Jeder kann sich selber verarschen. Wenn’s aber die eigene Regierung tut, wird’s ärgerlich.
So im Fall von Publibike, das sind diese violetten Stromer-Verleihvelos, die sich in Zürich und Bern, den zwei Hauptstädten des Landes, wie ein Virus ausgebreitet haben.
Taxmoney in Millionenhöhe sei Dank. Die Stadtväter haben die Publibike-Besitzer mit Geld nur so überhäuft – alles um die Menschen auf den Drahtesel zu zwingen.
Ist elektrisch, musst nicht trampen.
Jetzt danken es die Besitzer der Publibike den lieben Zürcher und Berner Beamten und Exekutiv-Politikern auf die besondere Art.
Sie verkaufen ihr Unternehmen nach England, an ein Private Equity-Haus – an eine Heuschrecke.
What the F… Da kassieren schlaue Schweizer Giga-Subventionen vom Taxpayer, nur um privat Hyper-Millionäre zu werden.
Sind wir von allen guten Geistern verlassen? Ja.
Unter den Profiteuren ist Thomas Binggeli. Der schlägt alle. Hat von der Migros die Velo-Kette übernommen.
Weil die Läden teure, langfristige Mietverträge halten, gibt die Migros Binggeli viel Geld dafür. Netto hat der Orange Riese dem Thömus-Besitzer also obendrauf zu den Shops Millionen gezahlt.
Binggeli hatte keine Lust mehr auf Publibike, deshalb jetzt der Verkauf auf die britische Insel.
Muss mich um mein wachsendes Imperium kümmern.
Der CEO der Publiblike, Markus Bacher, ist noch so einverstanden. Auch er ist mit dem Deal reich geworden.
Zudem bleibt er CEO. Das heisst, er behält einen Teil seiner Anteile. Wenn die Heuschrecken dann in 5 Jahren die Publibike noch teurer weiterverkaufen, macht er richtig Kasse.
Und die Zürcher und Berner Bürger? Schauen in die Röhre. So geht das, wenn Rotgrün die Welt verbessern will – ein paar Schlaumeier-Kapitalisten lachen sich die Hucke voll.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich bin viel unterwegs auch mit meinem eigenen Velo aber ich habe noch nie jemanden auf einem Publicblike gesehen, diese E-Bikes stehen nur an den Bahnhöfen rum und beanspruchen wertvollen Platz.
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Ist doch besser so. Kein Stromverbrauch, weniger Unfälle, weniger Rowdies. Millionensubventionen für Nonsens, aber für die rot-grünen Städte ist das nur eines von vielen Lieblingsspielzeugen.
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War genau ist der Vorwurf?
a) die Ausschreibung war getürkt?
b) die gelieferten Velos entsprechen nicht den Abmachungen?
Oder geht es nur um Neid, weil einige Velohändler grosse Stückzahlen an Velos mit schönem Gewinn verkaufen konnten?
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Der Vorwurf geht an unsere Stadtregierung, die Steuergeld dafür aufwendet, dass private Kasse machen können – nur um der Ideologie genüge zu tun. Kapiert?
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„Ist elektrisch, musst nicht trampen.“
Auch von der Funktion eines E-Bikes hat Herr Hässig keine Ahnung …
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Sämtliche mietbaren E-Vehikel gehören verboten und entsorgt. Eine Plage.
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Nicht nur die Mietbaren. Sondern der ganze E-Schrott.
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die Verantwortlichen in den Regierungen und Amtsstuben gleich mit.
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Die Geschichte ist noch viel übler. Denn bereits zuvor hatte die staatlich Schweizerische Post die Konzession in der Stadt Zürich für viel Geld im Rahmen einer Ausschreibung „gekauft“ und massiv Geld verloren, bevor man dann PubliBike weiterverschenkte…
Linke Tasche in die rechte Tasche funktioniert beim Staat und bei der Stadt halt immer noch am Besten.
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Der Velo-Gott will, dass man ihm gebührend opfert. Die linken Stadtregierungen machen bereitwillig mit. Hauptsache, man ist auf der Seite der „Guten“.