Georges Kern gilt als neuer Uhren-Papst der Eidgenossenschaft. Hayek?
Old Guy. Ich bin die Zukunft, so Kern.
Doch jetzt holt ihn die Krise ein. Jedenfalls bei Breitling, Kerns wichtigster Firma.
Dort steht der Patron auf die Bremse. Laut Informationen hat er sich vom Marketing- und dem Personalchef getrennt.
Ein gutes Dutzend weitere Leute hätten gehen müssen, sagt eine Quelle.
„Hier und da muss man auch Leute rausnehmen, die nicht genügend Leistung bringen, insbesondere mit diesem Umfeld“, bestätigt Kern auf Anfrage einzelne Trennungen.

Hintergrund ist eine komplett neue Struktur von Kerns Reich. Dieses trägt den Namen „House of Brands“ und umfasst neben Breitling die Uhren-Market Gallet und Universal Genève.
„Wir bauen momentan viel Personal bei Gallet und Universal auf und vereinfachen die Strukturen bei Breitling, um Effizienzen zu steigern“, sagt Kern.
Er sei der Ober-CEO, während jede der drei Uhrenfirmen einen eigenen Chef habe.
„Natürlich bin ich immer noch fūr Breitling verantwortlich“, führt Kern in seinen Antworten aus. „Nur kann ich nicht alles alleine machen – mit 3 Marken.“
Bei Breitling seien die Umsätze eingebrochen, sagt ein Insider. Partners Group habe jetzt wohl Druck aufgesetzt, so die Quelle.
Der Private Equity-Riese ist an Breitling beteiligt.
Kern nennt es ein „sehr mühsames Umfeld“, dann sagt er: „Aber wir schlagen uns bei Breitling gut und steigen jetzt mit Universal und Gallet in neue Segmente ein.“

Die Vorzeige-Marke im „House of Brands“ ist und bleibt Breitling – mit ihr steht und fällt Kerns Uhren-Imperium.
Die „Messe in Genf war wirklich positiv für Breitling“, verströmt der Chef und Mitbesitzer Optimismus.
Gefordert ist Alfred „Fredy“ Gantner. Der Partners Group-Gründer sitzt bei Breitling auf dem Präsidentenstuhl und hat eigenes Geld in die Uhrenmarke investiert.
Unter Gantners Führung hat auch die Zuger Partners Group vor 3 Jahren ihren bereits existierenden Anteil an Breiling vergrössert. Die Transaktion mache einem zum „largest shareholder“ von Breitling, meldete Partners Group vor Weihnachten 2022.
All-in beim Schweizer Zeitmesser.

Das Ziel der Zuger Finanzfirma lautet IPO. „Breitling will als erste Schweizer Luxusmarke an die Börse“, titelte die „Bilanz“ vor drei Jahren.
Das Unterfangen scheint schwieriger als angenommen; die vielen Personalien aufs Mal deuten zumindest in diese Richtung. „Der Wert von Breitling ist kollabiert“, behauptet der Insider.
Die neuen Chefs der einzelnen Uhrenmarken fanden in der Uhrenwelt breite Beachtung.
„House of Brands reshuffles management at Breitling, Universal Genève, and Gallet“, vermeldete Fashion Network kürzlich in grossen Lettern.
„Under Kern, the strategy looks to unite Breitling with the revived luxury brand Universal Genève and the entry-level brand Gallet to cover all market segments“, so das Medium.
„Wir wachsen momentan stark in den USA & in Sũd-Amerika“, zeichnet Georges Kerns ein differenziertes Bild. „China, Japan und sogar Deutschland und UK haben sich gut erholt.“
„Leider haben wir die Iran-Krise, aber die Malls hier in den Arabischen Emiraten sind wieder gut besucht. Ich war überrascht.“
Schuld sind sowieso andere: „Das grösste Problem ist der starke Schweizer Franken, der viel Arbeit zunichte macht. Der Marke Breitling aber geht es weiterhin sehr gut – insbesondere in Lokal-Währungen -, und wir gewinnen Marktanteile.“
Die Luxusuhren erzielen auf dem Sekundärmarkt einen Ramschpreis.
Da kommt noch der Einte oder Andere Banker in Finanznöten auf die Welt.
Hätte da eher auf Bahnhofsuhr getippt…
Wer zahlt eigentlich dir dein süßes nichts tun?
Der selbsternannte Uhren-Papst merkt wohl gerade, dass man mit Grössenwahn keine Gangreserve gewinnt. Wenn die Vorzeige-Uhr rasselt, liegt’s selten am Werk meistens am Uhrmacher.
hat mir noch nie gefallen.
Peinlich wer mit einer Luxusuhr bluffen muss.
Vermutlich sogar vom Asien Markt gekauft.
Bleib du bei deiner Casio Kopie!
Kerns „House of Brands“ klingt langsam eher nach „Haus der fallenden Dominosteine“. Wer sich als Zukunft inszeniert, sollte vielleicht zuerst die Gegenwart im Griff haben.
Wenn der Chef die halbe Etage rauswirft, um „Strukturen zu vereinfachen“,ist das meist nur ein anderes Wort für: Die Realität hat den Höhenflug eingeholt.
Vielleicht ist auch der Chef das Problem. Klein wie Napoleon😉!
Wer sich zum Messias der Uhrenbranche erklärt, sollte nicht überrascht sein, wenn irgendwann die Jünger davonlaufen.
Ich persönlich trage ja bekanntlich Omega, aber ich werde M, was mein Chef ist, fragen, ob er nicht ein paar Dienst-Breitlings kaufen will, um der Firma zu helfen.
Wir haben schliesslich auch eine Verpflichtung der Bevölkerung und der Wirtschaft gegenüber.
Georges Kern der grosse Klassensprecher kommt an seine Grenzen.
Breitling ist eigentlich auch keine Luxusuhr. Die Party ist vorbei.
Genau. Der hohe Preis macht noch keine Luxus-Uhr !
Habe einige Breitling, aber Preis Leistung stimmt einfach nicht mehr. Second Hand werden die in top Zustand praktisch verschenkt.
Neu würde ich bei Breitling direkt keine kaufen. Aber über bestimmte Webseiten gibts auch da locker mal 30% günstiger.
Wer wirklich etwas von Uhren versteht, trägt Patek Philippe, Audemars Piguet oder Rolex.
@GodküstenBoy. Da hast Du sicher recht. Ich bin aber kein Sammler oder Experte. Ich kaufe einfach wenn sie mir gefällt. Ob Breitling, Tissot oder Casio. Und Kapitalanlage sind Uhren sowieso nicht.
Klar, als Kapitalanlage taugen nur ganz wenige Modelle. Mir ging’s eher um die Uhrmacherkunst da spielen Patek, AP und Rolex eben in einer anderen Liga. Aber am Ende zählt, was man selbst gern trägt.
an Goldküsten Boy
Da scheint der Nickname auch gleichzeitig die intellektuelle Grenze aufzuzeigen.
Der wahre Kenner kauft Uhren aus kleinen, exklusiven Manufakturen aus dem Jura.
Nicht Influenzer Wecker die jeder Möchtegern und Alldabei trägt. 😉
Sieh mal an:
Auch hier weiss der Herr Palfner Bescheid.
Denn der Herr Palfner hat „einige Breitling“.
Wer hätt denn das gedacht?! 🙂
Beruhigend zu sehen, dass du deine Identität komplett auf kleine Manufakturen stützen kannst. Manche brauchen eben eine Uhr, andere haben Persönlichkeit jeder so, wie er kann.
@ „Kenner“ der Szene:
Szenekenner klingt nach Hinterzimmer. Ich bleibe beim Uhrenconnaisseur andere Liga.
Aus Sammlersicht ist Breitling nur noch ein Schatten seiner selbst: aufgeblasenes Marketing, praktisch keine Substanz. Keine Ikonen, kein roter Faden, keine Entwicklung – maximal austauschbar.
Während Rolex den Ton angibt und selbst Omega mehr Profil und Glaubwürdigkeit hat, wirkt Breitling wie eine Marke im freien Fall.
Für echte Sammler zählt Charakter und Beständigkeit – beides hat Breitling aktuell schlicht nicht (mehr).
Breitling = poor man’s watch… da helfen auch die aktuellen Ambassadors nicht, dies zu ändern….
SWISSAIR isch nöd besser gsi und trotzdem häts sie no Wertschätzig!
Breitling war zu keiner Zeit ein Sammelobjekt. Wer sowas bedeutet, hat wirklich keine Ahnung.
Breitling war bis vor etwa 12 Jahren echt sexy. Unter Kern ist Breitling eine langweilige Marke geworden.
So ist es! Breitling ist zu einer seelenlosen Marke eines charakterlosen Finanzinvestors verkommen. Und seit Gantners Kriechgang ins Oval Office für alle ernsthaften Sammler als Uhr gestorben! (Leider auch Rolex für mich so lange Dufour diese Marke führt)
Du heute gucken den Wert für diesen damaligen Schrott. LOL
„Dort steht der Patron auf die Bremse“
Sprachkompetenz? Nicht wirklich!
Ein echter Connaisseur der Haute Horlogerie trägt Patek Philippe, Audemars Piguet oder Rolex.
was hat Rolex mit Haute Horlogerie zu tun ?
Ich kenne nur Prolex!
Glaube ich Dir , Passt zu Herrliberg ,Zollikon etc. Schauen alle gleich aus dort, ein wenig Geld aber für Top reicht es nicht, meist noch FDPler und Erben. Ich trage Jacob und RM, wenn man schon dabei ist.
Leider ist der Uhrenmarkt zu einer Investmentbranche geworden. Tragen aus Freude war gestern, heute kauft man mit Profitgedanken. Deshalb werden immer dieselben Brands erwähnt, obwohl es doch so viele aussergewöhnliche Marken gibt die aus meiner Sicht viel schöner und teils sogar exklusiver sind. Man denke an Journe, De Bethune, Rexhepi, Haldimann und sämtliche Unabhängige Uhrmacher. Aber wenn man nichts von Uhren versteht und keinen Mut hat macht man mit diesen 3 Marken bestimmt nichts falsch. Aber Rolex ist definitv keine HH Marke obwohl die Uhren absolute Spitze sind.
Typische Vertreter der Haute Horlogerie sind Patek Philippe, Audemars Piguet, Vacheron Constantin, A. Lange & Söhne, Greubel Forsey usw.
Journe, De Bethune, Rexhepi, Haldimann sind definitiv keine HH.
Jacob und RM? Süß. Ich wusste nicht, dass Ice‑Tea jetzt auch Mode macht.
Breitling uhren sind nicht auf meinem wunschzettel. Aufgemotzte massenuhrwerke und durchschnittliche qualität.
Gallet ? Universal ? Noch nie davon gehört. Und das sind jetzt die Pfeiler des „House of Brands“ ?
Was vielen ausser Herr Kern und evtl Herr Gantner klar ist; Herr Kern ist das Problem.
Er duldet keine kompetenten Personen neben sich.
Diese Partnerschaft wird in die Brueche gehen.
Vielleicht weil er so klein ist?
@Gnom: Sarkozy und Selensky haben da doch so einen geheimen Schuhmacher, der helfen kann.
Eine Marke die man sogar während des grössten Sekundärmarkt Hypes der Uhrengeschichte mit riesigem Discount erhielt und deren Verkaufszahlen primär gut aussahen weil Händler Kunden nötigten solche Ladenhüter zu kaufen um die Chance zu erhalten ein Model begehrter Marken wie Rolex, Patek oder AP zu erwerben, hat eigentlich keine Daseinsberechtigung.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die PG den Schorsch noch lange am Ruder lässt.
Diese ganzen mechanischen Luxusuhren enden irgendwann wie Oldtimer. Ein paar wenige sind wertvoll der Rest nicht. Niemand braucht sie wenn Smartphone Smartwatch irgendwann Smartglasses viel mehr können.
Du hast nicht verstanden, Marcus, das ist eine andere Welt zu der Du nicht gehörst Kaufe Dir eine Smartwatch und halte Dich raus. Und nehme noch einen Kia Hybrid als Fahrzeug, Schuhe von Dosenbach , Kleidung von MarcoPolo, keine Bilder aufhängen zu Hause. Dafür aber eine übergrossen Fernseher, die gibt es günstig
@keine Ahnung: Bruder, wenn du dich abheben willst, geh ins gym und zieh durch
Das Problem ist die Uhr. Es ist eine teure Uhr, aber kein Luxusobjekt. Zu viele Modelle, da teilweise nett aussehen aber kein Top Uhrenwerk. Breitling bewegt sich ein wenig unter IWC, ungefähr bei Tag Heuer. Omega ist da auch mittendrin. Somit recht viel „Konkurrenz“, aber die Masse von Käufern nicht existent, da zu teuer. Ich aber auch Asiaten/Araber kaufen entweder richtig wie AP, Jacob und Co, Patek, oder ich trage eine G Shock. Ich gebe zu auch eine Rolex, aber nicht prioritär. Und andere nehmen Marken wie Longines oder Tudor, die deutlich günstiger als Breitling sind. Man könnte lösen
🕰️
Die Realität bestimmt die Zeit. Nicht die Brands. Die Uhren zeigen nur was die neue digitalisierte Zeit & deren Realität vorgibt. Zeitgerechte Zeitmesser jedoch mit digitalen Zusatzfunktion/en bestimmen den diversivizierten Nutzen d.h. werden schnell wichtiger. Die analogsimplen, ehemals teuren OldTimers, ob mit Benzin betrieben oder mit Zahnrädern, sind:
ziemlich out. Aus diversen Gründen.
Schön war die Zeit trotzdem mit den alten“Image Pimpers“.
…geht’s mit der einst eindeutig legendären Aura gewisser Breitling-Modelle den Bach runter. Unter der alten Führung von Breitling wurde das Fliegerimage immer sehr akkurat gepflegt und gewisse Breitling-Modelle strahlten den Fliegernimbus geradezu perfekt aus. Wenn ich heute Breitling-Auslagen studiere, hat es zwar recht nette Uhren – aber fast alle Modelle gehören zum Einheitsbrei. Schade, dass Breitling unter Kern dermassen an die Wand gefahren wurde.
Der Brei ist ja bereits im Markennamen enthalten. …
Also erstens macht er es genau wie der Hayek, wenn er die Probleme einfach auf den CHF abschiebt…Zweitens was genau soll die Aussage die „Messe in Genf war wirklich positiv für Breitling“? Keine der drei Marken war an der Watches and Wonders aktiv…
…schon zu seinen IWC-Zeiten als arrogantes Grossmaul die Uhrenbranche. Offenbar geht’s Breitling unter Kern dermassen mies, dass bald von Götterdämmerung gesprochen werden muss.
Der erste Satz stimmt 100%. Zum Rest fehlen mir die Daten.
…in letzter Zeit zu echten Sprengpreisen mit Riesenrabatten verramscht. Unter Kern ist das Breitling-Markenimage ruiniert worden. Schade um die einst echt sehr tolle Marke!
Breitling hat ein gute Uhrenauswahl im qualitativ hochwertigen Luxusbereich.
Doch es reicht nicht aus, Zifferblätter mit neuen Farben zu versehen.
Man muss auch wie Rolex mal die Gehäuse modernisieren. Bei Breitling ist die Zeit diesbezüglich stehen geblieben.
Was genau wurde bei Rolex erneuert🤔? Die langweiliste Uhrenmarke ever!
Breitling Uhren wirken altmodisch.
„Preis ist, was du bezahlst. Wert ist, was du bekommst.“ Eine Ware ist immer nur so viel wert, wie jemand bereit ist dafür zu zahlen, und das hängt immer aus der Sicht des individuellen Betrachters.
Hier in dem Kommentaren werden Sammlerstücke erwähnt, … das gilt für Uhren, Autos, Kunst, usw.
ich würde niemals solche Preise zahlen, bei Autos und Uhren respektiere und schätze die Ingenuers-Leistung bzgl. Technik (Motor, Kuppling, Uhrenwerk etc).
Ich glaube die wenigsten sind Sammler von solchen Dingen sondern wollen einfach nur Status-Symbol.
Wer eine schöne Uhr will, kauft doch keine Breitling, Galle(t) oder Universal?
Das Uhren – Zeitalter ist am Verblassen
Ganz Wenige konnten sich anpassen!
Die Spreu vom Weizen sich jetzt trennt:
Viel ‚Hoch Gejubeltes‘ nach unten schwemmt!
ORF
Breitling war mal eine echte Pilotenuhr. Viele fliegerischen Aktivitäten wurden gesponsert und jeder, der was mit der Fliegerei zu tun hatte, war stolz, das auch zu zeigen. Und dann der Schwenk der Marke weg und zum baren Luxus. So vertreibt man die treue Kundschaft und gewinnt keine neuen. Marketing erstes Semester.
To F.G von PG: Man könnte sagen, Herr Kern hat die DNA von BREITLING entkernt. 1. Aus den „Instruments for Professionals“ (Key Navitimer) wurden angepasste, langweilige wie austauschbare „Uhren“. 2. Aus der identitätstiftenden Aura der Piloten / Fliegerei (Teufelskerle der Lüfte) mitFliegerstaffel, SuperConny od Orbiter Ballon, wurden Jöbli-Käfeli-Freunde im Jelmoli. Downgrading von der Sky runter zu den Warmduscher des Alltags. Fazit: GK mag ein Verkäufer sein, aber eher kein Markennavigator der Passion.
Georg-Alexander Kern, geboren in Düsseldorf?
Düsseldorf? Kommt da nicht der Herr Schwertner her der Nomos in Glashütte in den 90-ern aufbaute. Gelungen!
Partners Group? CVC Capital Partners? Private Equity. Welche bringt Breitling an die Börse?
Günstiger wäre es bei der Philippe DuBois & Fils vom Thomas Steinemann Aktien zu kaufen. Dort kriegt man dann alte Werke/Kaliber exklusiv und limitiert in neue Gehäuse eingeschalt.
Alle, alle leben sie von Männerfantasien wie Wertsteigerung, Status, Möchte-gern-Piloten.
Allen viel Erfolg und Freude.
Eine Schliessung folgt der Nächsten?
Jetzt ist auch Mister Kern so weit.
Personal entlassen als Spar-Massnahme, die 1. Folge von ein-brechenden Verkaufszahlen!
Bucherer sollte es wahr machen.
Les Ambassaseurs, Beyer, und viele Andere.
Luxus, siehe LVHM, erleidet Z.zT.
Trübe Zeiten. Nur Top Qualität wird überleben!
Ich wünsche Herr Gantner von Partners Group viel viel Glück……….
Partners Group? Was ist das für eine Gruppe? So aufgeblasene Finanzplauderis? Egal, ne schöne Breitlingkopie bekomm ich hier vom indischen Händler meines Vertrauens für 100 CHF! Läuft auch nach 3 Jahren noch und sieht top aus!
Das ist Privatwirtschaft. Nur die öffentliche Verwaltung kennt ideologisch unbegrenztes Wachstum.
Marsch durch die Institutionen …
Das eigentliche Perverse ist, dass es die Stimmbürger es zulassen, dass in der Verwaltung (bis auf die Chefetage) mehr verdient wird als bei den CH KMU‘s, dem Rückrat des Schweizerischen Wohlstandes.
Wer eine Breitling kauft kann das Geld auch einfach die Toilette herunterspülen. Wertverlust garantiert.
Auch Omega-Uhren sind Wertvernichter. Rolex hielten in den letzten Jahren tatsächlich den Wert – allerdings besteht da längerfristig eine moderate Absturzgefahr.
Generell harzt es momentan auf allen Preislevels im Uhrengeschäft.
Wieso eine hässliche Breitling Uhr für viel Geld ?
Breitling sollte sich schämen. In den 60er- und 70er-Jahren standen die Uhren für Innovation, Charakter und ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Unter Teddy Schneider war die Fliegerei-Leidenschaft authentisch – eine Marke mit Haltung.
Heute wirkt alles anders: Unter Georges Kern wird Breitling ins obere Segment gedrückt und stark über Promis vermarktet – offenbar mit Blick auf einen IPO. Gleichzeitig sind die Abverkäufe bei Konzessionären um 40 % eingebrochen. Die Ware liegt in den Auslagen und bindet Kapital – finanziert vom Handel. Springen weitere Händler ab, gerät das Modell ins Wanke
Das Geld sitzt nicht mehr so locker, auch die besser-verdienenden Angestellten merken es (ausser vielleicht beim Bund?).
Wer protzen will oder langfristig denkt, der wird bei Rolex und Co fündig.
Schaut einmal bei Tutti, Trovas, Ricardo rein: von Swatch-Sammlungen, Omega, IWC, AP, bis zu Rolex – von fast nichts zu CHF 10k, 20k, 200k ist alles zu haben.
Auch mehrere Hundert Breitling im Angebot auf tutti.
Leider gibt es mehr Verkaufswillige als potentielle Käufer, oder es liegt am gewünschten Preis?
Das ist mir doch egal, ob es Breitling gut geht oder nicht. Die Chinesen kaufen keine überteuerte Europa/Schweiz Ware mehr, da die selber super gute Fakes produzieren, die nur noch Uhrmacher unterscheiden können.
Also warum diese überteuerten Produkte noch kaufen?
Da ist doch der Typ, der schon zu IWC-Zeiten die meist eher hässlichen IWC-Uhren als Grossmaul auf allen Kanälen als die letzte Weisheit beliebt machen wollte. Unter seine Führung hat das Image bei Breitling stark gelitten. Früher schaute ich gerne in die Breitling-Auslagen – heute jedoch geht mir der schwachbrüstige Breitling-Einheitsbreit auf den Wecker.
Unvergesslich als Georges Kern vor einigen Jahren am Swiss Economic Forum seine aufgeblasene Selbstbeweihräucherungsrede begann und sich der Saal leerte.
Für Boomers wichtig.
Für die Generation Z unbezahlbar..
Uhrenkenner staunten schon zu seinen penetranten IWC-Zeiten jahrelang, warum sich ein so ätzend in Erscheinung tretender Wichtigtuer dort so lange halten konnte. Der offensichtlich bevorstehende Breitling-Quasi-Zusammenbruch wird auch den Namen Georges Kern rasend schnell tilgen.
Die Auftritte von Georges Kern zeichneten sich schon immer durch überaus polternde, penetrante Selbstbeweihräucherung und Überhöhung aus. Schade ist nur, dass dieser Georges Kern die einst tolle Marke Breitling in Rekordtempo an die Wand gefahren hat und das Pilotenimage von Breitling ruinierte.
Dieses Uhrenzeugs ist für die Alten, die sich irgendwie abheben wollen. Hey Leute, wenn ihr euch echt abheben wollt, geht ins Gym und zieht durch
Wieviele derjenigen der Kommentatoren führen/ten eine Firma? oder sind selbsständig?
Baut eine günstige Linie als Cashcow wie Swatch mit den Blancpain und Omega Moonswatch. Ist doch nicht so schwer Herr Kern!
Wer trägt heute noch Swatch? Kenne niemand.
…kaum ein Hund mehr „die neue Breitling-Uhrenlinie anseicht“…
Es kann sich jeder glücklich schätzen, wenn er noch eine Breitling aus den Schneider-Zeiten besitzt. Diese hatten noch Charakter und Klasse!
Die Partners Group Aktie dümpelt seit Jahren vor sich her.
Als Aktionär frage ich mich, ob das nicht vor allem mit den zahlreichen Hobbys und Nebenbeschäftigungen der Bosse zu tun haben könnte.
Frage an Uhren-Kenner: Wird Breitling kopiert? Wenn nicht, wäre das ein schlechtes Zeichen.
Die Zeit der „Luxusuhren“ ist generell vorbei, nicht nur bei Breitling. Lange Zeit wurden gigantische Margen erzielt wenn nur das richtige Logo drauf war, auch für industrielle Massenproduktion. Die Chinesen, Russen und auch hierzulande reiche Banker kauften alles. Diese Zeiten sind vorbei.
Die Kündigung der Marketingleute beseitigt das Problem nicht. Sie macht es nur unsichtbarer. Die Firma spart sich das Gehalt, aber die Frage bleibt unbeantwortet: Warum kauft jemand das, was wir anbieten?
Wenn niemand mehr da ist, der diese Frage stellt, wird sie auch nicht beantwortet. Und dann folgt meist nicht die Erholung, sondern der langsame weitere Abstieg.
seit jeder ein handy mit genauer uhrzeit rumträgt haben klassische armbanduhren jegliche funktion verloren. nur noch teurer herrenschmuck…
🤓Seit ich Smartglasses verwende, hab ich mein Büro Space „aufgelöst“. Das Office ist jetzt immer mit dabei und mit ca 150g incl. Cinema Screen direkt vor meinen Augen. Dolby Surround Sound aus den Bügeln und direct Tanslations aller Sprachen. Die Smartwatch gibt dazu noch auf Abruf jederzeit alle health Daten/Statistiken= die Uhr weiss mehr als mein Hausarzt! Wetter, News, Camera, Telefonieren, Taschenlampe,Music, Kompass etc. Moderne, digitale Uhren & deren Funktionen sind schon längst etabliert. Ein teurer Zahnrad-Timer als Imag Add on, ist da doch schon ziemlich „out of time“ geworden.
Man ist selber schuld. Breitling wurde assoziiert mit der Fliegerei, waren ein wichtiger Sponsor. Dann wurde man plötzlich woke und entwickelte Flugscham (wobei Herr Kern dann auch noch kurz GLPler wurde). Seltsam, denn die Markenchefs werden wohl kaum nach Dubai rudern. Fliegerfans wenden sich daher eher IWC zu, ein strategischer Fehler von Breitling.
Wer in der Schweiz produziert sollte wissen, dass der CHF jedes Jahr aufwertet und entsprechend planen.
Wann wird Breitling chinesisch? Wohl nur noch eine Frage der Zeit…
Hatte nicht Herr Stöhlker noch vor ein paar Monaten Herrn Kern & Breitling in den höchsten Tönen gelobt?
Tempi passati.
Die Breitling – Zeitmesser laufen einfach zu langsam oder die Datumsanzeige hat eine Dauerblockade…
Strategien definieren und einen Laden managen ist eine Sache. Leider können die meisten Manager/innen „Product“ absolut nicht… Bei Breitling zeigt sich das in himmelschreienden Farbkombinationen, altmodischen Designs und keinerlei Eleganz. Wenn das Produkt nicht stimmt, nützt der ganze Zirkus ringsherum nichts. Breitling braucht dringend neue Designer und eine Führung, die den „Sense of beauty“ hat.
Spätestens seit seinem kurzzeitigen, missratenen GLP-Experiment und seiner woken Firmenpolitik sind bei Breitling viele ehemalige Hardcore-Kunden nachdenklich geworden und abgesprungen.
komme gerade von der golfrunde, 95% trägt dort garmin.
Naja, mit einer mechanischen Uhr Golf zu spielen ist ja auch keine gute Idee! Die restlichen 5% treiben sich eh nur am 19. Loch herum und posen!
Georges Kern ist seit fast 9 Jahre CEO bei Breitling. Wenn jetzt die Strukturen vereinfacht werden müssen, und leitende Mitarbeiter entlassen werden müssen wegen ungenügender Leistung… sagt dies dann nicht vor allem sehr viel aus über die Führungsfähigkeiten von Georges Kern?
1. Jedes Mobile kann mehr als eine Uhr, also bleibt allein die Schmuckstück-Funktion am Handgelenk.
2. Die Schmuckbranche hat andere Regeln als die Uhrenbranche.
Was euere Wecker wirklich Wert sind, sage ich
euch wenn ihr mal dringend Kohle braucht.