Für die Betrüger ein Fehlschuss, für die Leser eine Warnung.
Es war kurz nach 18 Uhr. Die Börse geschlossen, die Banker auf dem Heimweg, die Pressestellen im Feierabendmodus.
Die Suche nach einer neuen Story lief noch. Manchmal findet die Story einen.
Genauer gesagt um 18:03 Uhr. Da landete eine E-Mail in meinen IP-Postfach. Absender angeblich: Galaxus.
Betreff: Kundenumfrage. Kleine Aufmerksamkeit. Nur eine Minute Zeitaufwand. Wie nett.
Erst vor wenigen Tagen hatte dieses Medium vor einer Phishing-Welle im Namen von ParkingPay gewarnt.
Dort versuchten Kriminelle mit einer gefälschten ParkingPay-Nachricht an die Daten ihrer Opfer zu gelangen.
Nach der ParkingPay-Masche folgte nur wenige Tage später der nächste Versuch. Diesmal missbrauchten die Betrüger den Namen von Galaxus.
Die Verfasser bedankten sich bereits im Voraus dafür, dass man sich „einen Moment Zeit“ nehmen würde.
Ganze 60 Sekunden genügten angeblich, um das Angebot noch besser auf die Bedürfnisse der Kundschaft zuzuschneiden.
Und weil man im Hause des vermeintlichen Online-Händlers wohl besonders weltmännisch wirken wollte, gab es als Zückerchen noch eine Portion Schulfranzösisch obendrauf:
„En remerciement, une petite attention est prévue.“
Rührend. Ein Klick auf den fetten, schwarzen Button „Rückmeldung senden“, und das Portemonnaie ist vermutlich leer.
Ein flüchtiger Blick auf die technischen Details entlarvte das Ganze natürlich sofort als Phishing-Versuch.
Die wichtigste Regel gilt nach wie vor: Niemals auf Links in unerwarteten E-Mails klicken – selbst dann nicht, wenn sie von bekannten Marken stammen und professionell gestaltet sind.
Die Wiederherstellung eines gehackten Kontos dauert meist deutlich länger als die eine Minute, die die Betrüger für ihre Umfrage versprechen.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Jeder Facebook Post im privaten Umfeld hat mehr Substanz ald diese angebliche Story.
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Wow. Zweimal hintereinander nicht auf eine Spam-Nachricht reingefallen. Gratulation.
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In unserer Firma gibt es als Belohnung für konformes Verhalten einen Bonus am Jahresende.
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Ich erhalte seit Jahren solche Mails. Im Westen nichts Neues!
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Phishing nach breit bekannter Art. Bravo, gut abgewehrt. Aber keinen Artikel wert, da Alltag.
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auf IP könnte man durchaus auch als Phishing im weiteren Sinn bezeichnen…
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Ja, heute hat die Story den Luki gefunden.
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Gib dir mehr Mühe, ein angenehmer Mensch zu sein.
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doch eigentlich den Paul?
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Die Philantropen lieben mich.. bekomme täglich zwischen 490000000 USD und 500000000 USD. Meine Frau hat täglich den Prinzen der Sie beglückt. Wo Problem?
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von der Post, DHL, was weiss ich. Kriege ich täglich. Und jetzt?
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Solche Scam E-Mails erhalte ich des öfteren und schon seit längerer Zeit. Angeblich sind die Absender SwissPass, Post, Yuh, Hostpoint, Lidl, Migros, ChapGTP u.v.a.m.
Das geht alles direkt in den SPAM oder SCAM Folder.
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Auf IP erscheint ja doch des öfteren BS, aber das schlägt so ziemlich alles. Wenigstens einmal erster, gell!
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Soweit ich Beschwerden schreibe, jene Fake-Websites, wo man sich einloggen soll, sind zumeist bei US-Hostern wie Google oder Amazon gehostet. Im Regelfalle sind Fake-Websites innert paar Stunden offline. Jedoch bei jenen US-Hostern dauert es ewig, bis da reagiert bzw. gelöscht wird. Die Betrüger wissen genau, wo sie hosten müssen.
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Mein Hobby ist, solche Anfragen mit „Zurück – Spamen“ einzudecken – zwar sehr aufwändig aber macht Spass
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Haben Sie eine Anleitung? Wäre super.
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Das bedeutet dann, dass ihre Mailadresse im Spam-Handel verkauft werden kann. Mit Prädikat „gibt Antwort..“
In Brasilien hatte ich Probleme, eine Forderung einzutreiben. Wir nahmen einen Anwalt. Resultat OK, das war vor zwei Jahren.
Kürzlich bekam ich von diesem Anwalt ein einwandfreie Mail mit angehängter Rechnung. Nach Oeffnung Alarm!
Auf telefonische Rückfrage antwortete der Anwalt, sein Konto sei gehackt worden.
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Wenn ihr schon so eine triviale Story bringt, dann wenigstens mit etwas Substanz: erklärt doch den Lesern wie solche Spams mit einem „flüchtigen Blick“ entlarvt werden können statt euch mit so einem seichten Artikel einfach nur selbst auf die Schulter zu klopfen.
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Been spendin‘ most their lives
Livin‘ in a coki coki paradise
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Bei einem Mail, wo man unsicher ist, sollte man den Link des Absenders genau anschauen. Da erkennt man, ob es wirklich z.B. Swisscom, Galaxus, UBS, Post etc. ist.
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Ich erhalte laufend solche Mails von den verschiedensten institutionellen Absendern mit der Bitte um Angabe von Kreditkarten/Bankdaten etc. Es gehe zb um Rückzahlung oder Abholung gegen Voraus-Bezahlung, Korrektur einer Buchung, Bestellung, AboErneuerung etc. Starten mit kleinen Beträgen bis sie die Daten haben.
Interessant ist dabei, dass sich z.B. auch Paketzusteller (inkl. Post) im Vorfeld einer Zustellung mit einem Vorwand melden. Insiderwissen deutet auf Angestellte hin.
Tipp: Absender-e-mail-Adresse anklicken. Dort erkennt man den Fake meistens. Da vorgeschobene e-mail Absender.
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Bei mir war es angeblich TWINT mit Aufforderung mein Konto zu aktualisieren. Mein echter Vor und Nachname, Email, aktuelle Anschrift, Geburtsdatum und ein Pishing Link. Was raussticht ist die ausländische Absender-Domain. An cybercrime Police ZH gemeldet mehr geht da nicht. Woher die bei meiner Vorsicht meine aktuelle Daten haben frag ich mich bis heute.
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Das Problem liegt bei den Herstellern, hier Galaxus, die absolut nichts gegen Phishing unternehmen. Sie wälzen sogar das Risiko ab in den Geschäftsbedingungen.
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Banker um 18:00 Uhr auf dem Heimweg hahaha 🙂 Die sind um 16:00 Uhr schon lange wieder zuhause
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Ich bekome wöchentlich solche Meldungen die natürlich sofort im Span Ordner Landen. Paketzustellung, Rückzahlung von Krankenkasse sostige Rückzahlungen usw.
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Ein Klick auf den fetten, schwarzen Button „Rückmeldung senden“, und das Portemonnaie ist vermutlich leer.
Was für ein bullshit 😂