Vor einem Jahr gings hier um grosszügige Arbeitsbedingungen bei den Verkehrsbetrieben Glattal (VBG).
Jetzt liefert der neue Geschäftsbericht erneut Zündstoff. Nach Recherchen sowie den Einschätzungen mehrerer Branchenkenner sorgen die Zahlen für erhebliche Irritationen.
„Der Kostenanstieg ist aussergewöhnlich und erklärungsbedürftig“, sagt ein öV-Insider.
Der Grund fürs Hochschiessen: Die Personalkosten kennen seit Jahren nur eine Richtung – nach oben. Seit 2021 stieg der Personalaufwand von 3,4 auf 5,9 Millionen Franken.
Das entspricht einem Plus von 74 Prozent. Allein 2025 legten die Löhne nochmals um 13 Prozent oder fast 700’000 Franken zu.
Dabei blieb die Zahl der Angestellten praktisch unverändert: 37 Leute total. Die Vollzeitstellen erhöhten sich lediglich von 32,5 auf 33,2. Auch die operative Leistung wuchs kaum.
Die Wagenkilometer stiegen von 9,6 auf 9,7 Millionen, der Fahrzeugbestand von 141 auf 142.
Zum Vergleich: Die VZO, ein Verkehrsbetrieb mit eigenem Fahrpersonal und eigener Busflotte, erhöhte ihren Personalaufwand im gleichen Zeitraum lediglich um 0,5 Prozent.
Warum also schiessen die Löhne bei den Glattalern derart in die Höhe? Für Insider der Branche ist dies das grosse Fragezeichen. Sie fragen: Wohin fliesst das viele Geld?
Wie viel verdient die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat? Und was sind die Gründe für den markanten Kostenanstieg?
„Die Entschädigungsansätze des Verwaltungsrates sind seit 2011 unverändert und Geschäftsleitung sowie Kader haben keine ausserordentlichen höheren Vergütungen erhalten“, schreibt die VBG.
Den markanten Anstieg des Personalaufwands erklärt das Unternehmen mit „zahlreichen verschiedenen Projektierungsarbeiten“.
Welche den Anstieg des Personalaufwands um fast 700’000 Franken konkret verursachten und wie hoch die Gesamtvergütungen von Geschäftsleitung und Verwaltungsrat ausfielen, beantwortete das Unternehmen nicht.
Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) spricht von einer angespannten Finanzlage und mahnt zu Kostendisziplin.
Bei der VBG hingegen steigen die Personalkosten seit Jahren deutlich schneller als der Personalbestand und die Eigenleistung.
Eines ist sicher: Bezahlt wird das Ganze nicht vom Weihnachtsmann. Über den ZVV finanziert am Ende auch der Steuerzahler mit.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ins Glatt- und Limmattal würde ich nicht geschenkt.
Wer dort arbeitet muss, braucht einen zusätzlichen Reiz sich dies anzutun.
Dort wohnen nur die Reichen. BMW X 3,5,7 oder Mercedes AMG ist standard. Öfters auch zusammen kombiniert. Bonzen Gebiet.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Mit dieser Einstellung und diesem Mundgeruch wird es auch nichts mit einer reichen Witwe.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ja dann bleib halt im Schwamendingen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Neidisch?
Wer nichts wird, wird Wirt.
Und wer auch das nicht kann, geht zu Post und Bundesbahn.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das ist ein Spruch der aus dem Deutschen kommt, bei uns endet der Spruch beim Wirt. Kein Wunder funktioniert in Deutschland die Bahn nicht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
@markus – nicht ganz, zumindest in der Ostschweiz:
„Wer nichts wird, wird Wirt.
Und ist im auch das nicht gelungen,
so reist er mit Versicherungen.“
🙂
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
@markus – nicht ganz, zumindest in der Ostschweiz:
„Wer nichts wird, wird Wirt.
Und ist ihm auch das nicht gelungen,
so reist er mit Versicherungen.“
Korrigiert 🙁
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Henry Ford prägte das berühmte Zitat: „Es ist nicht der Unternehmer, der die Löhne zahlt – er übergibt nur das Geld. Es ist das Produkt, das die Löhne zahlt.“ Er war zudem dafür bekannt, dass gute Bezahlung für ihn ein wirtschaftliches Instrument zur Motivation und Mitarbeiterbindung war. Sein wohl wichtigster praktischer Schritt in Sachen Entlohnung war die Einführung des „Five-Dollar-Day“ im Jahr 1914. Damals verdoppelte Ford den üblichen Tageslohn seiner Arbeiter auf 5 Dollar und senkte gleichzeitig die Arbeitszeit auf 8 Stunden.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Schade, es gibt keine Arbeitgeber mehr wie Henry Ford!
Viele Angeber-Chefs glauben, durch lückenlose Kontrolle und ständigen Druck können die Arbeiter ausgenommen werden! Sie schikanieren grossspurig das Personal! Doch das funktioniert nie!
Sobald ein Angestellter sich nicht mehr identifiziert mit seiner Firma, geht’s bergab!
Das sieht man täglich am Kassenpersonal bei den Lebensmittelläden. Sie haben innerlich gekündigt und zählen die Tage bis zur Pensionerung. Sehen sie einen Diebstahl, sehen sie weg und denken, ein Problem für meinen Chef!
Wertschätzung = gutes Peronal = Erfolg!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ja und zuerst hat er mit gewalt und mafiamethoden versucht seine MA klein zu halten das vergisst du hier zu erwähnen. Zudem war er ein antisemit und belieferte die nazis. Hört auf bonzen auf ein podest zu erheben
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
@FEB, kommt drauf an was man als Erfolg definiert. Wenn man erfolgreich die Verwaltung aufblähen will, muss man die Mitarbeiter schikanieren, kontrollieren und unter Druck setzen. Denn dafür braucht man viel Personal in der Verwaltung. Die HR Abteilung z.B. hat dann viel mehr Ein- und Austritte zu erledigen und muss ständig neue Mitarbeiter rekrutieren und Ausbilden. Die Chefs sind mit kontrollieren sehr beschäftigt und dann all die Weisungen und Anordnungen…selbst die Medienabteilung hat viel zu tun die Mitarbeiter in den Medien als faul, dumm und zu teuer darzustellen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Jaja den beamten und öv’s geht’s besser als manchem Büetzer.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Kannst gerne meine schichten übernehmen in öv. Du hast keine ahnung null!! Hör auf zu polarisieren und setze dich mal mit fakten auseinander. Wie alle 5 jahre komplette prüfung, alle 3 jahre bahnarzt, pausen mitten in der nacht, sozialleben eingeschränkt für 8500 netto, dazu eine pk die nichts taugt, das ist mein steckbrief als lokführer, komm doch zu uns!
Ist das Gleiche bei allen subventionierten Betrieben in der Schweiz.
Der Bund, als Beispiel, gibt 50% seines Budgets für Subventionen aller Art aus. Wenn man richtig rechnen würde, ist die Schweizer Staatsquote mittlerweile bei über 50%. Das würde dann ein kommunistisches Land definieren. Die Gemeinden geben of über 50% des Steuerertrages für Schulen aus. Auch ein Gebiet wo die Kosten explodieren und nichts als zu teuer erscheint.
Finanziert wird dies über noch mehr Steuern, Abgaben, Gebühren, Schulden, Leistungsreduktionen etc, aber nie über Sparen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Suchen Sie sich eine reiche Witwe, dann haben Sie andere Sorgen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Schweizer bekommen immer weniger Kinder und doch brauchen wir immer mehr Schulen…Hmmm…
Man könnte meinen, wenn man alle Kosten wirklich berücksichtigen würde, bezahlen wir 50% der Steuern für Migranten
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Genau. Wieso muss ein schul oder behördenleiter einer gemeinde! Mehr als 150000 verdienen??? Die sind alle krank. In der privateirtschaft würden die meisten dieser behördler niemals mehr als 100000 verdienen
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Fahrpreise der Verkehrsbetriebe Glattal AG (VBG) entwickeln sich im Gleichschritt mit den Vorgaben des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV).
Um das Angebot trotz Teuerung und hoher Nachfrage zu finanzieren, wurden die Ticket- und Abopreise in den letzten Jahren moderat angehoben.
Die wichtigsten Meilensteine in der Übersicht:
Dezember 2023: Erste Erhöhung nach sieben Jahren Preisstopp. Die Preise stiegen um durchschnittlich 3,4 Prozent.
Dezember 2025: Eine weitere, leichte Anpassung um durchschnittlich 2,1 Prozent, um die Teuerung auszugleichen und den Kostendeckungsgrad zu sichern.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Zukünftige Entwicklung (Dezember 2026): Eine erneute Tariferhöhung von durchschnittlich 2,7 Prozent ist vorgesehen. Zudem sollen sämtliche Rabatte auf Mehrfahrtenkarten komplett entfallen. Von der Preiserhöhung ausgenommen bleiben jedoch in der Regel lokale Netze und Kurzstreckentickets.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
@Maiglögglibuur
„Glattalbahn = komplett überflüssig, wie die Limmattalbahn und noch vieles in Zürich.“
„komplett überflüssig“, wie auch einige Bürger! So wie hin und da auch ein Leserbeitrag!
Da hat er schon recht!
Man sollte die Gelder konzentrieren auf die wichtigen Orte!
Ich fahre mit der Forchbahn!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
An FEB: So wie hin und da auch ein Leserbeitrag!… merke dir das für dich selber
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das sind doch good News… Mehr Lohn = mehr Konsum + mehr Steuereinnahmen. Was wollen wir mehr ? In etwa ein „Grounding“ der Glattalbahn ?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Glattalbahn = komplett überflüssig, wie die Limmattalbahn und noch vieles in Zürich.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
die staatsdiener schöpfen immer mehr ab, bis nichts mehr da ist.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
darum sparen auch bei der rechts-schreibung
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bei der Rechtsschreibung kann man wirklich ohne Probleme sparen, daran stirbt niemand und kein Zug kommt deswegen zu spät. Klar, die Verwaltung sagt immer, dass man bei der Verwaltung nicht sparen darf, da sonst….ja was eigentlich? Ob ein Wort gross oder klein geschrieben wird, ist nicht relevant. Sie haben den Kommentar von Peter bestimmt verstanden.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
GANZ WICHTIG, immer auf die Rechts- und Linksschreibung, ist viel wichtiger als die Mitteilung des Users 😉 Wer einen Fehler findet, darf ihn behalten 😉
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Solche Kostensteigerungen in der Verwaltung sind im ÖV ganz normal. Die VBG hat dummerweise kein Fahrpersonal, was zwar für die Verwaltung ganz toll ist, da man dann kein Fahrpersonal hat, dass gegen Verschlechterungen motzt, aber dummerweise sieht man so die Kostenexplosion in der Verwaltung 1:1. Die ÖV Firmen mit Fahrpersonal können die Kostenexplosion in der Verwaltung einfach damit ausgleichen, dass man das Fahrpersonal gnadenlos auspresst. Wer braucht eigentlich ein ÖV Unternehmen ohne Mitarbeiter?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
gute Frage.. könnte man weglassen und den für die VBG fahrenden Privatunternehmen weitergeben.. garantiert kostengünstiger
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Warum schreibt eigentlich der Streuli nicht diesen Artikel? Er ist doch euer ÖV „Experte“?
Oder schreibt er nur, wenn er ein SBB-Bashing betreiben kann?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Macht der ÖV Verwaltung ist grenzenlos. Wahrscheinlich würde Streuli sofort den Job bei der Eisenbahnrevue verlieren, und vielleicht auch hier.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ludwig Meier:
Bester Kommentar des Tages. Genau so ernst kann man Streuli nehmen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Als ehem. öV-Insider bin ich nicht überrascht.
Mit einem geschickten Unternehmenskonstrukt und andererseits an öV-strategisch bester Lage beansprucht die VBG innerhalb des ZVV eine Sonderposition, die meiner Meinung nach zahlreiche Fragen aufwirft. GL und VR der VBG sind Teil dieses Systems. Als letztendlich steuerfinanziertes Unternehmen wären die Aufsichtsorgane gefragt.
Die Rollen im Spiel von ZVV, RR Walker-Späh und dem Verkehrsrat sind viel zu wenig transparent. Hier würde ich als IP mal genauer hinsehen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bezahlt vom BIF.
LSVA Gelder.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die leben halt von Steuergeldern, warum soll man da knausern!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Da müsst ihr euch noch fragen wo das Geld hingeht. Mal sicher nicht zum Busfahrer oder der Tramführerin. Wie immer das selbe Spiel.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Vielleicht hat das Töchterli eines Chefs, frisch von der HTL, bahnbrechende Konzepte zur Personalkosteneinsparung bei den VZO erarbeitet.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
HTL? Viel schlimmer, von der HSG kommen die mit den bahnbrechenden (sehr passendes Wort) Konzepten.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
37 Leute betreiben 142 Fahrzeuge? Hocheffizient oder kreuzfalsch?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die VBG ist nach eigener homepage nur die ‚Management-Organisation‘, also die Verwaltung über den fünf subkontrahierten, privaten Firmen, die alle VBG-Buslinien betreiben, sowie kurioserweise der viel grösseren, städtischen VBZ, welche im Auftrag der VBG die Glattalbahn (Linie 12 und Linie 10 ab Stadtgrenze) betreibt.
Braucht es wirklich 38 Angestellte dafür oder wird da nur Geld von Kanton, Gemeinden und den ÖV-Nutzern abgeschöpft?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Anstatt den einen des verdiente ‚mehr‘ zu neiden sollten man dafür sorgen das man es gleich gut hat anstatt alle gleich schlecht stellen zu wollen,
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
38 Angestellte, alle mit 1.-Klass-GA und Bombenlöhnen plus ausfinanzierter PK. Und das für ein bisschen „Verträge managen“. Top! Ab in die 7-wöchigen Ferien.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wenn diese Zahlen stimmen, ist das Vertrauen weg. Ein öffentlicher Betrieb, der mit Steuergeldern wirtschaftet, muss jeden Franken erklären können. Wenn die VBG bei 74 % mehr Lohnkosten und gleichem Personal keine klaren Fakten liefert, muss sie sich den Verdacht auf kreative Buchhaltung gefallen lassen. Diese Art von Governance hinterlässt ein ganz ungutes Gefühl betreffend einer Geschäftsführung nach Treu und Glauben.