(Stellungnahme von Climeworks am Ende des Textes.) Nach Meldungen über Entlassungen im letzten Jahr schien Climeworks wieder Fuss zu fassen, glaubt man den führenden Medien.
Wagemutige Investoren steckten 162 Millionen Dollar in das Unternehmen, das breite Unterstützung honorigster Firmen geniesst, von Partners Group bis LGT.
Der Cashzufluss erlaubte den Aufbau des „Climeworks DAC Innovation Centers“ in Zürich, angeblich das „weltweit grösste Innovationszentrum für Direct Air Capture (DAC)“.
Dieses Jahr liess das Zürcher Unternehmen verlauten, dass das US-Energieministerium grünes Licht für die CO2-Abscheideanlage in Louisiana gegeben habe.
Details zu Kosten oder der Finanzierung blieb Climeworks allerdings schuldig.

Was die grossen Zeitungen aber nicht berichteten ist dreierlei: (1) Die beiden grossen CO2-Abscheider der Firma, Orca und Mammoth, scheinen immer noch nicht richtig zu funktionieren.
Orca soll eine Kapazität von 4000 Tonnen pro Jahr haben, gemäss dem Zertifizierer Puro.earth wurden letztes Jahr aber nur 550 Tonnen entfernt.
Das grosse Flaggschiff-Projekt Mammoth hat bei einer nominellen Kapazität von 36’000 Tonnen letztes Jahr sogar nur 350 Tonnen entfernt – also klägliche 1 Prozent der geplanten Kapazität, wenn die Zahlen von Puro.earth stimmen.
(2) Langjährige Kunden wurden immer noch nicht beliefert. Einer der ersten Kritiker von Climeworks, Michael de Podesta, hat schon 2021 begonnen, CO2-Zertifikate von ihnen zu kaufen.
Wie er dem Autor gegenüber bestätigte, wurde bis anhin gar nichts geliefert.
Da die Lieferfrist unglaubliche 6 bis 7 Jahre beträgt, ist das streng genommen noch zulässig. Was aber nun erstaunt:
Climeworks hat kürzlich die Preise für DAC-Entfernung von CO2 halbiert, von 900 Franken pro Tonne auf 450.
Es ist schon fragwürdig, die Zertifikate jetzt zum halben Preis zu „vertschutten“, wenn man nicht mal die alten Bestellungen abwickeln kann.
(3) CO2-Entfernung auf Kundenbestellung hin ist ein sehr spezieller Markt, wie die MIT Technology Review berichtet.
Dieser Markt besteht zu einem grossen Teil aus einem einzigen Gross-Kunden: Microsoft.
Angeblich hat das US-Tech-Unternehmen um die 80 Prozent aller je getätigten Bestellungen zur CO2-Entfernung ausgeführt.
Und wer hat angeblich alle weiteren Bestellungen pausiert? Microsoft.
So viel zu den drei Punkten. Ob das Direct-Air-Capture Verfahren von Climeworks überhaupt Sinn macht, wurde auf in diesem Medium schon hinterfragt.
Auch in der Schweizer Energiestrategie 2050 – definitiv nicht frei von utopischen Träumereien – wird DAC nur am Rande erwähnt.
Hier zählt man auf Carbon Capture and Storage, bei dem CO2 direkt an der Quelle (zum Beispiel bei Müllverbrennung) aus Abgasen entfernt wird.
Dies ist zwar auch unglaublich umständlich und teuer, aber eine Stufe realistischer.
Sogar Climeworks scheint nicht mehr gänzlich von ihrer eigenen Technologie begeistert zu sein. Mittlerweile kann kann man auf ihrer Website CO2-Entfernung via Bäumchen-Pflanzen, Enhanced-Rock-Weathering-Verfahren und dergleichen bestellen.
Was nur einen Bruchteil der Kosten des DAC-Verfahrens verursacht (nur 90 Franken pro Tonne).
Was dann der Sinn der riesigen CO2-Staubsauger in der isländischen Tundra ist, erschliesst sich wohl nur noch wenigen.
Stellungnahme von Climeworks:
1 Puro.earth vs. nameplate capacity: The comparison made in the article between nameplate capacity and Puro.earth data is misleading, as the two metrics measure fundamentally different things.
- Nameplate capacity is a technical capacity metric, not an annual production forecast, or registry-issued CDR figure. It is commonly used across energy and manufacturing sectors as a benchmark for design performance.
- Registry figures, such as those from Puro.earth, reflect verified net removal delivered to customers, accounting for operational ramp-up, plant availability, and lifecycle emissions.
Mammoth is currently in phased ramp-up and serves as a large-scale industrial deployment platform, with modules being installed progressively. The current certified volumes therefore do not reflect the facility’s full design capacity. The plants are operational and actively delivering verified carbon removal credits to customers.
2 Characterization of Microsoft’s purchasing activity: The suggestion that Climeworks is struggling due to Microsoft “pausing” purchases is incorrect.
- Microsoft has publicly reaffirmed its long-term commitment to carbon removal.
- In addition, Microsoft recently signed a new agreement for up to 650,000 tons of carbon removal, underscoring continued market demand and long-term buyer commitment.
More broadly, Climeworks serves a diversified customer base and is not reliant on any single purchaser.
3 Strategic rationale for Climeworks Solutions: The article also incorrectly implies that the launch of Climeworks Solutions signals reduced confidence in Direct Air Capture (DAC). The opposite is true.
Climeworks remains fully committed to scaling DAC as a critical long-term climate solution. Complementary pathways provide additional near-term flexibility in terms of cost, availability and co-benefits.
Overall, Climeworks continues to see strong momentum and remains confident in its technology, commercial traction and long-term scale-up trajectory.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
It’s a scam. Das ist alles. Nicht einmal das vermeintliche „wissenschaftliche Fundament“, welches CO2 als Grund der Erwärmung propagiert, ist noch haltbar. – Nur will das nach zig verlochten Billionen (weltweit) in diesen Mist niemand sagen. Zuviele Unproduktive leben davon.
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ist nicht mehr haltbar? Dass mit steigendem Klimagas Anteil die Temperaturen steigen?
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Verbannte Wissenschaftler und Klimatologen wissen schon lange, dass nicht die Temperatur dem CO/2 folgt, sondern das CO/2 der Temperatur.
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Der Hoax besteht darin, zu behaupten, mittels CO2-Entfernung das Klima – selbstredend entscheidend – beeinflussen zu können. Das ist natürlich pure Hybris. Aber für die Anhänger der Klimasekte höchst lukrativ.
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Das Klima kocht nicht, nur die getürkten Klimastudien bringen die Gebühren- und Abzocker-Kommissionen (Co2-Abgaben) bringen die Geldströme zum Kochen. Das Geld wander von unten nach oben, und von Weniger-Verdienenden zu Viel-Verdienenden … gewaltige Vermögens-Umverteilung
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Grenzt alles an Betrug. Die ganze CO2 Zertifikatbranche ist im Graubereich. Leider!
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Die Klimatollwut-Anhänger wünschen sich insbrünstig, dass die Bevölkerung darauf hineinfällt wie bei Covid.
Ich habe die Befürchtung, dass das Klima uns überleben wird.
„Vor mehr als 3,5 Milliarden Jahren entwickelte sich das Leben auf der Erde, doch erst vor sechs Millionen Jahren begann die Entwicklung des Menschen. Das heißt: Wenn die gesamte Erde 24 Stunden alt wäre, würde der moderne Mensch erst zwei Minuten vor Mitternacht auftauchen. Den Homo Sapiens gibt es sogar erst seit 300.000 Jahren“
Der Welt ist es eigentlich so ziemlich egal was wir machen.
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Immerhin hat es Homo Sapiens geschafft, die Welt in den letzten 2 Sekunden gründlich zu versauen.
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Die beste und günstigste CO2-Abscheidung sind immer noch Wälder. Aber die werden -v.a. in Deutschland- zugunsten von Windräder abgeholzt.
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Da werden einige ihre hochfliegenden Pläne beerdigen müssen.
Handel mit Luft = Luft.
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Und noch ein Total-Abschreiber für Partners Group. Offenbar kocht man auch in Baar nur mit Wasser. Oder mit Heissluft wie Schaumschläger Georges bei Breitling.
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Jeder kleinere Vulkan emitiert mindestens 4000 Tonnen CO2 am Tag. Man google einmal den Anteil von CO2 in der Luft und was davon menschengemacht ist. Dann welches die grössten Einflussfaktoren auf das Klima der Erde sind.Do your own research.
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Alchemie wie im Mittelalter.
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Ist beängstigend. Und ich meine nicht die Firmen die das auszunutzen versuchen.
Sondern die geistig armen denen man solchen Klimaschwachsinn erzählen kann.
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Wie kann man „Grün“ sein ohne CO2?
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So schnüselig, wie sie hier wieder am Rad drehen.
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Fragt mal Climeworks, wie die CO2 Bilanz des Verfahrens ist. Könnte eventuell sein, dass sie mehr CO2 rausblasen als sie adsorbieren.
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Climeworks zeigt, wie gross die Lücke zwischen Klima-Vision und industrieller Realität sein kann. Hohe Versprechen, viel Fördergeld und Medienhype – aber bisher geringe reale Leistung und lange Lieferfristen.
Die Energiewende für Investoren ist kaum mehr attraktiv: zu viel Regulierung, Subventionsabhängigkeit und zu wenig wirtschaftliche Realität.
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Climaworks als Spin-off der ETH-Z ist nicht besonders gut für die Reputation dieser Hochschule, die eigentlich für erstklassige Naturwissenschaft und Technik bekannt war.
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Climeworks hat bisher Zertifikate für über 230’000 Tonnen CO2 verkauft, aber erst Zertifikate für rund 870 Tonnen geliefert.
Die Climeworks-Crew finanziert ihr Leben aufgrund von Schulden, die sie machen. Die Investoren sind reihenweise davon gelaufen und bekommen sie keine staatl. Förderungen mehr, ist der Laden sowas von pleite.
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Dieser Artikel sagt mehr aus über den Zustand des kritischen Journalismus als über Climeworks. Ich kann ja verstehen dass Journalisten nicht zu jedem Thema eine qualifizierte Meinung haben können, aber durch Abschreiben und Goggle Recherche wird die Arbeit nicht seriöser, nur sensationeller. Climeworks ist auf dem richtigen Weg. Vor dem heutigen iPhone gab es das Natel. Reife braucht Zeit.
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Sagt Dutly der Climeworks-Aktionär? Oder CEO?
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2014 hat „Die Anstalt“ noch kritisch berichtet. Sehen Sie sich an, was Uthoff & Co zum CO2-Handel zu sagen hatten.
Der Titel lautet:
Co2-Zertifikate – Wie Heuchelei zum großen Reibach führt
https://x.com/nightglow98/status/1798567527930646750
Dieses Video wurde überall gelöscht und so können wir Elon Musk danken, dass es auf „X“ noch erhalten geblieben ist.
Quelle: „Die Einlagerung von Kohlendioxid in den Untergrund ist grober Unfug“ von Wilfried Schuler.
16:03
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Kann der Ingeniör bitte CO2 richtig schreiben?
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Expats Nest. Weg damit.
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Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steige ab!
Über die Betreibergesellschaft der Old Fashion Bar (Old Fashion Bar AG, Fraumünsterstrasse 13/15, Zürich) wurde am 7. April 2026 vom Notariat, Grundbuchamt und Konkursamt Zürich ein Konkursverfahren eröffnet.
Da der Status „Vorläufige Konkursanzeige“ lautet, wird der Betrieb in der Regel im Zuge der Geschäftsabwicklung oder Sanierungsversuche durch das Konkursamt weitergeführt oder neu verhandelt. Offizielle aktuelle Status-Meldungen und Kontaktmöglichkeiten zur Betreibergesellschaft direkt über das Konkursamt Zürich.