In Wetzikon geht es um 170 Millionen. So viel schuldet das Spital den Obligationären seit 2 Jahren.
In Genf sind es nur unwesentlich weniger: 140 Millionen. Der Geschäftsmann Abdallah Chatila respektive dessen m3 Gruppe hatte 2022 diese Summe aufgenommen.
Und zwar, um den Schweizer Ableger der russischen Sberbank zu übernehmen.
Die Finma war noch so froh, in Chatila einen Käufer für das wegen des Ukraine-Kriegs schlingernde Geldhaus gefunden zu haben.
Der Patron zählt zu den Superreichen der Rhônestadt. Doch in letzter Zeit häufen sich die Negativnews.
Insbesondere Heidi.news, ein hart recherchierendes Onlinemedium, ist ihm auf den Fersen. Kürzlich brachten die Journalisten eine ganze Serie.
Jetzt kommt obendrauf die News, dass Chatilas m3 den 140-Millionen-Bond nicht bedienen kann.
Gemäss Handesregister-Auszug benötigt die m3 einen zweijährigen Rückzahlungsaufschub. Bis 2028 müssten die Obligationäre stillhalten, so der Antrag.
Dass die Gläubiger auch gänzlich auf die versprochenen Zinsen verzichten müssten, ist quasi das Supplement.
Dabei hatte die m3 schon vor Jahresfrist die Bondholders ein erstes Mal um Stillhalten bitten müssen.
Die damalige Zustimmiung der Geldgeber scheint sich nun zu rächen. In elf Tagen, am Dienstag, 30. Juni, müssen sie erneut entscheiden, wie es mit der m3 weitergehen soll.
Ein Ende mit Schrecken oder einen Schrecken ohne Ende, das die Frage.
Die m3 bittet die Gläubiger darum, die 140 Millionen-Anleihe um 2 Jahre zu verlängern und sämtliche geschuldeten Zinsen, die bisherigen und die bis 2028 anfallenden, zu stunden.
Betroffen sind ausschliesslich Gutbetuchte. Der Bond ist gestückelt in Tranchen von 5 Millionen – die minimale Ausfall-Summe.
Für die Finma ist die Affäre besonders peinlich. Die Aufsicht wollte die heisse Kartoffel Sberbank Schweiz schnell loshaben – was mit der Bank danach passiert, schien ihr offenbar weniger zentral.
Ob die Investoren nochmals nach der Pfeife von Chatila tanzen, bleibt abzuwarten. „Es braucht hier eine rasche und geordnete Liquidation“, fordert ein Betroffener.

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Er bekommt 140 Millionen. Um vor 2 Jahren eine Russenbank zu übernehmen.
Selber Schuld wer da Geld gibt.
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Wahrscheinlich wurden auch dort wieder 9% Zins versprochen. Da sind Anleger selber schuld.
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Ähnlich hart recherchieren wie IP? Hm, dann laufe ich ggf über..
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Es ist dieser charmante Moment, in dem der eigene Horizont plötzlich den Durchmesser eines handelsüblichen Ofenrohrs annimmt. Statt am Leben, am Erfolg oder an den grossen Events des Universums teilzunehmen, begnügt man sich nun andächtig mit der Tristesse der eigenen Aussichtslosigkeit. Fazit: Gesund zu vermodern ist doch viel schöner, als reich und krank im Bett zu liegen. Oder? … Oder?!
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Der Abdallah hat wohl gedacht, die SVO sei eine kurze Sache und Putin der schnelle Sieger. Weit gefehlt. Das Geld ist weg, selber schuld. Und was den Vladimir Vladimirowitsch anbelangt – der versucht nun krampfhaft seine eigene Haut zu retten. Aber nicht mal das wird ihm gelingen.
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Gutbetuchte Gläubiger können solche Ausfälle in der Portokasse verkraften – und vermutlich steuerlich auch noch absetzen.
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Abschreiber schaffen es immer in die Medien – stille Gewinne eher weniger.
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Wer hat noch nicht – wer möchte auch mal dabei sein.
Ist bei uns in Genf ein riesiges Thema. Die halbe Stadt hat irgendwie investiert in die Gruppe.
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Gierige Anleger müssen Lehrgeld bezahlen. Deshalb heisst es Leergeld. Und bekanntlich ist Geld nie verloren, es wechselt lediglich den Besitzer.
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Die Frage lautet eher warum die Finma der Sberbank Schweiz damals die Banklizenz einfach nicht weggenommen hat.
Entweder hat die Sberbank Schweiz das schweizer Recht gebrochen oder aber auch nicht. Ohne vorliegende Delikte dürfte die Bank weiterhin mit ihren damaligen Eigentümern weiter wirtschaften.
Somit sind nun die Finma und der Bundesrat juristisch zu belangen, so der Tenor des Beitrages zwischen den Zeilen versteckt. Denn offen gegen Finma und gegen Bundesrat zu rebellieren dass geht den Eidgenossen nicht über die Lippen, beziehungsweise des Feders entlang, oder ?
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Mein Gott, haben gutbetuchte zu viel Geld. Mann gibt doch nicht min. 5 Millionen für eine Russenbank. Da hat man mehr wenn man mit 1000sender Noten gute Zigarren anzündet,
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Lese gerade die Reihe von Heidi News. Die Finma muss ja Lack gesoffen haben, dass sie so was absegnet. Niemand weiss, wem die Aktien gehören. Sanktionen. Irgendwelche PEP-Mittelsmänner.
Unglaublich.
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Der Markt für Obligationen ist ein x-fach grösseres Volumen als alle Aktienmärkte zusammen. Es wird heikel, denn die Schuldenlast around the world war noch nie so gross wie heute. Das ist ein Dominoeffekt der da beginnen könnte. Bekommt ein Obli-Eigner seine Einlage nicht zurück, zahlt auch dieser irgend einen Gläubiger nicht. Und so weiter und so fort. Gewinner sind jene die dann Schnäppchen kaufen können. Also Leute die noch liquide sind.
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Mit Tranchen von 5 Mio. CHF sind wohl keine kleinen Privatinvestoren betroffen. Wahrscheinlich handelt es sich ausschliesslich um Profis welchen sich über die Risiken bestimmt bewusst waren –
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Betrifft Kredit
Ich Dir nix pumpen, Du böse
Ich Dir pumpen, Du nicht zurück zahlen, ich böse
Besser Du böse
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Stille Teilhaber sind Leute, die ruhig bleiben, wenn die Firma Konkurs macht.
© Markus M. Ronner (1938 – 2022), Schweizer Theologe, Autor und Aphoristiker
Quelle: Ronner (Hg.), Treffende Pointen zu Geld und Geist, Ott Verlag 2000