Die Geschichte hört sich unglaublich an. Eine muslimische Mitarbeiterin verrichtete im jüdischen Alters- und Pflegeheim Margoa in Lengnau (AG) eine Schicht, die fast über das Menschenmögliche hinausgeht.
Es waren die Tage vor Pessach, man erwartete viele Freunde und Verwandte, die sich im nebenliegenden Gästehaus angemeldet haben und im Altersheim bewirtet werden.
Die Frau sagt: „Ich arbeitete zwischen 7 und 20 Uhr. Dann gab es eine zweistündige Pause.“ Das richtige Schuften. so die ehemalige Angestellte, war aber noch nicht vorüber.
Bis um 6 Uhr in der Früh sei sie in der grossen Küche gestanden und habe alles tauglich („koscher“) für das jüdische Fest machen müssen.
Dann sei sie nach Hause gegangen, habe sich kurz hingelegt und sei dann wieder zurückgefahren, um pünktlich um 11 Uhr 15 die Gäste zu bedienen.
Sie sprang damals ein, erzählt sie, weil das Heim kurz vor dem Fest dringend nach einem verfügbaren Koch suchte.
Für ihren Sondereinsatz habe sie keinen zusätzlichen Lohn erhalten.
Die Heimleitung weist diese Anschuldigungen als gänzlich unzutreffend zurück.
Die Frau sitzt in einem Café und berichtet nüchtern, was sich alles zugetragen hat in den letzten 26 Jahren. So lange hat sie dort gearbeitet, hat alles gegeben.
Sie habe unter dem Heimleitungspaar gelitten, meint sie.
Zuoberst steht der Rabbiner Arje Folger. Er bildet in diesem Mikrokosmos eine spezielle Funktion: Präsident und Heimvorstand des Altersheims.
Ausserdem überwacht er die koschere Zubereitung der Lebensmittel.
Folger hat den längsten Arbeitsweg von allen. Er lebt nämlich in Wien. Auf Kosten des Altersheims reist er immer wieder nach Zürich, um zu schauen, ob alles koscher ist.
Er sei nicht immer mit dem Flugzeug gekommen, schreibt er diesem Medium, und seine Familie reise ohnehin auf eigene Kosten.
Für das Heim war die Muslimin eine eierlegende Wollmilchsau. Eigentlich hätte sie – nach jüdischem Gesetz – immer mit einer religiösen Aufsichtsperson in der Küche arbeiten müssen.
In der Praxis sei dies jedoch laut der Angestellten nicht der Fall gewesen. Der Rabbiner sei irgendwo gewesen, aber nicht in der Küche.
„Die Kashruth (religiöse Zubereitung der Esswaren, AdR) entspricht dem hohen gewünschten Standard“, schreibt der Rabbi.
Letztes Jahr reichte die erschöpfte Frau die Kündigung ein. Aber nicht nur sie.
2025 verliessen gemäss Quellen etwa 20 von insgesamt 45 Angestellten die jüdische Institution, die sich die Wahrung der „Traditionen des Judentum“ auf die Fahne geschrieben hat.
Auf dem Bewertungsportal Kununu sieht das anders aus. Die 17 abgegebenen Bewertungen machen einen Durchschnitt von 2,1. Von den rund 100 Pflegeinstitutionen im Kanton Aargau der zweitschlechteste Wert (bei über 10 Bewertungen).
Vor allem das Leitungspaar kriegt auf dem Portal sein Fett ab: „Heimleitung auswechseln“, „Heimleitung falsch“ und andere Kritiken.
Der Rabbiner und der Heimleiter schreiben: „Die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden ist überdurchschnittlich hoch, die Fluktuationsrate ist unter dem Branchendurchschnitt.“
„Wenn sich auf einer Bewertungsplattform kritische Stimmen äussern, ist das nicht repräsentativ und oft nicht zum Nennwert zu nehmen.“
Der Druck auf das Heim war in der Vergangenheit auch von behördlicher Seite enorm.
Vor zwei Jahren verhängte das kantonale Departement Gesundheit und Soziales (DGS) überraschend einen sofortigen Aufnahmestopp gegen das Margoa – als einzige von rund 100 Pflegeinstitutionen im Kanton Aargau.
Die Behörde begründete die drastische Massnahme damals mit angeblichen Mängeln bei der Erfüllung von Auflagen.
Wie Rabbiner Folger auf Anfrage dieses Mediums jedoch ausführt, hielt diese Verfügung einer rechtlichen Überprüfung nicht stand.
„Gemäss erhaltenem Schreiben vom Regierungsrat war der Aufnahmestopp rechtlich nicht zulässig“, meint Folger.
Die oberste kantonale Instanz hob die Massnahme im Januar 2026 wieder auf und rügte das Vorgehen der Aufsichtsbehörde als fehlerhaft und unverhältnismässig.
Aktuell ist nur eine der 56 Bewohnerinnen und Bewohner jüdisch. Trotzdem müssen alle koscher essen.
Was passiert, wenn diese jüdische Bewohnerin nicht mehr da ist? Die aufwändige Infrastruktur eines jüdischen Altersheims für 0 Juden weiter aufrecht erhalten? In Lengnau ist vieles möglich.
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Ein spezielles jüdisches Alters- und Pflegeheim grenzt in der heutigen Woke Zeit schwer an Rassismus. Hätte nie gedacht, dass so etwas überhaupt legal ist. Es gibt ja auch keine katholischen oder protestantischen Heime.
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Man sollte Minderheiten nicht so viel Aufmerksamkeit schenken.
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Es wird noch schlimmer sein: Aktuell dürften zwei Drittel der Bewohnenden weiblich sein – trotzdem müssen alle genderneutrale Toiletten benutzen!
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Dass alle Insassen koscher essen müssen, ist ja schon eine Zumutung. Aber dass die Muslima extra noch koscher-vegan lernen musste!
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Warum nimmt sich nicht die grossmäulige SVP des Kanton Aargau dieser religiösen Ausbeutung und Missständen an? Sonst plappern sie doch auch immer in den vordersten Reihen.
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Damit die SVP diese Minderheit auch in der nächsten Kampagne islamophob instrumentalisieren kann, Maiglögglibuur.
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bf
Ich frage mich, ob Sie nicht ein IP-Rabbi sind.
Um uns LeserInnen das „Grosse Buch“ der Welt näher zu bringen.
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Man muss wissen, dass viele Rabbiner ihr Amt als eigentliches Profit-Center sehen und damit sehr wohlhabend geworden sind.
Seit Jahrhunderten leben sie sehr gut auf Kosten der Gemeinde. Egal ob die Zeiten gut oder schlecht sind.
Darum war Jesus eine derartige Bedrohung: Sein Prinzip der Armut hat das Geschäftsmodell bedroht.
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Ich bin Atheist. Bei Religionen wird der Verstand ausgeschaltet. Heutzutage kommen noch Denk- und Sprechverbote dazu.
Die Heimleitung wirkt inkompetent. Die anderen Heimbewohner sollte man auf andere Heime verteilen.
Die glaubensorientierte Ernährung, ähnlich zu Vegetariern, zu 100% zu erfüllen ist eine eigene Herausforderung. Medizinische notwendige Ernährung, wie bei Allergien, beherrschen die Altersheime.
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Systeme, ob religiös, ob staatlich-bürokratisch, die sich durch Kompliziertheit auszeichnen, deren korrekte Befolgung ein 24/24/365 Fulltime Job ist und der ohne Aussenhilfe fast nicht zu stemmen ist, erfüllt den Zweck die Leute auf Trab zu halten. UND in der ständigen Furcht und im Schuldgefühl zu halten, den Anforderungen nicht zu genügen.
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bf geh mal richtig arbeiten.
solches zeug interessiert niemanden.
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Frenkle arbeitslos 😉 😉 er (nicht Herr Sallwr) oder Herr Stöhlker (Angst, Herr Frenkel??) Lieber 20Millisekunden? Recherche ( Fremdwort…. 😉)
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Frenkel NOT for lengau 😉
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Wenn es im Kindergarten etwas wie eine Schülerzeitung gäbe, dann hätte der Author keine Chance, als Redaktor aufgenommen zu werden. Nicht ansatzweise.