Die Berner Visana hat Grosses vor. Nach der Übernahme der Atupri stösst sie jetzt auch ins Banking vor.
Die sogenannte Burgerbank DC ist mit 115 Millionen von der Visana in einer Stiftung gelandet.
Unter ihrem CEO Angelo Eggli und mit dem Segen von VR-Präsident und Mitte-Nationalrat Lorenz Hess hat die Visana zuvor das Stadion des Fussballmeisters Thun erworben.
Die Stockhorn Arena. Neuer Name: Visana Stadion.

Ein grosser Brocken ist das Swiss Medical Network (SMN). Dieses gehört zur Aevis Victoria-Gruppe des Wallisers Antoine Hubert.
Eggli und seine Visana haben eine Minderheitsbeteiligung an der SMN. Diese betreibt Gesundheitszentren in mehreren Regionen der Schweiz.
2025 erzielte das Netzwerk 1 Milliarde Umsatz. Die angehängten Spitäler behandelten nach eigenen Angaben gut eine Million Patienten ambulant und 50’000 stationär.
Diese und weitere Deals sollen ins Geld gehen. Laut einer Quelle würden sich die Übernahmen und Beteiligungen auf einen stolzen dreistelligen Betrag summieren.

Darauf angesprochen, widerspricht ein Sprecher der Visana. Die genannte Investment-Summe sei „nachweislich falsch“.
Auch dass es sich um ein wie behauptet „artfremdes Geschäft“ handle, stimme nicht. Die Visana würde sich „zu einem modernen Allbranchenversicherer und vollintegrierten Gesundheitsversorger“ weiterentwickeln.
„Die Umsetzung dieser Strategie umfasst insbesondere auch gezielte Marketingaktivitäten, welche die Steigerung der Bekanntheit in der gesamten Schweiz verfolgt und die zu unserem Marketing-Mix gehören.“

Ein anonymes Schreiben an die Finma listet die Visana-Investitionen zusammen mit weiteren Informationen auf. Kopien gingen ans Seco, den Blick und das Medium des hier Schreibenden.
Ob der Brief tatsächlich an alle Genannten verschickt wurde, ist nicht bekannt; ebenso wenig, was die Finma in diesem Fall unternehmen würde.
„Wir haben keine Kenntnis von Anzeigen bei der FINMA oder dem SECO“, sagt der Visana-Sprecher. Dann holt er aus:
„Ihre Falschaussagen bezüglich den Herren Hess und Eggli sind rufschädigend, unzutreffend, haltlos und verleumderisch. Entsprechende Unterstellungen Ihrerseits werden wir konsequent juristisch verfolgen.“
Der Brief dreht sich um Samstagarbeit, unbesetzte Stellen, externe Partner und ein Wochenende im Luxushotel Bürgenstock.
Dort, wo die Schweiz soeben vergeblich auf ihre Iran-USA-Sternstunde gewartet hatte.
Dass Visana-Mitarbeiter an Samstagen Extraschichten leisten müssten, sei die Folge von Mehraufwand nach der „Einführung von Tardoc und ambulanten Pauschalen“.
Das treffe alle Krankenversicherer. „Die Samstagseinsätze finden unter konsequenter Einhaltung der arbeitsrechtlichen Vorgaben statt“, betont der Sprecher.
Die hohe Zahl offener Beraterstellen dementiert er. Im laufenden Jahr habe die Visana „bereits über 45 Stellen im Vertrieb erfolgreich neu besetzt“.
Vor Jahresfrist lud die Visana unter „Diamond Club“ zu einem Verwöhn-Event im Innerschweizer Luxusressort Bürgenstock – mit Übernachten in den „Waldhotel“-Suiten.
Am Donnerstag Abend stand nach dem „Dîner de gala au restaurant Parisa“ eine „Afterparty avec DJ Amos“ auf dem Programm. Dresscode: „or et noir, glamour“.
Der Freitag stand im Zeichen des Sports: Tennis, Golf, Yoga. Fürs Dinner genügte diesmal ein „tenue légère et estivale“.
Am Samstag war Check-out um 12 Uhr. „Ladies and gentlemen, votre attention s’il vous plaît“, hiess es in der Einladung. „Toutes les femmes ont la possibilité exclusive de se faire maquiller par notre styliste professionelle.“
Der Diamant-Anlass sei nichts Aussergewöhnliches, andere Krankenversicherer würden ihrem Vertriebspersonal Vergleichbares bieten, heisst es bei der Visana.

„Es ist branchenüblich, dass die erfolgreichsten und besten Beraterinnen und Berater im Vertrieb einmal pro Jahr wertschätzend für ihre ausserordentlichen Leistungen und Verdienste besonders gewürdigt werden.“
„Dabei sind die Events von Visana im Vergleich zu Mitbewerbenden angemessen und moderat.“
Besonders auf die Palme bringt die Visana, wenn man kritische Fragen zu hohen Managern stellt.
„Ihre Unterstellung bezüglich unserem … ist haltlos, verleumderisch und entbehrt jeglicher Grundlage. Entsprechende Unterstellungen Ihrerseits werden wir konsequent juristisch verfolgen.“

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Da kennt jemand den Streisand-Effekt nicht.
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Die Reaktion zeigt, dass es sich lohnt dranzubleiben!
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Einheitskasse!
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Das volk war 2x so dämlich, die einheitskasse abzulehnen. Das volk zahlt mit ihren kk prämien lieber 60 ceo’s, 60 cfo’s, 60 coo’s plus 1000nden von sachbearbeitern, die es nicht braucht, die löhne😂😂. Auch werbung im SRF zahlen wir mit prämien. Man muss sich das auf der zunge zergehen lassen. Wie willst du mit so einem naiven volk was verändern?😂
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Kantonale!
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Das Bänkli heisst DC Bänkli. Und nicht Burgerbank DC.
Fas DC Bänkli ist das Bänkli der Berner Burgergemeinde (aka Berner Adel).
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Die Vertriebs-Schwätzer sind überbewertet.
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Das Ganze bezahlt ja jeder. Krankenversicherung Modell Schweiz, die Abzocke mit staatlicher Unterstützung und grosser Lobby in der Regierung. Wann räumen wir diese Baustelle mal auf. Oder braucht es die Tuilerien?
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Ojeh, das bekannte Duo… ein Gruselkabinett, getrieben von Geltungsdrang, Ego und Gier… und hyperempfindlich, obschon öffentliche Personen. Lächerlich, was der Visana-Sprecher da in trömpscher Manier da droht. Go go dusche, Mann…
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Die CHer Krankenkassen, ein Selbstbedienungsladen par excellence, seit Jahrzehnten!! Vermittler, Ärzte etc. etc. kassieren ab bis zum geht nicht mehr. Und immer haben die Politiker alle Ausreden! Und der Dummschweizer will es nicht kapieren! Zahlen, bis es knallt…
Zum Glück bin ich bald weg von diesen kranken! System. Von wegen bestes Gesundheitssystem der Welt? 😂
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Schafft endlich dieses KVG ab!!!!