Das war die Wochenendgeschichte der Schweiz: Regierungsrat Martin Neukom (Grüne) lehnt drei Porträts ab, die er einem Künstler in Auftrag gab.
Grund: Er fühlte sich in den Bildern „entstellt“. Der beauftragte Künstler sitzt in einem Rollstuhl. Der Blick berichtete zuerst.
Bei den Gemälden handelt es sich um die Ahnengalerie der Zürcher Regierungspräsidenten im Walcheturm.
Jeder amtierende Präsident darf einen Künstler auswählen. Das Gemälde sollte bis Ende Präsidialjahr aufgehangen werden.
Das wäre Ende April, in ein paar Tagen.

Neukom hat die Bilder aber abgewiesen, weil er sich nicht hübsch genug darin fand.
Es geht um 20’000 Franken. Der Künstler Hans Witschi hat sich Monate lang um die Kunstwerke gekümmert.
Ein Beau ist Martin Neukom nicht, die Bilder sind trotzdem gelungen. Irgendetwas störte den jungen Regierungsrat immer.
Mal war es der müde Ausdruck, mal etwas anderes.

Neukom ging immer in Begleitung seines Medientrosses in das kleine Malatelier. Seine vielen Berater sagten ihm dies und jenes.
Am Ende blieb es beim Nein.
20’000 Franken sind nun verloren. Hängig ist die Frage, wem die drei Neukom-Bilder gehören. Man wollte sie ja nicht.
Die Fachstelle Kultur kläre das ab, heisst es vom Kanton.
Strittig ist auch die Frage, wie viel Geld Witschi kriegt. Auch das werde abgeklärt. Allein diese Antwort zeigt:
Witschi muss auf Geld verzichten.
Anscheinend weiss man gar nichts in der Neukom-Gruppe. Nicht einmal, ob ein anderer Künstler den Regierungsrat malen muss.
Offenbar ist das wahre Problem nicht das Porträt, sondern die Erkenntnis, dass ein Gemälde nun einmal zeigt, was da ist und nicht, was man gern wäre. Wer Kunst bestellt und dann über die Realität stolpert, sollte vielleicht weniger über Pinselstriche diskutieren und mehr über Selbstbildpflege.
So many plot twists today. Und das am heiligen Sechseläuten.
Wer ein Porträt bestellt und dann beleidigt ist, weil es nicht das innere Wunsch-Ich, sondern die äussere Realität zeigt, sollte vielleicht weniger über Kunst urteilen und mehr über Spiegel. Kunst ist kein Photoshop‑Filter, und ein Künstler ist kein Schönwetter‑Dienstleister für gekränkte Eitelkeiten.
Kein Verlust wenn da kein Bild von ihm hängt 🤷♂️
Deine Visage möchte ich lieber auch nicht sehen!
Er will nicht verzichten aber er will es verkehrt aufhängen.
Manche bestellen ein Porträt in der Hoffnung auf eine schmeichelhafte Legende und sind dann schockiert, wenn der Künstler statt eines Heldengemäldes nur die nüchterne Wahrheit liefert. Wer Kunst als Ego-Politur missversteht, sollte vielleicht gleich ein Selfie mit Weichzeichner nehmen. Das ist ehrlicher und tut weniger weh.
Um nicht gross persönlich zu werden, aber ich kann ganz gut auf ein Portrait von ihm verzichten, hoffe aber er bezahlt die Kosten.
Bei Politikern geht es stets um das eigene Ego und nie um die Sache an sich. Was nicht der eigenen Vorstellung entspricht, muss negiert werden, nur blöde wenn es das eigene Ich ist. Neukom muss nicht in der Ahnengalerie hängen, die sollte denen reserviert sein die zum Wohle des Volkes Greifbares geleistet haben. Für diese wäre auch noch ein höheres Künstlerentgelt angemessen. So aber, lieber das Geld sparen.
suchen noch ein abschreckendes Porträt für Naturkatastrophen !
Auch zur Abschreckung von Flüchtlingen…
Wie gewählt, so geliefert…. Nichts anderes erwartet von Windrad-Neukomm…. Für einfach rein gar nichts zu gebrauchen…
Bei uns in der Baumschule hätten wir noch Platz für ein abschreckendes Porträt!
Er sieht doch auf dem Bild hübscher aus als in der Realität. Verstehe ich nicht …
Krass wie unser Steuergeld verschwendet wird.
Plötzlich habe ich Lust auf Kartoffel.
Kann die im Gläschen von Hipp der Sorte Karotten/Kartoffeln wärmstens empfehlen.
Der könnte auch für Babynahrung Werbung machen..🤮😂
und für Muttermilch …
Verprasste Steuergelder, die wir mit harter Arbeit bezahlen müssen. Was hätte man mit so viel Geld nicht alles Sinnvolles machen können?
Mich würde auch interessieren, warum Neukomm als kleiner Kantonspolitiker diese Berater braucht und wer diese bezahlt.
Anscheinend überschätzt er sich wirklich. Scheint übermässig intelligent zu sein. Vom Abschluss der Lehre als Konstrukteur (Maschinenzeichner) zum Promotion (Dr. rer. nat.).
Und trotzdem fehlt im immer noch die menschliche Komponente.
Statussymbol und Vermächtnis: Traditionell dienten Ölgemälde-Portraits (z. B. Mona Lisa von Leonardo da Vinci) der Darstellung von Persönlichkeiten wie Adligen, Herrschern oder Reichen, um Macht, Reichtum und Individualität zu zeigen. Sie sind langlebig und wirken imposant.
Das bringt er scheinbar nicht mit.
die eigene Wahrnehmung über sich täuscht einen. Ich finde der Künstler hat es zu gut gemalt.
Die Auswahl des Künstlers erinnert mich sehr stark an seine Art Politik zu machen. Chaos pur. Nichts kriegt er auf die Reihe. Am Schluss bleiben nur Scherben und ein unschönes Bild
Mit seinem Verhalten liefert doch Neukom gleich das beste Selbstportrait. … Was für ein kleines ….!
Nach meiner Meinung sollte der Künstler von rot-grün einen Preis für „Nachhaltigkeit“ erhalten..
Was soll dieses patriarchalische Getue? Tut ein Selbstporträt dem Ego so gut? In welchem Jahrhundert leben wir eigentlich. Völlig bescheuert Hr. Neukomm!
Der perfekte Schwiegersohn mit Top Gehalt und Benefits für Haflinger und Hofbräupferde.
Wäre das etwas für mich?
Über das Vermittlungshonorar müssten wir uns noch einigen, da ausgesteuert!
@ Marcel Palfner: Wir bringen unsere 60-jährige leicht übergewichtige Tochter seit 30-Jahren nicht unter die Haube, hätten Sie Interesse ?
Würden auch einen äusserst grosszügigen Obelus entrichten.
Auf dem Montmartre in Paris erhält er in 20 Minuten ein Portrait, welches seinem Geschmack bestimmt gerecht wird. Eine kleine Velotour.
Ou Du Läck-Bobby! Ein Aquarel vielleicht? Schönheit kommt von innen, bei den Grünen reicht’s leider nicht immer aufs WC. Dem nächsten Maler jedenfalls toi-toi!
wie im Text erwähnt: ein Beau ist er nicht und der Künstler hat sein bestes getan. Es gibt gemäss dem Bild im Text genug andere die ähnlich gemalt wurden – die waren wohl alle zufrieden. Immer dasselbe bei rotgrün: Nie ist man zufrieden. Ist wohl eine Lebenseinstellung.
Man kann einen Schimpansen auch nich zum Mensch aufpolieren.
Jetzt ist es soweit.
Wettbewerb im selben Haus.
Herren Haessig und Frenkel am selben Tag zum selben Thema!
Kannst ja arbeiten gehen, hohle 🍐
Birne..
Du trägst den perfekten Namen!
Man(n) kann so ein Gesicht nicht schöner machen, als es ist.
Vielleicht würde Chirugie etwas nachhelfen.
Chirurgie (z. B. Filler, Lifting) kann Asymmetrien oder Alterungszeichen ausgleichen, stößt aber an Grenzen: Knochenstrukturen wie Augenabstand lassen sich selten verändern, ohne die Individualität zu verlieren, und Perfektion birgt Risiken wie ein „operiertes“ Aussehen.
Wissenschaftler warnen, dass Schönheit mehr als Proportionen ist – Ausstrahlung und Hautqualität zählen stärker. Letztlich: Akzeptanz schlägt Skalpell.
und grüne Sommersprossen nicht vergessen 🙂
Typisch grüne Verschwender. Das Problem ist nicht der Künstler und auch nicht der Kopf, sondern was drin ist. Das gilt übrigens auch für die grünen Wähler.
Umstellen auf Fotos.
Einsparung für Steuerzahler
Dieser weltfremde Komiker hat für sich genau den Maler ausgesucht, der zu ihm passt. Am Schluss gibt es ein paar Bilder, die man entsorgen muss. So wird es auch mit seinen Windredli sein, die allerdings ein paar hundert Millionen kosten.
Man(n) kann so ein Gesicht nicht schöner machen, als es ist.
Vielleicht würde Chirugie etwas nachhelfen.
Chirurgie (z. B. Filler, Lifting) kann Asymmetrien oder Alterungszeichen ausgleichen, stößt aber an Grenzen: Knochenstrukturen wie Augenabstand lassen sich selten verändern, ohne die Individualität zu verlieren, und Perfektion birgt Risiken wie ein „operiertes“ Aussehen.
Wissenschaftler warnen, dass Schönheit mehr als Proportionen ist – Ausstrahlung und Hautqualität zählen stärker. Letztlich: Akzeptanz schlägt Skalpell.
Würde auch verzichten, denn dieses Gesicht kriegt kein lebender Künstler schön hin.
Vorschlag. Warum nicht in Form einer „Geplatzten CO2-Birne“?
Das wäre richtig, denn das Bild ist sicher mit umweltschädlicher Farbe Oel oder Acryl und nicht mit Wasserfarbe gemalt.
Hat ers endlich eingesehen. wie er sich sieht und wie seine Umgebung ihn sieht.
Altweh soll abhauen, wenn’s ihm nicht passt. Seit langer Zeit.
Warum genügt nicht einfach ein Foto? 50 fr die Vergrösserung und 200 Fr der Rahmen.
Der Typ soll bitte das nächste Portrait aus der eigenen Tasche zahlen. Auf keinen Fall mit unseren Steuern! Zudem sollte er beim Portraitieren eine Maske tragen, vorzugsweise von der Muppet Show. Da kriegt man ja noch Vögel von so einem Schwachsinn.
Es gibt für das Problem eine ganz eifache und elegante Lösung: Zürich verzichtet auf den Grünen Neukomm. Dann braucht es auch kein Bild.
Verfälschen sollte der Künstler die Wirklichkeit aber auch nicht –
mein 6 jähriger Sohn malt ihm sehr gerne ein neues Bild, er schlägt als Kulisse den Komposthaufen im Garten vor.
Nicht mal KI würde dieses Gesicht schönzeichne…..
Da kommt mir der Spruch in den Sinn. Hochmut kommt vor dem Fall
Irgend etwas stimmt mit seiner hohen Stirn und dem Haaransatz nicht. Ist das Toupet verrutscht und passt ihm das nicht?
Nein, er hat sich jetzt beim Playboy angemeldet.
Ein public Crowd funding und ein qualifizierter Karikaturist macht ein passendes Bild.
Bedingung: Er muss diese Karikatur akzeptieren. Eitelkeiten müssen wegbleiben. In spätestens 100 Jahren wird man darüber schmunzeln in der Stadt.
Irgendwie sieht der nicht aus wie ein normaler hetero Mann…….finde ich .
Es gibt Leute auf dieser Welt, deren Gesichtsstrukturen Kartoffeln ähnlich sind. Das ist auch für gute Künstler unheimlich schwierig, auf die Leinwand zu übertragen…..
dank dem grünen neukomm ist in zürich die grösste wohnungsnot entstanden, nix wird gebaut ausser business apartments und sozialwohnungen. warum hat der typ überhaupt noch einen job?
Die Windräder die Neukom bauen will, sind problematisch. Nach 20 Jahren müssen sie wegen Alterung abgerissen werden. Was passiert mit den Teilen?
Rotorblätter (GFK/CFK-Verbundwerkstoffe): In Deutschland/Europa dürfen sie seit 2005 nicht mehr auf normale Deponien (verboten). Sie werden zerkleinert, thermisch verwertet (z. B. als Ersatzbrennstoff in Zementwerken). Vollständiges Recycling ist noch nicht flächendeckend möglich, daher teilweise Verbrennung oder Export.
Fundamente: Müssen eigentlich vollständig zurückgebaut werden, aber in der Praxis bleibt der Beton meist im Boden, oft Waldböden.
Sind wir eigentlich am verblöden. Was kann der Künstler dafür, dass der Neukomm von Haus aus hässlich ist? Eins der drei Bilder wird genommen und der Künstler wie vereinbart bezahlt. Will Neukomm ein neues Bild bezahlt er dieses aus der eigenen Tasche. Inskünftig würde wohl ein Foto der Egoisten ausreichen.
Was soll der Hinweis, dass der Künstler offenbar im Rollstuhl sitzt? Das ist doch egal, wenn die Werke nicht gefallen. Was mit den ungewünschten Bildern geschieht, wurde hoffentlich im Vorfeld vertraglich vereinbart; ebenso die Entlöhnung im Falle einer Rückweisung. Ein Artikel voller Mitmassungen um der Klicks willen. Und was hat das mit Finanznews aus Zürich zu tun?
Die drei (!) gemalten Portraits sehen wirklich gut aus. Gerne möchte ich ehrlich sein: Die Bilder lassen Sie besser aussehen, als Sie in Wirklichkeit sind.
Bitte akzeptieren Sie, dass Sie optisch nicht das Gelbe vom Ei sind und seien Sie souverän und wählen Sie ein Bild aus.
NB: Wir wurden schon als Kinder mehrfach von Künstlern (in Öl) porträtiert. Das war in unserer Familie seit Generationen so üblich. Und ja, als Kind fand ich mein Porträt auch stets unpassend. Heute, 50 Jahre später gefallen mir die Portraits zwar immer noch nicht, aber sie erwecken schöne Erinnerungen.
Der Maler hat ihn effektiv gut getroffen mit den Portraits! Und die innere Verlorenheit und Hässlichkeit halt künstlerisch wahrhaftig zum Ausdruck gebracht. Kein Wunder, dass jemand mit wenig Selbstreflektion und Arroganz dann so reagiert…