Das Zürcher Universitätsspital (USZ) und ihre Schwester-Organisation, die Uni Zürich, betonen, sie hätten nichts vom grossen Cardio-Reibach gehabt.
Da geht es um knapp 700 Millionen Dollar, welche der US-Multi Edwards den Erfindern des Herz-Implantats versprachen.
Am Ende flossen 390 Millionen.
Jetzt zeigt sich, dass hohe Edwards-Manager auf beiden Seiten des Tisches sassen, als der Deal aufgegleist wurde.
Sie waren bei Edwards als Kader angestellt, gleichzeitig hatten sie Patente fürs Cardioband unter ihrem Namen eingetragen.
Mit dabei ein Herzchirurg aus Deutschland, der ein bedingtes Urteil kassiert hatte und später in die Schweiz übersiedelte.
Zudem hatten sie enge Links nach Israel. Dort war die Firma Valtech zuhause. Ihr gehörte das Cardioband, sie wurde von den Investoren 2017 ans US-Pharma-Unternehmen verkauft.
Die Edwards-Manager registrierten die Patente lange vor dem Deal. Damals warnten Spezialisten, die nah an der Entwicklung des minimalinvasiven Verfahrens waren, vor dem Einsatz im Menschen.
Ihre Forschung hatte gezeigt, dass die Methode nicht funktionieren würde. Insbesondere hielten Schrauben im pulsierenden Herz-Gewebe nicht.
Diese sollten das Cardioband in den Herzkammern befestigen. Sie fielen heraus.
Die Warnungen erreichten die oberste Edwards-Spitze. Der damalige CEO des börsenkotieren US-Unternehmens liess sich davon nicht beeindrucken.
Der Millionen-Deal ging Anfang 2017 über die Bühne. 340 Millionen Dollar zahlte Edwards sofort, weitere 50 Millionen folgten später.
Die restlichen 300 Millionen wollte Edwards nicht mehr leisten. Das Cardioband hatte sich als grosser Flopp entpuppt.
Die Verkäufer von Valtech verklagten Edwards an einem Delaware-Gericht über die offenen 300 Millionen. Sie scheiterten vor 2 Jahren hochkant.

Damals war der Edwards-CEO seit ein paar Monaten von der Brücke. Auch die zwei Kaderleute, welche die Patente eintragen liessen, hatten Edwards in der Zwischenzeit verlassen.
Die US-Pharmaufsicht FDA hat den Fall Cardioband und Edwards an die Hand genommen. Es wurde eine Untersuchung gestartet.
Auch die SEC, das ist die Börsenaufsicht, sei am Thema dran, sagen Insider. „Als nächstes könnte das Justizdepartement der Amerikaner aktiv werden“, vermutet einer der Gesprächspartner.
Die drohende Eskalation mit dem scharfen DOJ als „Gegner“ würde die scharfe Reaktion der Uni Zürich erklären.
Sie betonte, „nur“ 150’000 Franken von Francesco Maisano für dessen Erfindungen erhalten zu haben.
Maisano war von 2015 bis 2020 Chef der Zürcher Herzklinik und hatte dort das Cardioband bei mehreren Patienten eingesetzt. Unter anderem mit dem Argument, es gebe sonst keine andere Heilungsmethode mehr.
Das stimmte nicht. Maisano musste Zürich verlassen, er ist an seine Heim-Klinik in Mailand zurückgekehrt. Selber dürfte er mehrere Millionen mit dem Edwards-Deal verdient haben.
Von den 150’000 stamme kein Franken vom Cardioband, sagt die Uni Zürich.
Der Aktienkurs von Edwards stieg rund um den Kauf des Cardioband. Sollten die Amerikaner eine Gross-Untersuchung vom Zaun reissen, würde Zürich wohl in den Fokus geraten.
Warum hatte das Unispital Maisano nicht gestoppt?
Im Zentrum stünde ein Communique des Spitals vom September 2016, als es die Einpflanzung des Cardibands in der Trikuspidal-Klappe als Weltneuheit verkündete.
Dazu stellte das Unispital ein Video der Operation ins Netz. Dieses war ein „Fake“.
Der Draht des Cardiobands war während des live gefilmten Eingriffs gerissen, Maisano hatte ein zweites Band über die Bruchstelle gelegt.
Den Bruch sah keiner – die Szene wurde herausgeschnitten. „Das ist Betrug der schlimmsten Art“, sagte Thierry Carrel der NZZ, ein bekannter Herzchirurg, der zusammen mit Paul Vogt das Steuer von Maisano übernommen hatte.



Ja, das ist natürlich verwerflich, unmoralisch und von Gier geleitet.
Aber so funktioniert Pharma halt.
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Congratz IP, das ist eine Story!!
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Denglisch?
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enge Links nach Israel, na das ist ja eine Überraschung…
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Herzlichen Dank
sehr gerne finanzieren wir solches Verhalten auch weiterhin über höhere Prämien der Krankenkassen.
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Dieser Artikel ist auch etwas „minimalinvasiv“, lieber lh
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Wohl genau das Gegenteil. Da ist mehr Sprengkraft als aktuell viele überhaupt wahrnehmen
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Dranbleiben!!!da kommt wohl noch einiges mehr raus. Die Geschichte stinkt in den Himmel. Hier wurden möglicherweise Implantate im Menschen eingesetzt im vollen Wissen der Unbrauchbarkeit. Und zogen gleichzeitig Finanzdeals durch. Edwards ist ein börsenkotiertes Unternehmen und für Transparenz verpflichtet. Die können in ernsthafte Probleme geraten und USZ mittendrin. meine Güte, good luck!!
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Prima Story. Mir fällt auf:
„Auch die SEC, das ist die Börsenaufsicht“ IP Leser müssen seit der inhaltlichen Öffnung der Plattform aufgeklärt werden, wer oder was die SEC ist…
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Wo bleibt die Staatsanwaltschaft ? Oder der Steuerkommisär?
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Und immer hat Frau Rickli weggeschaut, Verantwortung übernimmt sie nur beim tauchen!
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stammte ihr burnout vom damaligen Tauchgang? Dann wäre jetzt ein Abflug programmiert.
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Hallo Herr Hässig. Ich rate Ihnen, die Geschichte nochmals sorgfältig zu recherchieren:
Patente können in den USA N U R im Namen von natürlichen Personen registriert werden jedoch NIE im Namen von Firmen. Firmen können jedoch als Eigentümer eingetragen werden. Das dürfte hier der Fall sein.
Ich rate Ihnen deshalb, dies nochmals sauber zu recherchieren und uns dann zu informieren.
Vermutlich werden Sie dann nur die Wahl haben den Artikel aufgrund Ihre – so vermute ich stark – Falschaussagen „sassen auf beiden Seiten“ zu löschen.
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wer sagt denn, dass die Patente in den USA registriert waren?
Und Hässig schreibt auch von 2 Edwards-Mitarbeitern, die als Patentinhaber eingetragen waren …
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Werner, kannst Du lesen?? Hässig schreibt ja eben die Patente sind von Personen, die bei Edwards angestellt waren. Im Gegenteil, das klingt alles schlüssig und scheint ein ziemlicher Skandal zu sein. IP mal wieder einen Schritt voraus . Vor allem steht das im Kontext mit Aktienbewertungen, da kann es um Milliarden gehen.
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Israel Connection = keine US Strafen zu erwarten
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Was haben die nur vom USZ da verzapft, dann kann man denen nur viel Glück wünschen, das Ganze wird offensichtlich global. Es scheint sich zunehmend zu einem weltweiten Skandal zu entwickeln.
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…hielten Schrauben im pulsierenden Herz-Gewebe nicht…
Lieber nix machen als sich so’n Schmarrn zu implantieren.
Auch beim c-fake kam man, ohne Spritzen, ganz gut über die Runden.
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Weshalb nimmt sich kein Anwaltsgremium diesem Fall an. Eine Sammelklage aller Geschädigten in Amerika gegen Edwards könnte Erfog haben!
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Nichts für ungut. Aber schon Prof. Mörgelis Gammel-Leichen in den Kellern seines medizinhistorischen Museums, dem er als Kurator diente, waren keine gute Referenz für die Uni Zürich. Und jetzt die Cardioband-Story? Menschenversuche? Gibt es noch andere Anzeichen für Ethikprobleme an der UZH?