Die LGT hat ein grosses Asset: Prinz Maximilian.
Der weit oben in der Hierarchie des Liechtensteiner Fürstenhauses stehende Kapitän des Finanzhauses gilt als Investor der Sonderklasse.
Einer, der in Generationen denkt.
Das macht sich die LGT zu Nutze. Mit dem Princely Fund. Es handelt sich um das Vehikel, wo der Prinz Maximilian von und zu Liechtenstein seine eigenen Milliarden drin an.
Hinzu kommen immer mehr von den Privatkunden der LGT. „Die Berater müssen nur sagen: ‚Hier wäre noch der Prinzli-Fonds‘, schon leuchten die Augen der Kunden“, sagt ein Insider.
Ob man dabei sein wolle? Was für eine Frage, klar doch.
Inzwischen ist der Princely auf einen Marktwert von 25 Milliarden Franken angewachsen. Er umfasst Private Debt, Private Equity, Rohstoffe, Edelmetalle, Immobilienanlagen, Aktien, Bonds.
Mehr diversifiziert geht kaum.
„Die Fürstliche Strategie verfolgt eine langfristige Anlagestrategie“, sagt eine LGT-Sprecherin. „Durch die diversifizierte Kombination von traditionellen und alternativen Anlagen sollen langfristig positive Renditen bei einem ausgewogenen Risiko-Rendite-Profil erzielt werden.“
Kaum ein Privatkunde fragt nach den Spesen. Dabei haben es diese in sich. Drei bis vier Prozent Gebühren fallen an, wenn man sein Erspartes in den Princely legt.
„Investitionen in die Strategie erfolgen auf expliziten Wunsch des Kunden. Die Fondskosten sind transparent ausgewiesen und vergüten die von LGT Bank (Fondsmanagement) und LGT Capital Partners (Portfoliomanagement) erbrachten Leistungen.“
Es handle sich nicht um Kickbacks, betont die Sprecherin. Doch die Anreize sind eindeutig:
Jeder LGT-Berater in Zürich, der seinem Kunden den „Princely“ verklickert, erhält einen Extra-Bonus für sich. Jahr für Jahr, so lange der Kunde im früstlichen Fond investiert bleibt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Berater sind überbezahlte Verkäufer. Zu KI Zeiten sind die Typen überflüssig wie ein Solarium im Thailand.
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crazy!
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Ich hörte mal, dass es sehr qualvoll sein muss aus dem Mandat auszusteigen…ist vermutlich wichtiger, aber keinesfalls so reißerisch..
Ist ja erst Montag, mal schauen ob die heutige Qualität im Wochenverlauf noch überschritten werden kann.
Für den Ausstieg bedarf es zuvor der Erkenntnis.
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LGT kassiert Gebühren, Vontobel kassierte Steuern. Die Fürstenbank nimmt’s von den Reichen, Vontobel von Fiskus und Anlegern gleichzeitig. Die einen nennen es Geschäftsmodell, die anderen Steuerbetrug. Immerhin: Bei der LGT weiss man, was man zahlt.
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solche Gebühren sind normal im Reich von Private Equity und Private Debt. Von daher nicht verwunderlich, dass der Fonds so hoch gepreist wird.
Man kann alles anbieten solange es legal ist. Das ist auch OK so. Dumm und gierig ist wer das bezahlt.
Aber Dummheit und Gier kann man halt auch nicht verbieten.
Was die LGT macht ist ein „Marktbedürfnis befriedigen“. So funktioniert nun mal unser System.