Louis Rossmann ist im Netz eine Grösse. Kürzlich weilte er in Zürich, gab dem „Schweizer Monat“ ein langes Interview.
Seine Bekanntheit verdankt der Mitt-Dreissiger seinem Youtube-Kanal, wo er seit Jahren dafür kämpft, wie man Handys und Laptops selber reparieren kann.
Die Leute lieben Rossmann, er selber kennt sich in den Innereien der Tech-Geräte aus.
Deshalb ist der Amerikaner jetzt durchgestartet. Watson hat ihm nämlich ausgerechnet „technisches Unwissen“ vorgeworfen.
Das brachte Rossmann derart in Rage, dass er dem verantwortlichen Watson-Redaktor in einem neuen Youtube-Beitrag 13 Minuten lang die Leviten liest.
Die Art, wie Rossmann das tut, ist ein Augenöffner. Sie zeigt, wieso der Mann derart viele Anhänger hat.

Ebenfalls macht der Youtuber einem klar, wie das Internet in den marktwirtschaftlichen USA neue Medienstars von ganz anderem Kaliber hervorbringt als in der kleinen, überschaubaren Schweiz.
Während nämlich Watson die Leser bittet, keinen Adblocker einzusetzen, weil Watsons Journalismus werbefinanziert sei, habe er sich schon vor Jahren für Adblocker eingesetzt, führt Rossmann genüsslich aus.
Ihm sei es egal, wie viele Leute seine Beiträge schauten und wie viel Geld er damit einnähme; ihm gehe es allein darum, Interessantes und Hilfreiches zu bringen. Damit erziele er sein Einkommen.
Der stark beachtete Beitrag ist eine kalte Dusche für das Online-Medium von CH Media, der vierten Medien-Kraft im Land, das mit Verweis auf Qualitätsjournalismus um finanzielle Unterstützung bittet.
Von Qualität will Rossmann bei Watson nichts wissen.
Begonnen hat der Streit mit einem kurzen Video-Beitrag von Rossmann, in dem er sich über eine Fehleranzeige auf einem SBB-Monitor im Hauptbahnhof Zürich lustig gemacht hatte.

Statt den nächsten Zugsverbindungen erschien dort eine Windows-Error-Meldung. Rossmann und seine Partnerin fandens witzig, machten Sprüche über Windows-Betriebssysteme und die SBB.
Das Ganze war humoristisch. Watson kümmerte das wenig. Das Medium fragte bei den SBB nach, dort meinte ein Sprecher, man würde „Vorkehrungen“treffen, „dass die eingesetzten Systeme geschützt sind“.
Für „Panikmache bezüglich fehlender Sicherheitsupdates“ sei „unbegründet – selbst wenn es ein veraltetes Windows 10 oder Windows 7 wäre“, so der Watson-Journalist.
Rossmann hatte in seinem Witzvideo getitelt: „Swiss mass transit destroyed (…) SBB will never recover from this.“
„Der Browser-Prozess bläht sich immer weiter auf, bis der gesamte Arbeitsspeicher (RAM) des PCs belegt ist“, erklärt Watson das Phänomen mit der Windows-Systemfehler-Meldung auf dem Zürich HB-Screen.
„Dann greift ein Schutzmechanismus von Windows ein: Das Betriebssystem beendet kurzerhand den Prozess, der am meisten Speicher verbraucht, damit es nicht komplett einfriert.“

Rossmann zerzaust diese Analyse vor laufender Youtube-Kamera. Er tue das nur, weil ein Journalist eines grossen Mediums den seinen humoristisch gemeinten Beitrag absichtlich zum Nennwert genommen habe.
Um damit etwas zurückzuschustern, was nicht stimme. Bei all jenen, die seinen Witz tatsächlich nicht erkannt hätten, würde er sich entschuldigen.

Effektiv mache er sich einen Spass daraus, solche Fehlermeldungen in Bahnhöfen und Flughäfen weltweit in kurzen Videos auf die Schippe zu nehmen.
Jetzt aber müsse er sagen: Noch nie habe er jemals in der New Yorker Metro einen solchen Windows-System-Error auf einer Anzeigetafel entdeckt.
Den Fehler, der bei den SBB zum Absturz geführt habe, sei seit Jahren bekannt. Windows selber habe die Anwender klipp und klar darauf hingewiesen.
Dass dies der Watson-Reporter nicht begriffen habe, mache er diesem nicht zum Vorwurf. Doch dass dieser ihn „technically ignorant“ nenne – „are you serious“.
Schritt für Schritt zeigt Rossmann sein Können.

Was genau zum peinlichen Fehler der SBB auf der Hauptbahnhof-Anzeigetafel geführt habe, wie sich deren Sprecher „aus Sicherheitsgründen“ bedeckt hält, wenn doch längst klar ist, wo der Hund begraben liege.
Der begnadete 37-Jährige tut das in einem Affentempo, in herrlischem US-Englisch, geladen bis kurz vor der Explosion, todernst, wenn er die technischen Details erklärt, um dann mit sypathischen Lächeln auf den Lippen die Leute zu gewinnen.
„So let’s get this straight: You’re using the wrong operating system for the job, you’re using a 17 to 20 year old outdated version of the wrong operating system for the job, you’re not configuring properly – I’m technically ignorant for pointing out:“
„My first video was a passing joke. This video is serious.“ Dann zaubert er eine Stroy von „Bluenews“ auf seinen Computerschirm, welche das gleiche Problem schon vor über 2 Jahren beschrieben hatte.
„SBB struggles with known Windows problem in Zurich“, lautete in der von Rossmann übersetzten Version der Titel. „This was covered over two years and a half ago“, so ein jetzt sichtlich aufgebrachter Rossmann.

„You had two and a half years time to fix this shit, and you hadn’t.“
„And instead of fix it (…) you wanna discredit somebody who is dedicated to make a life to running a technologically business and claiming that I am technologically ignorant in your fucking newspaper? Fuck you.“
Jetzt hat sich Rossmann warm geredet. „If you guys are pretending to be news, let me demonstrate what a real newspaper writes about when they actually want to research an issue to figure out what is causing the problem.“
Rossmann macht jetzt in seinem horrenden Sprechtempo ein für allemal klar: Nicht der Browser, hier also Firefox, ist das Problem, sondern das Betriebssystem.

Sprich Windows. Von dem die SBB nicht nur eine „outdates“ Version einsetzen, sondern auch noch die falsche. Und Microsoft habe die Kunden darüber längst ins Bild gesetzt und auch eine Lösung für das Problem bereitgestellt.
Kurze Pause. Blick direkt in die Kamera: „How fucking dare you calling me ‚technically ignorant‘ when you didn’t no research before making a stupid fucking article?“
Den ganzen Abrieb, den er ihm verpasse, sei nicht die Folge all seiner Misstritte, sagt Rossmann dem Watson-Mann. Sondern dass er den witzig gemeinten Ursprungsfilm für „serious“ nehme, um damit ihn, Rossmann, „zu einem Idioten“ zu „framen“.
„Nice try, try again.“ Rossmans 12-Minuten-Furor ist bis seit Aufschaltung vor 5 Tagen knapp 230’000 Mal aufgerufen worden. Kommentare hatte es heute früh 3’579.
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Ich vermisse die Zeit als es noch keine Influencer gab.
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Es gibt Influencer und influencer, würde ich nicht so verallgemeinern
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ist das?
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Das Du es nicht weiss, ist nicht schlimm. Schlimm ist, dass Du nicht einfach nachschaust. Für Dich dreht sich die Welt offensichtlich in einem recht kleinen Radius, alles andere interessiert nicht. Dieser Rossmann hat 2.5 Millionen Abonnenten und mehr als 600 Millionen Mal ist seine Homepage angeklickt worden. Was er macht ist spannend. Da hat wohl Watson sich den falsche rausgesucht
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Der Beitrag auf YT:https://youtu.be/AA658IFkKa8
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Der Artikel in Watson ist wirklich fehlerhaft; entweder weiss der Redaktor nicht, wovon er schreibt – oder er will einfach Klicks (oder gar beides?).
Dieser Beitrag von Lucky auch. Früher wurde uns eingehämmert: Bevor du den Brief absendest, lies ihn nochmals durch, von A-Z.
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Luki: Dein Artikel ist voller grammatikalischer und orthograpischer Fehler.
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system-error der anderen Art: Luki sollten den Shit endlich fixen…
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Nicht nur Grammatik und Orthografie sind in diesem Artikel kaputt, auch bei der Semantik hapert es: „Während Watson bei seine Leser bitten, eine Adblocker einzusetzen“… sollte wohl „keine“ heissen, damit es Sinn ergibt.
Upside: Die vielen Fehler beweisen, dass der Artikel nicht von einer KI geschrieben wurde 🙂
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Aha. Der Oberleeeerer hat gesprochen.
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Influencer hin oder her, scheint mir endlich ein YT-Kanal, den es für mich lohnt reinzuhören und dies mit Mehrwert. Kannte diesen Louis Rossmann nicht. In dieser Sparte zur digitalen under the hub Kenntniserweiterung und -Vertiefung gehört auch Benjamin Bayart. Danke.
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Liebes IP, bitte die eigenen Artikel, insbesondere wenn sie über fehlerhafte Beiträge in anderen Publikationen berichten, vor der Publikation nochmals auf orthographische, grammatikalische und inhaltliche Richtigkeit überprüfen. Dieser Artikel jedenfalls ist weitgehend unleserlich.
Danke
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Ich bin 79 und verstehe nicht viel von dieem Zeugs. Habe 6 Jahre in der Wallstreet gearbeitet und kenne den „american way“. Es ist typisch für uns Schweizer dass wir recht haben wollen. In den Kommentaren schreibt Einer von grammatikalischen und orthographischen Fehlern. Was hat das mit dem Thema zu tun. Typpisch schweizerisch. Wir müssen uns einfach eingestehen dass wir manchmal nicht so gut sind wie wir glauben. Erinnern wir uns: Vor ein paar Jahren haben die Notfallnummern bei Swisscom dreimal nicht funktioniert. Swisscom hat in Asien 200Mio. bei einem Investment verloren. Schaeppi war von
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In der Schweiz gibt es keine Influencer und neue Medienstars? Was ist dann mit TeleBlocher und Köppel, dem umtriebigen YouTuber?
Oder ein wenig ernsthafter: Einen sehr guten YouTuber mit Millionen Folowern fand ich den „my mechanics“, aber um den ist es ruhiger geworden.