„Hoi du, ich kenne deinen Bruder, er hat mir deine Nummer gegeben.“ So oder ähnlich fädelt man bei Swiss Life Select gerne das Erstgespräch ein.
Der 2007 für sagenhafte 1,9 Milliarden Franken gekaufte AWD-Vertriebsapparat trägt heute zwar den stolzen Namen des grössten Schweizer Lebensversicherers.
Doch die DNA ist geblieben: Kasse machen.
„Sorglos-Paket 3a“, so tauft die Swiss Life Select ihr Wertschriften-Sparen für Herr und Frau Schweizer.
Klingt nach sorgenfreier Pension, ist aber ein frontaler Angriff auf das Alterskapital.
Im Fintech-Zeitalter verlangt der AWD-Nachfolger an der Eingangstür freche 2 Prozent Kaufkommission.
Wer 35’000 Franken transferiert, liefert gleich 700 Franken ab. Durch den Zinseszinseffekt wächst diese scheinbar kleine Eintrittsgebühr über zwei Jahrzehnte auf fast das Dreifache an.
Kommission heisst die Provision heute im feinen Swiss-Life-Select-Vokabular. Und weil der „Berater“ emsig Produkt um Produkt für fast jede Lebenslage andreht, klingelt bei jedem Abschluss verlässlich die Kasse.
Damit nicht genug. Laufend zwackt Swiss Life Select für die 3a 1,2 Prozent „All-In-Fee“ ab. Scheinheilig deklariert als „0,3 Prozent pro Quartal“.
Zusammen mit den Fondskosten summiert sich der Aderlass auf rund 1,5 Prozent und mehr. Jährlich.
Bei risikoarmen Portfolios garantiert dieses Konstrukt zuverlässig den realen Kapitalverzehr.
„Alles transparent“, wiegelt der Swiss Life-Mediensprecher ab. Die Taktik ist simpel: Swiss Life serviert die Gebühren zunächst in homöopathischen Prozent-Dosen.
Damit der Kunde gar nicht merkt, wie er mit seinen hart erarbeiteten Franken den Vertriebsapparat mästet.
Zwar wird am Ende des Gesprächs die Gesamtrechnung aufgetischt, doch da ist der Sparer längst mürbe. Nach der Dauerbeschallung sagt kaum noch jemand Nein.
Und der angebliche Mehrwert dafür? Man biete eine „persönliche, ganzheitliche Beratung und langfristige Begleitung“.
Selten wird ein Beratungsgespräch so teuer bezahlt: Wer dem Berater von Swiss Life Select vertraut, opfert dem Konzern über zwei Jahrzehnte einen saftigen Aufpreis zulasten der eigenen Rendite.
Die wohl teuerste Tasse Kaffee der Schweiz: Gratis serviert, mit dem Vorsorgeguthaben bezahlt.
Ein echtes „Sorglos-Paket“ gibt es hier primär für die Kassen der alten Rentenanstalt – und für die „Provisionsempfänger“ ihrer Select-Tochter.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Frei nach dem Motto: Jeder Tag steht ein Dummer auf🤣
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bei dir zahlt jeden Monat ein dummer… der Sozialstaat lässt grüssen..
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Drücker-Kolonne, mehr nicht !
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das Internet ist seit Jahren voll mit Analysen und Ratgebern, welcher Anbieter ein gutes und günstiges Angebot offeriert. Die Info ist da, für jeden einfach verfügbar. Zudem hat doch jeder in seinem Umfeld jemanden, der Bescheid weiss und nicht bei der Swiss Life arbeitet.
Absolut nicht nachvollziehbar, warum noch überhaupt jemanden eine 3. Säule bei einer Versicherung abschliesst.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Es ist wirklich schon sehr lange her, dass ich SwissLife liquidiert habe. Schon damals habe ich ihre Methoden gehasst.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Tabletten heute wieder vergessen?
Liquidiert ?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Frankly von ZKB kostet 0.4% pro Jahr.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die nehmen mich nicht mal als Laufbursche oder Vermittler!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wer so etwas kauft ist schon auch selber schuld. Allerdings sind viele Fonds von Banken auch nicht viel besser.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Jeder, der auf solche Maschen reinfällt ist selber Schuld. Viele Ahnungslose glauben immer noch an das Märchen, Banken und Versicherungen seien seriös. Das war mal.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Seriös waren Banken usw. noch nie, aber es gab Banker mit Gewissen und einem gewissen Berufsstolz, die es verstanden einen Win-Win für die Bank und die Kunden zu generieren.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Aufgepasst!
Die schlechten Gewohnheiten verbreiten sich rasant.
Ich habe bereits ein Versicherungsprodukt gesehen dass 0.2 Prozent pro Monat belastet.
Jahresgebuehren clever runter gebrochen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
‚Beratung‘ von ‚Beratern‘ ist etwas für Leute die ihr Geld loswerden wollen.
Man muss sich zuerst fragen, was macht die AWD-Swiss-Life mit meiner Kohle wenn sie die erst einmal hat. Kaum gute Investments. Jedenfalls ist es ein Armutszeugnis eine Bude wie AWD gekauft zu haben und das für eine groteske Summe. Von solchen ‚Beratern‘ kann man nur Abstand nehmen. Gegeelte Aufschneider im Mercedes mit AMG-Logo, sieht jeder wo die Ersparnisse landen, wenn man es denn sehen will.