Der einzige Reiterbahnhof der Schweiz steht im Zürcher Kreis 3. Dort, im boomenden Quartier Wiedikon, stand die Hauptuhr in der Bahnhofshalle seit Januar still.
Um bei den Fahrgästen keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, werden defekte Uhren üblicherweise abgedeckt oder überklebt.
Heute erscheint eine solche Massnahme den Bundesbahnen bereits als zu viel Aufwand.
Als Antwort auf die Reklamationen mehrerer Kunden schrieben die SBB lapidar, eine baldige Reparatur der Bahnhofsuhr wäre als Folge fehlender Ersatz-Komponenten erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich.
Man habe die Mitteilungen aber an den betreffenden „Fachdienst“ weitergeleitet. Diese „Fachdienste“ möchten nobel im Hintergrund bleiben und würden sich von unzufriedenen Kunden belästigt fühlen.
Deshalb haben die SBB eine mit vielen Textbausteinen bewaffnete Kunden-Agentur für das Abwimmeln von Reklamationen vorgeschaltet.
Nicht sehr lange ist es her, da trug der zuständige Fachdienst noch die Bezeichnung „Niederspannungs- und Fernmeldewesen“ mit der Abkürzung NF.
SBB-intern wurde dieses NF aus leidigen Erfahrungen mit „Nie fertig“ geschmäht. Heute bezeichnet sich dieselbe Abteilung als „Netzkoordination“.

Aber auch mit der Koordination scheint es schwer zu hapern. Im April, also gegen 3 Monate nach dem Stillstand, rückten endlich Monteure heran.
Sie reparierten die stillstehende Bahnhofsuhr von Zürich-Wiedikon.
Doch oh Schreck und Graus: In den Köpfen der wackeren Mannen lief noch immer die Ende März aufgehobene Winterzeit.
In der Folge hat der „Fachdienst“ die eindrückliche Wiedikoner Uhr auf die nicht mehr gültige Winterzeit eingestellt – und diese läuft jetzt eine Stunde nach.
Für die SBB offenbar eine Überforderung, die Uhr einerseits zu reparieren und darüber hinaus noch die korrekte Zeit einzustellen.
Den Fahrgästen der Schweizer Bahnen bleibt ein Trost: Am 25. Oktober folgt die Umstellung zurück auf Winterzeit, danach läuft die Uhr dann wieder richtig.

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Streuli ist ein Sack Reis.
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Es müsste heissen: „Er schreibt über einen Sack Reis, der in China umgefallen ist.“ Er selbst ist eher ein Fleischklops.
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Die untere Eingangstüre im Coop Küsnacht war im letzten Herbst/Winter auch mindestens 4 Monate defekt.
Nach Crans Montana wurde sie dann wieder geflickt…
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Sie könnte ja ein Fluchtweg sein.
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Hinter den sieben Gleisen, die Sequel! Dürfen jetzt alle wieder die gleichen BS-Talking Points bringen?
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So oft ist man ja auch nicht am Bahnhof Wiedikon.
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Gerade letzte Woche wieder mit der Deutschen Bahn nach Norddeutschland – auf dem Hinweg betrug die Verspätung nur 1 Stunde 40 Minuten.
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Gratuliere! Glückspilzli!
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Jeder hat eine Uhr auf dem Natel.
Links/Grün Zürich spart (zu recht ) den Strom.
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In Thailand stimmt die Zeit nie mit der Schweizer Zeit überein.
Jetzt zum Beispiel ist schon nach Mitternacht.
DAS ist ein Skandal.
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Und in New York ist es 13:30.
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… zur Zeit des Kommentars war es weit nach Mitternacht… zu tief ins Glas in der Bar geschaut?
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Mir gefallen die Artikel von Jürg Streuli.
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Mir zu einseitig, immer nur die SBB. Er scheint fixiert.
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Ja genau. Die SBB scheinen eine Art Projektionsfläche für Herrn Streuli zu sein.
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für Touristen aus London – diese müssen die Uhr gar nicht verstellen.
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Wer muss denn schon eine Uhr verstehen?
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Kein Wunder beim aktuell vorherrschenden Zuwanderungsdefizit an Fachkräften.
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So ist es anscheinend.
Selbst die ehemalige Kernkompetenz des Uhrenbaus ist den Schweizern abhanden gekommen.
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Leiter dort hinstellen müsste, und noch eine hochbezahlte Migrantenfachkraft die Betriebsanleitung für die Uhr studieren müsste, was das für einen Aufwand und hohe Kosten mit schweizer Migranten-Lohnniveau ergeben würde, bis alle Uhrzeiger richtig eingestellt sind nach schweizer Norm! Das würde die SBB in Existenznöte bringen…und dann noch die jährlich wieder anfallenden Stromkosten wenn der Wecker wieder läuft.
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Stimmt schon. Es braucht eine Migrantenfachkraft, weil Schweizer zu dumm dafür sind.
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Lieber Herr Früherwaralles besserstähli
Heute schauen 90% der Pendler aufs Händy zum Ablesen der Uhrzeit. Es pressiert nicht mit der Bahnhofsuhr, und dass sie nicht mehr zeitgemäss ist zeigt das Fehlen der Ersatzteile. Lohnt sich nicht mehr herzustellen.
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hat an der Uhr gedreht?
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Üblicherweise demontieren dann diese öffentlichen Buden einfach die Infrastruktur. Wird noch so kommen bei so komplexen Aufgaben wie Bahnhofsuhren…..
Das macht auch das ASTRA auf den Autobahnen. Anstatt auf LED umrüsten wird gleich komplett und ersatzlos abgebaut. Aber nicht, dass die Einsparung dem Autofahrer zugute käme, dieses eingesparte Geld landet in den Taschen der Amts-Lifestyle-Teilzeitler. So geht das mit unseren VEB (Volks Eigenen Betrieben.
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Der wievielte Bericht ist das nun zu der Bahnhofsuhr? Haben wir wirklich keine wichtigeren Themen? Wow
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Die Bahnhofsuhr in Wiedikon ist sehr wichtig.
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@so nicht: weil heutzutage Niemand eine Uhr bspw in Form eines Handys dabei hat?
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Wir alle (ja, alle, auch Atheisten, Agnostiker, Zweifler, etc.) sollten täglich dreimal Gott auf Knien danken, dass er uns diese Probleme gibt. Wie öde wäre ansonsten unser irdisches Dasein?
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Die Schweiz kann weder Uhren (absatzrückgang) noch Bahn (SBB) noch Geld (UBS).
Für was braucht man die noch?
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Dies passt alles zum vorlotterten Umfeld von diesem maroden Staatsbetrieb. – Wucherpreise bei Tickets mit speiüblem, unkulantem Service!!
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Ist denn schon Sommerloch?
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Boomer haben kein Handy
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Ist Streuli Dein Zwillingsbruder?
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Tatort: Coop Herrliberg. Eine Graffiti-Schmiererei beim Eingang, gut sichtbar von der Forchstrasse. Seit vielen Jahren vom Coop-Verantwortlichen nicht gereinigt. Die Verlotterung Zürichs strahlt auf alle Gemeinden aus
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In anderen Coop Filialen wurden in den Tiefgaragen die Mülleimer entfernt. Weil man beim Personal spart, welches diese leert. Seither liegt dort ständig Abfall und anderer Unrat herum, sieht langsam aus wie in der Bronx, nur dass wir hier 10x mehr bezahlen. Unhygienisch, das Ungeziefer freut sich..
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In Dübendorf ist die Anzeigetafel auf dem Perron seit über 2 Jahren ausser Betrieb. Fachkräftemangel?
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Dübi halt.
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Das muss ich gleich meinem Staubsauger erzählen.
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Zum Glück haben wir keine anderen Probleme.
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Die Bahnen haben in den letzten 5 Jahren jedes Jahr 5% mehr Gewinn aus den Kunden gepresst (das ist das Minimum, das der Bund für einen Service-Public-Betrieb erwartet). Dies würde auf vielleicht 4% Gewinnerhöhung pro Jahr zurückgehen (IP spricht hierbei bereits von „Verlusten“!), wenn sie nun auch noch Unterhaltsarbeiten machen müssten.
Wenn die Uhr repariert wird, muss die Bahn die Billetpreise wieder um 10% erhöhen.
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Bedenkt bitte, was diese Reparatur bedeuten würde. Eine Fachkraft vom Hochbauamt müsste eine Leiter hinstellen. Eine Fachkraft von der SUVA müsste die Installation prüfen und zuhanden einer Fachkraft im Stadtrat einen Bericht verfassen. Eine Fachkraft für Uhrologie müsste einen Besichtigungstermin mit einer anderen Fachkraft vom Stadtrat vereinbaren und diesen in der Folge auch wahrnehmen. Danach müsste er auf Temu die notwendigen Ersatzteile bestellen und mit 10’000% Marge verbauen. Die Fachkraft vom Hochbauamt …
Warum sollte die SBB für eine öffentliche Uhr das alles bezahlen?
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Die Dummheit in der Schweiz
schlägt jetzt überall durch !!
Beim Staat schon lange in Bern und die guten Gerichtsurteile jede Woche.Aber jetzt haben Sie es auch im Ausland gemerkt, kommt
schon gut !!
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Herr Hässig, kann bei Ihnen jetzt jeder Schreiberling seinen persönlichen Frust abladen? Und was hat das bitte mit dem Finanzplatz Zürich zu tun? Ist ja echt erbärmlich.
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Braucht IP jetzt wirklich „Füller“ mit solch wirklich unnötigen / unwichtigen Themen? (und dann noch ganz offensichtlich nicht so ganz richtigen Hintergrundinfos).
Übrigens: In Peking/China an der Bahnhofstrasse 27 Nordseite funktioniert eine Strassenlampe nicht! Bitte Bericht schreiben!
Lieber Lukas Hässig: Bleiben Sie bei IP bei den wirklich wesentlichen Finanz-Themen und verschonen Sie uns von solchen Peanuts!