Der Fall sprengt alle bisherigen Attacken auf geheimnisumwitterte Offshore-Finanzplätze. Auf einen Schlag schnappten sich Ganger 31’000 Namen von Stiftungsbegünstigten.
Jetzt schlägt die Liechtensteinische Rechtsanwaltskammer Alarm.
„Die Angreifer“ würden „über die Namen, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Wohnsitzstaat von allen gemeldeten wirtschaftlich berechtigten Personen von Gesellschaften, Stiftungen und Treuhänderschaften verfügen“, schrieben sie gestern ihren Mitgliedern.
Die Anwälte im Ländle stehen mitten im Getümmel. Sie sind entweder selbst im geklauten Register als wirtschaftliche Berechtigte der Stiftungen und Treuhandstrukturen aufgeführt.
Oder sie kennen als Einzige die wahren Begünstigten.
„Grundsätzlich“ sei jene Instanz zur „Information der Betroffenen“ verpflichtet, bei welcher der Einbruch passiert sei, so die Kammer in ihrem E-Mail an die Mitglieder.
Und folgert: „Somit ist die Landesverwaltung zuständig, dass die Betroffenen korrekt informiert werden.“
Dann aber gibt der Verband den Anwälten doch noch zwei Ratschläge. „Es kann sinnvoll sein, betroffene Mandanten proaktiv zu informieren.“
„Informieren Sie dabei zurückhaltend und sachlich.“
Es folgt jener Tip, der zeigt, was jetzt droht. „Es besteht die Gefahr, dass diese Situation von den Tätern oder auch von anderen Gruppierungen ausgenutzt wird, um mittels ‚Social Engineering‘ weitere Informationen abzugreifen.“
„Seien Sie deshalb vorsichtig bei Anrufen oder Kontaktaufnahmen per Mail, welche sich mittels bisher sicherer Identifikationsmerkmale wie Name oder Geburtsdatum legitimieren.“
Zuletzt verweist die Kammer an die Regierung. Diese habe „eine E-Mail-Adresse eingerichtet, an welche Fragen gesendet werden“ könnten.

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Das war’s wohl mit dem Ländle.
Ich als Liechtensteiner würde mir wieder Kühe und einen Motormäher zulegen. Ne, geht auch nicht. Bankangestellte und Treuhänder können ja gar nicht mit den Händen arbeiten (mit dem Kopf auch nicht).
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Die Festung Lichtenstein wurde eingenommen. Es ist nur eine Zeit bis die Namen veröffentlicht werden.
Da steht sicher der Einte- und Andere Gutmensch auf der Liste.
Die Gutmenschen Masken werden fallen.
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Internet ist doch so bequem, oder?
Wer da vor Gefahren warnt, der ist einfach noch nicht im 21. Jhdt angekommen, oder?
O, wie ich das geniesse. Wenn all die Leute, die mich immer schief angeschaut haben, wenn ich vor persönlichen Daten im Netz gewarnt habe.. wenn die alle sehen könnten, dass ich vor lauter Grinsen einen Krampf habe.
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Game Over Lichtenstein. Lichtenstein gehört in Deutschland eingegliedert.
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Liechtenstein liegt zwischen CH und A. Es grenzt nicht an D.
Wieso sollte es ausgerechnet eine Deutsche Exklave werden?
Ausserdem gehört das Land dem Fürsten. Der kann damit grundsätzlich tun und lassen, wie er will.
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Habe kein Mitleid.
Sollte Lichtenstein deswegen bankrott gehen, wäre dies für die Schweiz eine günstige Möglichkeit einer territorialen Expansion.
Umgekehrt haben wir schon genug Wirtschaftsflüchlinge.
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Das wird auch die CH treffen.
Nix da Expansion. Die CH wird ab Herbst dieselben Register auch einführen.
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Vom Treuhänder zum Heuwender. Vom Fürsprecher zum Torfstecher. Die Untertanen des Fürsts sind gehalten, sich wieder bodenständigeren Arbeiten zuzuwenden.
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Lernt doch erstmal Liechtenstein richtig zu schreiben….
und zu den „netten“ Menschen, die dem Land den Bankrott wünschen. Liechtenstein ist so gut wie schuldenfrei…