Am 2. Gerichtstag wurde es auch für Nichtjuristen spannend. Die drei zuständigen Oberrichter zeigten, dass sie sich intensiv mit der Affäre Raiffeisen und Pierin Vincenz beschäftigt hatten.
Konkret mit dem erstinstanzlichen Urteil, gefällt vor vier Jahren.
Seit dem Verdikt lasen sich die Referenten in die digitalen Datenberge ein, nun kann sich das Obergericht erstmals im direkten Dialog ein persönliches Bild von den Angeklagten machen, dessen Aussagen und Argumentationen sie nur schriftlich nachgelesen hatten.
Gerade in dieser Causa könnte diese direkte Konfrontation in Form einer Befragung einen Einfluss auf die Beurteilung der Glaubwürdigkeit der Beschuldigten haben.
Denn bekanntermassen liegen ganze Berge von Indizien und Beweisen vor, die beide Seiten jeweils für die eigene Sichtweise zu vereinnahmen suchen. Macht man sich ein Bild von einem Menschen, dann kann ein Richter seine Einschätzung nochmals überdenken.
Nachdem das Gericht die Abweisung der meisten Vorfragen begründet hatte (siehe Box ganz unten), wurde heute Morgen zuerst Pierin Vincenz zur Befragung gebeten.
Der Ablauf der Befragung durch die Richter war gleich wie bei der Vorinstanz; zuerst kamen die Fragen zur Person, danach zu den Spesen, zuletzt zu den umstrittenen Transaktionen.
Rasch aber wurde klar, dass das Obergericht dem Angeklagten deutlich mehr Raum für Ausführungen und Erklärungen gab; gleichzeitig fragten die Unparteiischen viel intensiver nach als damals die Richter des Bezirksgerichts Zürich.
Vorbereitet hatte sich auch Pierin Vincenz. Bereits nach wenigen Fragen zu seiner Person erklärte er dezidiert, zu seinen heutigen persönlichen Verhältnissen keine weiteren Aussagen zu machen.
„Die Publizität ist enorm, weshalb ich zum Schluss gekommen bin, dass ich mich selber und mein Umfeld schützen muss, damit wir etwas Ruhe haben zu diesem Thema“, so Pierin Vincenz.
Danach ging es um die Spesen und den Vorwurf, Pierin Vincenz habe private Aufwendungen als geschäftliche Kosten verbucht. Die Beträge sind im Vergleich zu jenen der Beteiligungs-Deals nicht besonders hoch, beanstandet werden rund 200’000 Franken.
Für das Gericht interessant dürfte sein, wie der damalige CEO der Genossenschaftsbank mit den hauseigenen Regeln umging.
Oberrichter Christian Prinz, der Vorsitzende des Kollegiums, tauchte tief in die Details der Vorwürfe ein, Pierin Vincenz bekräftige zuerst seine früheren Aussagen, die beanstandeten Ausgaben seien im Interesse der Raiffeisen gewesen und hätten einen geschäftlichen Kontext gehabt.
Allerdings, an alles könne er sich nicht mehr erinnern, in gewissen Fällen, das hatte er schon vor der Vorinstanz gesagt, sei es zu „Missverständnissen“ gekommen, so hätten einzelne private Ausgaben nicht geschäftlich verrechnet werden dürfen.
Es wurde rasch offensichtlich, dass Oberrichter Prinz spüren wollte, ob Pierin Vincenz eine gewisse Reue für einzelne Handlungen verspürt. Der Angeklagte hatte vor der ersten Instanz auch gesagt, dass er die missverständlich vom Geschäft bezahlten Reisen „selbstverständlich“ zurückbezahlen werde.
Christian Prinz fragte wiederholt, bei mehreren Fällen, genau nach. Wenn sich aber der frühere Raiffeisenchef überhaupt daran erinnerte, wurde rasch klar, dass er nie auch nur einen solchen Betrag zurückbezahlt hat.
Allerdings muss zu seinen Gunsten gesagt werden, dass sein Vermögen seit Jahren blockiert ist, eine späte Reue kann damit nicht ausgeschlossen werden.
Auffallend war, wie gut sich das Obergericht auch hier, bei den privaten „Geschichten“, vorbereitet hatte. Bei jedem Thema wurde immer wieder auf frühere Aussagen, Unklarheiten, Unvereinbarkeiten zwischen verschiedenen Ereignissen und Aussagen verwiesen.
Und immer nachgehakt, wie genau Pierin Vincenz heute zu der und der Aussage und diesen und jenen Vorgängen steht.
Dass das Gericht teilweise am Wahrheitsgehalt seiner Aussagen zweifelte, wurde wiederholt klar erkennbar. So bei einer von der Anklage als privat eingestuften Ferienreise nach Australien, die Pierin Vincenz als geschäftlich begründet bezeichnete, weil er dort auch „Schalterhallen anderer Banken“ besucht habe.
Das könne er jetzt nicht ganz ernst nehmen, sagte Oberrichter Prinz ungläubig. Und hakte nach, „wir sind uns doch einig, dass der Besuch einer Schalterhalle im Ausland kein geschäftlicher Grund für eine Reise sein könne“.
Würde das Schule machen, würden Bankschalterhallen eine wahre Renaissance erleben, witzelte Christian Prinz weiter.
Natürlich hätte es noch andere geschäftliche Besuche vor Ort gegeben auf jener Australienreise, dazu könne er nichts sagen, so Pierin Vincenz. Aber er habe stets erklärt, dass er auf solchen Reisen immer auch Geschäftstermine wahrgenommen habe, da er als CEO ja auch für internationale Angelegenheiten zuständig gewesen wäre.
Pierin Vincenz hatte sich schon früher an heikle, möglicherweise private Termine nicht erinnern können, deren Aufwände er über Geschäftskosten abgerechnet hatte. Allerdings präsentierte der Bündner vor Obergericht erstmals eine Antwort darauf, warum denn die von der Anklage als privat eingestuften Termine oft nicht in seiner damaligen Agenda als CEO der Raiffeisen auftauchen.
Während seiner Befragung sprach Pierin Vincenz oft mit leiser Stimme, doch wenn er länger Stellung nimmt, erahnt man, wie dominant und überzeugend der Mann auf dem Höhepunkt seines Erfolgs gewesen sein muss.
So wurde er beim Thema Agenda deutlich lauter: „Ich möchte in Bezug auf meine Email und meine Agenda anführen, dass mir die Staatsanwaltschaft darauf keinen Zugriff zur Verfügung gestellt hat. Die Anklage hat sich geweigert, diese Daten bei der Raiffeisen zu holen, weil die Raiffeisen erklärt habe, alle relevanten Daten ausgehändigt zu haben“.
Und weiter: „Die Raiffeisen führt einen Prozess gegen mich, um mich fertig zu machen, dieser könnte sie über 50 Millionen Franken kosten. Ob diese Raiffeisen wirklich willig ist, alle Informationen zur Verfügung zu stellen, stelle ich in Frage“, so Pierin Vincenz.
(Würde er freigesprochen und würde zudem den zivilrechtlichen Klagen rund um den Investnetkomplex nicht stattgegeben, könnte das die Raiffeisen möglicherweise einem zweistelligen Millionenbetrag kosten, Anm. der Redaktion.)
Pierin Vincenz betonte, dass er ohne Zugang zu den Akten sehr viele Termine und Sitzungen nicht mehr zeitlich nachvollziehen könne. „95 Prozent meiner Korrespondenz und Agenda war durch die Raiffeisen verwaltet“, so seine Aussage.
An einzelne geschäftliche Transaktionen konnte er sich dann wieder sehr gut erinnern. So machte er teilweise äusserst detaillierte Angaben zu den einzelnen strafrechtlich verfolgten Übernahmen von Firmen, an denen sich er und Mitangeklagte privat bereichert haben sollen.
Rund um die Fälle, die verhandelt werden wie Commtrain, Investnet, GCL, Eurokaution und Arena Thun waren die genannten Argumente mehrheitlich bekannt. Da die Richter aber mehrere Ungereimtheiten klären wollten, kam es auch zu diesen Bereichen zu Fragen, auf die sich Pierin Vincenz wohl nicht vorbereitet hatte.
Beispielsweise rund um die heimliche Beteiligungsnahme an der Kreditkarten-Terminal-Firma Commtrain, die später von der Aduno, wo Beat Stocker CEO und Pierin Vincenz Präsident war, übernommen wurde.
Oberrichter Prinz wies auf eine frühere Aussage von Pierin Vincenz hin, wo dieser ausgesagt hatte, er habe seine persönlichen Anteile aus „Unerfahrenheit“ nicht gegenüber der Aduno offengelegt.
Nun fragte Christian Prinz nach und erklärte, dass es doch „bemerkenswert“ sei, wenn ein Mann, der damals seit 6 Jahren an der Spitze der Raiffeisen stand, einen beeindruckenden Palmares vorzuweisen hatte und über einen akademischen Hintergrund verfügte, sich auf Unerfahrenheit berufe.
Pierin Vincenz erklärte, nicht realisiert zu haben, wie heikel sein Vorgehen gewesen wäre; solche Beteiligungen seien damals noch nicht derart stark Thema gewesen wie heute.
Zudem hätte er bereits eingeräumt, dass es von ihm aus eine Unterlassung war, seine privaten Anteile nicht zu melden. Aber, hätte der Verwaltungsrat diese gekannt, wäre er davon ausgegangen, dass dieser die Commtrain dennoch gekauft hätte.
Genau fragten die Richter unter anderem beim Themenkomplex Private Equity-Gesellschaft Investnet nach, welche die Raiffeisen nach und nach übernahm und deren zwei Gründer Andreas Etter und der verstorbene Peter Wüst ebenfalls angeklagt wurden.
Pierin Vincenz verneinte erneut, vor dem Jahr 2015, als er sich in einer zweiten Phase mit 15 Prozent direkt an der Investnet beteiligte, investiert gewesen zu sein.
Die entsprechende Zahlung von Beat Stocker im Umfang von 2,9 Millionen Franken, deren Bekanntwerden auf diesem Finanzblog bekanntermassen die ganze strafrechtliche Untersuchung ausgelöst hatte, sei ein Darlehen und keine private Bereicherung gewesen.
Auf Nachfrage wurde noch bekannt: Laut Pierin Vincenz habe er sich mit Beat Stocker mündlich geeinigt, dass das Darlehen, das im Jahr 2020 vollständig zurückbezahlt hätte sein sollen, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden solle.
Das Obergericht wischte zum Auftakt des 2. Prozesstags die Behauptung der Beschuldigten-Anwälte vom Tisch, dass Informationen der Staatsanwaltschaft nicht verwertbar wären. Die Strafbehörde habe die Verwertbarkeit von Dokumenten und Erkenntnissen klar und nachvollziehbar bewiesen.
Den Beizug eines externen Professors für die Anklageschrift durch die Zürcher Staatsanwaltschaft III bezeichnete das Obergericht interessanterweise so, dass es sich nicht um einen „krassen Verfahrensfehler“ handle.
Egal, zu welchem Urteil das Bundesgericht über das noch hängige Ausstandsverfahren dazu komme, habe dies keine Auswirkungen auf den laufenden Prozess.
Insgesamt, so das Zürcher Obergericht weiter, sei die Anklage ein rechtmässiges Fundament des Prozesses. Im Fall des Herausgebers von Inside Paradeplatz, der nach einem Urteil des Obergerichts angeklagt werden muss, weil er verdächtigt wird, gestohlene Bankkundendaten veröffentlich zu haben, gelte erstens die Unschuldsvermutung.
Zweitens würde zwar hüben und drüben behauptet, dass seinen entsprechenden zwei Artikeln eine solche Bankgeheimnisverletzung zugrunde liege, gerichtlich festgestellt sei das aber noch nie worden, weshalb die entsprechenden Anträge abgelehnt werden.
Mehr von Autorin Zoé Baches zur Causa Vincenz:
– Affäre Pierin Vincenz: Blick in Raiffeisen-Abgrund
– Affäre Pierin Vincenz: Ein Anruf an den Chef genügt
– Staatsanwaltschaft wollte mehr Raiffeisen-Banker anklagen
– Vincenz, tiefenentspannt
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Hey ihr 2 Hirsche, bitte eeeeendlich kommentieren.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Der Palfner resp. Loomit sind eh nicht ganz dic….
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Immerhin sind heute keine modischen Einschätzungen, bauliche Gegebenheiten oder Temperaturfragen im Artikel.
Ist ja schon mal ein Anfang.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Leider wird das Gericht nie feststellen können, ob Vinzent schuldig ist. Mit der Verjährung wird der Prozess ohne Urteil enden.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
„Die Publizität ist enorm, weshalb ich zum Schluss gekommen bin, dass ich mich selber und mein Umfeld schützen muss, damit wir etwas Ruhe haben zu diesem Thema“, er will Ruhe, das Rotlicht-Milieu wird ihn vermissen!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Nach der strafrechtlichen Verurteilung kommt dann noch das zivilrechtliche Verfahren.
Von der Chefetage zum Sozialamt 🤭
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wers glaubt. Der hat mehr als genug irgendwo parkiert. Und ob dann nach wohl am Ende Bundesgericht noch gross was hängenbleibt, wird man sehen. Das ist eine Show mit viel Lärm um am Ende wohl eher wenig.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bereits die beiden ersten Gerichtstage zeigen, was für einen miesen, fiesen und abhältigen Charakter dieser Bündner Bock hat. Keine Einsicht, keine Reue oder was.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Was soll diese haltlose Diffamierung! Woher wollen Sie das wissen? Er verteidigt sich in einem Strafprozess. Das ist sein gutes Recht. Wenn er davon ausgeht, dass er unschuldig ist – was soll er bereuen?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Freispruch plus Entschädigung.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Warum Reue?
Frau Zoé Baches, als Ökonomin versteht sie, wie 99,9% der Menschen das Geldsystem nicht, demnach stochert sie zur Freude der Geldsystemanalphabeten, im antrainierten Unsinn herum!
Dieser Prozess ist nur existent, weil die Gesetzgeber, weltweit, in irreführender Absicht, das geniale Geldwesen als Leistungsaustauschgegenwert, als eigenständiges Gewerbe, Schuld und Verzinsungkonstrukt, aus dem 17. JH. von den Freimaurern erfunden, übernommen hat!
Erich Kästner:
«An allem Unfug, der passiert, sind etwa nicht nur die Schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern»
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die bessere Taktik wird gewinnen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich dachte schon: „Wow, Herr Hässig arbeitet mehr als 1 Stunde pro Tag???“, dann hab ich gesehen, das der Beitrag nicht von ihm ist… hätte man auch sonst erkennen können, im Vergleich zu seinem Output ist der Artikel in lesbarem Deutsch geschrieben 🙂
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Genau das habe ich auch gedacht … „Wow, der Hässig, voll sorgfältig, detailliert und fundiert, nicht rasch, rasch hingeschludert wie sonst.“
So kann man sich täuschen …
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
DIE KLEINEN HÄNGT MAN, DIE GROSSEN LÄSST MAN LAUFEN.
Mal schauen, ob Justizia komplett blind (und komplett unfähig) ist.
Mich würde es nicht verwundern, wenn der Berg am Schluss eine Maus geboren hat und Pierin freigesprochen wird: Infolge Verjährung, Verfahrensfehler und „Unerfahrenheit“ (was für ein Schwachsinn).
P.S.
Höchste Zeit, dass die Schweizer Justiz die Software Palantir einsetzt. So bringt man Wirtschaftskriminelle garantiert zur Strecke.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Pierin hat gesagt, Spesen für den Füdli Schuppen darf man über die Business Card abrechnen.
Auf gewisse Deals und Abmachungen ist in vielen Branchen im Füdli Spunten, im Peninsula Club in Hongkong oder im Jagdhüsli im Tirol gefeiert und amüsiert worden. Deswegen müssten noch viele vier Jahre in die Kiste
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Und vor solchen Typen sollten wir noch Respekt haben…?
Unglaublich!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wer hat das von Ihnen verlangt?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Hat der olle Pierin in Australien einem Känguruh eine Hypothek angedreht? Hatte er in seinem Kopf so ein Puff, dass er ins selbige gehen musste, um Ordnung zu schaffen? Glaubt der Bündner Bauernenkel, was er da rauslässt, eigentlich selber?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Diese Details sind für die Raiffeisen Genossenschaft und das Gericht wichtig. Die Öffentlichkeit geht es jedoch nichts an wie und wo Herr Dr. Vincenz seine Spesenrechnung erhöht hat. Ansonsten kann man ja damit anzufangen in jedem Privatleben Ungereimtheiten zu finden und aufzudecken.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
IP aus dem Schussfeld – gut. Was hat uns dieser „Raiffeisen Skandal Solo Mgmt Tanz Schlammassel“ bei Vollrechnung, zusätzlich zum Finanz und Image Schafen noch dazu gekostet ??? Schätzung? Schadenssumme + Verfahrens/Justiz/Anwalt/Gericht/ Obergericht/Papier/Archive etc Kosten ? Ca. ????…..
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Könnte man ganz allg sagen:
Wer hier in der D-CH Shit gebaut hat, geht auf’s Alter am besten:
A) ins Wallis
B) ins Misox
C) ins Tessin
Wäre das so etwa richtig erklärt? Kurz und einfach?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Was soll das – nehme auch alles auf Spesen was das Steueramt zulässt. Ob geschäftlich begründet interessiert doch keine Sau und bei grossen Konferenzen in den 90er wurde auch die Abendunterhaltung grosszügig vom Gastgeber organisiert und bezahlt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Gar nichts ist da je spannend. Ein Affentheater um eine Figur, die für die Branchen-Moral typisch ist und der nicht wirklich was passieren wird.
Zoe Baches, suchen Sie sich einen Job, und, Herr Hässig, hören Sie auf, uns mit diesem Dünnpfiff zu langweilen. Kein Schwein interessiert sich mehr für diesen Vinzenz. Nur einer von vielen
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wenn man das Ganze etwas verfolgt, kann man nur zu Schluss kommen, dass sich diese feinen Herren komplett über alles und alle foutieren. Menschlich und unternehmerisch unterste Schublade.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das Problem ist nicht Vincenz. Das Problem sind Firmen, wo die grössten Clowns nach ganz oben kommen und sich alles erlauben können. Schon klar will Raiffeisen nun zeigen, dass sie nicht so eine Bude sind.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bankschalterbesuch als Geschäftsreise ist absoluter Hammer. Ich besuche San Franzisko und das Silikon Valley, dies ist eine Geschäftsreise, weil ich ITFritz bin. Mein Boss wird mir das als Weiterbildung anrechnen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Australien im Banking ist halt bescheiden. Eine Spezialitätt ist, dass man in jedem Supermarkt Bargeld vom Konto beziehen konnte, der Andere, dass Retailbanken für Säufer ein Budget erstellen und kontrollieren, damit der Kunde nicht grad alles am ersten tag versäuft und verhurt.
Vielleicht war Vinzenz an Letzterem interessiert. 🤷🏻♂️
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
🤡“Vaudevillesque“🤡
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Der Prozess wird wie das Hornberger Schiessen ausgehen!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Dieser „Fall“ dauert schon viel zu lange. Freisprechen, und gut ist.
Alle haben doch von der vielleicht etwas unorthodoxen Arbeit des Herrn Vincenz profitiert, allen voran die Raiffeisen, die unter seiner Führung kräftig gewachsen ist. Und wenn man vergleicht, wie wenig Vincenz verdient hat, verglichen mit anderen Bankern in ähnlicher Position, sind 200’000fr. Spesen über all die Jahre doch ein Pappenstil. Auch im Füdlischuppen kann man übrigens gute Geschäfte abschliessen. Müssig zu erwähnen, dass die Raiffeisen die Spesen ja auch geprüft und regelmässig zur Zahlung freigegeben hat.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das ist keine Entschuldigung. GUTE Arbeit machen, war seine Pflicht.
Füedlischuppen Besuche zL Arbeitgeber, ein No go
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Pierin besuchte Bankschalterhallen in Australien um sich weiterzubilden. Was war das Weiterbildungsziel in all den Füdlischuppen?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Es wird etwas eng für den Staatsanwalt und den Herr Aeppli ! Wurden die Spesen doch abgesegnet durch den VRP, die Vorgesetzten waren sicher über die Reisen informiert und hatten keine Einwände, vielleicht auch als Bonus angesehen. Duzende Manager bei cs und anderen Banken waren viel besser bezahlt als Vinzens. Aus Angst einer Abwerbung war der Verwaltungsrat eben etwas grosszügig. 100 Tage UH ist doch mehr als übertrieben und zeigt doch die Schwäche der Untersuchungsbehörden.
Ähnliches Verhalten in Genf vom Staatsanwalt Bertossa mit Herrn Sperisen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Gut geben Sie das Stichwort Bertossa/Sperisen. Leider hört man darüber praktisch nichts – einfach unfassbar was da auf Seiten der Staatsanwaltschaft aufgeführt wird.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
… und Knast für Hukas Lässig, so wird es enden!
Tipp: Niemals die Seife aufheben.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ein narzistischer intelligenter Zocker, for ever.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Welches ist der Hauptschauplatz und welches sind die Nebenschauplätze? Das Rotlicht-Milieu, bei dem Vincenz seine „Unerfahrenheit“ ablegen konnte, gehört sicher zu einem Nebenschauplatz und zur Kategorie „Weiterbildung“. Das Spesen-Reglement der Raiffeisen (nota bene vom Steueramt abgesegnet), wird darüber wohl Klarheit schaffen, ob dies unter „Hotelübernachtung mit Zimmerservice“ fällt. Ein Gummifünfliber, der sich auf 9.90 ausdehnen lässt. Sagenhaft womit sich Gerichte herumschlagen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wen interessiert schon so ein windiger, typisch Schweizerischer alpöhi wie ihn?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Geld macht geil
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
wer diesen 1000sassa auch nur einmal in seinem clübchen erlebt hat, musste such beherrschen.
Der bündner Güllenbauer hat sein “Wohlwollen” aus Geschäftsspesen GEKAUFT.
armselig.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
div. Fehler
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wir warten gerne
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
wenn “DIE” nicht sitzen, passt das zu uns – inkl. mir.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Er hätte die Bezüge nicht als Spesen deklarieren sollen. Sondern als „Bonus“. Wie bei einer anderen Bank. Wie man gesehen hat, geht das auch bei miserabelstem Geschäftsgang und Leistungsausweis, bis zur Pleite. Diese Leute wurden nie angeklagt, trotz unvorstellbar viel grösserem Schaden. Dagegen sind die Beträge von Pierin absolute Peanuts.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Mir tut er leid. In meiner Bankzeit in verschiedenen Instituten habe ich Sachen gesehen die weit schlimmer sind als das hier. Ein Bauernopfer. So tun als wüsste man in der Branche nicht was mit der geschäftlichen Kreditkarte so alles bezahlt wurde, ist einmal mehr nur tragisch, heuchlerisch und verlogen!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Frau Zoé Baches, als Ökonomin versteht sie, wie 99,9% der Menschen das Geldsystem nicht, demnach stochert sie zur Freude der Geldsystemanalphabeten, im antrainierten Unsinn herum!
Dieser Prozess ist nur existent, weil die Gesetzgeber, weltweit, in irreführender Absicht, das geniale Geldwesen als Leistungsaustauschgegenwert, als eigenständiges Gewerbe, Schuld und Verzinsungkonstrukt, aus dem 17. JH. von den Freimaurern erfunden, übernommen hat!
Erich Kästner:
«An allem Unfug, der passiert, sind etwa nicht nur die Schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern»