„Wir spielen in der Schweizer Nationalmannschaft!“, frohlockte Patrizia Laeri am Montag auf LinkedIn.
Im Herbst darf die Zürcher Fintech-Unternehmerin nach London fliegen. Zwischen dem 26. und 30. Oktober wird sie sich in der UK-Hauptstadt an neue Geldgeber heranpirschen.
Der fünftägige Pitch wird vom Bund finanziert, genauer: der schweizerischen Agentur für Innovationsförderung (Innosuisse). 10 Fintech-Unternehmen lädt die offizielle Schweiz nach London zum Netzwerken ein.
Die Einladung gibt Laeri einen neuen Booster. Ellexx soll nicht nur die grösste Frauen-App in der Schweiz werden, auch nicht auf den überschaubaren Dach-Raum oder Europa limitiert bleiben.
Sondern „die weltgrösste Investing-App für Frauen“ werden – „Swiss made“.
Nadine Jürgensen, Mitgründerin und COO von Ellexx, kennt fast keine Grenzen, wenn sie ihre Mannschaft in London vorstellen wird:
„Weltklasse Stürmerinnnen, umsichtige Liberas und eine Defense, die sich nicht aus der Ruhe bringen lässt! (…) London, we’re coming! ?゚ヌᄃ“
Noch dauert es aber drei Monate, bis die „grösste Investing-App der Welt“ neues Geld kriegt. Ellexx befindet sich im sechsten Geschäftsjahr und liegt hoffnungslos hinter versprochenen Zielen.
Statt 26 Millionen Einnahmen macht man nur eine halbe Million Umsatz.
Laeri wird wütend, wenn man sie darauf hinweist, dass ihre Bude immer noch Minus schreibt. Die frühere Journalistin fordert:
„Die eigentliche Schlagzeile sollte lauten: ‚Ein von Frauen gegründetes Fintech existiert nach viereinhalb Jahren noch immer (…)‘.“
Bis 26 Millionen Umsatz ists noch ein langer Weg. Aktuell versucht man es mit 19 Franken für ein Spezial-Angebot:
In der „Sommer-School“ sollen Frauen ihre finanziellen Lücken schliessen lernen. Der zeitliche Aufwand ist überschaubar: „maximal eine Stunde pro Woche“.
Auch kognitiv wird nicht zu viel verlangt: „Die Summer School ist also absolut Liegestuhl-tauglich.“


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Go woke. Go broke.
Nur Schein. Kein Sein.
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Staatlich geförderter Quatsch.
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Wer so eine App nutzen möchte hat völlig die Kontrolle über sein Leben verloren, Ich,weiblich brauche keine Nachhilfe von den Tanten.
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Geht’s vielleicht ein bisschen anständiger? Oder hat hier jemand – um’s in Ihren Worten zu sagen – „völlig die Kontrolle“ über seine gesittete Ausdrucksfähigkeit verloren?
Bitched wäre passender.
„Ein von Frauen gegründetes Fintech existiert nach viereinhalb Jahren noch immer…“. Wow, so habe ich das noch gar nicht gesehen. Echt eine Leistung.
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Palfi, krieg Dich mal wieder ein. Furchtbar, Deine gefühlt 100 Kommentare heute…
@Lennox. Wenn ich 1 Kommentar schreibe und Du fühlst den wie 100. Dann zeugt dies von einer wahnsinnigen Performance meiner Kommentare.
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Das letzte Wort ist wichtig: heute. Zähl mal alle Deine Kommentare von heute zusammen. Alles klar?
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Interessant, dass ausgerechnet jemand, der sich selbst mit dem Leben vom Amt brüstet, Unternehmer über Leistung belehren will.
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Investitionen nur für Frauen sind diskriminierend.
In der heutigen Zeit gegen das „Woke“ gesetzt.
Wo bleibt der Aufstand der Gutmenschen?
Ist nicht diskriminierend, denn das meiste Geld dort kommt von den Ehemännern der „Investorinnen“.
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Dann bitte sofort auch alle Subventionen für Start-ups streichen, wo nur Männer arbeiten. Einverstanden?
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„Die eigentliche Schlagzeile sollte lauten: ‚Ein von Frauen gegründetes Fintech existiert nach viereinhalb Jahren noch immer“ –
Übersetzung: was jetzt, es gibt doch ein Gewohnheitsrecht für weitgehend anlasslose Glorifikation von uns Frauen, nur weil wir Frauen sind?
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Diese staatsfinanzierte Organisation ist für die Füchse. Geldhahn sofort zudrehen.
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läri pläri sollte sich endlich mehr um ihre kinder kümmern,
statt immer zu jammern, wie schwer es ist ohne mann…
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Kann ja ihr Mann, oder sind Männer dazu nicht in der Lage?
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Ihr Mann ist verstorben, bitte um mehr Respekt
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Staatlich geförderte Steuergeldverschwendung bei Innosuisse für heisse Luft. Die Damen wird es jedoch freuen „London, we’re coming“. Go woke, go broke 🤣
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Nicht mal einen Franken würde ich da investieren.
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hat der Bund voriges Geld? Auch die Löcher im Bundeshaushalt werden immer grösser, da passt dieses Geld geben an ellexx, beide etwa auf gleichem Niveau.
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Leider gibt es für Politiker keine Verantwortung. So werden Steuergelder systematisch verschleudert. Kein vernünftiger Mensch würde das tun.
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An all die Nörgler hier: gründet doch selber ein erfolgreiches Fintech, wenn ihr’s besser wisst? Anstatt hier rumzumaulen.
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Eine Unternehmensgründung geht aber auch ohne ständiges und penetrantes Male Blaming. Das ist eigentlich der kritische Punkt. Dass sich der Tracker ≠ Fintech bis dato nicht gerade zum Outperformer entwickelt hat (ganz im Gegenteil sogar!) ist halt Geschäftsrisiko. Dazu muss man stehen. Ist ja keine Schande. Viele Finanzprodukte laufen nicht gut.
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Betonung auf „erfolgreich“ 😉 was ElleXX ja nicht ist.
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Ach die Stammtischprolethen wissen immer wie man es besser macht nur im eigenem Leben klappts nöd so….
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Prolet, nicht Proleth, Johnny.
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@ExUBSler: wie gesagt, mach’s doch selbst besser.
@Grundgütiger: Male Blaming? Ich glaub du bist im falschen Film. Lies dir mal die Kommentare auf IP durch: 95% female blaming. Ellex betreibt kein male blaming, sondern hat lediglich Frauen als Zielgruppe. Schon verrückt, wie viele Männer sich angegriffen fühlen, wenn es sich ein Mal nicht um sie selbst dreht.
Das geht ja immer mehr in Richtung JSH. Deren Verein wurde auch durch Bern gefördert.
Nur, die JSH ist allein. Hier geht’s um einen Schwarm. Nicht etwa um Schwarmintelligenz. Eher um einen Drohnenschwarm.
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Via SRG zum Bund- die linken Seilschaften klappen hervorragend. Eine Vermögensverwaltungsfirma, von der man hört, dass sie auch nach Jahren kein Geld verdienen und finanziell in einer schwierigen Lage sind, wird als „erfolgreiche Firma“ kostenlos nach London gebracht. Eine staatliche Geldverblödung sondergleichen.
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„My Finanzberaterin went to London and all I got was this lousy T-Shirt.“
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Links liegen lassen. Da bewegt sich diese Frauentruppe ja politisch ohnehin. Der Tracker läuft lausig und erreicht relevante Benchmarks bislang sowieso nicht seit Emission. Mehr muss Mann eigentlich gar nicht wissen.
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Ich vermisse Brel auf dem Föteli. Hat der die Schwalbe gemacht und ist entflogen?
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90% der Inside Paradeplatz Leser sind frauenfeindlich. Schämt euch
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zweckentfremdet und für komplett unsinnigen Mist verschleudert!
Eine unglaubliche Schweinerei.
Unglaubwürdige Idioten regieren auch diesen Staat. Es ist zum Kotzen, für welchen Schrott der Bund unsere Steuern verschleudert. Das ist ungetreue Geschäftsführung.
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Lieber Herr Frenkel, Sie sind ja geradezu „obsessed“ von Patrizia Laeri. Fast noch mehr als ihr Chef bei IP. Gehen Sie raus, machen Sie einen schönen Spaziergang, lesen Sie ein Buch.
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Beni ist immer obsessed von den Storys die sonst keine Sau interessieren.
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Ellex „bitcht“ in London oder
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Immerhin 2 Punkte für Laeri: tatsächlich ist das 5 Jährige bestehen für jedes Start Up ein Meilenstein, 50% sind zu dem Zeitpunkt nähmlich schon wieder Pleite.
Wer die ganze Zeit so an den Pranger gestellt wird, zurecht oder unrecht ist nicht das Thema, braucht schon auch Eier weiter zu machen
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Wo bleibt mein erster Kommentar? Zu ehrlich für die Veröffentlichung?
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Innosuisse ist auch so eine Steuergeldverschwendungsinstitution. Innovationen sind noch keine grossen daraus entstanden.
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beenden.
Wo ist der Konkursrichter?
Ist das nicht Betrug, was da gemacht wird?….und der Bund hilft noch? Völlig verrückt!
Im Bundeshaus hat man nicht mehr alle Tassen im Schrank!
Die haben doch gar nicht geprüft was hinter dem „Unternehmen“ ist.
Sind da wiedermal korrupte Kanäle in Anspruch genommen worden?
Kaum zu glauben wie die Bevölkerung da wieder an der Nase herumgeführt, und betrogen wird. Für unnützen Schrott werden Steuereinnahmen verprasst!
Die Firma stellt ja gar nichts Brauchbares her.
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Ich habe neues Wirt für Frenkel: Recherche-Leherling 😉 🙂 Zahlen? Hert Frenkle? Nur auf (siege Gefenbekdpiel Stöhlker) oder Gerr René Zeyer Betreiber von http://www.zackbum.ch eine Seite (dort hat Lehrling rausgeworfen…) 😉
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Wenn Schweizer meinen, sie könnten im Ausland erfolgreich pitchen, verkennen sie oft die Realität. Die Schweiz ist einer der wenigen Finanzplätze, an dem anhaltend schwache Performance und Inkompetenz erstaunlich lange toleriert werden. In Märkten wie England zählen ausschliesslich Resultate – und genau diese fehlen häufig. Das gilt nicht nur für Ellex, sondern für viele Schweizer Asset Manager. Entsprechend sind die Erfolgschancen im Ausland meist gering.
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Wenn man für Frauen eine eigene Investment-App machen muss, dann gilt das auch für Herzkranke/innen, für Alkoholiker/innen, für missbrauchte Kinder und für Velofahrer/innen? Da zahlt man doch gerne wieder. Direkte Bundessteuer….
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Ich unterstütze das grundsätzliche Anliegen. Auch der Ausflug nach London stört mich nicht – gehört dazu.
Das Problem ist meines Erachtens, dass sie nicht die Masse ansprechen: Echte Frauen mit echten Finanzproblemen. Frauen, die sich keine Kurse für teures Geld leisten können. Frauen, für die Fragen nach einer Investition in Zertifikate etc geradezu zynisch wirken. Frauen, die sich alleine um Kinder kümmern müssen. Frauen, die wegen Scheidung, Teilzeitpensen und Koordinationsabzug im Alter kaum von der Rente leben können.
Kümmert euch darum, dann gibt’s auch genügend Kundinnen.