas Hässig falsch. Für jemanden, wie mich, ist die NZZ, die ich schon seit bald 50 Jahren abonniere, unter Eric Guyers Leitung ein absoluter Segen. Und Leute, wie Spillmann und Felix Müller „liberale Schwergewichte“ zu nennen: Soll das ein Witz sein?
Nein, weiter so, liebe NZZ. Ihr seid die grosse Ausnahme im deutschsprachigen Blätterwald mit Euren fundierten Artikeln, die man auch gerne mit anderen teilt. Namen, wie Katharina Fontana oder Luzi Bernet bereiten stets Freude und dass man den Schweizer Historiker Oliver Zimmer hier lesen darf, sollte doch ebenfalls begrüsst werden.
Wenn ich das alles lese, ist es Zeit, dass Herr Gujer sich zurückzieht und einer jüngeren Kraft Platz macht!
Sind wir gespannt, wer auf ihn folgen wird.
Wird es eine Frau sein?
Hoffen wir, dass die publizistische Ausrichtung nicht ändert!
Ich habe die NZZ schon zu Zeiten gelesen, als täglich drei Druckausgaben erschienen (morgens, mittags, abends). Damals konnte man sich auf guten Journalismus verlassen und die NZZ war eine Gegenstimme zum linken Tagi.
Unterdessen gehört auch die NZZ zum Mainstream-Einheitsbrei. Der Niedergang dauert schon länger an, mit Eric Gujer wurde er nur noch beschleunigt.
Das Abo ist schon längst gekündig (im Gegensaz zum SRF-Zwangsabo wenigstens noch möglich, denn eine Demokratie braucht kein Staatspropaganda-Medium…), für Mainstream, Propaganda und Lügen muss ich kein Geld ausgeben.
Ich habe die NZZ schon gelesen, als die Lettern noch von Hand gesetzt wurden!
Aha – Nzz gehört zum Mainstreem-Einheitsbrei. Woher wissen Sie das so genau, wenn das Abo schon längst gekündigt ist? Sind wir etwa ein kleiner Hellseher, Speedy66, oder gar ein Besserwisser?
Wer sieht und liest, wie sich in der NZZ die Euro-Turbos der Redaktion austoben können und wie die NZZ als ehemals staatstragendes Blatt nicht einmal für das Ständemehr in der EU-Frage einsteht, dem fällt es schwer, an eine Meinungsdiktatur von Eric Gujer zu glauben.
Das Ständemehr ist eben ein wokes DEI-Instrument. Also nur konsequent.
Der Gujer ist halt mehr Deutscher als Schweizer, deshalb auch die ständige NATO-Propaganda!
Ganz unrecht hatte er ja nicht- in Zeiten wo im gleichen Jahr mehrere Jugendliche beim Klettern auf Zugdächer zu Tode kommen – fragt man sich schon wo der „gesunde“ Menschenverstand geblieben ist? Während in anderen Ländern Kinder als Sklaven, Minenarbeiter, Kindersoldaten schicken wir unsere Minderjährigen freiwillig und sinnbefreit in überfüllte Club ohne jegliche Brandschutzvorkehrungen. Und es gab ja Leute die das Feuer gefilmt haben statt abzuhauen?! Oder nicht?
Ist Eric Gujer der, der dem Bundesrat Albert Rösti die persönliche Verbalaufwartung gemacht hat, er sei schön entspannt, ganz anders als noch als SVP-Präsident, während Eric Gujer, wenn es dieser war, selber vor stolzgeladener Überspannung fastr geplatzt wäre?
Die NZZ hat mit der penetranten Unterstützung der Ukraine und vor allem Israels doch völlig auf das falsche Pferd gesetzt.
Ich ertrage die ständige Propaganda nicht mehr. Wäre sie wenigstens gut gemacht. Aber sie ist einfach nur dumm und primitiv.
Kann mir auch kaum vorstellen, dass das funktioniert.
Ok aber wo hat er unrecht mit der Aussage betreffend Handyfilmer?
Dass der ‚Mitte-Links‘-Gesprächspartner (who?) Haare in Gujers Suppe sucht und findet, ist wohl klar…..
Es gibt Menschen, die bringen Sachen zum Blühen. Sie haben einen grosses Geist und auch ein grosses Herz. Zu ihnen gehört Felix Müller. Und dann gibt es Menschen mit grossem Ego. Zu ihnen gehört Gujer, Trump und Co. Und dann gibt es Hanswurste. Zu ihnen gehört Felix Graf und Jonas Projer. – Es gibt keinen Freisinn blochscher Prägung. Schrieb damals Felix Müller und riskierte seinen Job – Markus Somm wurde zurecht abgesägt. Dummerweise stand da dieser lächerliche Gujer. Die NZZaS wurde bewusst kaputt gemacht, die NZZ ist auf bestem Weg dazu, ihr Urgeist ausgehaucht, leider!
Wie wäre es mit einer fähigen Frau, z.B. Gordana Mijuk, Auslandchefin NZZaS. Dafür ist der VR zu mausig gemacht worden, leider. Und bitte nicht Christina Neuhaus.
Guyer ist wohl das Beste, was der NZZ passieren konnte.
„Mitte-links“, wie sich der IP Gewährsmann sieht hat es in der Schweizer Presselandschaft mehr als genug. Mutig ist heute „stramm bürgerlich“. Hoffentlich setzt sich Neff durch!
Weiss eigentlich jemand, was dieses bürgerlich sein soll?
Jetzt verstehe ich auch warum elke bodderas von der Welt zur nzz gewechselt ist der Neffe wird die alte von Springer zur nzz mitgebracht haben. Bodderas ist eine enge vertraute des afd Fraktionsvorsitzenden Baumann.
Die NZZ hat sich verabschiedet von liberal zu rechts-konservativ. Wohin das führt, sieht man in den USA und in Ungarn. Guyer verwechselt liberal mit Schreiben für die Milliardäre in Banken und Unternehmen in der Hoffnung es falle auch was für ihn ab. Mit Journalismus hat das nichts mehr zu tun.
Ob Frauen jetzt dort Karriere machen koennen, ist fuer mich nicht relevant.
Die Positionen des Gujer’s sind wesentlich: totale Neutralitaets-Feinlichkeit, eine pathologische Russo-Phobie und eine devoute Haltung zu Elendsky:
Jeden Tag des Hassler’s, weshalb die CH morgen schon von Putinowitsch ueberrollt werden wird, Nato Beitritt und EU dasselbst, dringendst….als das ist ausschlag-gebend, weshalb ich die Tante nicht lese, auch wenn ab und zu durchaus faktische Artikel, i.d.R zu Schweiz, ZRH oder Gesellschaft publ.werden. Alternativen ?
Das Gujer-Bashing ist völlig daneben und Schöchli ist weiss Gott kein Verlust für die NZZ
Schöchli war der fähigste und liberalste Journalist der NZZ – vor allem war er kein Ideologe. Er schrieb keine Meinungsartikel (leider unterdessen auch sehr beliebt bei der NZZ) sondern präsentierte Fakten.
Die NZZ braucht keine linke oder rechte Redaktion bzw. Chefredaktion, sondern soll zu ihren Wurzeln zurück: Eine neutrale aber auch intensive ungeschönte Berichterstattung.
Das FDP Parteiblatt geht unter dem unmöglichen Gujer denselben Weg wie die unmögliche Partei.
Zum Glück.
Wie lange müssen wir Eric Gujer noch ertragen???
Um den Schaden zu begrenzen müssen wir vermutlich zuerst die Verwaltungsrat Präsidentin abwählen und den VR neu besetzen.
Bitte kommt an die GV und helft mit!
Die NZZ musste ihre Beteiligung an CH Media verkaufen. Der NZZ geht es nicht gut. Der Versuch, in Deutschland mit seiner Staatsraison Fuss zu fassen, kostet enorm (zusätzliche Redaktion) und lässt die NZZ in unappetitliche Gefilde abdriften.
Herr Gujer ist leider unverbesserlich (zumindest was Titel & Untertitel betrifft).
https://www.nzz.ch/meinung/die-usa-und-israel-sind-im-iran-krieg-erfolgreicher-als-viele-denken-ld.1930793
Ich kann den Führungswechsel bei der NZZ nicht erwarten und hoffe danach wieder ein Blatt abonnieren zu können, was den Titel ‚liberale Wirtschaftszeitung‘ in allen Aspekten verdient.
Journis sind so oder so die Bottom-Feeder unserer Gesellschaft.