Gefühlt im Wochentakt warnt die NZZ per Dauerberieselung vor dem ultimativen Börsen-Kollaps. KI-Blase, Trumps Ölschock, der perfekte Sturm.
Wenn es nach den Edelfedern der Redakteure geht, stünden die Börsen längst unter Wasser.
Dumm nur: Die Börsen weigern sich standhaft, das Skript zu lesen. Statt im Keller zu enden, jagen die Indizes von einem Allzeithoch zum nächsten.

Seit dem perfekten Sturm, den die NZZ seit Mai 2025 heraufbeschwört, kletterte der S&P 500 unbeeindruckt von rund 5’900 Punkten auf neue Rekordhöhen im Bereich der 7’500er-Marke.
Parallel dazu legten auch der Euro Stoxx 50 und der SMI eine steile Rally hin.
Wo eigentlich rauchende Trümmer sein sollten, knallen an den Märkten unentwegt die Champagnerkorken.
Pech also für alle jene, die den Propheten geglaubt und die fette Performance verpasst haben. Als Trostpflaster verschleudert das Blatt nun wiederkehrend Billig-Abos.

Doch beim Traditionsblatt lässt man sich die Story nicht vermiesen. Die Strategie ist so simpel wie genial: Schreiben, bis es irgendwann mal wahr wird.
Wir sind in einer Blase, raunt es beharrlich weiter aus dem Wirtschaftsressort. Und wenn der Crash 2025 nicht kam, dann eben 2026. Oder 2027.
Irgendwann wird an der Realität gerüttelt, bis die NZZ endlich recht behält. Bis dahin gilt das ungeschriebene Gesetz: Raviolibüchsen bunkern, Goldbarren kaufen, und das rabattierte NZZ-Abo bereitlegen, um den Untergang auf keinen Fall zu verpassen.
Um sich dennoch alle Türen offenzuhalten, titelt die NZZ im April 2026: „Mit Aktien reich werden ist kinderleicht“.
Das ist publizistische Schizophrenie par excellence: Vormittags den totalen Börsenkollaps prophezeien, und nach dem Lunch schreiben die Redakteure, der grösste Fehler beim Sparen sei es, zu wenig Geld in Aktien zu stecken.

Wer braucht schon Logik.
Wer 365 Tage im Jahr einen Schneefall voraussagt, darf sich schliesslich auch irgendwann im Winter als genialer Meto-Bucheli-Nachfolger feiern lassen. Man muss nur durchhalten.
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Wer liest denn noch die NZZ!
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Ja die Börsen steigen und steigen. Obwohl sie eigentlich fallen sollten. Vor dem grössten Crash in der Börsengeschichte 1929 war das auch so!
Was nicht ist kann noch werden! Manchmal dauert es halt länger!
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Mein NZZ Abonnement habe ich durch ein Blick und ein Glückspost Abonnement ersetzt.
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Seit wann kannst du den lesen?
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Am 09.03.2026 hiess es: Der Crash ist hier
Öl-Preis explodiert, Börse kracht: Trumps Iran-Krieg stürzt Wirtschaft in Chaos und Panik. Öl-Reserven nötig, um Barrelpreis zu senken.
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Lukas, was ist denn passiert? Jim Cramer
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Was soll der Artikel? Wenn Sie schon mit dem Finger auf die NZZ Schreiberlinge zeigen, sagen Sie doch dass Sie seither sehr gut an den Börsen verdient haben. Ansonsten müsste jeder Schreiberling bloss den Mittelfinger anheben.
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In der NZZ erklärt uns heute ein Loepfe, das es mindestens 30 Jahre brauche, um ein neues AKW zu bauen.
Und so einer ist Direktor des EWZ. Er wäre besser Chef der SP oder Grünen.
In China baut man im Moment neue AKW in weniger als 5 Jahren. Weltweit sind etwa 60 AKWs im Bau.
Mit Notrecht,das hier für die sichere Stromversorgung richtig ist, kann man Einsprachen abwehren. Wie haben wir solche Verhinderer verdient ???
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Hätte man in der Schweiz weniger politische Hürden, wäre es in 7 bis 9 Jahre möglich, ein Kernkraftwerk in der benötigten Grösse zu bauen.
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Der soll abfahren nach Deutschland. Die haben genau so ihre ganze Industrie zerstört.
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Die ganze Schweiz wollen sie kaputt machen, und die Trümmer der EU rüberschieben.
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Loepfe schlägt vor, Kunden zu bezahlen, wenn sie bei zu viel Strom keinen Strom liefern.
Man will also jemanden dafür bezahlen, wenn er seine Produktion für sich behält. Eher etwas weltfremd würde ich meinen.
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Das zählt halt zum Wesen der Demokratie, dass jeder reinreden und Einsprachen erheben darf. Ich bin froh, wird bei uns nicht mit Notrecht regiert, wir haben bei Covid gesehen wo das hinführt. Sonst hast du plötzlich ein AKW in deinem Gärtchen.
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Neue AKWs sollten dort gebaut werden, wo die Alten stehen.
So kann man die ganze bestehende Infrastruktur übernehmen.
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Im Sommer stellen wir das neue AKW dann einfach ab, oder? Dann verdient man auch nichts mit dem Strom. Diese Ertragslücke schlagen wir dann auf den Winterstrom.
Ist das nich eine Supiduppi-Idee?
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Weil uns der Strom im Winter fehlt, müssen wir AKWs bauen. Diese AKWs sollten wir auch im Sommer benutzen. Wir brauchen nämlich gar keine Alternativenergien. Wir bauen zwei verschiedene Stromsyteme, ein Zuverlässiges mit Wasser und AKW und ein Alternatives.
Das Alternative könnten wir uns schenken, den es ist gar nicht nötig und unzuverlässig. Aber wir verbuttern lieber aus ideologischen Gründen viele Milliarden in eine Technologie, die uns keinen zuverlässigen Storm liefern kann.
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Man kann sich fragen, ob ein Chef der solche Behauptungen aufstellt, am richtigen Ort ist.
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Hmm, @ @Michael, ein schönes Märchen mit den zuverlässigen AKW. Gösgen letzten Winter? Wieviele Tage noch, bis dein AKW gedrosselt wird, weil es zu warm ist?
Und da war doch noch was mit dem Abfall?
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In Frankreich laufen im Moment 57 AKWs zur vollen Zufriedenheit. Nur Deutschland und die Schweiz wollen das nicht.
Allerdings importieren wir dann den Strom aus Frankreich, wenn er bei uns knapp wird.
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In China machen sie such einen neuen Strassenbelag in 48 Stunden
In der Schweiz 48 Monate
Bei uns auf d’en Autobahnen braucht es 10 Jahre fuer Sanierung Weil:
Nur eine Schicht arbeitet von 8 bis 17h
5 Tage statt 2-3 Schichten
7/7 (wuerde 4 mal schneller gehen)
Riesen Prozedur im voraus kommt dazu
Schrecklich
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Erstens sind wir nicht in China und zweitens sind 30 Jahre ein realistischer Wert, wenn man die Zeiten für den Strassenbau in der Schweiz in Betracht zieht.
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@ @Kohn: Blödsinn. Der Bau von Flamanville 3 begann 2007, vorgesehen bis 2012 für 3.3 Mia.€, tatsächlich bis 2024 für 13 Mia. Das Werk ist noch keinen einzigen Tag auf Nennleistung gelaufen. Übrigens importieren wir nicht Strom, wenn er knapp ist, sondern wenn er billiger als der selbsterzeugte ist. Und dann subventionieren die Franzosen unseren Strom.
Aber warum sagst du nichts zum Abfall? Und zum Uranreichtum in unserer unabhängigen Schweiz?
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@ @Kohn: Übrigens, die Liste mit (teilweise) herunterzufahrenden AKW (Beznau, Golfech, .. ) wächst sozusagen stündlich. Schlecht gealtert, dein Post, denn jetzt bezahlst du dafür, dass Beznau nicht liefert.
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Es gibt einen Crash, wenn die Hedgefunds und Marketmaker in den USA einen verursachen wollen. Wenn die grössten Shareholders, sind ja immer dieselben, entscheiden zu verkaufen und zu shorten, dann kracht es.
Diese Leute, vorallem die Marketmaker entscheiden, wohin die Kurse gehen. Das verstehen in der Schweiz nur ein paar wenige.
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korrekt, Partners Group Aktie ist genau so ein Fall.
Die sinkt immer weiter und die Partners haben keine Ahnung wie das zu stoppen wäre. Bald bei 650 chf
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So läuft es genau. Die grossen Hedgefunds sprechen sich ab und drücken den Trigger.
Im 21. Jahrhundert sollte dies mit entsprechenden Mitteln verunmöglicht werden.
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Ausgezeichnet notiert, meine Hochachtung!
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Du erklärst die Börse wie jemand, der glaubt, der Regen komme, weil der Nachbar den Gartenschlauch aufdreht. Korrelation ist nicht Kausalität.
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Wenn Market Maker den Markt steuern könnten, wären sie alle Milliardäre. Die Realität: Sie verdienen am Spread, nicht an Weltuntergangs-Knöpfen.
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Achso, und du denkst das würde nicht auffallen? XD die grossen Player können nicht einfach Aktien kaufen oder verkaufen, die müssen jede grosse Transaktion vor der Ausführung melden. Wenn das so einfach ginge würde der Markt jeden Tag nach oben und unten springen.
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@Investmentbanker im Ruhestand
Entschuldigen sie aber sie müssen schon lange im Ruhestand sein, wenn sie das nicht wissen.
Hier ein Beispiel vom Inhaber des grössten amerik. Marketmakers Citadel:
https://www.reddit.com/r/Superstonk/comments/18dt92o/ken_griffin_the_manager_sets_the_price_saying_the/
Die Preiskontrolle läuft so: Citadel kauft das Volumina von Robinhood, dem grössten Retailbroker in den USA (das nennt man Payment for Oderflow), dann kommt grosses Volumen rein, das routen sie in ihre eigenen Darkpool (50-80%) den Rest shorten sie. So können sie auf den Cent genau abschliesse
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Die NZZ verschleudert ihr Abo nicht billig. Was sie aufzeigen ist ein Schnupperabo. Damit motiviert man Neukunden einmal in die NZZ reinzuschauen.
Ganz im Gegensatz dazu der Tagi. Vor kurzem war das Jahresabo bei einem Versandhändler für unter 100 Stutz zu haben. Das nenne ich verschleudern. Aber anscheinend wird es immer schwieriger das linke Propagandablatt für Geld an die Lesenden (würg) zu bringen.
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Dasselbe bei den AZ-Medien. Die müssen inzwischen schon für 1.- ihren linken Schund verramschen.
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Überhaupt wirkt die NZZ angestaubt und riecht „muffig“. Der Designstandard ist von 2006. Nichts bei der NZZ ist modern. Um cool zu sein, begrüsst einen auf der Webseite regelmässig die Fratze eines Transvestiten. Schnell klicke ich dann weg. Schon Ende der 1990er waren die Dokumentarfilme „NZZ Format“ einfach nur grusig. Seither ist „Format“ in der Zeit stehen geblieben. Denn es wird immer noch von den gleichen Leuten produziert, wie vor 30 Jahren. Das Format nennt sich „NZZ Filz“.
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Edelfeder?
Bei der Bildstrecke zum Gewitter in Tsüri stand einfach unter jedem pic was man sehen konnte. Wie ein lausiger Schüleraufsatz oder ein Käseblatt von anno domini.
Auf Texte in der NZZ kann man nicht mehr viel geben. Noch weniger auf Inhalte.
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Jeder, der lange genug den Crash vorhersagt, bekommt irgendwann recht. So auch die NZZ. Wann das seit wird, weiss niemand – vielleicht in 3 Monaten, vielleicht in einem Jahr oder viel später. Wer lange genug an der Börse ist staunt aber schon etwas über die hohen Bewertungen. Kein Grund für Panik aber Gedanken darüber sollte sich jeder machen, der mit Teilen seines Vermögens exponiert ist. Wenig vertrauenserweckend ist die kaum mehr tragbare Verschuldung vieler Staaten – allen voran den USA. 2026! beigen sie nochmals 6% des BIP auf den Schuldenberg, der demnächst 40 Bio. erreichen wird.
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@Oekonom
Sie haben recht. Keiner weiss wann ein Crash, eine starke Korrektur, oder eine Baisse kommt.
Aber wenn irgendwann etwas passiert könnte es heftig werden! Meine bescheidene Meinung!
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die Titel der NZZ gelesen. Ein rot-grünes Blatt kann es nicht besser.
Der Chefredaktor Gujer, das wusste ich schon lange, ist im Herz Deutscher und Euroturbo.
Bravo !
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Patrick Huber, schreiben Sie besser über Gold. Das interessiert wahrscheinlich mehr, als die alten Ladenhüter.
Die Blasen werden in NY dirigiert das weiss bald jedes Kind. Von dort wird irgendwann auch das Lichterlöschen initiiert, sobald diese Kreise es für opportun und eingefädelt halten.
Beim Gold sind die Papier-Manipulationen nicht mehr tragfähig, da China und BRIC-Staaten physisch alles abräumen.
Da ist Fleisch am Knochen nicht bei den NZZ – Prognosen.
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Prognosen sind schwierig wenn sie die Zukunft betreffen.
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Boomerprobleme
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Schreiben auf IP nicht auch Crash-Propheten wie „Dr. Doom“ und noch irre Kommentarschreiber, die vor dem Geldkollaps warnen? Wo liegt da genau der Unterschied?
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tja, mit ETF kaufen und halten verdienen all die Anlageberater und Banken viel zu wenig, daher werden ständig irgendwelche Artikel platziert (sorry, NZZ: placiert). Da kann man schön über irgendwelche Therorien schreiben, welche viele Gebühren statt Renditen produzieren.
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Auch bei der Berichterstattung zur Weltlage kennt die NZZ nur einen Grundton: Trump macht alles falsch, hat mit den Israeli zusammen einen Krieg im Iran vom Zaun gebrochen. Die Iranischen Diktatoren sind super und dem Disketten-Cassis ist zu verdanken, dass es zu Verhandlungen in der Schweiz kam. Man kann dieses Blatt wirklich nicht mehr lesen.
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Wenn einer von den Grünen redet, meint er eigentlich die Dunkelroten.
Sie, die das Rezept gegen den Weltuntergang zu haben glauben, werden bald auf die Welt kommen.
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Und jetzt, wo die Märkte feiern und die Prophezeiungen krachend gescheitert sind, bleibt der „alten Tante“ nur noch ein letzter Rettungsanker:
Billig-Abos raushauen wie Ramschware auf dem Wühltisch.
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Qualitätsmedien? Dass wir in einer Blase stecken, sieht jeder, der das KGV buchstabieren kann. Überbordende Kosten von Demografie, Bürokratie und Wohlfahrt zu debattieren, ist legitim. Aber das europäische Tech-Universum komplett auszublenden, zeigt die Inkompetenz dieses Journalismus. Um ASML, Zeiss und Trumpf haben wir das entscheidende Mikro-Universum. Bei den essenziellen Chips besitzen wir Weltmarktführer wie Infineon, u-blox und EM Microelectronic für analoge Schnittstellen. Dort spielt die Musik, nicht in den Untergangsszenarien (kein Anlageempfehlung).
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… befinden sich die Aktienindizes auf Höchststand. In Gold denominiert befinden sich MSCI-World-Index sowie alle weiteren maßgeblichen Indizes der Welt seit dem Jahr 2000 in einem Bärenmarkt. Wenn man Papierwährungen als Gradmesser verwendet und deren Kaufkraft durch Geldmengenausweitung ständig weiter aushöhlt, können die damit gemessenen Indizes beliebig hoch steigen. Wie war das doch gleich nochmal im Mathematik Unterricht:
lim(1/x) –> ♾️ für x –> 0
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Mein Gott, was für Fach-Idioten, Voll-Deppen und Wünschelruten-Gänger lässt der feine Gujer in seinem Chäsblättli schreiben. Dem „Halb-Teutonen“ ist schon länger nicht mehr zu helfen.
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Ein Déjà-vu: Ich hatte mein NZZ Abo genau deshalb gekündigt. Die früher hervorragende Qualität war zu einem schlechten Börsenbrief geworden. Der damalige Fachkorrespondent hatte seit den Tiefstkursen im SMI nach der Finanzkrise (um 4500) regelmäßig vor einem weiteren Crash gewarnt. Unterdessen kletterte der SMI munter wieder auf 13000. Zu seinem Abschied ( ja, er wechselte zur SNB!) hat dieser Guru dann verkündet, es führe kein Weg an Aktienanlagen vorbei. Danach fiel der SMI wieder auf 10700….
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Die Aktien haben nicht mehr Wert, sondern das Geld immer weniger.
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Früher gab es in den Zeitungen Horoskope zur Unterhaltung. Scheint ein Ersatz zu sein.
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Gut, dass wir sehr viel Uran in der Schweiz haben!
So bleiben wir freie Schweizer auf ewig!
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Tipp: Einfach den jeweiligen Börsenindex durch den Goldpreis in der gleichen Währung teilen. Dann sieht die Sache schon ganz anders aus!
Wann hat der Wind gedreht?
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Natürlich sind die Börsen-Kurse nur eine Spekulations-Blase.
Solange niemand richtig aussteigt, sondern nur die Gewinne wegen der steigenden Kurse absahnt, und einen Teil davon wieder zur Spekulation verwendet, läuft das Spiel, bis in unendliche Höhen der Kurse.
Die Experten könnten sich ja mal ein paar börsenkotierte Firmen vornehmen, und deren Aktienkurse mit dem tatsächlichen Wert der Firma vergleichen. Was wohl rauskäme?
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Ich lese den Blick und investiere in das, was mir der Taxifahrer empfiehlt.
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Wer nichts kann, schafft Angst. Wer vor dem Ruin steht, erschwurbelt Fantasie-Geschichten. Wer keine Freunde hat, kreiert für den letzten Funken Aufmerksamkeit Märli.
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Für die Edelliberalen von der NZZ ist Realität nicht das, was geschieht. Realität ist, was erträumt wird.
Drücken wir Nichtleser die Daumen, dass denen kein böses Erwachen bevorsteht.
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„…Seit dem perfekten Sturm, den die NZZ seit Mai 2025 heraufbeschwört, kletterte der S&P 500 unbeeindruckt von rund 5’900 Punkten auf neue Rekordhöhen im Bereich der 7’500er-Marke…“
In 13 Monaten eine Kurssteigerung von 13 %.
Sind die Firmen derart viel mehr wert? Nein sind sie nicht.
Selbst die 5900 sind vermutlich doppelt so hoch, wie wenn nicht spekuliert würde.
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Korrektur: Eine Kurs-Steigerung von 27 %.
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Wundert mich nicht, wenn NZZ und Tagi sich dem Niveau von Blick und 20min annähern, etwas anderes versteht die heute von sozialen Medien getriebene Gesellschaft nicht.
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In den letzten 15 Jahren ist der S&P 500 von 1300 auf 7500 gestiegen.
In 15 Jahren.
Der Substanz-Wert der Firmen dürfte überhaupt nicht in demselben Mass gestiegen sein.
These:
Es ist nur eine Spekulations-Blase, die dadurch am Leben erhalten wird, dass niemand richtig aussteigt.
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Ich habe diese Frage Google gestellt:
Ich möchte den Unterschied zwischen der Markt-Kapitalisierung und dem Substanz-Wert der Firmen im S&P 500 wissen. Die Summe genügt mir.
Ein Teil der Antwort als Teil 1:
„…Die gesamte Marktkapitalisierung des S&P 500 liegt aktuell bei rund 63,2 Billionen US-Dollar, während der reine Substanzwert (Buchwert) aller enthaltenen Firmen zusammen nur rund 10,7 Billionen US-Dollar beträgt.
Anleger zahlen an der Börse für die 500 grössten US-Unternehmen also das 5,9-Fache dessen, was diese real an materiellen Vermögenswerten in den Büchern stehen haben.“
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Teil 2:
Marktkapitalisierung~ 63,2 Billionen USD.
Der aktuelle, emotionale Gesamtpreis aller Aktien an der Börse. Er beinhaltet alle Zukunftshoffnungen, Markenrechte, Patente und das erwartete Wachstum (vor allem getrieben durch Künstliche Intelligenz)
Substanzwert (Buchwert)~ 10,7 Billionen USD.
Der „nackte“ Wert des Eigenkapitals nach Abzug aller Schulden. Er steht für reale, greifbare Werte wie Fabriken, Maschinen, Grundstücke, Inventar und Bargeldreserven.